<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kraftstoffe und Alternativen Archive | energiefahrer</title>
	<atom:link href="https://energiefahrer.de/kraftstoffe-und-alternativen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://energiefahrer.de/kraftstoffe-und-alternativen/</link>
	<description>Der EXPERTE für Energie, Elektromobilität und Fuhrparkmanagement</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Oct 2026 07:46:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/12/cropped-EF-Logo-bearbeitet-1-32x32.png</url>
	<title>Kraftstoffe und Alternativen Archive | energiefahrer</title>
	<link>https://energiefahrer.de/kraftstoffe-und-alternativen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Gasumlage Unternehmen ab 2027: Kosten und Gegenmaßnahmen</title>
		<link>https://energiefahrer.de/gasumlage-unternehmen-ab-2027-kosten-und-gegenmassnahmen/</link>
					<comments>https://energiefahrer.de/gasumlage-unternehmen-ab-2027-kosten-und-gegenmassnahmen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald M. Depta]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 07:46:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz und Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftstoffe und Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Strompreise und CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätswende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energiefahrer.de/?p=48271</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Gasumlage für Unternehmen startet laut Referentenentwurf am 1. Oktober 2027 mit 0,029 bis 0,036 Cent je Kilowattstunde. Ein Betrieb mit 200.000 Kilowattstunden Gasverbrauch zahlt 58 bis 72 Euro im Jahr, bei 2.000.000 Kilowattstunden sind es 580 bis 720 Euro. Berichten zufolge trägt die Industrie rund 60 Prozent der Kosten. Teurer wirken die Gasnetzentgelte: Bei mehr als 75 Prozent der Netzbetreiber stiegen sie von 2025 auf 2026. Ab 2031 kommt eine Umlage für neue Gaskraftwerke über den Strom hinzu. Betriebe prüfen jetzt ihre Heizkosten über 10 bis 15 Jahre, den Strombedarf und die Ladekosten des Fuhrparks. Der Entwurf ist noch nicht beschlossen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/gasumlage-unternehmen-ab-2027-kosten-und-gegenmassnahmen/">Gasumlage Unternehmen ab 2027: Kosten und Gegenmaßnahmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die neue Gasumlage für <a href="https://energiefahrer.de/photovoltaik-direktinvestment-2026-warum-gepruefte-projekte-die-bessere-wahl-sind/">Unternehmen</a> startet im Oktober 2027 und fällt je nach Verbrauch sehr unterschiedlich aus. Ein Haushalt zahlt laut Referentenentwurf nur 3,77 bis 7,20 Euro im Jahr. Die Industrie trägt Berichten zufolge rund 60 Prozent der Kosten. Das größere Risiko liegt jedoch in den Gasnetzentgelten und in der Stromumlage für neue Gaskraftwerke. Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Referentenentwurf für eine nationale Gasreserve vorgelegt. Er trägt den Stand 12. Oktober 2026 und liegt in der Ressortabstimmung. Beschlossen hat ihn noch niemand. Dennoch zeigt er die Richtung: Die Kosten rund ums Gas verteilen sich auf immer weniger Schultern. Dieser Beitrag ordnet ein, was das für Unternehmen, Fuhrparks und Haushalte bedeutet.</p>



<h2 id="h-gasumlage-fur-unternehmen-2027-was-sie-kostet" class="wp-block-heading">Gasumlage für Unternehmen 2027: Was sie kostet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Betrieb mit 2.000.000 Kilowattstunden Gasverbrauch zahlt 580 bis 720 Euro Umlage im Jahr. Die Umlage selbst bleibt damit überschaubar. Der Entwurf rechnet mit 0,029 bis 0,036 Cent je Kilowattstunde. Sie startet am 1. Oktober 2027. Außerdem darf das Ministerium sie jedes Jahr zum Oktober neu berechnen. Die Zahlen im Überblick: 10.000 kWh Jahresverbrauch: 2,90 bis 3,60 Euro 20.000 kWh (Einfamilienhaus): 5,80 bis 7,20 Euro 200.000 kWh (kleiner Betrieb): 58 bis 72 Euro 2.000.000 kWh (Betrieb mit Prozesswärme): 580 bis 720 Euro Die Werte für 200.000 und 2.000.000 Kilowattstunden sind eigene Rechenbeispiele auf Basis des Entwurfssatzes. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reserve soll 24 Terawattstunden umfassen. Das entspricht rund zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität. Sie soll den Ausfall der größten Importinfrastruktur 30 Tage lang abdecken. Die Reserve kostet laut Entwurf 247 bis 308 Millionen Euro im Jahr. Die alte Gasspeicherumlage lag bei 0,289 Cent je Kilowattstunde und existiert nicht mehr. Die neue Umlage erreicht nur ein Achtel bis ein Zehntel davon. Außerdem laufen die gesetzlichen Mindestfüllstände Ende März 2027 aus. Mitte Oktober 2026 lag der Füllstand der Speicher bei 60,3 Prozent.</p>


<div id="energ-1026733171" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur/" aria-label="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_750x1080.png" alt="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_750x1080.png 750w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_750x1080-208x300.png 208w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_750x1080-711x1024.png 711w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_750x1080-440x634.png 440w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" width="750" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div>



<h2 id="h-gasnetzentgelte-warum-das-netz-zur-kostenfalle-wird" class="wp-block-heading">Gasnetzentgelte: Warum das Netz zur Kostenfalle wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gasnetzentgelte steigen, <a href="https://energiefahrer.de/gas-und-strompreise-2025-warum-unternehmen-mehr-zahlen/">weil immer weniger Kunden dasselbe Netz bezahlen</a>. Ein Gasnetz braucht Betrieb und Wartung, egal wie viele Anschlüsse bleiben. Wechseln Nachbarn auf Wärmepumpen, verteilen sich die Fixkosten auf weniger Kunden. Die BDEW-Kurzumfrage vom Mai 2026 belegt den Trend: Bei mehr als 75 Prozent der Netzbetreiber stiegen die Entgelte von 2025 auf 2026. Bei 62 Prozent sank die abgenommene Gasmenge. Knapp 80 Prozent wenden kürzere Nutzungsdauern nach KANU 2.0 an. Der BDEW erwartet weiter steigende Entgelte. Langfristige Modelle zeigen, wie weit das gehen kann. Eine Agora-Studie, zitiert vom vzbv, nennt bis 2044 in der Spitze das Neun- bis Sechzehnfache. Das Fraunhofer IFAM rechnet für 2045 mit 3.300 bis 4.300 Euro Netzkosten für einen Dreipersonenhaushalt. Heute sind es 300 bis 400 Euro. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beides sind Modellrechnungen unter bestimmten Annahmen, keine Prognosen. Für Betriebe zeigt der Vergleich der IHK Lippe die Größenordnung. Leistungsgemessene Unternehmen zahlen dort im Schnitt 13 Prozent mehr als 2025. Die Spanne reicht von 1,15 bis 2,00 Cent je Kilowattstunde. Das ist grob das 30- bis 70-Fache der neuen Umlage. Die Werte gelten allerdings nur für die Region Lippe. Die Berechnungsregeln für Gasnetzentgelte laufen Ende 2027 aus. Die Bundesnetzagentur arbeitet deshalb an einer neuen Systematik. Der vzbv fordert Schutz vor unzumutbaren Netzkosten. Mehr als jede zweite Wohnung heizt noch mit Gas. Mieter entscheiden nicht selbst, womit ihr Haus heizt.</p>


<div id="energ-2173480207" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/dekra-zertifizierte-r-projektmanager-in-photovoltaik/" aria-label="3 Tage Online LIVE – praxisnah, aktuell und mit bundesweit anerkanntem Abschluss. Entwickelt aus über 250 realen Projekten. Nicht aus dem Lehrbuch. Mit KI als echtem Planungswerkzeug — vom ersten Tag an, in jedem Themenblock."><img decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810.png" alt="3 Tage Online LIVE – praxisnah, aktuell und mit bundesweit anerkanntem Abschluss. Entwickelt aus über 250 realen Projekten. Nicht aus dem Lehrbuch. Mit KI als echtem Planungswerkzeug — vom ersten Tag an, in jedem Themenblock."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810-300x225.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810-1024x768.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810-768x576.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810-440x330.png 440w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" width="1080" height="810"   /></a></div>



<h2 id="h-gasabhangigkeit-senken-was-jetzt-zu-prufen-ist" class="wp-block-heading">Gasabhängigkeit senken: Was jetzt zu prüfen ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">

Unternehmen prüfen zuerst ihre Heizkosten über 10 bis 15 Jahre, danach Strombedarf und Ladekosten. Jede Gruppe hat dabei einen eigenen Hebel.

</p>



<h3 id="h-betriebe-mit-gasheizung-im-gebaude" class="wp-block-heading">Betriebe mit Gasheizung im Gebäude</h3>



<p class="wp-block-paragraph">

Prüfen Sie zuerst, was Ihre Gasheizung über 10 bis 15 Jahre wirklich kostet. Der <a href="https://energiefahrer.de/heizkostenrechner/">Heizkostenrechner für Öl, Gas, Wärmepumpe, Pellets und Fernwärme</a> bietet dafür einen Gewerbe-Modus. Er rechnet die CO₂-Abgabe ein. Künftige Preis- und Netzentgeltsteigerungen enthält er jedoch nicht. Fragen Sie deshalb Ihren Versorger nach dem erwarteten Gasnetzentgelt für 2040. Wie der CO₂-Preis das Bild verändert, zeigt der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/co%e2%82%82-preis-2027-ets-2-verzoegerung-folgen-fuer-unternehmen/">CO₂-Preis 2028: ETS-2-Verzögerung und Folgen für Unternehmen</a>.

</p>



<h3 id="h-betriebe-mit-prozesswarme" class="wp-block-heading">Betriebe mit Prozesswärme</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Prozesswärme trifft die Umlage am stärksten, weil der Verbrauch hoch ist. Je höher der Verbrauch, desto höher die Umlage. Jede Kilowattstunde, die Strom ersetzt, spart deshalb Gasumlage. Eigener <a href="https://energiefahrer.de/photovoltaik-steuerfrei-2027-das-gilt-fuer-neue-anlagen/">Solarstrom</a> deckt außerdem einen Teil des neuen Strombedarfs. Der <a href="https://energiefahrer.de/pv-kostenrechner/">PV-Kostenrechner für die Photovoltaik-Wirtschaftlichkeit</a> zeigt Investition, Ersparnis und Amortisation. Die Basisversion ist kostenlos.</p>



<h3 id="h-fuhrparkleiter" class="wp-block-heading">Fuhrparkleiter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein <a href="https://energiefahrer.de/flottenmarkt-im-wandel-elektromobilitaet-ersetzt-verbrenner/">Elektrofuhrpark</a> umgeht das Gas, trägt aber die Stromumlage ab 2031. Eigener Solarstrom senkt zudem den <a href="https://energiefahrer.de/gas-und-strompreise-2025-warum-unternehmen-mehr-zahlen/">Netzbezug</a> am Standort. Wie hoch die Umlage je Kilowattstunde ausfällt, ist noch offen. Der PV-Kostenrechner rechnet Elektrofahrzeuge und Ladepunkte in der Basisversion mit.</p>



<h3 id="h-haushalte" class="wp-block-heading">Haushalte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Haushalte spüren die Umlage kaum, die <a href="https://energiefahrer.de/photovoltaik-steuerfrei-2027-das-gilt-fuer-neue-anlagen/">Netzentgelte</a> aber deutlich. Hausbesitzer rechnen im Heizkostenrechner mit dem Privatmodus. Mieter haben diese Wahl nicht und sind auf Vermieter und Kommunen angewiesen. Das Problem: Das Gasnetzentgelt für 2040 und die Stromumlage ab 2031 lassen sich heute nicht sicher beziffern. Die Lösung ist eine <a href="https://energiefahrer.de/gas-und-strompreise-2025-warum-unternehmen-mehr-zahlen/">Gesamtrechnung</a> aus Wärme, Strom und Mobilität. Für Konzeption, Wirtschaftlichkeit und steuerrechtliche Einordnung steht die <a href="https://energiefahrer.de/photovoltaik/">gewerbliche PV-Beratung von energiefahrer.de</a> bereit. Alles zu mir, meiner Erfahrung auf meiner <a href="https://energiefahrer.de/ueber-mich/">ÜBER MICH </a>Seite.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ada8d73a91ce&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ada8d73a91ce" class="wp-block-image aligncenter size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="819" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/10/gasumlage-vs-gasnetzentgelt-819x1024.png" alt="Gasumlage Unternehmen ab 2027: Kosten und Gegenmaßnahmen | energiefahrer.de" class="wp-image-48275" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/10/gasumlage-vs-gasnetzentgelt-819x1024.png 819w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/10/gasumlage-vs-gasnetzentgelt-240x300.png 240w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/10/gasumlage-vs-gasnetzentgelt-768x960.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/10/gasumlage-vs-gasnetzentgelt.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>



<h2 id="h-gasumlage-fur-unternehmen-und-stromumlage-die-zweite-rechnung" class="wp-block-heading">Gasumlage für Unternehmen und Stromumlage: Die zweite Rechnung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Stromkunden zahlen ab 2031 für neue Gaskraftwerke, auch Betriebe, die längst <a href="https://energiefahrer.de/steuervorteile-fuer-elektroauto-fahrer-bei-bidirektionalem-laden/">elektrisch heizen oder fahren</a>. Die Anlagen sollen in Dunkelflauten einspringen. Der Stand im Überblick: Der Bundestag billigte das Gesetz am 9. Juli 2026. Die Regierung schreibt 11 Gigawatt aus, spätestens Ende 2031 am Netz. Davon sind 9 Gigawatt für lange Dunkelflauten vorgesehen. Die Anlagen müssen 15 Jahre bereitstehen. Der ursprüngliche Entwurf nennt 1 bis 3 Milliarden Euro für 2031. Danach sind es 0,9 bis 2,3 Milliarden Euro jährlich. Nach Angaben eines Verbands könnten es 2031 mehr als 4 Milliarden Euro werden. Wie viel das je Kilowattstunde ausmacht, ist offen. Gas steckt damit doppelt im System: als Brennstoff im Keller und als <a href="https://energiefahrer.de/photovoltaik-direktinvestment-2026-warum-gepruefte-projekte-die-bessere-wahl-sind/">Reservekraftwerk</a> im Stromnetz.</p>



