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Teure Verbrenner ab 2027: Warum Elektromobilität die Lösung ist

Teure Verbrenner ab 2027: Warum Elektromobilität die Lösung ist

Ab 2027 werden Autofahren und die damit verbundenen Benzinpreise aufgrund der steigenden CO2-Abgabe und des Emissionshandelssystems erheblich teurer. Die Elektromobilität gewinnt in diesem Zusammenhang zunehmend an Bedeutung. Unternehmen und Privatpersonen sehen sich mit der Notwendigkeit konfrontiert, auf klimaneutrale Alternativen umzusteigen, um den steigenden Kosten zu entgehen. Dabei bieten Elektrofahrzeuge zahlreiche wirtschaftliche und ökologische Vorteile. Der Übergang zur Elektromobilität wird durch staatliche Förderungen und technologische Fortschritte erleichtert, während die Anpassung an das neue Emissionshandelssystem unvermeidlich wird.

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Während der Corona-Pandemie kostete der Spritpreis mehr als 2 Euro pro Liter. Millionen von Autofahrern mussten diesen Schock verdauen. Doch die Erhöhung der Fahrkosten hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. In drei Jahren wird es erst richtig teuer. Denjenigen, die auf Elektrofahrzeuge umsteigen, winken Vorteile. Auch Unternehmen sehen zunehmend den Nutzen alternativer Antriebe. Die aktuelle Schwäche des Automarktes bei der Elektromobilität wird sich rasch legen. Immer mehr spricht sich herum, wie effizient und vorteilhaft Elektromobilität – auch für Unternehmen – tatsächlich ist.

CO2-Abgabe seit 2021 in Deutschland

Bereits seit 2021 gibt es in Deutschland eine CO2-Abgabe, die auch beim Tanken fällig wird. Die Autofahrer haben sich widerwillig an die steigenden Benzinpreise gewöhnt und akzeptieren sogar Preisschwankungen über der Zwei-Euro-Marke, auch wenn diese durch die Corona-Krise oder den Beginn des Ukraine-Kriegs mitverursacht wurden. Das Motto „Es ist bisher immer gut gegangen und pendelt sich wieder ein“ herrscht vor. Diese Einstellung hat jedoch dazu geführt, dass viele die tatsächlichen Fakten ignorieren.


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Kürzlich wurde wieder einmal deutlich, dass die Preise langfristig steigen werden. Auch 2025 und 2026 wird der CO2-Preis für fossile Brennstoffe weiter anziehen. Doch was bedeutet das für die Autofahrer?

Steigende Benzinpreise durch höhere CO2-Abgabe

Bereits als Benzin mehr als zwei Euro pro Liter kostete, kündigte die Bundesregierung eine Erhöhung der CO2-Abgabe auf 45 Euro pro Tonne ab dem 1. Januar 2024 an. Dies soll helfen, die Finanzierungslücke zu schließen, die durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom November 2023 entstanden ist.


Wie sich die weiter steigende CO2-Abgabe  auf den Spritpreis auswirkt


Ursprünglich war eine Erhöhung auf 40 Euro pro Tonne geplant, doch die Energiepreiskrise 2023 erforderte eine Anpassung.

Erhöhung der Pendlerpauschale als Ausgleich

Auf den ersten Blick scheint es, als würden die Fahrer von Verbrennungsmotoren als Hauptzahler der Nation fungieren, während Elektroauto-Fahrer zahlreiche Privilegien genießen, einschließlich der Befreiung von der Kfz-Steuer. Allerdings wird bis Ende 2026 die Pendlerpauschale auf 38 Cent pro Kilometer erhöht, was die Belastung etwas abmildert.


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Wie wirkt sich die CO2-Abgabe konkret auf den Treibstoffpreis aus? Laut der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. werden pro Liter Benzin etwa 2,37 Kilogramm CO2 und pro Liter Diesel etwa 2,65 Kilogramm CO2 freigesetzt. Basierend auf der Berechnungsformel (CO2-Ausstoß in Kilogramm multipliziert mit dem Preis pro Tonne, geteilt durch 1000) ergibt sich aktuell eine Zusatzbelastung von knapp elf Cent pro Liter Benzin und zwölf Cent pro Liter Diesel. Dies ist zwar hart, aber für viele noch tragbar.

