Harald M. Depta – Experte für Photovoltaik Beratung Unternehmen und Elektromobilität
ENGAGIERT · Markenunabhängig · Seit 2014

Photovoltaik. Elektromobilität. Klarheit.

Harald M. Depta – unabhängiger Berater, Projektplaner und DEKRA-zertifizierter Fachdozent. Für Unternehmen, die Energiethemen nicht dem Zufall überlassen.

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Was ich tue

Von der ersten Frage zur fertigen Lösung

Vier Themenbereiche – ein Ansprechpartner. Markenunabhängig, praxisnah, mit über 12 Jahren Erfahrung.

01
Photovoltaik – Planung & Umsetzung
Markenunabhängige Beratung von der Analyse bis zur Inbetriebnahme

PV-Anlagen für Gewerbe – technisch, steuerlich und wirtschaftlich. Ohne Herstellerbindung, von der ersten Analyse bis zur fertigen Anlage.

  • Wirtschaftlichkeitsanalyse & Förderberatung (EEG, KfW, BAFA)
  • Planung von Speicher, Eigenverbrauch & Energiemanagement
  • Integration von Ladeinfrastruktur & Gebäudetechnik
  • IAB & Sonderabschreibung – steuerliche Optimierung
Zur PV-Beratung →
Harald M. Depta Photovoltaik Beratung Unternehmen

Von der Bedarfsanalyse bis zur Umsetzung – markenunabhängig und praxisnah. Ich bringe Klarheit in ein komplexes Thema.

  • TCO-Analyse & Wirtschaftlichkeitsvergleich Elektro vs. Verbrenner
  • Ladekonzepte für Gewerbe, Flotte & öffentliche Standorte
  • Förderberatung für Ladeinfrastruktur & E-Fahrzeuge
  • Integration mit PV-Anlage & intelligentem Lastmanagement
Zur Fuhrparkberatung →
Ladeinfrastruktur Fuhrparkelektrifizierung Beratung

Viele Unternehmen lassen erhebliche Steuervorteile liegen. IAB und Sonderabschreibung verbessern PV-Investitionen dramatisch.

  • Investitionsabzugsbetrag (IAB) optimal einsetzen
  • Sonderabschreibung §7g EStG – bis zu 20% im ersten Jahr
  • BAFA, KfW & regionale Förderprogramme im Überblick
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung inklusive aller Steuereffekte
Zur IAB Beratung →
Harald M. Depta IAB Steueroptimierung Photovoltaik

Weiterbildung aus echter Projektpraxis – DEKRA, TÜV NORD, ADI. Wer bei mir lernt, weiß danach was er tut.

  • DEKRA-zertifizierter Kurs Projektmanager Photovoltaik
  • Kurse zu E-Mobilität, Fuhrparkmanagement & Ladeinfrastruktur
  • Inhouse-Seminare individuell zugeschnitten auf Ihr Team
  • Online & vor Ort – bundesweit bei allen Bildungspartnern
Zur Akademie →
Harald M. Depta DEKRA Weiterbildung Akademie Photovoltaik
Aus der Praxis - 3 BEISPIELE

Echte Projekte.
Echte Ergebnisse.

250+
echte Projekte seit 2014
Harald M. Depta Ladeinfrastruktur Projekt Münster
Seit 2021
Ladeinfrastruktur · Münster

Von 4 auf 30+ E-Fahrer – ohne höheren Netzanschluss

Ein Gewerbeunternehmen in Münster wollte Ladeinfrastruktur für Mitarbeiter und Dienstfahrzeuge – aber das verfügbare Netz reichte nicht. Die Lösung: kein teurer Netzausbau, sondern intelligente Systemintegration.

🔍
AnalyseNetzanschluss, Verbrauchsprofil, Förderung und Steuerrecht geprüft
UmsetzungPV-Anlage + Lastmanagement + Ladeinfrastruktur + Mitarbeiteraufklärung
🔋
WeiterentwicklungBatteriespeicher + dynamischer Stromtarif + kontinuierliche Optimierung
30+E-Fahrer heute
0Netzausbau nötig
2021Projektstart
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Harald M. Depta DEKRA Seminar Zertifikatskurse
Seit 2022
Akademie · DEKRA · TÜV NORD

300+ zertifizierte Fachleute – Praxis statt Lehrbuch

Seit über vier Jahren anerkannter DEKRA-Bildungspartner. Fachreferent für Photovoltaik, Fuhrparkmanagement und Elektromobilität – Kursinhalte selbst entwickelt, Prüfungsverantwortung liegt beim Dozenten.