<h2 id="h-aus-eigener-erfahrung-heizen-ohne-gas" class="wp-block-heading">Aus eigener Erfahrung: Heizen ohne Gas</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer von Gas auf eine Wärmepumpe wechselt, entgeht der direkten Gasumlage. Mein Haus stammt von 1865. Ich heizte es zunächst fossil. Vor drei Jahren musste ich entscheiden, wie es weitergeht. Ich habe eine Wärmepumpe eingebaut und <a href="https://energiefahrer.de/steuervorteile-fuer-elektroauto-fahrer-bei-bidirektionalem-laden/">kaufe Strom im dynamischen Tarif.</a> Die neue Gasumlage betrifft mich deshalb nicht mehr direkt. Indirekt schon: Bäckereien und Gaststätten geben höhere Gaskosten in ihren Preisen weiter. Bei der Stromumlage ist offen, was auf mich zukommt. Ihre Ausgestaltung steht noch nicht fest.</p>



<h2 id="h-fazit" class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gasumlage ist klein, das Gesamtrisiko nicht. Entscheidend ist, wer die Kosten am Ende trägt: immer weniger Gaskunden. Der Entwurf kann sich noch ändern. Beim Netzentgelt erwartet der BDEW jedoch weiter steigende Werte. Wer früh Alternativen prüft, plant Wärme, Strom und Mobilität gemeinsam und gewinnt Planungssicherheit. <br><br>Weiterführende Beiträge: <br><a href="https://energiefahrer.de/stromsteuer-sinkt-eu-plan-macht-strom-billiger-als-gas/">Stromsteuer sinkt: EU-Plan macht Strom billiger als Gas</a><br><a href="https://energiefahrer.de/gaskraftwerke-10-gruende-fuer-steigende-strompreise/">Gaskraftwerke: 10 Gründe für steigende Strompreise</a><br><a href="https://energiefahrer.de/co%e2%82%82-preis-2027-ets-2-verzoegerung-folgen-fuer-unternehmen/">CO₂-Preis 2028: ETS-2-Verzögerung &amp; Folgen für Unternehmen</a> <div id="energ-329650630" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/investitionsabzugsbetrag-photovoltaik/" aria-label="Ein attraktives Angebot, eine hohe Steuerersparnis. Bevor Sie sechsstellig investieren, bleibt die entscheidende Frage: Halten die Zahlen, was sie versprechen? Genau das prüfe ich — unabhängig, technisch und wirtschaftlich."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x1080_v5.png" alt="Ein attraktives Angebot, eine hohe Steuerersparnis. Bevor Sie sechsstellig investieren, bleibt die entscheidende Frage: Halten die Zahlen, was sie versprechen? Genau das prüfe ich — unabhängig, technisch und wirtschaftlich."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x1080_v5.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x1080_v5-300x300.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x1080_v5-1024x1024.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x1080_v5-150x150.png 150w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x1080_v5-768x768.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x1080_v5-440x440.png 440w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x1080_v5-610x610.png 610w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" width="1080" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div></p>



<h2>Häufige Fragen zur Gasumlage für Unternehmen</h2> <details open><summary>Wann startet die neue Gasumlage?</summary><p>Laut Referentenentwurf vom 12. Oktober 2026 startet die neue Gasumlage am 1. Oktober 2027. Das Ministerium kann sie jedes Jahr zum Oktober neu berechnen. Der Entwurf ist noch nicht beschlossen und liegt in der Abstimmung mit Ländern und Verbänden.</p></details> <details open><summary>Wie hoch ist die Gasumlage je Kilowattstunde?</summary><p>Der Entwurf rechnet mit 0,029 bis 0,036 Cent je Kilowattstunde. Das ergibt bei 20.000 Kilowattstunden 5,80 bis 7,20 Euro im Jahr. Bei 200.000 Kilowattstunden sind es 58 bis 72 Euro (eigene Rechnung auf Basis des Entwurfssatzes).</p></details> <details open><summary>Was kostet die Gasumlage ein Unternehmen?</summary><p>Die Kosten hängen direkt vom Gasverbrauch ab. Ein Betrieb mit 2.000.000 Kilowattstunden zahlt rechnerisch 580 bis 720 Euro im Jahr. Berichten zufolge trägt die Industrie rund 60 Prozent der Gesamtkosten der Reserve.</p></details> <details><summary>Wofür dient die nationale Gasreserve?</summary><p>Die Reserve soll 24 Terawattstunden umfassen und Extremfälle wie Sabotage abdecken. Das entspricht rund zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität und soll den Ausfall der größten Importinfrastruktur 30 Tage lang abdecken. Einsetzen darf das Gas nur die Bundesnetzagentur nach Ausrufung der Notfallstufe.</p></details> <details><summary>Wie viel kostet die Gasreserve pro Jahr?</summary><p>Der Referentenentwurf beziffert die jährlichen Kosten auf 247 bis 308 Millionen Euro. Die Umlage soll diese Kosten decken.</p></details> <details><summary>Warum steigen die Gasnetzentgelte?</summary><p>Weniger Kunden teilen sich die Fixkosten desselben Netzes. Laut BDEW-Kurzumfrage vom Mai 2026 stiegen die Entgelte bei mehr als 75 Prozent der Netzbetreiber. Bei 62 Prozent sank die abgenommene Gasmenge, knapp 80 Prozent nutzen kürzere Nutzungsdauern nach KANU 2.0.</p></details> <details><summary>Wie hoch können Gasnetzentgelte langfristig steigen?</summary><p>Das Fraunhofer IFAM rechnet in einer Modellrechnung für 2045 mit 3.300 bis 4.300 Euro Netzkosten für einen Dreipersonenhaushalt, etwa dem Zehnfachen von heute. Eine Agora-Studie nennt bis 2044 in der Spitze das Neun- bis Sechzehnfache. Beides sind Modellrechnungen, keine Prognosen.</p></details> <details><summary>Was passiert mit den Berechnungsregeln für Gasnetzentgelte?</summary><p>Die geltenden Berechnungsregeln laufen Ende 2027 aus. Die Bundesnetzagentur hat im Juni 2026 Orientierungspunkte für eine neue Systematik der Gasnetzentgelte vorgelegt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert Schutz vor übermäßigen Netzkosten.</p></details> <details><summary>Welche Umlage kommt über den Strom?</summary><p>Ab 2031 zahlen alle Stromkunden eine Umlage für neue Gaskraftwerke. Der Bundestag billigte das Gesetz am 9. Juli 2026, ausgeschrieben werden 11 Gigawatt. Der ursprüngliche Entwurf nennt 1 bis 3 Milliarden Euro für 2031. Wie hoch die Umlage je Kilowattstunde ausfällt, ist offen.</p></details> <details><summary>Gilt die Gasumlage auch für Haushalte?</summary><p>Ja, alle Gasverbraucher zahlen sie. Für typische Haushalte nennt der Entwurf 3,77 bis 7,20 Euro im Jahr. Ein Einfamilienhaus mit 20.000 Kilowattstunden zahlt 5,80 bis 7,20 Euro.</p></details> <details><summary>Welche Rechner helfen Unternehmen bei der Entscheidung?</summary><p>Der Heizkostenrechner von energiefahrer.de bietet einen Gewerbe-Modus und vergleicht Öl, Gas, Wärmepumpe, Pellets und Fernwärme. Er berücksichtigt keine künftigen Preissteigerungen bei Öl und Gas. Der PV-Kostenrechner zeigt Investition, Ersparnis und Amortisation einer Photovoltaik-Anlage, inklusive Elektrofahrzeugen.</p></details>



<div style="display:none;"> <script type="application/ld+json"> {"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[ {"@type":"Question","name":"Wann startet die neue Gasumlage?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Laut Referentenentwurf vom 12. Oktober 2026 startet die neue Gasumlage am 1. Oktober 2027. Das Ministerium kann sie jedes Jahr zum Oktober neu berechnen. Der Entwurf ist noch nicht beschlossen und liegt in der Abstimmung mit Ländern und Verbänden."}}, {"@type":"Question","name":"Wie hoch ist die Gasumlage je Kilowattstunde?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Der Entwurf rechnet mit 0,029 bis 0,036 Cent je Kilowattstunde. Das ergibt bei 20.000 Kilowattstunden 5,80 bis 7,20 Euro im Jahr. Bei 200.000 Kilowattstunden sind es 58 bis 72 Euro (eigene Rechnung auf Basis des Entwurfssatzes)."}}, {"@type":"Question","name":"Was kostet die Gasumlage ein Unternehmen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die Kosten hängen direkt vom Gasverbrauch ab. Ein Betrieb mit 2.000.000 Kilowattstunden zahlt rechnerisch 580 bis 720 Euro im Jahr. Berichten zufolge trägt die Industrie rund 60 Prozent der Gesamtkosten der Reserve."}}, {"@type":"Question","name":"Wofür dient die nationale Gasreserve?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die Reserve soll 24 Terawattstunden umfassen und Extremfälle wie Sabotage abdecken. Das entspricht rund zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität und soll den Ausfall der größten Importinfrastruktur 30 Tage lang abdecken. Einsetzen darf das Gas nur die Bundesnetzagentur nach Ausrufung der Notfallstufe."}}, {"@type":"Question","name":"Wie viel kostet die Gasreserve pro Jahr?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Der Referentenentwurf beziffert die jährlichen Kosten auf 247 bis 308 Millionen Euro. Die Umlage soll diese Kosten decken."}}, {"@type":"Question","name":"Warum steigen die Gasnetzentgelte?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Weniger Kunden teilen sich die Fixkosten desselben Netzes. Laut BDEW-Kurzumfrage vom Mai 2026 stiegen die Entgelte bei mehr als 75 Prozent der Netzbetreiber. Bei 62 Prozent sank die abgenommene Gasmenge, knapp 80 Prozent nutzen kürzere Nutzungsdauern nach KANU 2.0."}}, {"@type":"Question","name":"Wie hoch können Gasnetzentgelte langfristig steigen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Das Fraunhofer IFAM rechnet in einer Modellrechnung für 2045 mit 3.300 bis 4.300 Euro Netzkosten für einen Dreipersonenhaushalt, etwa dem Zehnfachen von heute. Eine Agora-Studie nennt bis 2044 in der Spitze das Neun- bis Sechzehnfache. Beides sind Modellrechnungen, keine Prognosen."}}, {"@type":"Question","name":"Was passiert mit den Berechnungsregeln für Gasnetzentgelte?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die geltenden Berechnungsregeln laufen Ende 2027 aus. Die Bundesnetzagentur hat im Juni 2026 Orientierungspunkte für eine neue Systematik der Gasnetzentgelte vorgelegt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert Schutz vor übermäßigen Netzkosten."}}, {"@type":"Question","name":"Welche Umlage kommt über den Strom?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ab 2031 zahlen alle Stromkunden eine Umlage für neue Gaskraftwerke. Der Bundestag billigte das Gesetz am 9. Juli 2026, ausgeschrieben werden 11 Gigawatt. Der ursprüngliche Entwurf nennt 1 bis 3 Milliarden Euro für 2031. Wie hoch die Umlage je Kilowattstunde ausfällt, ist offen."}}, {"@type":"Question","name":"Gilt die Gasumlage auch für Haushalte?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja, alle Gasverbraucher zahlen sie. Für typische Haushalte nennt der Entwurf 3,77 bis 7,20 Euro im Jahr. Ein Einfamilienhaus mit 20.000 Kilowattstunden zahlt 5,80 bis 7,20 Euro."}}, {"@type":"Question","name":"Welche Rechner helfen Unternehmen bei der Entscheidung?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Der Heizkostenrechner von energiefahrer.de bietet einen Gewerbe-Modus und vergleicht Öl, Gas, Wärmepumpe, Pellets und Fernwärme. Er berücksichtigt keine künftigen Preissteigerungen bei Öl und Gas. Der PV-Kostenrechner zeigt Investition, Ersparnis und Amortisation einer Photovoltaik-Anlage, inklusive Elektrofahrzeugen."}} ]} </script> </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/gasumlage-unternehmen-ab-2027-kosten-und-gegenmassnahmen/">Gasumlage Unternehmen ab 2027: Kosten und Gegenmaßnahmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://energiefahrer.de/gasumlage-unternehmen-ab-2027-kosten-und-gegenmassnahmen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Generation Elektromotoren ohne Seltene Erden</title>
		<link>https://energiefahrer.de/neue-generation-elektromotoren-ohne-seltene-erden/</link>
					<comments>https://energiefahrer.de/neue-generation-elektromotoren-ohne-seltene-erden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald M. Depta]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 15:35:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Fuhrpark und Flotte]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftstoffe und Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Fuhrpark]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätswende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energiefahrer.de/?p=47404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die neue Generation Elektromotoren erreicht bis zu 95 Prozent Wirkungsgrad und kommt zunehmend ohne Seltene Erden aus. Fremderregte Synchronmaschinen ersetzen Permanentmagnete, Hairpin-Wicklungen erhöhen den Kupferfüllfaktor auf über 70 Prozent, Siliziumkarbid-Inverter mit 800-Volt-Architektur senken Wärmeverluste um bis zu 70 Prozent und ermöglichen Ladeleistungen über 400 Kilowatt. Direktölkühlung im Rotor schützt bei Drehzahlen bis 20.000 Umdrehungen pro Minute vor Leistungsabfall. Axial-Fluss-Motoren erreichen dabei die höchste bekannte Leistungsdichte. Der Beitrag zeigt, welche vier Technologien zusammenwirken und was das für Effizienz, Bauraum und Rohstoffbedarf konkret bedeutet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/neue-generation-elektromotoren-ohne-seltene-erden/">Neue Generation Elektromotoren ohne Seltene Erden</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Neue Elektromotoren erreichen heute bis zu 95 Prozent Wirkungsgrad, kommen zunehmend ohne Seltene Erden aus und werden trotz höherer Leistung kompakter. Vier technische Entwicklungen greifen dabei ineinander: fremderregte Rotoren statt Permanentmagnete, Hairpin-Wicklungen im Stator, Siliziumkarbid-Leistungselektronik mit 800-Volt-Architektur und eine gezielte Direktölkühlung im Rotor. Wer heute über Elektroantriebe spricht, meint eine andere Technik als noch vor fünf Jahren. Der Elektromotor gilt als effizientestes Bauteil im Elektroauto. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Verbrennungsmotoren erreichen meist unter 40 Prozent Wirkungsgrad, <a href="https://energiefahrer.de/e-mobilitaet-im-trend-junge-generation-setzt-auf-elektrofahrzeuge/">moderne E-Antriebe</a> liegen inzwischen bei bis zu 95 Prozent. Nahezu die gesamte eingesetzte Energie kommt als Antriebsleistung wieder heraus. Trotzdem bleibt das Batteriepaket das teuerste und schwerste Bauteil im Fahrzeug. Deshalb investieren Hersteller und Zulieferer gezielt in effizientere Antriebe, um Akkupakete nicht weiter wachsen zu lassen. Das Ergebnis ist eine neue Generation Elektromotoren, die kleiner, leichter und unabhängiger von kritischen Rohstoffen ist.</p>