CO2-Steuer steigt ab 2027 voraussichtlich schneller

Das Ende der Fahnenstange bei den CO2-Abgaben ist jedoch noch lange nicht erreicht. Die Bundesregierung hat in ihrer Mitteilung vom 1. Januar unmissverständlich klargestellt, dass der CO2-Preis in den kommenden Jahren schrittweise steigen wird. Diese Entscheidung wurde schon vor längerer Zeit getroffen und ist allgemein bekannt. Bürgerinnen und Bürger sollen dadurch die Möglichkeit haben, auf klimaneutrale Alternativen umzusteigen. Was dabei jedoch nicht explizit erwähnt wird, aber jedem klar sein sollte, ist, dass diese Maßnahmen den Umstieg auf Elektromobilität attraktiver machen sollen. Ähnlich wie beim Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf Wärmepumpen, der durch den sogenannten Heiz-Hammer der Ampel-Koalition gefördert wird. Bei Elektroautos gibt es zwar derzeit noch einige Hürden, doch zahlreiche Hersteller arbeiten bereits an kleineren, günstigeren Modellen, die bald auf den Markt kommen sollen.


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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz betont auf seiner Internetpräsenz die zentrale Rolle des nationalen sowie europäischen Emissionshandels als Instrumente zur Verteuerung des CO2-Ausstoßes. Diese Systeme zielen darauf ab, den Ausstoß von Treibhausgasen schrittweise teurer zu machen. Wer die Atmosphäre mit CO2 belastet, muss dafür Zertifikate erwerben, die immer knapper und teurer werden. Rund drei Viertel aller europäischen CO2-Emissionen werden künftig in den Emissionshandel einbezogen – ab 2027 auch die aus Wärme und Verkehr.

Zertifikate-Handel treibt Spritpreise in die Höhe

Ein wesentlicher Faktor für diese künstliche Verteuerung ist das überarbeitete Emissionshandelssystem für die Treib- und Brennstoffversorgung des Gebäudesektors und des Straßenverkehrs, bekannt als EU-ETS II (Emissions Trading System II). Das Prinzip von Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis: Werden die Zertifikate knapp, steigen die Kosten.


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Ein Beispiel dafür war die Erhöhung der CO2-Abgabe um 15 Euro Anfang des Jahres, die den Benzinpreis um vier bis fünf Cent pro Liter ansteigen ließ. Bei einer weiteren Verknappung der Zertifikate könnten die Preise noch deutlich stärker steigen.

Gesellschaft ignoriert die Realität

Obwohl hohe Gas- und Ölpreise kurzfristig einmal um ein Jahr verschoben werden können, ändert dies nichts an der langfristigen Planung. Vor den Europawahlen sind die Preise für die Zeit nach 2027 noch nicht festgelegt, was Gasversorger und Stadtwerke wegen der nötigen Planungssicherheit stark kritisieren. Einige Experten malen bereits ein düsteres Bild und sprechen von einer möglichen Verzehnfachung der CO2-Abgabe. Aber kommt es soweit? Fest steht, dass die marktbasierten Zertifikatspreise mit deutlichen Ausschlägen kommen könnten – teurer wird es aber, dass ist sicher!

Horror-Szenarien: Verzehnfachung der CO2-Abgabe?

Um einen massiven Kostenanstieg zu vermeiden, sollen 2027 die Gesamtmenge der Zertifikate um 30 Prozent erhöht werden, allerdings nur am freien Markt erhältlich. Die möglichen Konsequenzen sind erheblich: Laut Umweltbundesamt soll die Zertifikatsmenge jährlich um 5,10 Prozent sinken, ab 2028 sogar um 5,38 Prozent der Referenzmenge. Die Preisspirale würde sich also unaufhörlich weiterdrehen.