📋
KursinhaltSelbst entwickelte Inhalte aus hunderten realen Projekten
🎓
AbschlussDEKRA-Zertifikat bundesweit anerkannt, Prüfungsverantwortung beim Dozenten
🔄
ThemenPV-Projektmanagement, Fuhrparkmanagement, Elektromobilität & alternative Antriebe
300+Zertifizierte Fachleute
4+Jahre DEKRA-Partner
3Fachbereiche
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Harald M. Depta Fachberatung Fachplanung Grossprojekt PV
Übergabe 2026
Fachberatung & Fachplanung

385 kWp. 15 Ladesäulen. Wärmepumpe. Kein Netzausbau.

Das ist kein Zufall. Das ist Planung. 85 % der Arbeit passiert bevor das erste Modul montiert wird – Förderanträge, Statik, Gutachten, Brandschutz, Steuerrecht, Netzanmeldung.

📐
Systemumfang385 kWp PV · 15 AC-Ladesäulen · Wärmepumpe · 140 kWh Speicher · dynamischer Tarif
📋
Vorbereitung3 Förderungen · Statik · Blend- & Lärmgutachten · Brandschutz · Netzanmeldung
🤖
ErgebnisKI-optimiertes EMS · Lastverschiebung · Speicher puffert · keine Netzlasterhöhung
385kWp Solaranlage
3Förderungen gesichert
0Netzausbau nötig
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Zertifikatskurs · Bundesweit anerkannt

Werden Sie:
DEKRA zertifizierte/r Projektmanager/in Photovoltaik

  • DEKRA-Zertifikat – bundesweit anerkannt, karrierewirksam
  • Praxis aus über 250 realen Projekten – kein Lehrbuch
  • Für Einsteiger und Profis – Technik, Recht, Wirtschaftlichkeit
  • Online & vor Ort – Prüfungsverantwortung beim Dozenten
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Meine Haltung

Die verborgene Komplexität hinter scheinbar einfachen Lösungen.

Harald M. Depta – seit 2014 im Thema, nicht weil es Trend wurde, sondern weil er die Transformation selbst lebt. Eigene PV-Anlage, eigenes E-Auto, hunderte reale Projekte. Markenunabhängig, ohne Herstellerbindung, mit dem Blick für das, was andere übersehen.

Seit 2014 analysiere, plane und verantworte ich PV-Projekte für Gewerbe und Industrie – ohne Herstellerbindung. Ich kenne die verborgene Komplexität hinter scheinbar einfachen Angeboten aus hunderten realen Projekten.

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Ich fahre selbst elektrisch und kenne beide Seiten: die persönliche Erfahrung und die unternehmerische Realität. Ladeinfrastruktur und Fuhrparkelektrifizierung sind für mich kein Trend – das ist gelebter Alltag.

Zur Fuhrparkberatung →

DEKRA, TÜV NORD, ADI – ich bilde Fachleute aus, die danach wissen was sie tun. Nicht Theorie vom Papier, sondern Praxis aus echten Projekten. Wer bei mir lernt, kann es danach anwenden.

Zur Akademie →
Bildungspartner & Kooperationen
DEKRA TÜV NORD ADI Akademie Herkert Kommunales Bildungswerk Quartier HAUSTEC immoware24 DEKRA TÜV NORD ADI Akademie Herkert Kommunales Bildungswerk Quartier HAUSTEC immoware24
Echte Bewertungen

Das sagen Kunden und Kursteilnehmer

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Ich freue mich, jetzt DEKRA-zertifizierter Projektplaner Photovoltaik – Effizienz & Wirtschaftlichkeit zu sein. Ein großes Dankeschön an Harald M. Depta und das Team der energiefahrer für die tolle Vorbereitung, den praxisnahen Input und die super Unterstützung während der Fortbildung. Danke auch an meinen Arbeitgeber GIGA.GREEN, der mir diese Weiterbildung ermöglicht hat und kontinuierlich in Entwicklung und Know-how investiert. Gerade in einer Zeit, in der sich der Energiemarkt gefühlt täglich verändert, ist es umso wichtiger, am Ball zu bleiben und sich fachlich weiterzuentwickeln. Ich freue mich darauf, das neue Wissen in kommenden Projekten einzusetzen und weiter an nachhaltigen Lösungen zu arbeiten.