<h2 id="h-wirkungsgrad-und-bauraum-was-die-neue-generation-elektromotoren-leistet" class="wp-block-heading">Wirkungsgrad und Bauraum: Was die neue Generation Elektromotoren leistet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">

Moderne Elektromotoren wandeln bis zu 95 Prozent der eingesetzten Energie in Antriebsleistung um. Verbrennungsmotoren schaffen meist weniger als 40 Prozent, der Rest geht als Reibung und Abwärme verloren. Dieser Effizienzvorsprung erklärt, warum der Elektroantrieb dem Verbrenner physikalisch überlegen ist. Er verschiebt allerdings auch den Entwicklungsfokus. Weil die Batterie ohnehin das schwerste und teuerste Modul bleibt, wird jedes eingesparte Kilogramm am Motor wirtschaftlich relevant. Effizientere Antriebe brauchen kleinere Kühlsysteme, weniger Kupfer und geringere Bauräume. Das senkt Herstellungskosten und Fahrzeuggewicht gleichzeitig. Deshalb konzentriert sich die aktuelle Entwicklung nicht mehr allein auf größere Akkus, sondern zunehmend auf den Motor selbst.</p>


<div id="energ-1026733171" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur/" aria-label="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_750x1080.png" alt="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_750x1080.png 750w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_750x1080-208x300.png 208w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_750x1080-711x1024.png 711w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_750x1080-440x634.png 440w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" width="750" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div>



<h2 id="h-elektromotor-ohne-seltene-erden-warum-hersteller-auf-eesm-setzen" class="wp-block-heading">Elektromotor ohne Seltene Erden: Warum Hersteller auf EESM setzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Immer mehr Hersteller verbauen Elektromotoren ohne oder mit stark reduziertem Anteil Seltener Erden. Bisher dominierte die permanenterregte Synchronmaschine, kurz PSM, mit Magneten aus Neodym und Dysprosium. Diese Rohstoffe stammen überwiegend aus asiatischen Lieferketten, deshalb suchen Hersteller Alternativen. Die fremderregte Synchronmaschine, kurz EESM, ersetzt die Permanentmagnete durch schaltbare Elektromagnete im Rotor. Frühere EESM-Varianten übertrugen den Rotorstrom über Schleifkontakte, die entsprechenden Verschleiß erzeugten. Moderne Ausführungen von Zulieferern wie ZF oder Mahle übertragen den Strom stattdessen kontaktlos induktiv. Das reduziert Verschleiß und senkt gleichzeitig die <a href="https://energiefahrer.de/seltene-erden-und-elektromobilitaet-umwelt-markt-alternativen/">Abhängigkeit</a> von Neodym und Dysprosium. </p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ada8d73b5ab0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ada8d73b5ab0" class="wp-block-image aligncenter size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik1-819x1024.png" alt="Wirkungsgrad;: Elektromotor schlägt Verbrenner deutlich | energiefahrer.de" class="wp-image-47408" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik1-819x1024.png 819w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik1-240x300.png 240w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik1-768x960.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik1.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich lässt sich das Magnetfeld im Rotor bei hohem Tempo gezielt abschwächen, das steigert die Effizienz auf der Autobahn deutlich. BMW setzt dieses Prinzip im iX3 als Allradler ein. Die stromerregte Synchronmaschine an der Hinterachse kombiniert mit einer Asynchronmaschine vorne liefert gemeinsam 345 Kilowatt und 645 Newtonmeter. Gegenüber der Vorgängergeneration sinken die Energieverluste um 40 Prozent, das Gewicht um 10 Prozent und die Herstellungskosten um 20 Prozent. Diese Zahlen zeigen, wie stark sich Effizienz, Gewicht und Kosten bei neuen <a href="https://energiefahrer.de/e-mobilitaet-im-trend-junge-generation-setzt-auf-elektrofahrzeuge/">Antriebskonzepten</a> gegenseitig beeinflussen. Für Zulieferer wird die Rohstoffunabhängigkeit damit zum eigenständigen Entwicklungsziel, nicht nur zum Nebeneffekt.</p>



<h2 id="h-hairpin-wicklung-elektromotor-und-800-volt-technik-elektroauto-mehr-leistung-auf-weniger-raum" class="wp-block-heading">Hairpin-Wicklung Elektromotor und 800-Volt-Technik Elektroauto: mehr Leistung auf weniger Raum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hairpin-Wicklungen und 800-Volt-Architektur erhöhen gemeinsam die Leistungsdichte moderner Elektromotoren deutlich. Statt biegsamer Runddraht-Wicklungen nutzen moderne Statoren rechtwinklige Kupferstäbe, die wie Haarnadeln geformt sind. Automatisierte Fertigung steckt und verschweißt diese Hairpins präzise in den Stator. Dadurch steigt der Kupferfüllfaktor von unter 50 auf über 70 Prozent. Das verbessert die Stromtragfähigkeit und die Wärmeableitung über das Gehäuse deutlich. Bei gleicher Leistung passt der Motor dadurch in ein kleineres Gehäuse. Parallel dazu verbessert sich die Leistungselektronik. Moderne Inverter setzen auf Siliziumkarbid-Halbleiter statt klassischer Silizium-Schalter. Diese SiC-MOSFETs schalten mit bis zu 50 Kilohertz und senken die Wärmeverluste um bis zu 70 Prozent. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erhöht die Reichweite eines Elektroautos um schätzungsweise fünf bis sieben Prozent. Wie stark sich solche Effizienzgewinne insgesamt auswirken, zeigt der Beitrag Elektroauto Effizienz Verbrenner: Strommix-Check anhand aktueller Wirkungsgraddaten. Hinzu kommt die 800-Volt-Architektur, die bei gleicher Leistung die Stromstärke halbiert. Das reduziert Kabelquerschnitte, spart Gewicht und senkt die thermische Belastung im Motor. Gleichzeitig steigen die möglichen Ladeleistungen auf teils über 400 Kilowatt. Wer solche Ladeleistungen betrieblich nutzen will, braucht eine entsprechend dimensionierte gewerbliche Ladeinfrastruktur am eigenen Standort.</p>


<div id="energ-502709819" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/dekra-zertifizierte-r-projektmanager-in-photovoltaik/" aria-label="3 Tage Online LIVE – praxisnah, aktuell und mit bundesweit anerkanntem Abschluss. Entwickelt aus über 250 realen Projekten. Nicht aus dem Lehrbuch. Mit KI als echtem Planungswerkzeug — vom ersten Tag an, in jedem Themenblock."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_750x1080.png" alt="3 Tage Online LIVE – praxisnah, aktuell und mit bundesweit anerkanntem Abschluss. Entwickelt aus über 250 realen Projekten. Nicht aus dem Lehrbuch. Mit KI als echtem Planungswerkzeug — vom ersten Tag an, in jedem Themenblock."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_750x1080.png 750w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_750x1080-208x300.png 208w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_750x1080-711x1024.png 711w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_750x1080-440x634.png 440w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" width="750" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div>



<h2 id="h-direktolkuhlung-e-motor-warum-warmemanagement-zur-schlusseltechnologie-wird" class="wp-block-heading">Direktölkühlung E-Motor: Warum Wärmemanagement zur Schlüsseltechnologie wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Direktölkühlung schützt moderne Elektromotoren vor Leistungsverlust bei hoher Dauerbelastung. Aktuelle Antriebe erreichen Drehzahlen von bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute. Bei diesem Tempo entsteht im Rotorkern erhebliche Wärme, die klassische Kühlmethoden kaum noch abführen. Bisher kühlte ein Wasser-Glykol-Mantel meist nur den äußeren Stator. Moderne Antriebe pumpen stattdessen synthetisches Öl direkt in die rotierende Welle. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fliehkräfte verteilen das Öl gezielt auf die Wickelköpfe des Stators und das Rotorpaket. Diese Direktölkühlung verhindert die Entmagnetisierung der Rotormagnete und den damit verbundenen Leistungsabfall bei anhaltender Tempofahrt. Ohne dieses Wärmemanagement wären die höheren Drehzahlen moderner Motoren praktisch nicht nutzbar. Das Kühlkonzept ist damit ebenso entscheidend wie Wicklung und Leistungselektronik.</p>



<h2 id="h-axial-fluss-motoren-die-neue-generation-elektromotoren-in-der-konigsklasse" class="wp-block-heading">Axial-Fluss-Motoren: die neue Generation Elektromotoren in der Königsklasse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Axial-Fluss-Motoren erreichen die höchste bekannte Leistungsdichte aktueller Elektroantriebe. Beim klassischen Elektromotor verläuft der elektromagnetische Fluss senkrecht zur Drehachse. Beim Axial-Fluss-Motor verläuft er stattdessen parallel dazu. Rotor und Stator sind dabei als schmale Scheiben gestaltet, die sandwichartig ineinandergreifen. Das britische Unternehmen YASA entwickelte dieses Prinzip und gehört mittlerweile zu Mercedes. Im AMG GT als Viertürer und im AMG SUV kommen Axial-Fluss-Motoren an beiden Achsen zum Einsatz. Der Motor an der Vorderachse misst rund neun Zentimeter in der Breite, die beiden Motoren an der Hinterachse jeweils acht Zentimeter. </p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ada8d73b66e5&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ada8d73b66e5" class="wp-block-image aligncenter size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik2-819x1024.png" alt="Technologievergleich: ANTRIEBE | energiefahrer.de" class="wp-image-47409" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik2-819x1024.png 819w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik2-240x300.png 240w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik2-768x960.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik2.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser kompakten Bauform liefert der Antrieb eine Spitzenleistung von bis zu 860 Kilowatt, technisch sind sogar 1.000 Kilowatt möglich. Die Motoren drehen dabei mit bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute. Dieses Beispiel zeigt, wie weit sich Leistungsdichte inzwischen von der reinen Baugröße entkoppelt hat. Für die breite Serienfertigung bleibt der Axial-Fluss-Motor bislang die Ausnahme, technisch markiert er aber die Richtung, in die sich Hairpin-Wicklung, SiC-Inverter und Direktölkühlung gemeinsam entwickeln. Höhere Leistungsdichte, weniger Rohstoffabhängigkeit und <a href="https://energiefahrer.de/dynamische-stromtarife-gewerbe-71-prozent-schwelle/">schnellere Ladezeiten</a> verändern auch die <a href="https://energiefahrer.de/verbrenner-debatte-zwischen-fortschritt-und-realitaetsferien/">Wirtschaftlichkeitsrechnung</a> für Firmenfahrzeuge. Wer neue Antriebstechnik in die Fahrzeugbeschaffung einbezieht, muss Ladeleistung, Energiekosten und Standzeiten gemeinsam betrachten. Der Antriebskostenvergleich auf energiefahrer.de rechnet diese Faktoren mit individuellen Werten durch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Standorte, die künftig höhere Ladeleistungen nutzen wollen, liefert die Seite zur gewerblichen Ladeinfrastruktur die technischen Grundlagen für die Planung. Die neue Generation Elektromotoren verbindet vier Entwicklungen: höhere Effizienz, reduzierte <a href="https://energiefahrer.de/seltene-erden-und-elektromobilitaet-umwelt-markt-alternativen/">Rohstoffabhängigkeit</a>, kompaktere Bauform und leistungsfähigeres Wärmemanagement. Fremderregte Rotoren, Hairpin-Wicklungen, Siliziumkarbid-Inverter und Direktölkühlung wirken dabei zusammen, nicht isoliert. Für Kaufentscheidungen heute wie für die Fahrzeugplanung von morgen lohnt sich deshalb ein Blick auf die <a href="https://energiefahrer.de/verkehrsforschung-verdeutlicht-elektroautos-sind-ohne-alternative/">Antriebstechnik</a> selbst, nicht nur auf Reichweite und Preis.</p>


