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IAB-Falle vermeiden: Photovoltaik Investment prüfen
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Energie und Energiewende
IAB-Falle vermeiden: Photovoltaik Investment prüfen
Ein Photovoltaik Investment prüfen zu lassen, entscheidet bei sechsstelligen Summen über Gewinn oder Verlust. Ein anonymisierter Praxisfall zeigt es: Ein Mieterstrom-Projekt über 380.000 Euro versprach eine glänzende IAB-Rendite. Grundlage war jedoch eine geschönte Strompreisannahme von 0,72 Euro pro Kilowattstunde nach 20 Jahren, hochgerechnet aus einem Krisenhöchststand. Seriös sind 2 bis 3 Prozent Steigerung pro Jahr. Der Beitrag erklärt die wichtigsten Warnsignale: überhöhte Prognosen, verschwiegene Degradation, unklares Betreiberrisiko und das IAB-Fristenrisiko mit 1,8 Prozent Nachzahlungszinsen bei verstrichener Drei-Jahres-Frist. Auch das Anbieterverhalten zählt: Statt offene Fragen zu beantworten, zog der Anbieter das Angebot zurück. Die unabhängige technisch-wirtschaftliche Plausibilitätsprüfung schafft Klarheit, bevor Steuerberater und Anwalt die rechtliche Bewertung übernehmen.
25. Juni 2026
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Photovoltaik und Solar

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Gewerbespeicher Wirtschaftlichkeit ohne Denkfehler
Batterien und Speicher
Gewerbespeicher Wirtschaftlichkeit ohne Denkfehler
Die Gewerbespeicher Wirtschaftlichkeit lässt sich mit drei Schritten überschlagen. Zuerst zählt die Differenz aus Netzbezug und Einspeisung, beispielsweise 18 Cent pro Kilowattstunde. Bei 225 Vollzyklen und 15 Jahren Lebensdauer ergibt das rund 608 Euro pro Kilowattstunde. Nach Abzug von 15 Prozent Verlusten bleiben etwa 516 Euro. Liegt der Kaufpreis darunter, rechnet sich der Speicher. Branchenstudien sehen die Grenze bei 600 bis 700 Euro. Gewerbespeicher kosten 2026 oft 300 bis 600 Euro pro Kilowattstunde. Im Betrieb kommen Lastspitzenkappung, dynamische Tarife und die degressive AfA von 30 Prozent hinzu. Kombiniert man diese Hebel, sinkt die Amortisation auf zwei bis fünf Jahre. Eine Lastganganalyse liefert die belastbaren Zahlen.
25. Juni 2026
Indach-Photovoltaik: Kosten, Ertrag und Eignung
Energie und Energiewende
Indach-Photovoltaik: Kosten, Ertrag und Eignung
Indach-Photovoltaik ersetzt die Dacheindeckung und erzeugt zugleich Strom. Das wirkt elegant, ist aber 10 bis 80 Prozent teurer als eine Aufdach-Anlage und bringt durch geringere Hinterlüftung bis zu fünf Prozent weniger Ertrag. Wirtschaftlich lohnt sich die integrierte Bauweise vor allem bei Neubau, Dachsanierung, repräsentativen Steildach-Gebäuden und Solarfassaden. Auf Flachdächern von Industrie- und Logistikhallen scheidet sie dagegen aus. Dort bleibt die Aufdach-Anlage mit 750 bis 1.600 Euro pro Kilowattpeak die beste Wahl. Entscheidend ist eine projektbezogene Rechnung aus Dachsubstanz, Sanierungszeitpunkt, Statik und Förderung. Degressive Abschreibung und Sonderabschreibung nach Paragraf 7g EStG verbessern die Liquidität. Der Beitrag liefert die Zahlen für eine fundierte Entscheidung zwischen Indach-Photovoltaik und Aufdach-Montage.
24. Juni 2026
Handwerksrolle Photovoltaik: OLG Koblenz urteilt
Photovoltaik und Solar
Handwerksrolle Photovoltaik: OLG Koblenz urteilt
Das OLG Koblenz hat am 2. Juni 2026 als erstes deutsches Obergericht entschieden, dass Planung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Photovoltaikanlagen zulassungspflichtige Handwerkstätigkeiten sind (Az. 9 U 1015/25). Nur Betriebe mit Eintragung in die Handwerksrolle dürfen diese Leistungen anbieten. Die rechtliche Grundlage ist § 1 Abs. 2 HwO. Der Abgrenzungsleitfaden von DHKT und DIHK wurde bereits Anfang 2025 entsprechend geändert. Für Unternehmen als Auftraggeber bedeutet das: Wer mit einem nicht eingetragenen Betrieb arbeitet, riskiert Versicherungsausfall, Förderverlust und eingeschränkte Mängelhaftungsansprüche. Die Prüfung der Handwerksrolle vor Beauftragung ist risikorelevante Pflicht.
22. Juni 2026