Klimageld als Entlastung geplant

Auf dem Papier sollen auch einkommensschwache Bürger berücksichtigt werden, da ein Teil der Einnahmen aus dem EU-ETS II zur Abfederung sozialer Härten vorgesehen ist. Diese sogenannten Klima-Sozialfonds sollen finanzschwächere Haushalte, Kleinstunternehmen und Verkehrsteilnehmer unterstützen und einer Energie- und Mobilitätsarmut entgegenwirken.


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Man sollte jedoch beachten, dass die Ampel-Regierung ursprünglich im Koalitionsvertrag ein „Klimageld“ als Ausgleich für die steigenden Klima-Strafsteuern vereinbart hatte. Dieses Geld gibt es bis heute nicht. Fest steht jedoch, dass solche Ausgleichszahlungen nicht alle Belastungen kompensieren und jährlich sinken werden.

Zweifel an der praktischen Umsetzung

Ungeachtet der Begriffe „Klima-Sozialfonds“ und „Energie- und Mobilitätsarmut“ bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahmen praktisch umsetzbar sind. Es besteht zumindest die Möglichkeit, dass sich ein erheblicher Teil der Bevölkerung den teuren Sprit nicht mehr leisten kann, obwohl viele auf das Auto angewiesen sind. Steigende Tankkosten würden die Kaufkraft erheblich mindern, was sich negativ auf die Wirtschaft auswirken könnte.


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Unternehmen werden gezwungen sein, ihre Mobilitätsstrategien zu überdenken, insbesondere im Hinblick auf den Taxonomiebericht, der dies erforderlich machen wird. Dies betrifft Dienstwagen, Transporter, Busse und Lkw – eine sorgfältige Planung ist unerlässlich, um die Umstellung praktikabel zu gestalten.

Restzweifel an den Maßnahmen

In der EU bestehen kaum Zweifel an der Wirksamkeit des neu aufgelegten Zertifikatehandels, auch wenn der genaue Weg ab 2027 noch unklar ist. Experten sind sich jedoch einig, dass der CO2-Preis ein wirksames Mittel ist, um die Klimaschutzziele im Verkehrs- und Energiebereich zu erreichen.

Circa 85 Prozent aller europäischen CO2-Emissionen werden zukünftig an Zertifikate beziehungsweise Emissionsrechte gebunden sein, deren Menge kontinuierlich abnimmt – entsprechend den europäischen Klimazielen. Diese zielen darauf ab, die Treibhausgasemissionen bis 2030 drastisch zu reduzieren und bis 2050 vollständige Treibhausgasneutralität zu erreichen. Diese ehrgeizigen Ziele können nur mit drastischen Maßnahmen erreicht werden, die bereits geplant sind.

Zweifel an der Unterstützung durch die Bevölkerung

Letztlich bleibt die Frage, inwieweit die Bevölkerung diese Maßnahmen unterstützt – nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten EU. Die anstehenden EU-Wahlen im Juni könnten die Grünen, die sich für besonders hohe CO2-Preise einsetzen, schwächen. In einigen EU-Ländern, etwa Schweden oder den Niederlanden, stellen veränderte politische Konstellationen bereits die immer ehrgeizigeren Klimaziele der EU infrage.

Elektromobilität als Lösung: Vorteile für Unternehmen und Verbraucher

Die Elektromobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird als entscheidende Lösung zur Reduzierung von CO2-Emissionen angesehen. Neben der Verringerung der Umweltbelastung bietet sie zahlreiche Vorteile für Verbraucher und Unternehmen. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge ist nicht nur eine umweltfreundliche Entscheidung, sondern kann auch langfristig Kosten sparen und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.

Wirtschaftliche Vorteile für Unternehmen

Für Unternehmen wird es zunehmend sinnvoll, auf alternative Antriebe umzusteigen. Elektrisch betriebene Fahrzeuge haben niedrigere Betriebskosten als ihre konventionellen Pendants. Dies liegt hauptsächlich an den geringeren Wartungskosten und den niedrigeren Energiekosten für den Betrieb. Elektromotoren sind einfacher aufgebaut als Verbrennungsmotoren und benötigen weniger Wartung. Zudem sind die Stromkosten im Vergleich zu den stetig steigenden Benzin- und Dieselpreisen geringer.