<div id="energ-3118454569" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/photovoltaik/" aria-label="Viele Unternehmen investieren in PV — und lassen dabei erhebliches Potenzial liegen. Weil das Gesamtsystem nicht zu Ende gedacht wird: Regulatorik, Steuerrecht, Sektorkopplung und Wirtschaftlichkeit gehören zur Planung — nicht zum Nachdenken danach."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7.png" alt="Viele Unternehmen investieren in PV — und lassen dabei erhebliches Potenzial liegen. Weil das Gesamtsystem nicht zu Ende gedacht wird: Regulatorik, Steuerrecht, Sektorkopplung und Wirtschaftlichkeit gehören zur Planung — nicht zum Nachdenken danach."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-300x300.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-1024x1024.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-150x150.png 150w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-768x768.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-440x440.png 440w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-610x610.png 610w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" width="1080" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterführende Beiträge: <br><a href="https://energiefahrer.de/e-auto-reichweite-fuhrpark-sommer-winter-urteil/">E-Auto Reichweite Fuhrpark: Sommer, Winter, Urteil <br></a><a href="https://energiefahrer.de/beratungskompetenz-elektromobilitaet-die-blinde-stelle-im-autohandel/">Beratungskompetenz Elektromobilität: Die blinde Stelle im Autohandel <br></a><a href="https://energiefahrer.de/elektroauto-effizienz-verbrenner-strommix-check/">Elektroauto Effizienz Verbrenner: Strommix-Check</a></p>



<h2>Häufige Fragen zu neuer Generation Elektromotoren</h2> <details open><summary>Wie hoch ist der Wirkungsgrad moderner Elektromotoren?</summary>Moderne Elektromotoren erreichen bis zu 95 Prozent Wirkungsgrad. Verbrennungsmotoren schaffen meist weniger als 40 Prozent, der Rest geht als Reibung und Abwärme verloren.</details> <details open><summary>Warum verbauen Hersteller Elektromotoren ohne Seltene Erden?</summary>Seltene Erden wie Neodym und Dysprosium stammen überwiegend aus asiatischen Lieferketten. Fremderregte Synchronmaschinen, kurz EESM, ersetzen Permanentmagnete durch schaltbare Elektromagnete und reduzieren diese Abhängigkeit.</details> <details open><summary>Was ist eine Hairpin-Wicklung im Elektromotor?</summary>Eine Hairpin-Wicklung nutzt rechtwinklige Kupferstäbe statt biegsamer Runddrähte im Stator. Sie erhöht den Kupferfüllfaktor von unter 50 auf über 70 Prozent und verbessert Stromtragfähigkeit sowie Wärmeableitung.</details> <details><summary>Wie funktioniert die fremderregte Synchronmaschine EESM?</summary>Die EESM nutzt schaltbare Elektromagnete im Rotor statt Permanentmagnete. Moderne Varianten übertragen den Rotorstrom kontaktlos induktiv, ältere Varianten nutzten verschleißanfällige Schleifkontakte.</details> <details><summary>Was bringt die 800-Volt-Architektur im Elektroauto?</summary>Die 800-Volt-Architektur halbiert bei gleicher Leistung die Stromstärke. Das reduziert Kabelquerschnitte, spart Gewicht, senkt die thermische Belastung und ermöglicht Ladeleistungen von teils über 400 Kilowatt.</details> <details><summary>Wie viel Reichweite bringt ein Siliziumkarbid-Inverter?</summary>Siliziumkarbid-Inverter senken die Wärmeverluste im Antrieb um bis zu 70 Prozent. Das erhöht die Reichweite eines Elektroautos um schätzungsweise fünf bis sieben Prozent.</details> <details><summary>Warum brauchen Elektromotoren eine Direktölkühlung?</summary>Moderne Elektromotoren erreichen Drehzahlen bis 20.000 Umdrehungen pro Minute. Direktölkühlung leitet Öl in die rotierende Welle und verhindert dadurch Entmagnetisierung und Leistungsabfall bei Dauerbelastung.</details> <details><summary>Was ist ein Axial-Fluss-Motor?</summary>Beim Axial-Fluss-Motor verläuft der elektromagnetische Fluss parallel zur Drehachse statt senkrecht dazu. Rotor und Stator sind als schmale Scheiben gestaltet, das ermöglicht besonders hohe Leistungsdichte.</details> <details><summary>Welche Fahrzeuge nutzen bereits Axial-Fluss-Motoren?</summary>Mercedes setzt Axial-Fluss-Motoren des Herstellers YASA im AMG GT als Viertürer und im AMG SUV ein, mit einer Systemleistung von bis zu 860 Kilowatt.</details> <details><summary>Wie unterscheidet sich PSM von EESM beim Elektromotor?</summary>Die permanenterregte Synchronmaschine, PSM, nutzt Permanentmagnete mit Seltenen Erden. Die fremderregte Synchronmaschine, EESM, ersetzt diese durch schaltbare Elektromagnete und reduziert so den Rohstoffbedarf.</details> <details><summary>Warum sinkt das Gewicht neuer Elektromotoren?</summary>Kompaktere Bauweise, weniger Kupfer durch höheren Füllfaktor und der Wegfall schwerer Permanentmagnete senken das Gewicht. Beim BMW iX3 sinkt das Motorgewicht gegenüber der Vorgängergeneration um 10 Prozent.</details> <details><summary>Welche Rolle spielt der Motor für die Batteriegröße?</summary>Weil die Batterie das teuerste und schwerste Bauteil bleibt, senkt ein effizienterer Motor den Bedarf an zusätzlicher Batteriekapazität und hält Fahrzeuggewicht sowie Kosten niedriger.</details>



<div style="display:none;"> <script type="application/ld+json"> {"@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ {"@type": "Question", "name": "Wie hoch ist der Wirkungsgrad moderner Elektromotoren?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Moderne Elektromotoren erreichen bis zu 95 Prozent Wirkungsgrad. Verbrennungsmotoren schaffen meist weniger als 40 Prozent, der Rest geht als Reibung und Abwärme verloren."}}, {"@type": "Question", "name": "Warum verbauen Hersteller Elektromotoren ohne Seltene Erden?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Seltene Erden wie Neodym und Dysprosium stammen überwiegend aus asiatischen Lieferketten. Fremderregte Synchronmaschinen, kurz EESM, ersetzen Permanentmagnete durch schaltbare Elektromagnete und reduzieren diese Abhängigkeit."}}, {"@type": "Question", "name": "Was ist eine Hairpin-Wicklung im Elektromotor?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Eine Hairpin-Wicklung nutzt rechtwinklige Kupferstäbe statt biegsamer Runddrähte im Stator. Sie erhöht den Kupferfüllfaktor von unter 50 auf über 70 Prozent und verbessert Stromtragfähigkeit sowie Wärmeableitung."}}, {"@type": "Question", "name": "Wie funktioniert die fremderregte Synchronmaschine EESM?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Die EESM nutzt schaltbare Elektromagnete im Rotor statt Permanentmagnete. Moderne Varianten übertragen den Rotorstrom kontaktlos induktiv, ältere Varianten nutzten verschleißanfällige Schleifkontakte."}}, {"@type": "Question", "name": "Was bringt die 800-Volt-Architektur im Elektroauto?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Die 800-Volt-Architektur halbiert bei gleicher Leistung die Stromstärke. Das reduziert Kabelquerschnitte, spart Gewicht, senkt die thermische Belastung und ermöglicht Ladeleistungen von teils über 400 Kilowatt."}}, {"@type": "Question", "name": "Wie viel Reichweite bringt ein Siliziumkarbid-Inverter?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Siliziumkarbid-Inverter senken die Wärmeverluste im Antrieb um bis zu 70 Prozent. Das erhöht die Reichweite eines Elektroautos um schätzungsweise fünf bis sieben Prozent."}}, {"@type": "Question", "name": "Warum brauchen Elektromotoren eine Direktölkühlung?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Moderne Elektromotoren erreichen Drehzahlen bis 20.000 Umdrehungen pro Minute. Direktölkühlung leitet Öl in die rotierende Welle und verhindert dadurch Entmagnetisierung und Leistungsabfall bei Dauerbelastung."}}, {"@type": "Question", "name": "Was ist ein Axial-Fluss-Motor?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Beim Axial-Fluss-Motor verläuft der elektromagnetische Fluss parallel zur Drehachse statt senkrecht dazu. Rotor und Stator sind als schmale Scheiben gestaltet, das ermöglicht besonders hohe Leistungsdichte."}}, {"@type": "Question", "name": "Welche Fahrzeuge nutzen bereits Axial-Fluss-Motoren?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Mercedes setzt Axial-Fluss-Motoren des Herstellers YASA im AMG GT als Viertürer und im AMG SUV ein, mit einer Systemleistung von bis zu 860 Kilowatt."}}, {"@type": "Question", "name": "Wie unterscheidet sich PSM von EESM beim Elektromotor?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Die permanenterregte Synchronmaschine, PSM, nutzt Permanentmagnete mit Seltenen Erden. Die fremderregte Synchronmaschine, EESM, ersetzt diese durch schaltbare Elektromagnete und reduziert so den Rohstoffbedarf."}}, {"@type": "Question", "name": "Warum sinkt das Gewicht neuer Elektromotoren?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Kompaktere Bauweise, weniger Kupfer durch höheren Füllfaktor und der Wegfall schwerer Permanentmagnete senken das Gewicht. Beim BMW iX3 sinkt das Motorgewicht gegenüber der Vorgängergeneration um 10 Prozent."}}, {"@type": "Question", "name": "Welche Rolle spielt der Motor für die Batteriegröße?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Weil die Batterie das teuerste und schwerste Bauteil bleibt, senkt ein effizienterer Motor den Bedarf an zusätzlicher Batteriekapazität und hält Fahrzeuggewicht sowie Kosten niedriger."}} ]} </script> </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/neue-generation-elektromotoren-ohne-seltene-erden/">Neue Generation Elektromotoren ohne Seltene Erden</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://energiefahrer.de/neue-generation-elektromotoren-ohne-seltene-erden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Plug-in-Hybrid Fuhrpark: Steuer, TCO und CO2-Realität</title>
		<link>https://energiefahrer.de/plug-in-hybrid-fuhrpark-steuer-tco-und-co2-realitaet/</link>
					<comments>https://energiefahrer.de/plug-in-hybrid-fuhrpark-steuer-tco-und-co2-realitaet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald M. Depta]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 18:22:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Fuhrpark und Flotte]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftstoffe und Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität und Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Fuhrpark]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätswende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energiefahrer.de/?p=47373</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neue EU-Realdaten zeigen: Plug-in-Hybride stoßen im Fuhrpark durchschnittlich sechsmal mehr CO2 aus als offiziell angegeben, 145 statt 24 Gramm je Kilometer. Für die Dienstwagenbesteuerung zählt weiterhin die formale WLTP-Reichweite, mindestens 80 Kilometer oder maximal 50 Gramm CO2 je Kilometer sichern die 0,5-Prozent-Regel. Bei der TCO-Rechnung verschiebt sich der Vorteil zunehmend zum Elektrofahrzeug, unter anderem weil Plug-in-Hybride von der 75-Prozent-Sonderabschreibung ausgeschlossen bleiben. Beim CO2-Reporting drohen verzerrte Klimabilanzen, wenn Herstellerangaben ungeprüft übernommen werden. Fuhrparkverantwortliche sollten Bestandsfahrzeuge und Beschaffungsrichtlinien jetzt gegen die reale Datenlage prüfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/plug-in-hybrid-fuhrpark-steuer-tco-und-co2-realitaet/">Plug-in-Hybrid Fuhrpark: Steuer, TCO und CO2-Realität</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 id="h-plug-in-hybride-im-fuhrpark-was-die-neuen-co2-zahlen-fur-steuer-tco-und-reporting-bedeuten" class="wp-block-heading">Plug-in-Hybride im Fuhrpark: Was die neuen CO2-Zahlen für Steuer, TCO und Reporting bedeuten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neue EU-Realdaten zeigen: Plug-in-Hybride stoßen im Alltag durchschnittlich sechsmal mehr CO2 aus als in der offiziellen Typprüfung angegeben. Für Fuhrparkverantwortliche bedeutet das konkret: Die günstige 0,5-Prozent-Dienstwagenregel gilt nur noch für Modelle mit mindestens 80 Kilometern elektrischer Reichweite oder maximal 50 Gramm CO2 je Kilometer. Die TCO-Rechnung verschiebt sich zunehmend zugunsten reiner Elektrofahrzeuge. Und wer WLTP-Werte ungeprüft ins CO2-Reporting übernimmt, riskiert eine verzerrte Klimabilanz. <a href="https://energiefahrer.de/plug-in-hybrid-realverbrauch-fuenfmal-mehr-co2-als-angegeben/">Plug-in-Hybride</a> galten lange als Brückentechnologie zwischen Verbrenner und Elektroauto. Für Fuhrparks mit gemischten Einsatzprofilen wirkten sie attraktiv: elektrisch für die Stadt, Verbrenner für die Langstrecke. Neue Auswertungen der EU-Umweltagentur stellen dieses Bild jedoch infrage. Sie zeigen eine wachsende Lücke zwischen Prüfstand und Straße, mit direkten Folgen für Steuerlast, Gesamtkosten und Klimabilanz einer Flotte.</p>