Elektromobilität

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Ladeinfrastruktur

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Alternative zur Ladekarte: Laden ohne Kartenchaos
Fuhrpark und Flotte
Alternative zur Ladekarte: Laden ohne Kartenchaos
Die Tankkarte stößt im E-Fuhrpark an ihre Grenzen: teures Ad-hoc-Laden über 0,80 Euro je kWh, Roaming-Aufschläge und Blockiergebühren. Seit dem BMF-Schreiben vom 11. November 2025 zählt zudem der genaue kWh-Nachweis beim Heimladen, wahlweise nach tatsächlichem Preis oder zur Pauschale von 34 Cent. Die beste Alternative zur Ladekarte ist kein neues Plastik, sondern ein Strukturwechsel: Laden am Betrieb und zuhause wird Standard, öffentliches Laden zur Ausnahme. Plug and Charge nach ISO 15118 macht das Fahrzeug zum Abrechnungsschlüssel. PV-Überschussladen senkt die Kosten, bidirektionales Laden eröffnet neue Erlöse. Der Beitrag zeigt Fuhrparkleitern konkrete Optimierungsmöglichkeiten und die nötige Car-Policy.
25. Juni 2026
Bidirektionales Laden Fuhrpark: Technik, Recht, Praxis
Elektromobilität
Bidirektionales Laden Fuhrpark: Technik, Recht, Praxis
Bidirektionales Laden ist seit 2026 regulatorisch und technisch einsatzbereit. Die EnWG-Novelle November 2025 schafft die doppelte Netzentgelt-Belastung ab. Die VDE-AR-N 4105:2026-03 definiert seit März 2026 verbindliche Systemzertifizierung für Fahrzeug-Wallbox-Kombinationen. Rund 80 Prozent der ab 2027 angekündigten Fahrzeugplattformen werden AC- und DC-bidirektional ausgelegt. VW ID.3, ID.4, ID.5 und ID.7 mit 77-kWh-Akku sind heute V2H-fähig. Für Fuhrparks liegt der größte wirtschaftliche Hebel nicht im V2G-Erlös, sondern in der Lastspitzenreduktion. Ein Energiemanagementsystem ist Pflichtbestandteil jedes bidirektionalen Ladekonzepts. AC-seitige Lösungen sind bei Flotten wegen geringerer Infrastrukturkosten vorzuziehen. BiDi-Ready ist nicht gleich BiDi-Certified — der Unterschied entscheidet über die Netzzulassung.
22. Juni 2026
VDE‑Norm 2026: Neue Regeln für Wallbox & Laden zu Hause
Elektromobilität
VDE‑Norm 2026: Neue Regeln für Wallbox & Laden zu Hause
Ab 2026 gelten strengere VDE‑Vorgaben und EU‑Normen für Ladeinfrastruktur, Messung und Kommunikation. Wallboxen benötigen einen eigenen Stromkreis mit Gleichzeitigkeitsfaktor 1, separatem Fehlerstromschutz und geeignetem Überstrom‑ sowie Überspannungsschutz. §14a EnWG macht steuerbare Wallboxen zum Standard und ermöglicht reduzierte Netzentgelte bei netzdienlicher Steuerung. Ab 2026 müssen öffentlich zugängliche Ladepunkte ISO‑15118‑fähig sein, ab 2027 kommen erweiterte Funktionen wie bidirektionales Laden hinzu. Ab 2026 ist das Laden von Dienstwagen zuhause nur noch mit verbrauchsgenauer Abrechnung zulässig. DIN SPEC 91504 definiert Anforderungen an barrierefreie Ladeinfrastruktur. Intelligentes Lastmanagement reduziert Anschlussleistung, Netzentgelte und Leistungspreise. Die Kombination aus PV‑Anlage, Speicher und steuerbarer Wallbox senkt Ladekosten und erhöht den Eigenverbrauch.
19. Februar 2026