C. Thiemann GIGAGREEN Kurs

Das PV Seminar war absolut auf den Punkt. Die Inhalte waren äußerst informativ, verständlich und praxisnah aufbereitet. Besonders beeindruckend war die gelungene Einbindung von Praxisbeispielen, die das Thema greifbar gemacht haben. Alles in allem eine sehr professionelle und hilfreiche Veranstaltung – absolut empfehlenswert!

J. Ehrenberg Fa. Wachtberger Kurs

Der Dekra Kurs Projektmanager Photovoltaik war in Umfang, Rahmen und Dozent Harald einfach nur genial. Er sticht durch seine unglaublich tiefgründigen und praxisnahen Erfahrungswerte total heraus und lässt seine Kursteilnehmer davon profitieren. Die Prüfungsvorbereitung war ebenfalls super und hat mir ein sicheres Gefühl vermittelt. Tausend Dank!

Jan Beilmann Beilmann PV und Mobilität Kurs

Wer im Bereich Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und erneuerbare Energien erfolgreich und fundiert tätig sein möchte, kommt an Harald Depta nicht vorbei. Seine Expertise, sein Fachwissen sind jeden Euro wert. Ein im wahrsten Sinne "Allwissender" auf seinem Gebiet. Ich habe den Kurs und die "Zertifizierung zum DEKRA Projektmanager Photovoltaik" bei ihm gemacht und kann den Kurs nur jedem ans Herz legen, der nachhaltig und Gesamtheitlich Projekte bei Kunden realisieren möchte.

R. Schramm TK Autark GmbH Kurs

Ich kann den Kurs "Projektmanager/in für Photovoltaik" bei Herrn Depta uneingeschränkt empfehlen! Die Inhalte waren sehr gut strukturiert und praxisnah aufbereitet. Besonders beeindruckt hat mich die kompetente und engagierte Betreuung während des gesamten Kurses. Herr Depta ist wirklich ein Experte auf seinem Gebiet und vermittelt nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern schafft es auch, komplexe Themen verständlich zu erklären. Die Kombination aus theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen hat wesentlich zu meinem erfolgreichen Abschluss beigetragen. Vielen Dank für die hervorragende Betreuung und die wertvollen Einblicke in die Photovoltaik-Branche und die angrenzenden Sektoren!

Stefan Simroth Simroth Solar Kurs

Die Weiterbildung erfüllte voll und ganz meinen Vorstellungen. Sämtliche Themen aus dem Bereich der Elektromobilität wurde umfassend und tagesaktuell diskutiert und erläutert. Ich fühle mich dadurch gut gerüstet, das neue Geschäftsfeld Elektromobilität noch intensiver bearbeiten zu können.

M. Blechschmidt Licht und Kraftwerke Sonneberg Kurs

...gewinnbringende Veranstaltung, welches ein gutes Fundament für meine anstehende Selbstständigkeit darstellt.

J. Gehenzing Gehenzing GmbH Kurs
Wissen & Praxis

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Lassen Sie uns sprechen

Kein Standardangebot. Kein Herstellerinteresse. Nur Ihr Projekt, Ihre Zahlen, Ihre Entscheidung.

Energiewende ist Teamsport.

Ob Kursanfrage, Projektberatung oder spontane Frage – ich freue mich auf den Austausch. Direkt, unkompliziert, auf Augenhöhe.

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Fragen, die Entscheider wirklich beschäftigen

Keine Standardantworten. Qualifizierte Einordnungen aus der B2B-Beratungspraxis – zu PV, Elektromobilität und Energiestrategie.

Ab welcher Betriebsgröße lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage für Unternehmen wirklich?

Die Frage nach der „richtigen Größe" ist oft die falsche. Entscheidend ist das Verhältnis von Eigenverbrauch zu Gesamtstromverbrauch – und das ist bei einem kleinen Handwerksbetrieb mit viel Maschinenanteil oft günstiger als bei einem mittelgroßen Bürogebäude mit niedrigem Grundlastverbrauch.