<h2 id="h-wie-hoch-ist-der-reale-co2-ausstoss-von-plug-in-hybriden-tatsachlich" class="wp-block-heading">Wie hoch ist der reale CO2-Ausstoß von Plug-in-Hybriden tatsächlich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der reale CO2-Ausstoß von Plug-in-Hybriden liegt laut aktuellen EU-Daten sechsmal höher als der offizielle Testwert. Die Umweltorganisation Transport &amp; Environment hat im September 2026 Realfahrdaten von 220.000 Fahrzeugen ausgewertet, erhoben über die vorgeschriebenen Bordverbrauchszähler (OBFCM). Das Ergebnis: Für 2024 zugelassene Plug-in-Hybride lag der reale Ausstoß bei 145 Gramm CO2 pro Kilometer, der offizielle WLTP-Wert dagegen nur bei 24 Gramm. Im Jahr davor betrug die Differenz noch das Fünffache, 2021 lag sie beim rund Vierfachen. Die Lücke wächst also seit Beginn der Realdatenerfassung 2021 kontinuierlich. Parallel dazu hat das International Council on Clean Transportation im Juni 2026 eine eigene Auswertung veröffentlicht, mit einer methodisch abweichenden Zahl. </p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ada8d73bad11&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ada8d73bad11" class="wp-block-image aligncenter size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-dienstwagen-kriterien-819x1024.png" alt="0,5 % Dienstwagenregelung - Kriterien | energiefahrer.de" class="wp-image-47379" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-dienstwagen-kriterien-819x1024.png 819w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-dienstwagen-kriterien-240x300.png 240w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-dienstwagen-kriterien-768x960.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-dienstwagen-kriterien.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für 2023 zugelassene Fahrzeuge kommt das ICCT auf das 4,6-Fache statt das Fünffache. Beide Organisationen nutzen dieselbe EU-Datenquelle, unterscheiden sich aber im Auswertungszeitraum und in der <a href="https://energiefahrer.de/plug-in-hybrid-realverbrauch-fuenfmal-mehr-co2-als-angegeben/">Fahrzeugauswahl</a>. Für die Praxis zählt weniger die exakte Vervielfachung als der klare Trend: Je neuer die Modelle mit größeren Batterien, desto größer wird die Lücke zur offiziellen Angabe, nicht kleiner. Nach ICCT-Auswertungen legen Plug-in-Hybride im Alltag durchschnittlich nur rund 20 Prozent ihrer Strecke elektrisch zurück, während die offizielle Bewertung von rund 80 Prozent ausgeht.</p>


<div id="energ-3867902124" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur/" aria-label="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x1080.png" alt="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x1080.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x1080-300x300.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x1080-1024x1024.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x1080-150x150.png 150w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x1080-768x768.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x1080-440x440.png 440w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x1080-610x610.png 610w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" width="1080" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div>



<h2 id="h-was-bedeutet-die-datenlage-fur-die-dienstwagenbesteuerung-im-fuhrpark" class="wp-block-heading">Was bedeutet die Datenlage für die Dienstwagenbesteuerung im Fuhrpark?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Dienstwagenbesteuerung zählt nicht der reale Verbrauch, sondern die formale WLTP-Einstufung des Fahrzeugs. Nach Paragraf 6 Absatz 1 Nummer 4 Einkommensteuergesetz greift die 0,5-Prozent-Regel für Plug-in-Hybride nur, wenn eine von zwei Bedingungen erfüllt ist: mindestens 80 Kilometer elektrische WLTP-Reichweite oder höchstens 50 Gramm CO2 je Kilometer. Beide Kriterien sind mit einem Oder verknüpft, nicht mit einem Und. Ältere Modelle mit 40 bis 60 Kilometern Reichweite erfüllen diese Schwelle häufig nicht mehr und fallen automatisch auf die reguläre 1-Prozent-Versteuerung zurück. Ein weiterer <a href="https://energiefahrer.de/flottenmarkt-im-wandel-elektromobilitaet-ersetzt-verbrenner/">steuerlicher Unterschied</a> wirkt sich zusätzlich aus. Reine Elektrofahrzeuge profitieren im Anschaffungsjahr von einer Sonderabschreibung von 75 Prozent nach Paragraf 7 Absatz 2a Einkommensteuergesetz. </p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ada8d73bb750&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ada8d73bb750" class="wp-block-image aligncenter size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-tco-vergleich-segmente-819x1024.png" alt="Kostenvorteile, Kostennachteile von elektroautos je Fahrzeugsegment | energiefahrer.de" class="wp-image-47378" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-tco-vergleich-segmente-819x1024.png 819w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-tco-vergleich-segmente-240x300.png 240w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-tco-vergleich-segmente-768x960.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-tco-vergleich-segmente.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://energiefahrer.de/umweltirrtum-der-wahre-co2-ausstoss-von-plug-in-hybriden/">Plug-in-Hybride</a> sind davon ausdrücklich ausgenommen. Hinzu kommt eine Änderung ab 2026: Die bisherigen pauschalen steuerfreien Ladekostenerstattungen entfallen. Arbeitgeber dürfen nur noch nachgewiesene, tatsächlich geladene Strommengen steuerfrei erstatten, was bei Plug-in-Hybriden mit geringem Ladeanteil besonders ins Gewicht fällt. Fuhrparkverantwortliche sollten deshalb bei jedem Bestandsfahrzeug die tatsächliche WLTP-Reichweite prüfen, bevor ein Überlassungsvertrag verlängert oder ein Nachfolgemodell beschafft wird.</p>



<h2 id="h-tco-vergleich-plug-in-hybrid-oder-elektrofahrzeug-im-fuhrpark" class="wp-block-heading">TCO-Vergleich: Plug-in-Hybrid oder Elektrofahrzeug im Fuhrpark?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im direkten Kostenvergleich verschiebt sich die Gesamtbetriebskostenrechnung zunehmend zugunsten reiner Elektrofahrzeuge. Plug-in-Hybride kombinieren zwei Antriebssysteme in einem Fahrzeug, das treibt Anschaffungspreis und Wartungskosten strukturell nach oben. Anders als beim Elektroauto profitiert der Plug-in-Hybrid weder von der Sonderabschreibung noch von einer vergleichbar günstigen Energiekostenbasis, wenn der Verbrennungsmotor den überwiegenden Teil der Fahrleistung übernimmt. Für Betriebe mit eigener <a href="https://energiefahrer.de/photovoltaik/">Photovoltaikanlage</a> verschärft sich der Unterschied zusätzlich, weil Eigenstrom die Energiekosten des Elektroautos deutlich unter das Niveau eines geladenen oder <a href="https://energiefahrer.de/umweltirrtum-der-wahre-co2-ausstoss-von-plug-in-hybriden/">ungeladenen Plug-in-Hybrids</a> drückt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rechnung hängt jedoch stark vom Fahrzeugsegment ab. In der oberen Mittelklasse haben reine <a href="https://energiefahrer.de/flottenmarkt-im-wandel-elektromobilitaet-ersetzt-verbrenner/">Elektrofahrzeuge</a> bereits Kostenparität oder sogar Kostenvorteile gegenüber Verbrennern erreicht, im Kleinwagen- und Kompaktsegment bestehen in Deutschland dagegen noch Nachteile. Für Flotten mit gemischtem Fahrzeugmix bedeutet das: eine pauschale Antriebsentscheidung reicht nicht aus. Notwendig ist eine segmentspezifische und nutzungsprofilbasierte TCO-Betrachtung, die reale Lade- und Fahrmuster einbezieht, statt sich auf Herstellerangaben zu verlassen.</p>


<div id="energ-4150593951" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/dekra-zertifizierte-r-projektmanager-in-photovoltaik/" aria-label="3 Tage Online LIVE – praxisnah, aktuell und mit bundesweit anerkanntem Abschluss. Entwickelt aus über 250 realen Projekten. Nicht aus dem Lehrbuch. Mit KI als echtem Planungswerkzeug — vom ersten Tag an, in jedem Themenblock."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_blau_1080x1080.png" alt="3 Tage Online LIVE – praxisnah, aktuell und mit bundesweit anerkanntem Abschluss. Entwickelt aus über 250 realen Projekten. Nicht aus dem Lehrbuch. Mit KI als echtem Planungswerkzeug — vom ersten Tag an, in jedem Themenblock."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_blau_1080x1080.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_blau_1080x1080-300x300.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_blau_1080x1080-1024x1024.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_blau_1080x1080-150x150.png 150w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_blau_1080x1080-768x768.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_blau_1080x1080-440x440.png 440w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_blau_1080x1080-610x610.png 610w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" width="1080" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div>



<h2 id="h-warum-verzerren-wltp-werte-das-co2-reporting-von-flotten" class="wp-block-heading">Warum verzerren WLTP-Werte das CO2-Reporting von Flotten?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">WLTP-Werte verzerren das CO2-Reporting, weil sie auf einem <a href="https://energiefahrer.de/umweltirrtum-der-wahre-co2-ausstoss-von-plug-in-hybriden/">theoretischen Nutzungsfaktor </a>beruhen, nicht auf tatsächlichem <a href="https://energiefahrer.de/mobilitaet-veraenderte-co%e2%82%82-bewertung-bei-plug-in-hybriden/">Fahrverhalten</a>. Dieser sogenannte Utility Factor unterstellt einen deutlich höheren Elektroanteil an der Fahrleistung, als Flotten in der Praxis erreichen. Wer die offiziellen Herstellerangaben unverändert in ein CO2-Reporting oder eine Klimabilanz übernimmt, weist damit systematisch zu niedrige Emissionen aus. Transport &amp; Environment bezeichnet diese Lücke deutlich als eine der größten Grünfärbungspraktiken der <a href="https://energiefahrer.de/mobilitaet-veraenderte-co%e2%82%82-bewertung-bei-plug-in-hybriden/">Automobilindustrie</a>. Die <a href="https://energiefahrer.de/eu-verschaerft-co%e2%82%82-richtlinien-automobilhersteller-unter-druck/">Europäische Kommission </a>hat das Problem erkannt und den Utility Factor bereits 2025 angepasst, eine weitere Korrektur ist für 2027 geplant. </p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ada8d73bc21f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ada8d73bc21f" class="wp-block-image aligncenter size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-co2-realverbrauch-vs-wltp-1-819x1024.png" alt="CO2 Realwert Plug in Hybride | energiefahrer.de" class="wp-image-47377" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-co2-realverbrauch-vs-wltp-1-819x1024.png 819w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-co2-realverbrauch-vs-wltp-1-240x300.png 240w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-co2-realverbrauch-vs-wltp-1-768x960.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/plug-in-hybrid-fuhrpark-co2-realverbrauch-vs-wltp-1.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig verhandelt das EU-Parlament aktuell über die CO2-Flottenregulierung für Pkw, während Herstellerverbände die geplante Verschärfung abschwächen wollen. Für Unternehmen mit ESG-Berichtspflicht bedeutet die aktuelle Datenlage: Wer Plug-in-Hybride mit offiziellen WLTP-Werten in die Flottenbilanz einrechnet, sollte diese Zahlen als Obergrenze für den Best Case verstehen, nicht als realistischen Durchschnittswert. Eine belastbare Berichterstattung braucht ergänzende Angaben zum tatsächlichen Ladeverhalten der Flotte.</p>



<h2 id="h-fazit-realdaten-statt-prufstandwerte-fur-die-fuhrparkstrategie" class="wp-block-heading">Fazit: Realdaten statt Prüfstandwerte für die Fuhrparkstrategie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Datenlage verändert die Ausgangsbasis für drei zentrale Fuhrparkentscheidungen gleichzeitig. Bei der Dienstwagenbesteuerung entscheidet die formale WLTP-Reichweite über die Steuerklasse, unabhängig vom realen Verbrauch. Bei der <a href="https://energiefahrer.de/eu-verschaerft-co%e2%82%82-richtlinien-automobilhersteller-unter-druck/">TCO-Rechnung </a>verschiebt sich der Kostenvorteil je nach Segment zunehmend zum Elektrofahrzeug. Beim CO2-Reporting drohen verzerrte Klimabilanzen, wenn Herstellerangaben ungeprüft übernommen werden. Wer diese drei Ebenen getrennt betrachtet, trifft tendenziell die falsche Entscheidung. Eine belastbare Fuhrparkstrategie verbindet Steuerrecht, Kostenrechnung und Berichtspflicht zu einer gemeinsamen Grundlage. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fuhrparkverantwortliche stehen damit vor der Aufgabe, Bestandsfahrzeuge neu zu bewerten und Beschaffungsrichtlinien anzupassen. Die reine WLTP-Reichweite als Auswahlkriterium reicht nicht mehr aus, wenn Steuerlast, Gesamtkosten und Klimabilanz gleichzeitig im Blick bleiben sollen. Eine unabhängige Prüfung des eigenen Fahrzeugmix schafft hier Klarheit, bevor die nächste Beschaffungsrunde ansteht. Viele Fuhrparks tragen genau dieses Risiko unbemerkt mit sich: Plug-in-Hybride, die steuerlich, wirtschaftlich und klimaseitig schlechter abschneiden als angenommen, bleiben ohne Prüfung im Bestand. Eine <a href="https://energiefahrer.de/flottenmarkt-im-wandel-elektromobilitaet-ersetzt-verbrenner/">unabhängige Analyse </a>von Fahrzeugmix, Ladeverhalten und steuerlicher Einstufung zeigt, wo eine Umstellung auf reine Elektrofahrzeuge tatsächlich wirtschaftlich sinnvoll ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://energiefahrer.de/antriebskostenvergleich/">Antriebskostenvergleich</a> stellt die realen Gesamtkosten unterschiedlicher Antriebsarten für den eigenen Fuhrpark gegenüber. Für die strategische <a href="https://energiefahrer.de/eu-verschaerft-co%e2%82%82-richtlinien-automobilhersteller-unter-druck/">Flottenumstellung</a> liefert die Beratung zum <a href="https://energiefahrer.de/fuhrparkmanagement-elektromobilitaet/">Fuhrparkmanagement Elektromobilität</a> den Rahmen für Fahrzeugwahl, Steueroptimierung und Ladestrategie. Wo Ladeinfrastruktur fehlt oder wo Elektrofahrzeuge trotz Wirtschaftlichkeit nicht zum Einsatz kommen, setzt die Beratung zur <a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur/">Gewerblichen Ladeinfrastruktur</a> an der technischen Grundlage an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterführende Beiträge: <br><a href="https://energiefahrer.de/e-auto-reichweite-fuhrpark-sommer-winter-urteil/">E-Auto Reichweite Fuhrpark: Sommer, Winter, Urteil</a><br><a href="https://energiefahrer.de/firmenwagen-steuerlich-optimieren-so-sparen-unternehmen/">Firmenwagen steuerlich optimieren: So sparen Unternehmen</a><br><a href="https://energiefahrer.de/e-mobilitaet-im-fuhrpark-segmentspezifische-gesamtbetriebskosten/">E-Mobilität im Fuhrpark: Segmentspezifische Gesamtbetriebskosten</a> <div id="energ-3367082279" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/photovoltaik/" aria-label="Viele Unternehmen investieren in PV — und lassen dabei erhebliches Potenzial liegen. Weil das Gesamtsystem nicht zu Ende gedacht wird: Regulatorik, Steuerrecht, Sektorkopplung und Wirtschaftlichkeit gehören zur Planung — nicht zum Nachdenken danach."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_750x1080_v3.png" alt="Viele Unternehmen investieren in PV — und lassen dabei erhebliches Potenzial liegen. Weil das Gesamtsystem nicht zu Ende gedacht wird: Regulatorik, Steuerrecht, Sektorkopplung und Wirtschaftlichkeit gehören zur Planung — nicht zum Nachdenken danach."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_750x1080_v3.png 750w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_750x1080_v3-208x300.png 208w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_750x1080_v3-711x1024.png 711w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_750x1080_v3-440x634.png 440w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" width="750" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div></p>