Fuhrpark und Flotte

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Energie und Energiewende

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IAB-Falle vermeiden: Photovoltaik Investment prüfen
Energie und Energiewende
IAB-Falle vermeiden: Photovoltaik Investment prüfen
Ein Photovoltaik Investment prüfen zu lassen, entscheidet bei sechsstelligen Summen über Gewinn oder Verlust. Ein anonymisierter Praxisfall zeigt es: Ein Mieterstrom-Projekt über 380.000 Euro versprach eine glänzende IAB-Rendite. Grundlage war jedoch eine geschönte Strompreisannahme von 0,72 Euro pro Kilowattstunde nach 20 Jahren, hochgerechnet aus einem Krisenhöchststand. Seriös sind 2 bis 3 Prozent Steigerung pro Jahr. Der Beitrag erklärt die wichtigsten Warnsignale: überhöhte Prognosen, verschwiegene Degradation, unklares Betreiberrisiko und das IAB-Fristenrisiko mit 1,8 Prozent Nachzahlungszinsen bei verstrichener Drei-Jahres-Frist. Auch das Anbieterverhalten zählt: Statt offene Fragen zu beantworten, zog der Anbieter das Angebot zurück. Die unabhängige technisch-wirtschaftliche Plausibilitätsprüfung schafft Klarheit, bevor Steuerberater und Anwalt die rechtliche Bewertung übernehmen.
25. Juni 2026
Gewerbespeicher Wirtschaftlichkeit ohne Denkfehler
Batterien und Speicher
Gewerbespeicher Wirtschaftlichkeit ohne Denkfehler
Die Gewerbespeicher Wirtschaftlichkeit lässt sich mit drei Schritten überschlagen. Zuerst zählt die Differenz aus Netzbezug und Einspeisung, beispielsweise 18 Cent pro Kilowattstunde. Bei 225 Vollzyklen und 15 Jahren Lebensdauer ergibt das rund 608 Euro pro Kilowattstunde. Nach Abzug von 15 Prozent Verlusten bleiben etwa 516 Euro. Liegt der Kaufpreis darunter, rechnet sich der Speicher. Branchenstudien sehen die Grenze bei 600 bis 700 Euro. Gewerbespeicher kosten 2026 oft 300 bis 600 Euro pro Kilowattstunde. Im Betrieb kommen Lastspitzenkappung, dynamische Tarife und die degressive AfA von 30 Prozent hinzu. Kombiniert man diese Hebel, sinkt die Amortisation auf zwei bis fünf Jahre. Eine Lastganganalyse liefert die belastbaren Zahlen.
25. Juni 2026
KI-gestütztes Lademanagement: Auto wird Steuerzentrale
Elektromobilität
KI-gestütztes Lademanagement: Auto wird Steuerzentrale
KI-gestütztes Lademanagement beginnt im Fahrzeug selbst. Bordcomputer, Batteriemanagement und Navigation steuern heute aktiv, wie ein Elektrofahrzeug lädt. KI-gestützte BMS liefern präzise SoC- und Reichweitenprognosen direkt im Fahrzeug. Die prädiktive Vorkonditionierung bringt die Batterie vor dem Schnellladen ins optimale Temperaturfenster und verkürzt die Ladezeit. Als software-defined vehicle erweitert das Auto seine Funktionen per Over-the-Air-Update. Im Verbund senkt das KI-Lademanagement die Ladekosten um 15 bis 30 Prozent, hebt die Eigenverbrauchsquote auf 60 bis 80 Prozent und kappt Lastspitzen. Seit dem 1. Januar 2026 gelten E-Autos rechtlich wie Speicher, die VDE-AR-N 4105:2026-03 regelt bidirektionales Laden. Entscheidend bleibt: Die Steuerung gehört ins herstellerunabhängige Energiemanagement, nicht in die Hersteller-App. Der Beitrag zeigt, was heute gilt, was künftig kommt und worauf Fuhrparkmanager bei der Fahrzeugauswahl achten müssen.
24. Juni 2026