Als Orientierung: Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch ab ca. 30.000 kWh erreichen in der Regel Amortisationszeiten von 6–9 Jahren. Bei höherem Verbrauch, günstigen Dachflächen und kombiniertem Speichereinsatz sind 4–6 Jahre möglich.

Wichtiger als die Größe: Ist der Eigenverbrauchsanteil realistisch kalkuliert? Werden Lastspitzen, Schichtbetrieb oder Wochenendleerstände berücksichtigt? Genau hier scheitern viele pauschale Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Individuelle Wirtschaftlichkeit prüfen? → PV-Rechner nutzen
Was unterscheidet eine unabhängige Beratung von der Planung durch einen Installateur oder Hersteller?

Ein Installateur oder Hersteller optimiert auf das, was er verkauft und einbauen kann. Das ist legitim – aber es ist keine Beratung im eigentlichen Sinne, sondern Vertrieb mit technischer Kompetenz.

Unabhängige Beratung bedeutet: Die Anlage wird auf Ihre Energiestrategie zugeschnitten, nicht auf eine Produktlinie. Das heißt konkret: andere Komponentenwahl möglich, nüchterne Wirtschaftlichkeitsrechnung ohne optimistische Annahmen, klare Einschätzung von Förderfähigkeit und steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten (z. B. IAB, Sonderabschreibung).

In der Praxis: Ich habe Projekte begleitet, bei denen die Ausgangsplanung eines Installateurbetriebs um 30 % überdimensioniert war – was kurzfristig höhere Erträge versprach, sich aber bei nüchterner Betrachtung nicht gerechnet hätte.

Beratungsgespräch ohne Produktbindung → Termin buchen
Wie funktioniert der Investitionsabzugsbetrag (IAB) bei einer PV-Anlage – und lohnt er sich für jedes Unternehmen?

Der IAB erlaubt es, bis zu 50 % der geplanten Investitionskosten im Jahr vor der Anschaffung gewinnmindernd abzusetzen – also noch bevor das Geld tatsächlich ausgegeben wird. Kombiniert mit der Sonderabschreibung nach § 7g EStG im Investitionsjahr entsteht ein erheblicher Steuerstundungseffekt.

Ein Beispiel: Bei einer PV-Anlage mit 100.000 € Investitionsvolumen können im Vorjahr bis zu 50.000 € steuerlich geltend gemacht werden. Je nach Steuersatz bedeutet das eine Liquiditätsentlastung von 15.000–24.000 € – Geld, das für die Finanzierung der Anlage selbst genutzt werden kann.

Der IAB ist aber kein Selbstläufer: Er greift nur bis zu bestimmten Betriebsvermögensgrenzen, die Anlage muss im Betrieb genutzt werden, und der Zeitplan zwischen IAB-Ansatz und Investition muss eingehalten werden. Eine Abstimmung mit dem Steuerberater ist zwingend.

Was ist Mieterstrom – und wann ist das Modell für Immobilieneigentümer oder Hausverwaltungen wirtschaftlich sinnvoll?

Mieterstrom bezeichnet die direkte Lieferung von PV-Strom an Mieter im gleichen Gebäude oder Quartier – ohne dass der Strom das öffentliche Netz durchläuft. Der Vorteil: keine Netzentgelte, keine Konzessionsabgaben auf den selbst erzeugten Anteil, und ein Mieterstromzuschlag nach EEG.

Wirtschaftlich interessant ist das Modell, wenn: Die Dachfläche eine PV-Anlage von min. 30–50 kWp zulässt, der Mietermix einen relevanten Tagverbrauch hat (Gewerbemieter, Gemeinschaftsflächen, E-Ladesäulen im Hof), und der Eigentümer bereit ist, die Funktion eines kleinen Energieversorgers zu übernehmen.

Die regulatorischen Anforderungen sind seit dem Solarpaket I 2024 für Wohngebäude deutlich vereinfacht worden.

Mieterstrom-Wirtschaftlichkeit berechnen → Rechner öffnen
Was kostet eine unabhängige Energieberatung – und was bekomme ich dafür?

Das Erstgespräch ist kostenfrei und dauert 30–45 Minuten. Dabei kläre ich, ob und in welcher Form eine vertiefte Beratung für Ihre Situation Sinn ergibt – ohne Verkaufsabsicht.