<h2>Häufige Fragen zu Plug-in-Hybriden im Fuhrpark</h2> <details open> <summary>Wie viel mehr CO2 stoßen Plug-in-Hybride real aus als offiziell angegeben?</summary> <p>Laut Transport &#038; Environment lag der reale CO2-Ausstoß von 2024 zugelassenen Plug-in-Hybriden bei 145 Gramm je Kilometer, gegenüber 24 Gramm im offiziellen WLTP-Test. Das entspricht dem Sechsfachen.</p> </details> <details open> <summary>Warum unterscheiden sich die Zahlen von T&#038;E und ICCT?</summary> <p>Beide nutzen Daten der Europäischen Umweltagentur, werten aber unterschiedliche Zulassungsjahre und Fahrzeugauswahlen aus. T&#038;E kommt für 2024 auf das Sechsfache, ICCT für 2023 auf das 4,6-Fache. Der Trend einer wachsenden Lücke ist bei beiden gleich.</p> </details> <details open> <summary>Welche Voraussetzungen gelten 2026 für die 0,5-Prozent-Dienstwagenregel bei Plug-in-Hybriden?</summary> <p>Ein Plug-in-Hybrid muss mindestens 80 Kilometer elektrische WLTP-Reichweite oder höchstens 50 Gramm CO2 je Kilometer erreichen. Beide Kriterien sind mit Oder verknüpft, ein Kriterium genügt.</p> </details> <details> <summary>Was passiert, wenn ein Plug-in-Hybrid die Kriterien nicht erfüllt?</summary> <p>Dann greift die reguläre 1-Prozent-Regelung für die Versteuerung des geldwerten Vorteils, statt der günstigeren 0,5-Prozent-Regel.</p> </details> <details> <summary>Profitieren Plug-in-Hybride von der Sonderabschreibung für Elektrofahrzeuge?</summary> <p>Nein. Die 75-Prozent-Sonderabschreibung im Anschaffungsjahr nach Paragraf 7 Absatz 2a Einkommensteuergesetz gilt ausschließlich für reine Elektrofahrzeuge.</p> </details> <details> <summary>Was ändert sich 2026 bei den Ladekostenpauschalen für Dienstwagen?</summary> <p>Die bisherigen pauschalen steuerfreien Erstattungen entfallen. Arbeitgeber dürfen nur noch tatsächlich nachgewiesene, geladene Strommengen steuerfrei erstatten.</p> </details> <details> <summary>Ist ein Plug-in-Hybrid im Fuhrpark wirtschaftlicher als ein reines Elektrofahrzeug?</summary> <p>Das hängt vom Fahrzeugsegment ab. In der oberen Mittelklasse haben Elektrofahrzeuge oft schon Kostenparität oder Vorteile erreicht, im Kleinwagen- und Kompaktsegment bestehen teils noch Nachteile. Eine segmentspezifische TCO-Betrachtung ist notwendig.</p> </details> <details> <summary>Was ist der Utility Factor bei Plug-in-Hybriden?</summary> <p>Der Utility Factor ist ein rechnerischer Nutzungsfaktor, der den angenommenen Anteil elektrisch gefahrener Kilometer bestimmt. Er fließt in die offizielle CO2-Bewertung ein und wird 2027 erneut angepasst.</p> </details> <details> <summary>Warum verzerrt der WLTP-Wert das CO2-Reporting von Flotten?</summary> <p>Der WLTP-Wert unterstellt einen deutlich höheren Elektroanteil an der Fahrleistung, als Flotten real erreichen. Wer ihn unverändert ins Reporting übernimmt, weist zu niedrige Emissionen aus.</p> </details> <details> <summary>Wie hoch ist der reale Elektroanteil an der Fahrleistung von Plug-in-Hybriden?</summary> <p>Nach ICCT-Auswertungen liegt er bei rund 20 Prozent, während die offizielle Bewertung von rund 80 Prozent ausgeht.</p> </details> <details> <summary>Wie viel weniger CO2 stoßen Plug-in-Hybride real gegenüber reinen Verbrennern aus?</summary> <p>Laut T&#038;E-Daten für 2024 liegt der reale Vorteil bei nur 14 Prozent gegenüber konventionellen Fahrzeugen mit 169 Gramm CO2 je Kilometer.</p> </details> <details> <summary>Was sollten Fuhrparkverantwortliche jetzt konkret prüfen?</summary> <p>Die tatsächliche WLTP-Reichweite jedes Bestandsfahrzeugs, die steuerliche Einstufung, die reale TCO je Fahrzeugsegment und die Datenbasis des eigenen CO2-Reportings.</p> </details>



<div style="display:none;"> <script type="application/ld+json"> {"@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ {"@type": "Question", "name": "Wie viel mehr CO2 stoßen Plug-in-Hybride real aus als offiziell angegeben?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Laut Transport & Environment lag der reale CO2-Ausstoß von 2024 zugelassenen Plug-in-Hybriden bei 145 Gramm je Kilometer, gegenüber 24 Gramm im offiziellen WLTP-Test. Das entspricht dem Sechsfachen."}}, {"@type": "Question", "name": "Warum unterscheiden sich die Zahlen von T&E und ICCT?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Beide nutzen Daten der Europäischen Umweltagentur, werten aber unterschiedliche Zulassungsjahre und Fahrzeugauswahlen aus. T&E kommt für 2024 auf das Sechsfache, ICCT für 2023 auf das 4,6-Fache. Der Trend einer wachsenden Lücke ist bei beiden gleich."}}, {"@type": "Question", "name": "Welche Voraussetzungen gelten 2026 für die 0,5-Prozent-Dienstwagenregel bei Plug-in-Hybriden?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Ein Plug-in-Hybrid muss mindestens 80 Kilometer elektrische WLTP-Reichweite oder höchstens 50 Gramm CO2 je Kilometer erreichen. Beide Kriterien sind mit Oder verknüpft, ein Kriterium genügt."}}, {"@type": "Question", "name": "Was passiert, wenn ein Plug-in-Hybrid die Kriterien nicht erfüllt?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Dann greift die reguläre 1-Prozent-Regelung für die Versteuerung des geldwerten Vorteils, statt der günstigeren 0,5-Prozent-Regel."}}, {"@type": "Question", "name": "Profitieren Plug-in-Hybride von der Sonderabschreibung für Elektrofahrzeuge?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Nein. Die 75-Prozent-Sonderabschreibung im Anschaffungsjahr nach Paragraf 7 Absatz 2a Einkommensteuergesetz gilt ausschließlich für reine Elektrofahrzeuge."}}, {"@type": "Question", "name": "Was ändert sich 2026 bei den Ladekostenpauschalen für Dienstwagen?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Die bisherigen pauschalen steuerfreien Erstattungen entfallen. Arbeitgeber dürfen nur noch tatsächlich nachgewiesene, geladene Strommengen steuerfrei erstatten."}}, {"@type": "Question", "name": "Ist ein Plug-in-Hybrid im Fuhrpark wirtschaftlicher als ein reines Elektrofahrzeug?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Das hängt vom Fahrzeugsegment ab. In der oberen Mittelklasse haben Elektrofahrzeuge oft schon Kostenparität oder Vorteile erreicht, im Kleinwagen- und Kompaktsegment bestehen teils noch Nachteile. Eine segmentspezifische TCO-Betrachtung ist notwendig."}}, {"@type": "Question", "name": "Was ist der Utility Factor bei Plug-in-Hybriden?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Der Utility Factor ist ein rechnerischer Nutzungsfaktor, der den angenommenen Anteil elektrisch gefahrener Kilometer bestimmt. Er fließt in die offizielle CO2-Bewertung ein und wird 2027 erneut angepasst."}}, {"@type": "Question", "name": "Warum verzerrt der WLTP-Wert das CO2-Reporting von Flotten?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Der WLTP-Wert unterstellt einen deutlich höheren Elektroanteil an der Fahrleistung, als Flotten real erreichen. Wer ihn unverändert ins Reporting übernimmt, weist zu niedrige Emissionen aus."}}, {"@type": "Question", "name": "Wie hoch ist der reale Elektroanteil an der Fahrleistung von Plug-in-Hybriden?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Nach ICCT-Auswertungen liegt er bei rund 20 Prozent, während die offizielle Bewertung von rund 80 Prozent ausgeht."}}, {"@type": "Question", "name": "Wie viel weniger CO2 stoßen Plug-in-Hybride real gegenüber reinen Verbrennern aus?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Laut T&E-Daten für 2024 liegt der reale Vorteil bei nur 14 Prozent gegenüber konventionellen Fahrzeugen mit 169 Gramm CO2 je Kilometer."}}, {"@type": "Question", "name": "Was sollten Fuhrparkverantwortliche jetzt konkret prüfen?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Die tatsächliche WLTP-Reichweite jedes Bestandsfahrzeugs, die steuerliche Einstufung, die reale TCO je Fahrzeugsegment und die Datenbasis des eigenen CO2-Reportings."}} ]} </script> </div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/plug-in-hybrid-fuhrpark-steuer-tco-und-co2-realitaet/">Plug-in-Hybrid Fuhrpark: Steuer, TCO und CO2-Realität</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://energiefahrer.de/plug-in-hybrid-fuhrpark-steuer-tco-und-co2-realitaet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spritpreise Elektroauto Kostenvergleich: 100-km-Kosten</title>
		<link>https://energiefahrer.de/spritpreise-elektroauto-kostenvergleich-100-km-kosten/</link>
					<comments>https://energiefahrer.de/spritpreise-elektroauto-kostenvergleich-100-km-kosten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald M. Depta]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 10:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fuhrpark und Flotte]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftstoffe und Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität und Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Fuhrpark]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätswende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energiefahrer.de/?p=47073</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Spritpreise Elektroauto Kostenvergleich zeigt es deutlich: Am 2. September 2026 kostete Super E10 im Schnitt 2,183 Euro, Diesel 2,232 Euro pro Liter, meldet der ADAC. Ein Elektrofahrzeug mit eigenem PV-Strom fährt für unter zwei Euro auf 100 Kilometer, selbst am teuren Schnelllader bleiben die Kosten unter Benzin- und Dieselniveau. Bidirektionales Laden erweitert den Vorteil: Seit die VDE-AR-N 4105:2026-03 die Systemzertifizierung regelt, können Fahrzeuge Strom zurückspeisen und zusätzliche Erlöse erzielen, wie Pilotprojekte von BMW und E.ON zeigen. Für Fuhrparks liegt der größte Hebel oft in der Lastspitzenreduktion, nicht im direkten V2G-Erlös. Der kostenfreie Antriebskostenvergleich von energiefahrer.de berechnet die individuellen Kosten pro Kilometer, inklusive Anschaffung und PV-Anteil.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/spritpreise-elektroauto-kostenvergleich-100-km-kosten/">Spritpreise Elektroauto Kostenvergleich: 100-km-Kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Spritpreise Elektroauto Kostenvergleich fällt eindeutig aus, Strom ist deutlich günstiger als Benzin und Diesel. Ein Liter Super E10 kostete am 2. September 2026 im Bundesschnitt 2,183 Euro. Diesel lag bei 2,232 Euro, meldet der ADAC. Wer sein Elektrofahrzeug mit eigenem Solarstrom lädt, zahlt für dieselbe Strecke unter zwei Euro auf 100 Kilometer. Selbst am teuren öffentlichen Schnelllader bleibt er unter den Kosten von Benzin und Diesel. <a href="https://energiefahrer.de/antriebskostenvergleich/"><strong>HIER können Sie kostenlos und ohne Anmeldung den <em>Antriebskostenrechner</em> nutzen.</strong></a></p>



<h2 id="h-wie-hoch-ist-das-aktuelle-spritpreisniveau-wirklich" class="wp-block-heading">Wie hoch ist das aktuelle Spritpreisniveau wirklich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Preisniveau ist hoch, aber nicht allein durch den Iran-Krieg erklärbar. Die Referenzsorte Brent kostet aktuell rund 95 Dollar pro Barrel und blieb in der vergangenen Woche nahezu konstant. Trotzdem verteuerte sich Benzin im Wochenvergleich um 2,8 Cent, während Diesel um 1,6 Cent sank. Der ADAC selbst kritisiert das aktuelle Preisniveau. Die Kraftstoffpreise liegen in Deutschland nach wie vor zu hoch, unabhängig vom Ölpreis. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein wichtiger Punkt für jeden, der jetzt nur auf den Krieg zeigt. Ein Teil des Preises ist strukturell, nicht importiert. 2026 könnte laut ADAC das teuerste Tankjahr überhaupt werden und damit den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2022 übertreffen. Für Fuhrparkverantwortliche und Privatfahrer ändert diese Nachricht wenig an der eigentlichen Frage: Was kostet ein Kilometer tatsächlich, und welche <a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur-ac-dc-und-kosten/">Alternative</a> gibt es.</p>