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Unternehmen können zudem von verschiedenen staatlichen Förderprogrammen profitieren, die den Aufbau von Ladeinfrastruktur unterstützen. Diese Förderungen sollen den Übergang zu einer nachhaltigen Mobilität beschleunigen und die finanziellen Belastungen für Unternehmen mindern. Eine Strategie der Veränderung ist sinnvoll.

Effizienz und Nachhaltigkeit

Elektrofahrzeuge sind nicht nur kostengünstiger im Betrieb, sondern auch effizienter. Sie wandeln einen größeren Teil der eingesetzten Energie in Bewegung um als Verbrennungsmotoren. Dies führt zu einer höheren Reichweite pro Energieeinheit und damit zu einer effektiveren Nutzung der Ressourcen. Diese Effizienzsteigerung ist besonders relevant in Zeiten steigender Energiepreise und knapper werdender fossiler Ressourcen.

Die Nachhaltigkeit von Elektrofahrzeugen wird durch den Einsatz erneuerbarer Energien weiter verbessert. Unternehmen, die ihren Strombedarf durch Solar- oder Windenergie decken, können ihre CO2-Bilanz weiter reduzieren und ihren Beitrag zum Klimaschutz erhöhen.

Externe Quellen und Studien

Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) zeigt, dass Elektrofahrzeuge bei einer Laufleistung von 150.000 Kilometern und einem durchschnittlichen Strommix über ihren Lebenszyklus hinweg deutlich weniger CO2 ausstoßen als vergleichbare Verbrenner. Diese Erkenntnisse werden von weiteren Studien, wie der des International Council on Clean Transportation (ICCT), unterstützt. Beide Quellen unterstreichen die Bedeutung der Elektromobilität für die Erreichung der Klimaziele.

Herausforderungen und Lösungen

Trotz der vielen Vorteile stehen Unternehmen und Verbraucher bei der Umstellung auf Elektromobilität vor einigen Herausforderungen. Dazu gehören die begrenzte Reichweite einiger Modelle, die noch unzureichende Ladeinfrastruktur und die höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen.

Erweiterung der Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur wird kontinuierlich ausgebaut, um die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu decken. In Deutschland gibt es bereits zahlreiche öffentliche Ladestationen, und viele Unternehmen investieren in den Aufbau eigener Ladepunkte. Die Bundesregierung unterstützt diese Entwicklung durch verschiedene Förderprogramme und legislative Maßnahmen, die den Ausbau der Ladeinfrastruktur beschleunigen sollen.

Anschaffungskosten und Wirtschaftlichkeit

Die höheren Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen werden durch verschiedene Förderungen und steuerliche Vorteile teilweise ausgeglichen. Zudem sinken die Preise für Elektrofahrzeuge kontinuierlich, da die Produktionskosten durch Skaleneffekte und technologische Fortschritte reduziert werden. Langfristig gesehen sind Elektrofahrzeuge aufgrund der niedrigeren Betriebskosten und der geringeren Wartungsanforderungen oft wirtschaftlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.

Zukunftsperspektiven

Die Elektromobilität wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Immer mehr Automobilhersteller kündigen an, ihre Produktpalette auf Elektrofahrzeuge umzustellen und die Entwicklung neuer Technologien voranzutreiben. Diese Entwicklungen werden nicht nur zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft ankurbeln.

Der Weg zur klimaneutralen Mobilität

Die Zukunft der Mobilität wird unweigerlich elektrisch sein. Die Herausforderungen, denen sich Autofahrer und Unternehmen heute gegenübersehen, wie die steigenden Kosten für fossile Brennstoffe und die strenger werdenden Emissionsvorgaben, erfordern eine rasche Anpassung an neue Mobilitätskonzepte. Die Elektromobilität bietet eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Lösung, die nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch langfristige finanzielle Vorteile bringt.