Eine strukturierte Projektberatung (z. B. Standortanalyse, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Ausschreibungsbegleitung) wird als Paket oder nach Aufwand abgerechnet. Die Kosten variieren je nach Projektumfang und werden vorab transparent dargelegt.

Was Sie bekommen: Eine klare, schriftliche Einschätzung – keine Absichtserklärungen, keine Produktempfehlungen ohne Grundlage. Ich arbeite ausschließlich auf Honorarbasis, nicht auf Provisionsbasis.

Wie plane ich eine Ladeinfrastruktur, die auch in 5 Jahren noch skaliert?

Der häufigste Fehler bei Ladeinfrastruktur-Projekten ist Punktplanung: Man rechnet den heutigen Bedarf durch und installiert genau das. In drei Jahren ist die Kapazität ausgereizt, ein Netzanschlussausbau kostet das Dreifache der ursprünglichen Installation.

Skalierbare Planung bedeutet: Kabeltrassen und Zählerfelder werden von Anfang an für den 5-Jahres-Bedarf dimensioniert, auch wenn heute nur ein Teil der Ladepunkte tatsächlich installiert wird. Load Management – die dynamische Steuerung der verfügbaren Leistung – ist dabei kein nettes Extra, sondern Grundvoraussetzung.

Zusätzlich sollte geprüft werden: Kann die geplante PV-Anlage in das Ladesystem eingebunden werden? Welche Abrechnungsanforderungen gelten – intern für Mitarbeiter, extern für Kunden?

Was muss ich bei der steuerlichen Behandlung von E-Dienstwagen und Ladekosten beachten?

Bei vollelektrischen Dienstwagen gilt die 0,25 %-Regelung für die Versteuerung des geldwerten Vorteils (statt 1 % beim Verbrenner) – das ist ein erheblicher Vorteil, der Elektromobilität für Arbeitgeber und Arbeitnehmer attraktiv macht.

Bei den Ladekosten gibt es zwei Szenarien: Lädt der Mitarbeiter zuhause und der Arbeitgeber erstattet die Kosten, gelten pauschale Erstattungssätze (derzeit 30 ct/kWh ohne Ladestation, 70 ct/kWh mit eigener Ladestation), die lohnsteuerfrei sind. Lädt der Mitarbeiter am Unternehmensstandort, sind die Stromkosten direkt Betriebsausgabe.

Die steuerlichen Rahmenbedingungen wurden in den letzten Jahren mehrfach angepasst. Eine aktuelle Prüfung mit Steuerberater und Fuhrparkmanager ist empfehlenswert.

Fuhrparkstrategie besprechen → Termin buchen
Ab wann macht ein Fuhrpark-Elektrifizierungskonzept Sinn – und wie gehe ich es strukturiert an?

Ein strukturiertes Elektrifizierungskonzept lohnt sich ab ca. 5 Fahrzeugen – darunter ist die Einzelfallbetrachtung meist ausreichend. Ab 10–15 Fahrzeugen wird eine Strategie mit Priorisierung, Ladeinfrastrukturplan und Finanzierungsmodell zur Pflicht.

Strukturiertes Vorgehen bedeutet: Zunächst werden Nutzungsprofile analysiert – welche Fahrzeuge legen täglich welche Strecken zurück, gibt es Nachtabstellmöglichkeiten, wie sieht die Netzanschlusssituation am Standort aus? Erst auf Basis dieser Daten kann eine sinnvolle Fahrzeugauswahl und Ladeplanung erfolgen.

Wer diesen Schritt überspringt und direkt Fahrzeuge bestellt, riskiert Reichweitenprobleme im Alltagseinsatz oder eine teure Nachrüstung der Ladeinfrastruktur.

Welche Förderprogramme gibt es aktuell für Ladeinfrastruktur im Unternehmen?

Die Förderlandschaft für gewerbliche Ladeinfrastruktur hat sich seit dem Auslaufen der Bundesförderung 2023 stark auf Länder- und KfW-Programme verlagert. Ein pauschaler Überblick ist deshalb wenig hilfreich – entscheidend ist die aktuelle Situation in Ihrem Bundesland und die spezifische Nutzungsform.