<div id="energ-3217547467" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur/" aria-label="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810.png" alt="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810-300x225.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810-1024x768.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810-768x576.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810-440x330.png 440w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" width="1080" height="810"  style="display: inline-block;" /></a></div>



<h2 id="h-spritpreise-elektroauto-kostenvergleich-was-kostet-ein-kilometer" class="wp-block-heading">Spritpreise Elektroauto Kostenvergleich: Was kostet ein Kilometer?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kilometer mit dem <a href="https://energiefahrer.de/elektroauto-oder-verbrenner-2025-lohnt-sich-der-wechsel/">Elektroauto</a> kostet je nach Ladeform zwischen einem Fünftel und der Hälfte dessen, was ein Verbrenner kostet. Die folgende Übersicht rechnet mit realistischen Verbrauchswerten, 7,5 Liter Benzin und 6,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer, sowie 20 Kilowattstunden für ein <a href="https://energiefahrer.de/mobilitaet-elektroauto-zu-hause-laden-ist-guenstiger-als-tanken/">Elektrofahrzeug</a>.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><th>Antrieb</th><th>Kosten pro 100 km</th></tr><tr><td>Benzin, 7,5 l zu 2,183 €</td><td>16,37 €</td></tr><tr><td>Diesel, 6,5 l zu 2,232 €</td><td>14,51 €</td></tr><tr><td>Elektro, Heimladen Netzstrom, 20 kWh zu 0,30 €</td><td>6,00 €</td></tr><tr><td>Elektro, öffentlich mit Grundgebühr, 20 kWh zu 0,39 €</td><td>7,80 €</td></tr><tr><td>Elektro, Schnelllader, 20 kWh zu 0,49 €</td><td>9,80 €</td></tr><tr><td>Elektro, eigener PV-Strom, 20 kWh zu 0,09 €</td><td>1,80 €</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst im ungünstigsten Fall, ausschließlich Schnellladen zu 0,49 Euro pro Kilowattstunde, bleibt das <a href="https://energiefahrer.de/teure-verbrenner-ab-2027-warum-elektromobilitaet-die-loesung-ist/">Elektroauto günstiger als Diesel</a>. Mit eigenem PV-Strom liegt der Unterschied bei Faktor acht bis neun gegenüber Benzin. Wer die eigenen Zahlen statt der Beispielwerte prüfen möchte, findet im <a href="https://energiefahrer.de/antriebskostenvergleich/">kostenfreien Antriebskostenvergleich</a> von <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer.de </a>eine individuelle Berechnung, ohne Anmeldung, inklusive Anschaffungskosten.</p>



<h2 id="h-bidirektionales-laden-macht-aus-dem-kostenfaktor-eine-einnahmequelle" class="wp-block-heading">Bidirektionales Laden macht aus dem Kostenfaktor eine Einnahmequelle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bidirektionales Laden dreht die Rechnung um, das <a href="https://energiefahrer.de/elektroauto-oder-verbrenner-2025-lohnt-sich-der-wechsel/">Elektrofahrzeug wird selbst zur Einnahmequelle</a> statt nur zum Verbraucher. Die VDE-AR-N 4105:2026-03 regelt seit März 2026 die technische Systemzertifizierung für bidirektionales Laden. Damit sind V2G, V2H und V2B in Deutschland regulatorisch und technisch einsatzbereit. Die EnWG-Novelle beseitigt zudem die frühere doppelte Netzentgeltbelastung, die Rückspeisung wirtschaftlich unattraktiv machte. Erste <a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur-ac-dc-und-kosten/">Praxisbeispiele</a> zeigen das Potenzial. Bei einem Pilotprogramm von BMW und E.ON erhalten Fahrer 24 Cent pro angesteckter Stunde, gedeckelt auf 60 Euro im Monat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Umgerechnet auf den Fahrstrom sinkt der effektive Preis auf rund 15 Cent pro Kilowattstunde. Das deckt bei typischer Nutzung rund 14.000 Kilometer Fahrleistung nahezu kostenfrei ab. Für einen Fuhrpark mit zehn vergleichbaren Fahrzeugen ergeben sich daraus Zusatzerlöse im mittleren vierstelligen Bereich pro Jahr. Für Fuhrparks liegt der größere wirtschaftliche Hebel jedoch meist nicht im direkten V2G-Erlös, sondern in der Lastspitzenreduktion am eigenen Standort. AC-seitige BiDi-Lösungen sind für Flotten wegen geringerer <a href="https://energiefahrer.de/mobilitaet-elektroauto-zu-hause-laden-ist-guenstiger-als-tanken/">Infrastrukturkosten</a> in der Regel vorzuziehen. Wichtig für die Beschaffung: BiDi-Ready ist nicht dasselbe wie zertifizierte BiDi-Fähigkeit, hier lohnt eine schriftliche Herstellerbestätigung vor dem Kauf.</p>


<div id="energ-2173480207" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/dekra-zertifizierte-r-projektmanager-in-photovoltaik/" aria-label="3 Tage Online LIVE – praxisnah, aktuell und mit bundesweit anerkanntem Abschluss. Entwickelt aus über 250 realen Projekten. Nicht aus dem Lehrbuch. Mit KI als echtem Planungswerkzeug — vom ersten Tag an, in jedem Themenblock."><img decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810.png" alt="3 Tage Online LIVE – praxisnah, aktuell und mit bundesweit anerkanntem Abschluss. Entwickelt aus über 250 realen Projekten. Nicht aus dem Lehrbuch. Mit KI als echtem Planungswerkzeug — vom ersten Tag an, in jedem Themenblock."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810-300x225.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810-1024x768.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810-768x576.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_1080x810-440x330.png 440w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" width="1080" height="810"   /></a></div>



<h2 id="h-selbst-handeln-spritpreise-elektroauto-kostenvergleich-als-entscheidungsbasis" class="wp-block-heading">Selbst handeln: Spritpreise Elektroauto Kostenvergleich als Entscheidungsbasis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">

Wer auf staatliche Entlastung wartet, verliert Zeit, die er für die eigene Kostenoptimierung nutzen könnte. Die aktuelle Spritkrise ist nicht die erste und wird nicht die letzte sein, das Risiko volatiler Ölpreise bleibt strukturell bestehen. Deshalb lohnt sich der Blick auf konkrete Stellschrauben, statt auf den nächsten Preistreiber zu warten.

Fünf Ansatzpunkte für Fuhrparkverantwortliche und Unternehmen:

</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><th>Maßnahme</th><th>Effekt</th></tr><tr><td>Eigene PV-Anlage für Betriebsstandort</td><td>Ladekosten sinken auf 7 bis 10 Cent je kWh</td></tr><tr><td>Lademanagement statt ungesteuertes Laden</td><td>Eigenverbrauch steigt von 30-40 auf 60-80 Prozent</td></tr><tr><td>BiDi-Ready-Infrastruktur von Anfang an einplanen</td><td>Nachrüstung vermeiden, spätere Zusatzerlöse sichern</td></tr><tr><td>Ladetarife mit und ohne Grundgebühr vergleichen</td><td>Grundgebühr lohnt erst ab hoher öffentlicher Ladeleistung</td></tr><tr><td>Antriebskosten mit eigenen Zahlen durchrechnen</td><td>Belastbare Entscheidungsgrundlage statt Pauschalwerte</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">

Wer eine <a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur-ac-dc-und-kosten/">gewerbliche Ladeinfrastruktur mit PV-Integration</a> plant, verbindet mehrere dieser Punkte automatisch. Lastmanagement, Eigenverbrauch und BiDi-Fähigkeit fließen von Beginn an in die Planung ein. Das spart die teure Nachrüstung später.

</p>



<h2 id="h-fazit-wer-jetzt-rechnet-ist-im-vorteil" class="wp-block-heading">Fazit, wer jetzt rechnet, ist im Vorteil</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hohe Spritpreise sind ärgerlich, aber kein Grund zum Abwarten. Die Zahlen zeigen deutlich, dass <a href="https://energiefahrer.de/solarstrom-und-dynamische-tarife-senken-stromkosten/">Elektromobilität</a> bei den <a href="https://energiefahrer.de/teure-verbrenner-ab-2027-warum-elektromobilitaet-die-loesung-ist/">Energiekosten</a> in jedem realistischen Ladeszenario günstiger fährt als Benzin oder Diesel. Bidirektionales Laden erweitert diesen Vorteil um eine zusätzliche Erlösdimension. Voraussetzung ist eine von Anfang an richtig geplante Infrastruktur. Statt auf politische Entlastung zu warten, lohnt sich der Griff zum eigenen Taschenrechner, oder zum kostenfreien Antriebskostenvergleich.</p>


<div id="energ-3367082279" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/photovoltaik/" aria-label="Viele Unternehmen investieren in PV — und lassen dabei erhebliches Potenzial liegen. Weil das Gesamtsystem nicht zu Ende gedacht wird: Regulatorik, Steuerrecht, Sektorkopplung und Wirtschaftlichkeit gehören zur Planung — nicht zum Nachdenken danach."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_750x1080_v3.png" alt="Viele Unternehmen investieren in PV — und lassen dabei erhebliches Potenzial liegen. Weil das Gesamtsystem nicht zu Ende gedacht wird: Regulatorik, Steuerrecht, Sektorkopplung und Wirtschaftlichkeit gehören zur Planung — nicht zum Nachdenken danach."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_750x1080_v3.png 750w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_750x1080_v3-208x300.png 208w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_750x1080_v3-711x1024.png 711w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_750x1080_v3-440x634.png 440w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" width="750" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist selten fehlendes Interesse an Elektromobilität, sondern fehlende Klarheit über die eigenen Zahlen und die passende Ladeinfrastruktur. Wer Fuhrpark, Ladepunkte und Photovoltaik als Gesamtsystem plant, senkt die Energiekosten dauerhaft und sichert sich zusätzlich Erlöspotenzial aus bidirektionalem Laden. Eine markenunabhängige Analyse der eigenen <a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur/">gewerblichen Ladeinfrastruktur</a> zeigt den größten Hebel. Die passende <a href="https://energiefahrer.de/photovoltaik/">Photovoltaik-Anbindung</a> gehört dazu. <br><br>Weiterführende Beiträge: <br><a href="https://energiefahrer.de/elektroauto-effizienz-verbrenner-strommix-check/">Elektroauto Effizienz Verbrenner: Strommix-Check</a><br><a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur-ac-dc-und-kosten/">Gewerbliche Ladeinfrastruktur: AC, DC und Kosten</a><br><a href="https://energiefahrer.de/ki-gestuetztes-lademanagement-auto-wird-steuerzentrale/">KI-gestütztes Lademanagement: Auto wird Steuerzentrale</a></p>



<h2>Häufige Fragen zu Spritpreisen und Elektroauto-Kosten</h2> <details open> <summary>Was kostet ein Kilometer mit dem Elektroauto im Vergleich zu Benzin und Diesel?</summary> <p>Mit Netzstrom kostet ein Elektroauto rund 6 Euro pro 100 Kilometer, mit eigenem PV-Strom unter 2 Euro. Benzin kostet bei 7,5 Litern Verbrauch rund 16,37 Euro, Diesel bei 6,5 Litern rund 14,51 Euro pro 100 Kilometer.</p> </details> <details open> <summary>Wie hoch sind die aktuellen Spritpreise für Benzin und Diesel?</summary> <p>Am 2. September 2026 kostete Super E10 im Bundesschnitt 2,183 Euro pro Liter, Diesel 2,232 Euro, meldet der ADAC. Im Wochenvergleich stieg Benzin um 2,8 Cent, Diesel sank um 1,6 Cent.</p> </details> <details open> <summary>Wie viel spart ein Elektroauto mit eigenem PV-Strom gegenüber einem Verbrenner?</summary> <p>Bei 20 Kilowattstunden auf 100 Kilometer und Stromgestehungskosten von 9 Cent liegen die Kosten bei 1,80 Euro. Gegenüber Benzin entspricht das einer Ersparnis von rund Faktor acht bis neun.</p> </details> <details> <summary>Was kostet öffentliches Laden im Vergleich zum Heimladen?</summary> <p>Öffentliches Laden mit Grundgebühr kostet rund 0,39 Euro pro Kilowattstunde, Schnellladen rund 0,49 Euro. Heimladen mit Netzstrom liegt bei etwa 0,30 Euro, eigener PV-Strom bei 0,09 Euro.</p> </details> <details> <summary>Was ist bidirektionales Laden und wie funktioniert es?</summary> <p>Bidirektionales Laden ermöglicht es, Strom aus der Fahrzeugbatterie zurück ins Hausnetz, Gebäude oder öffentliche Netz zu speisen. Man unterscheidet Vehicle-to-Home, Vehicle-to-Building und Vehicle-to-Grid.</p> </details> <details> <summary>Welche rechtliche Grundlage regelt bidirektionales Laden in Deutschland seit 2026?</summary> <p>Die VDE-AR-N 4105:2026-03 regelt seit März 2026 die technische Systemzertifizierung. Die EnWG-Novelle beseitigt zusätzlich die frühere doppelte Netzentgeltbelastung bei der Rückspeisung.</p> </details> <details> <summary>Wie viel kann ein Fahrzeug durch Rückspeisung ins Netz verdienen?</summary> <p>In einem Pilotprogramm von BMW und E.ON erhalten Fahrer 24 Cent pro angesteckter Stunde, gedeckelt auf 60 Euro monatlich. Das deckt bei typischer Nutzung rund 14.000 Kilometer Fahrleistung jährlich nahezu kostenfrei ab.</p> </details> <details> <summary>Was bedeutet BiDi-Ready im Unterschied zu zertifizierter BiDi-Fähigkeit?</summary> <p>BiDi-Ready beschreibt technische Vorbereitung, nicht garantierte Netzzulassung. Zertifizierte BiDi-Fähigkeit erfordert eine schriftliche Herstellerbestätigung, bevor eine Rückspeisung ins Netz erfolgen darf.</p> </details> <details> <summary>Lohnt sich eine eigene Ladeinfrastruktur mit Photovoltaik für Fuhrparks?</summary> <p>Ja. Eigener PV-Strom senkt die Ladekosten auf 7 bis 10 Cent je Kilowattstunde. Kombiniert mit Lastmanagement steigt der Eigenverbrauch von 30 bis 40 auf 60 bis 80 Prozent.</p> </details> <details> <summary>Warum liegen die Spritpreise in Deutschland laut ADAC strukturell zu hoch?</summary> <p>Der ADAC kritisiert, dass das Preisniveau nicht allein durch den Ölpreis erklärbar ist. Trotz nahezu konstantem Brent-Preis stiegen die Benzinpreise zuletzt weiter, unabhängig vom Rohölmarkt.</p> </details> <details> <summary>Wo kann ich meine eigenen Antriebskosten kostenlos berechnen?</summary> <p>Der Antriebskostenvergleich von energiefahrer.de vergleicht Elektro, Diesel, Benzin, Plug-in Hybrid und Wasserstoff kostenfrei und ohne Anmeldung, inklusive optionaler Anschaffungskosten.</p> </details> <details> <summary>Wird 2026 das teuerste Tankjahr aller Zeiten?</summary> <p>Laut ADAC zeichnet sich ab, dass 2026 den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2022 übertreffen könnte. Es handelt sich dabei um einen nominellen, nicht inflationsbereinigten Rekord.</p> </details>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ada8d73c1ff6&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ada8d73c1ff6" class="wp-block-image aligncenter size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="933" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/kostenvergleich_grafik-933x1024.png" alt="Spritpreise Elektroauto Kostenvergleich: 100-km-Kosten" class="wp-image-47077" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/kostenvergleich_grafik-933x1024.png 933w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/kostenvergleich_grafik-273x300.png 273w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/kostenvergleich_grafik-768x843.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/09/kostenvergleich_grafik.png 1080w" sizes="(max-width: 933px) 100vw, 933px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>