Förderung

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Strompreise und CO2

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IAB-Falle vermeiden: Photovoltaik Investment prüfen
Energie und Energiewende
IAB-Falle vermeiden: Photovoltaik Investment prüfen
Ein Photovoltaik Investment prüfen zu lassen, entscheidet bei sechsstelligen Summen über Gewinn oder Verlust. Ein anonymisierter Praxisfall zeigt es: Ein Mieterstrom-Projekt über 380.000 Euro versprach eine glänzende IAB-Rendite. Grundlage war jedoch eine geschönte Strompreisannahme von 0,72 Euro pro Kilowattstunde nach 20 Jahren, hochgerechnet aus einem Krisenhöchststand. Seriös sind 2 bis 3 Prozent Steigerung pro Jahr. Der Beitrag erklärt die wichtigsten Warnsignale: überhöhte Prognosen, verschwiegene Degradation, unklares Betreiberrisiko und das IAB-Fristenrisiko mit 1,8 Prozent Nachzahlungszinsen bei verstrichener Drei-Jahres-Frist. Auch das Anbieterverhalten zählt: Statt offene Fragen zu beantworten, zog der Anbieter das Angebot zurück. Die unabhängige technisch-wirtschaftliche Plausibilitätsprüfung schafft Klarheit, bevor Steuerberater und Anwalt die rechtliche Bewertung übernehmen.
25. Juni 2026
Dynamischer Stromtarif Flotte: Kosten senken mit System
Energie und Energiewende
Dynamischer Stromtarif Flotte: Kosten senken mit System
Der dynamische Stromtarif koppelt den Strompreis direkt an den Börsenkurs der EPEX Spot, alle 15 Minuten. Bis Mai 2026 gab es bereits 242 Stunden mit negativen Preisen, am 1. Mai 2026 fiel der Preis auf minus 50 Cent je Kilowattstunde. Unternehmen mit E-Flotten, Smart Meter und intelligenter Ladeinfrastruktur können Ladekosten durch Lastverschiebung in günstige Zeitfenster um 15 bis 30 Prozent senken. Voraussetzung: ein iMSys, ein Energiemanagementsystem und steuerbare Verbraucher. Ohne diese drei Bausteine wird aus dem Sparmodell ein Preisrisiko. Seit dem 1. Januar 2025 gilt §41a EnWG: Jeder Stromversorger muss mindestens einen dynamischen Tarif anbieten.
22. Juni 2026
Stromsteuer sinkt: EU-Plan macht Strom billiger als Gas
Energie und Energiewende
Stromsteuer sinkt: EU-Plan macht Strom billiger als Gas
Die EU-Kommission plant, Strom gegenüber Erdgas steuerlich zu bevorzugen. Mitgliedstaaten sollen verpflichtet werden, Strom nicht höher zu besteuern als fossile Energieträger. In Deutschland werden Haushaltskunden mit 2,05 Cent pro kWh Stromsteuer belastet, Erdgas nur mit 0,55 Cent. Für produzierende Betriebe gilt seit dem 1. Januar 2026 der EU-Mindeststeuersatz von 0,05 Cent. Der neue Entwurf zur Strombinnenmarkt-Verordnung soll Ende Juli 2026 vorgestellt werden und enthält zusätzlich Vorgaben zur Harmonisierung der Netzentgelte sowie verbindliche Smart-Meter-Quoten: 50 Prozent bis Ende 2030, 65 Prozent bis Ende 2033. Netzentgelte machen laut ACER derzeit 24 bis 29 Prozent der Stromrechnung aus und könnten bis 2050 um bis zu 60 Prozent steigen. Der Bundesregierung-Zuschuss von 6,5 Milliarden Euro für Übertragungsnetzentgelte ist seit dem 1. Januar 2026 wirksam.
11. Juni 2026
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Batterien und Speicher

