Das Gebäudeenergiegesetz wird reformiert. Die 65‑Prozent‑Pflicht für erneuerbare Energien beim Heizungstausch entfällt. Gas- und Ölheizungen bleiben grundsätzlich erlaubt. Gleichzeitig steigen die Risiken durch den EU‑Emissionshandel ETS2 ab 2028. Der CO₂‑Preis für Erdgas und Heizöl kann die jährlichen Heizkosten um mehrere hundert Euro erhöhen. Eine wachsende Grüngas‑Quote verteuert fossile Tarife zusätzlich. Viele Gas- und Ölheizungen benötigen für hohe Beimischungen technische Anpassungen. Fossile Heizsysteme binden Eigentümer für 15 bis 20 Jahre an unsichere Energiepreise. Effiziente Gebäude mit erneuerbarer Wärmeerzeugung profitieren von niedrigeren Betriebskosten und besseren Finanzierungskonditionen. Wärmepumpen in gedämmten Gebäuden senken den Energiebedarf deutlich. In Verbindung mit Photovoltaik reduziert sich der Zukauf externer Energie. Förderprogramme von Bund und KfW unterstützen den Umstieg auf effiziente, erneuerbare Heizsysteme. Energieeffiziente Gebäude erzielen höhere Marktwerte und sind besser vermietbar.