Langfristige Planung und Umstellung

Die Umstellung auf Elektromobilität erfordert eine sorgfältige Planung und Umsetzung. Unternehmen müssen ihre Flotten schrittweise umstellen, Ladeinfrastrukturen aufbauen und ihre Mitarbeiter schulen. Diese Maßnahmen erfordern zwar anfängliche Investitionen, bieten aber langfristige Einsparungen und betriebliche Effizienzsteigerungen.


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Für Privatpersonen wird der Übergang ebenfalls gefördert. Die deutsche Bundesregierung bietet verschiedene Anreize, wie Kaufprämien und Steuervergünstigungen, um den Wechsel zu Elektrofahrzeugen zu erleichtern. Zudem werden durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Entwicklung neuer, erschwinglicher Modelle die Barrieren für den Umstieg weiter gesenkt.

Technologische Fortschritte

Die kontinuierlichen Fortschritte in der Batterietechnologie und der Ladeinfrastruktur tragen dazu bei, die Reichweite und Zuverlässigkeit von Elektrofahrzeugen zu verbessern. Die Entwicklung von Schnellladestationen und die Integration von erneuerbaren Energien in das Stromnetz sind entscheidende Schritte, um die Elektromobilität attraktiver zu machen.


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Darüber hinaus spielen auch Innovationen im Bereich des autonomen Fahrens und der vernetzten Fahrzeuge eine wichtige Rolle. Diese Technologien könnten die Effizienz weiter steigern und neue Mobilitätsdienstleistungen ermöglichen, die sowohl umweltfreundlich als auch bequem sind.

Globale Trends und Einfluss

Der weltweite Trend hin zu nachhaltiger Mobilität zeigt sich auch in internationalen Initiativen und Vereinbarungen. Länder wie Norwegen und die Niederlande haben bereits konkrete Pläne zur Abschaffung von Verbrennungsmotoren und fördern massiv die Elektromobilität. Diese Vorreiterrolle beeinflusst auch andere Nationen und setzt globale Standards.


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Zusätzlich spielen globale Unternehmen eine Schlüsselrolle. Automobilhersteller wie Tesla, Volkswagen und BMW investieren massiv in die Forschung und Entwicklung von Elektrofahrzeugen und setzen damit neue Maßstäbe in der Branche.

Gesellschaftliche Akzeptanz und Veränderungen

Die Akzeptanz der Elektromobilität in der Gesellschaft wächst stetig. Umweltbewusstsein und der Wunsch nach nachhaltigen Lebensweisen fördern diesen Wandel. Bildungskampagnen und Informationsveranstaltungen tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und die Vorteile der Elektromobilität zu vermitteln.


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Gleichzeitig verändert sich das Bewusstsein für Mobilität. Carsharing-Modelle, E-Bikes und andere Formen der Mikromobilität gewinnen an Beliebtheit und ergänzen den Verkehrsmix in urbanen Gebieten. Diese Entwicklungen tragen dazu bei, die Verkehrsdichte zu reduzieren und die Lebensqualität in Städten zu erhöhen.

Schlussfolgerung

Die steigenden Kosten für fossile Brennstoffe und die strengen Klimaziele erfordern einen raschen Wandel hin zu nachhaltigen Mobilitätslösungen. Die Elektromobilität bietet hierbei eine vielversprechende Alternative. Sowohl Unternehmen als auch Verbraucher müssen sich auf diese Veränderungen einstellen und die notwendigen Schritte unternehmen, um die Vorteile der Elektromobilität voll auszuschöpfen. Mit technologischen Fortschritten, staatlichen Anreizen und einer zunehmenden gesellschaftlichen Akzeptanz wird die Zukunft der Mobilität elektrisch sein.


 

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Harald M. Depta

Der Autor | Schreiberling | Experte. Seit über 10 Jahren in dem Bereich tätig. Ich bin Fachdozent und Referent, Projektplaner für E-Mobilität & PV, Kenner der Branche

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