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Klimaschutz und Emissionen

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EEG 2027: Was Unternehmen mit PV jetzt wissen müssen
Energie und Energiewende
EEG 2027: Was Unternehmen mit PV jetzt wissen müssen
Das EEG 2027 schafft die garantierte Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen ab. Für Anlagen ab 100 kWp gilt ab 2027 ein Contracts-for-Difference-Mechanismus mit Erlösabschöpfung bei hohen Marktpreisen. Anlagen zwischen 25 und 100 kWp werden direktvermarktungspflichtig, der einheitliche anzulegende Wert beträgt 6,2 Cent je Kilowattstunde. Wer bis 31. Dezember 2026 in Betrieb geht, sichert sich 20 Jahre feste Vergütung ohne Rückzahlungsverpflichtung. Ab 2027 liegt die Wirtschaftlichkeit gewerblicher PV-Anlagen im optimierten Eigenverbrauch. Eigenverbrauchsquoten von 60 bis 80 Prozent sind mit Speicher, Lastverschiebung und Sektorenkopplung erreichbar. Das Netzpaket des BMWE sieht zusätzlich einen bis zu zehnjährigen Redispatch-Vorbehalt für kapazitätslimitierte Netzgebiete vor.
22. Juni 2026
Elektrifizierung im Betrieb: Warum PV der Schlüssel ist
Elektromobilität
Elektrifizierung im Betrieb: Warum PV der Schlüssel ist
Eine globale Umfrage unter knapp 2.000 Unternehmen in 18 Ländern zeigt: 90 Prozent wollen bis 2035 fossile Energien vollständig durch Erneuerbare ersetzen. 79 Prozent der Firmenchefs nennen den Iran-Energiepreisschock als Beschleuniger für die Elektrifizierung. In Deutschland benennen 83 Prozent der befragten Unternehmen die hohen Strompreise als Haupthindernis — gleichzeitig befürchten 70 Prozent, dass Deutschland bei der Energiewende ins Hintertreffen gerät. Der Gewerbestrompreis liegt 2026 bei durchschnittlich 27,15 ct/kWh. Eigenstrom aus einer gewerblichen PV-Anlage kostet je nach Konfiguration 6 bis 12 ct/kWh. Für Betriebe mit Elektroflotte ist die Kombination aus PV-Anlage und gesteuertem Laden der einzige Weg, die TCO-Rechnung unabhängig von politischen Entscheidungen zu verbessern.
16. Juni 2026
Carbon Capture: Was das Brevik-Desaster für CCS bedeutet
Klimaschutz und Emissionen
Carbon Capture: Was das Brevik-Desaster für CCS bedeutet
Das CCS-Vorzeigeprojekt von Heidelberg Materials im norwegischen Brevik ist die weltweit erste großindustrielle CO2-Abscheideanlage an einem Zementwerk. Geplant waren 400.000 Tonnen CO2-Abscheidung jährlich bei 50 Tonnen pro Stunde. Im ersten Betriebsjahr lag die Leistung bei nur 35 bis 38 Tonnen pro Stunde. Im September und Dezember 2025 gab es Stillstände, zwischen Februar und April 2026 fiel die Anlage zwei Monate vollständig aus. Ursache: mögliche Konstruktionsmängel und undichte Abgasleitungen. Die Zementindustrie verursacht rund sieben bis acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen, davon ist ein großer Teil prozessbedingt und durch erneuerbare Energien allein nicht vermeidbar. Deutschland hat CCS im Januar 2026 gesetzlich freigegeben. Heidelberg Materials plant das Folgeprojekt GeZero in Geseke mit 700.000 Tonnen Jahreskapazität.
16. Juni 2026