Was aktuell relevant ist: KfW-Programm 442 (für Kommunen und Unternehmen), verschiedene Landesförderungen (z. B. NRW, Bayern, Baden-Württemberg), und in Kombination mit Photovoltaik teils zinsgünstige Gesamtfinanzierungen über die KfW 270.

Wichtig: Fördermittel müssen vor Baubeginn beantragt werden – wer zuerst bestellt und dann fördert, geht meist leer aus.

Wie lässt sich Ladeinfrastruktur mit einer betrieblichen PV-Anlage sinnvoll kombinieren?

Die Kombination aus PV und Ladeinfrastruktur ist einer der wirkungsvollsten Hebel für die Kostensenkung im Betrieb – wenn sie von Anfang an gemeinsam geplant wird. Fahrzeuge, die tagsüber auf dem Betriebsgelände stehen, sind ideale Abnehmer für den lokal erzeugten Solarstrom.

Technische Voraussetzung: Ein intelligentes Energiemanagementsystem (EMS), das PV-Erzeugung, Speicher (optional) und Ladezeiten koordiniert. Damit lässt sich der Eigenverbrauchsanteil auf 60–80 % steigern – statt der üblichen 30–40 % ohne Steuerung.

Ein weiterer Effekt: Die Ladekapazität kann als virtueller Puffer genutzt werden, um Lastspitzen zu reduzieren und den Leistungspreis in der Stromrechnung zu senken.

Für wen sind die Kurse der energiefahrer-Akademie geeignet – brauche ich technisches Vorwissen?

Die Kurse richten sich an Fachleute und Entscheider im B2B-Umfeld: Elektriker und Elektrofachbetriebe, PV-Planer, Energieberater, Fuhrparkverantwortliche, technische Leiter und Einkäufer.

Technisches Grundverständnis ist hilfreich, aber kein Muss. Die Kurse sind so aufgebaut, dass sie relevante Zusammenhänge erklären – nicht auf Ingenieursniveau, sondern so, dass Sie die richtigen Fragen stellen und fundierte Entscheidungen treffen können.

Welcher Kurs passt zu mir? → Gespräch buchen
Was unterscheidet den PV-Kurs von energiefahrer von anderen Online-Schulungen am Markt?

Viele PV-Schulungen am Markt kommen aus dem Hersteller- oder Verbandsumfeld – und haben entsprechende blinde Flecken: Sie vermitteln, wie ein Produkt funktioniert, aber selten, wie man ein Projekt wirtschaftlich und technisch wirklich durchdenkt.

Der Kurs auf energiefahrer.de ist aus der Beratungspraxis entstanden: Welche Fragen stellen Unternehmen wirklich? Wo entstehen Fehler in der Planung? Wie kalkuliert man nüchtern statt optimistisch?

Der Unterschied: Kein Produktmarketing, kein Verbandsjargon – sondern praxisorientiertes Wissen, das sich direkt in der täglichen Arbeit anwenden lässt. Inklusive Förderkenntnissen, steuerlichen Aspekten und Entscheidungshilfen für die Kundenberatung.

Gibt es Gruppenangebote oder Inhouse-Schulungen für Unternehmen?

Ja. Für Unternehmen, die mehrere Mitarbeiter schulen möchten, biete ich maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen an: vor Ort oder online, als Halbtagesseminar, Ganztagesworkshop oder mehrteilige Lernreihe.

Inhalt und Tiefe werden auf den konkreten Bedarf abgestimmt. Für Teams ab 4 Personen ist das Inhouse-Format in der Regel die wirtschaftlichere und inhaltlich bessere Wahl gegenüber Einzelbuchungen.

Inhouse-Schulung anfragen → Jetzt anfragen
Wie aktuell sind die Kursinhalte – werden Gesetzesänderungen und neue Förderprogramme eingearbeitet?

Das Energierecht und die Förderprogramme ändern sich regelmäßig – das EEG wurde zuletzt mit dem Solarpaket I 2024 substanziell angepasst, Förderprogramme kommen und gehen quartalsweise. Kursunterlagen, die zwei Jahre alt sind, können in zentralen Punkten schlicht falsch sein.

Die Kursinhalte auf energiefahrer.de werden laufend aktualisiert. Teilnehmer erhalten Hinweise bei wesentlichen Änderungen.

Ihre Frage ist nicht dabei? Dann sprechen wir direkt. Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.

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