Kraftstoffe und Alternativen

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Mobilität und Verkehr

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Alternative zur Ladekarte: Laden ohne Kartenchaos
Fuhrpark und Flotte
Alternative zur Ladekarte: Laden ohne Kartenchaos
Die Tankkarte stößt im E-Fuhrpark an ihre Grenzen: teures Ad-hoc-Laden über 0,80 Euro je kWh, Roaming-Aufschläge und Blockiergebühren. Seit dem BMF-Schreiben vom 11. November 2025 zählt zudem der genaue kWh-Nachweis beim Heimladen, wahlweise nach tatsächlichem Preis oder zur Pauschale von 34 Cent. Die beste Alternative zur Ladekarte ist kein neues Plastik, sondern ein Strukturwechsel: Laden am Betrieb und zuhause wird Standard, öffentliches Laden zur Ausnahme. Plug and Charge nach ISO 15118 macht das Fahrzeug zum Abrechnungsschlüssel. PV-Überschussladen senkt die Kosten, bidirektionales Laden eröffnet neue Erlöse. Der Beitrag zeigt Fuhrparkleitern konkrete Optimierungsmöglichkeiten und die nötige Car-Policy.
25. Juni 2026
KI im Auto 2026: Was Entscheider jetzt wissen müssen
Elektromobilität
KI im Auto 2026: Was Entscheider jetzt wissen müssen
KI im Auto ist 2026 Serienausstattung. Seit dem 30. April 2026 ersetzt Google in Fahrzeugen mit Google built-in den Assistant durch Gemini, per Update und in über 50 Modellen. Native Assistenten greifen direkt auf Fahrzeugdaten zu, von Akkustand bis Handbuch. Der Markt wächst von rund 3,3 Milliarden US-Dollar 2026 auf etwa 5,5 Milliarden 2029. Deutsche Hersteller waren früh dabei, blieben beim Fundament jedoch von US-Plattformen abhängig. Mercedes nutzt ChatGPT seit 2023, VW seit 2024, BMW kooperiert mit Amazon, Stellantis mit Mistral. Für Flotten zählen Datenhoheit, Cybersicherheit, Lock-in und die Regeln aus AI Act und Data Act. Der Beitrag zeigt, was sich technisch ändert, wer die Architektur kontrolliert und wie Unternehmen Kontrolle über Daten und Energiekosten behalten.
24. Juni 2026
E-Lkw Wirtschaftlichkeit — Fakten aus dem Betrieb
Fuhrpark und Flotte
E-Lkw Wirtschaftlichkeit — Fakten aus dem Betrieb
E-LKW Wirtschaftlichkeit ist kein Versprechen mehr, sondern Praxisbeweis. Mercedes-Benz Trucks hat Telemetriedaten von rund 80 E-Actros aus dem eigenen Produktionsnetzwerk ausgewertet. Zeitraum: November 2025 bis März 2026. Ergebnis: über 3.000 Touren, über 3.100 Ladevorgänge, sechs Millionen Kilometer Fahrleistung. Im Pendelverkehr spart ein E-LKW über 2.300 Euro Maut pro Monat. Im Fernverkehr schafft der E-Actros 600 täglich 600 Kilometer und spart bis zu 4.000 Euro Maut monatlich. Der Verbrauch liegt je nach Route zwischen 92 und 114 kWh pro 100 Kilometer. Ladeinfrastruktur am Depot, kombiniert mit PV auf dem Logistikdach, senkt die Betriebskosten weiter. Wer Schwerlastverkehr elektrifizieren will, muss Netzanschluss und Ladeplanung vor der Fahrzeugbestellung klären.
22. Juni 2026
Harald M. Depta – energiefahrer.de
Autor & Herausgeber
Unabhängiger Berater · DEKRA-Bildungspartner · Fachdozent
DEKRA-zertifiziert TÜV-zertifiziert 250+ Projekte Stand: Juni 2026

Diese Seite wurde teilweise mit Unterstützung von KI-Tools erstellt. Alle inhaltlichen Angaben wurden von Harald M. Depta geprüft und freigegeben. Rechtliche Angaben entsprechen dem Stand Juni 2026. Keine Rechts- oder Steuerberatung durch energiefahrer.de.

energiefahrer.de/magazin — Fachbeiträge zu Photovoltaik, Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und Fuhrparkmanagement. Autor: Harald M. Depta, DEKRA-Bildungspartner, markenunabhängig. Kontakt: Beratung buchen · 02933 8064 89900. Stand: Juni 2026.