<div style="display:none;"> <script type="application/ld+json"> {"@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ {"@type": "Question", "name": "Was kostet ein Kilometer mit dem Elektroauto im Vergleich zu Benzin und Diesel?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Mit Netzstrom kostet ein Elektroauto rund 6 Euro pro 100 Kilometer, mit eigenem PV-Strom unter 2 Euro. Benzin kostet bei 7,5 Litern Verbrauch rund 16,37 Euro, Diesel bei 6,5 Litern rund 14,51 Euro pro 100 Kilometer."}}, {"@type": "Question", "name": "Wie hoch sind die aktuellen Spritpreise für Benzin und Diesel?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Am 2. September 2026 kostete Super E10 im Bundesschnitt 2,183 Euro pro Liter, Diesel 2,232 Euro, meldet der ADAC. Im Wochenvergleich stieg Benzin um 2,8 Cent, Diesel sank um 1,6 Cent."}}, {"@type": "Question", "name": "Wie viel spart ein Elektroauto mit eigenem PV-Strom gegenüber einem Verbrenner?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Bei 20 Kilowattstunden auf 100 Kilometer und Stromgestehungskosten von 9 Cent liegen die Kosten bei 1,80 Euro. Gegenüber Benzin entspricht das einer Ersparnis von rund Faktor acht bis neun."}}, {"@type": "Question", "name": "Was kostet öffentliches Laden im Vergleich zum Heimladen?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Öffentliches Laden mit Grundgebühr kostet rund 0,39 Euro pro Kilowattstunde, Schnellladen rund 0,49 Euro. Heimladen mit Netzstrom liegt bei etwa 0,30 Euro, eigener PV-Strom bei 0,09 Euro."}}, {"@type": "Question", "name": "Was ist bidirektionales Laden und wie funktioniert es?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Bidirektionales Laden ermöglicht es, Strom aus der Fahrzeugbatterie zurück ins Hausnetz, Gebäude oder öffentliche Netz zu speisen. Man unterscheidet Vehicle-to-Home, Vehicle-to-Building und Vehicle-to-Grid."}}, {"@type": "Question", "name": "Welche rechtliche Grundlage regelt bidirektionales Laden in Deutschland seit 2026?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Die VDE-AR-N 4105:2026-03 regelt seit März 2026 die technische Systemzertifizierung. Die EnWG-Novelle beseitigt zusätzlich die frühere doppelte Netzentgeltbelastung bei der Rückspeisung."}}, {"@type": "Question", "name": "Wie viel kann ein Fahrzeug durch Rückspeisung ins Netz verdienen?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "In einem Pilotprogramm von BMW und E.ON erhalten Fahrer 24 Cent pro angesteckter Stunde, gedeckelt auf 60 Euro monatlich. Das deckt bei typischer Nutzung rund 14.000 Kilometer Fahrleistung jährlich nahezu kostenfrei ab."}}, {"@type": "Question", "name": "Was bedeutet BiDi-Ready im Unterschied zu zertifizierter BiDi-Fähigkeit?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "BiDi-Ready beschreibt technische Vorbereitung, nicht garantierte Netzzulassung. Zertifizierte BiDi-Fähigkeit erfordert eine schriftliche Herstellerbestätigung, bevor eine Rückspeisung ins Netz erfolgen darf."}}, {"@type": "Question", "name": "Lohnt sich eine eigene Ladeinfrastruktur mit Photovoltaik für Fuhrparks?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Ja. Eigener PV-Strom senkt die Ladekosten auf 7 bis 10 Cent je Kilowattstunde. Kombiniert mit Lastmanagement steigt der Eigenverbrauch von 30 bis 40 auf 60 bis 80 Prozent."}}, {"@type": "Question", "name": "Warum liegen die Spritpreise in Deutschland laut ADAC strukturell zu hoch?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Der ADAC kritisiert, dass das Preisniveau nicht allein durch den Ölpreis erklärbar ist. Trotz nahezu konstantem Brent-Preis stiegen die Benzinpreise zuletzt weiter, unabhängig vom Rohölmarkt."}}, {"@type": "Question", "name": "Wo kann ich meine eigenen Antriebskosten kostenlos berechnen?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Der Antriebskostenvergleich von energiefahrer.de vergleicht Elektro, Diesel, Benzin, Plug-in Hybrid und Wasserstoff kostenfrei und ohne Anmeldung, inklusive optionaler Anschaffungskosten."}}, {"@type": "Question", "name": "Wird 2026 das teuerste Tankjahr aller Zeiten?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Laut ADAC zeichnet sich ab, dass 2026 den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2022 übertreffen könnte. Es handelt sich dabei um einen nominellen, nicht inflationsbereinigten Rekord."}} ]} </script> </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/spritpreise-elektroauto-kostenvergleich-100-km-kosten/">Spritpreise Elektroauto Kostenvergleich: 100-km-Kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://energiefahrer.de/spritpreise-elektroauto-kostenvergleich-100-km-kosten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>COP31-Ziel: 35% Elektrifizierung bis 2035 — und jetzt?</title>
		<link>https://energiefahrer.de/cop31-ziel-35-elektrifizierung-bis-2035-und-jetzt/</link>
					<comments>https://energiefahrer.de/cop31-ziel-35-elektrifizierung-bis-2035-und-jetzt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald M. Depta]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 14:17:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie und Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Fuhrpark und Flotte]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftstoffe und Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität und Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie/Akku]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrofahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Fuhrpark]]></category>
		<category><![CDATA[Ladeinfrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätswende]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energiefahrer.de/?p=44479</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die COP31-Präsidentschaft aus Türkei und Australien hat bei den UN-Klimazwischenverhandlungen in Bonn am 9. Juni 2026 das "35 bis 35"-Ziel vorgestellt: Der globale Stromanteil am Endenergieverbrauch soll bis 2035 von 20 auf 35 Prozent steigen. Das Ziel basiert auf einer IRENA-Analyse und umfasst Elektrofahrzeuge, Gebäudeheizung und industrielle Prozesse. IRENA beziffert den jährlichen Investitionsbedarf für Stromnetze auf 1,2 Billionen US-Dollar — mehr als doppelt der aktuellen Investitionen. Dezentrale Betriebsphotovoltaik umgeht Netzengpässe vollständig und liefert Eigenstrom für 6 bis 12 ct/kWh statt 27,15 ct/kWh Gewerbestrompreis. Für Fuhrparkmanager bedeutet das Ziel: Elektrifizierung ist auf höchster politischer Ebene verankert — wer jetzt plant, handelt mit dem globalen Investitionsstrom.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/cop31-ziel-35-elektrifizierung-bis-2035-und-jetzt/">COP31-Ziel: 35% Elektrifizierung bis 2035 — und jetzt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 id="h-cop31-und-das-35-bis-35-ziel-was-die-globale-elektrifizierungsquote-bedeutet" class="wp-block-heading">COP31 und das &#8220;35 bis 35&#8221;-Ziel: Was die globale Elektrifizierungsquote bedeutet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. Juni 2026 hat der designierte COP31-Präsident Murat Kurum bei den UN-Klimazwischenverhandlungen in Bonn ein neues globales Elektrifizierungsziel vorgestellt: den Anteil von Strom am weltweiten Endenergieverbrauch bis 2035 von derzeit etwas über 20 Prozent auf 35 Prozent zu steigern. Das Ziel trägt den Namen &#8220;35 bis 35&#8221; und ist das Flaggschiff der COP31 Action Agenda, die Türkei und Australien gemeinsam entwickelt haben. Die COP31 findet vom 9. bis 20. November 2026 im türkischen Antalya statt — Türkei als Gastgeber, Australien als Verhandlungspräsident. Das &#8220;35 bis 35&#8221;-Ziel basiert auf einer Analyse der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) und soll durch eine <a href="https://energiefahrer.de/sektorenkopplung-2025-neue-chancen-fuer-pv-projektmanager/">beschleunigte Elektrifizierung </a>in den Bereichen Verkehr, Gebäude und Industrie erreicht werden. Australiens Chefunterhändler Chris Bowen betonte, er setze sich insbesondere für ein starkes Ergebnis beim Übergang von fossilen Brennstoffen zur <a href="https://energiefahrer.de/e-autos-deutschlands-klimaschutz-revolution-auf-der-strasse/">Elektrizität</a> ein. Celsius Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth begrüßte den Vorstoß ausdrücklich: Die <a href="https://energiefahrer.de/elektrifizierung-und-wasserstoff-schluessel-zur-eu-klimaneutralitaet/">Elektrifizierung von Verkehr,</a> Gebäuden und Industrie sei das Rückgrat einer erfolgreichen Energiewende. Deutschland unterstützt die Initiative.</p>


<div id="energ-1295869902" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur/" aria-label="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x810.png" alt="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x810.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x810-300x225.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x810-1024x768.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x810-768x576.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL3_ladeinfra_1080x810-440x330.png 440w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" width="1080" height="810"  style="display: inline-block;" /></a></div>



<h2 id="h-was-das-ziel-konkret-bedeutet-und-warum-pv-der-entscheidende-hebel-ist" class="wp-block-heading">Was das Ziel konkret bedeutet — und warum PV der entscheidende Hebel ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Steigerung des globalen Stromanteils am <a href="https://energiefahrer.de/elektrifizierung-und-wasserstoff-schluessel-zur-eu-klimaneutralitaet/">Endenergieverbrauch</a> von 20 auf 35 Prozent in neun Jahren ist keine graduierte Weiterentwicklung — das ist eine Verdoppelung des Elektrifizierungstempos. IRENA beziffert den jährlichen Investitionsbedarf für Stromnetze allein auf durchschnittlich 1,2 Billionen US-Dollar — mehr als doppelt so viel wie die im Jahr 2025 investierten 0,5 Billionen US-Dollar. Weltweit sind rund 2.500 Gigawatt an Wind- und Solarleistung noch nicht an die Stromnetze angeschlossen. Das macht deutlich, wo der eigentliche Engpass liegt: nicht bei der <a href="https://energiefahrer.de/sektorenkopplung-2025-neue-chancen-fuer-pv-projektmanager/">Erzeugungskapazität</a>, sondern bei Netzen, Speichern und Systemintegration. <br><br>Gleichzeitig zeigt es, warum dezentrale Photovoltaik auf Gewerbe- und Industriedächern eine Sonderrolle spielt. Eine Dachanlage, die Eigenstrom erzeugt und direkt vor Ort verbraucht wird, umgeht den Netzengpass vollständig. Sie braucht keinen neuen Netzanschluss, keine neue Übertragungskapazität, keine zusätzliche Regelenergie. Sie ist der direkteste Weg zur Elektrifizierung — von unten, sofort, wirtschaftlich.</p>



<h3 id="h-photovoltaik-der-schnellste-pfad-zur-elektrifizierung-im-betrieb" class="wp-block-heading">Photovoltaik: Der schnellste Pfad zur Elektrifizierung im Betrieb</h3>



<p class="wp-block-paragraph">IRENA stellt klar: Der <a href="https://energiefahrer.de/elektrifizierung-im-betrieb-warum-pv-der-schluessel-ist/">Ausbau erneuerbarer Energien</a> und Effizienzsteigerungen allein reichen nicht aus. Die Elektrifizierung der Endverbrauchssektoren — Verkehr, Gebäude, Industrie — muss parallel und deutlich schneller vorangetrieben werden. Für Unternehmen bedeutet das: Wer auf externe Netzinfrastruktur wartet, wartet zu lange. Wer eine gewerbliche PV-Anlage auf dem Dach installiert, handelt jetzt. Der wirtschaftliche Vorteil ist eindeutig. Eigenstrom aus einer Betriebsphotovoltaik kostet je nach Standort und Anlagengröße zwischen 6 und 12 ct/kWh. <br><br>Der durchschnittliche Gewerbestrompreis liegt 2026 bei 27,15 ct/kWh. Die Differenz ist der direkte Beitrag zur Elektrifizierung — und gleichzeitig ein messbarer Kostenvorteil, der sich im ESG-Reporting, in der TCO-Berechnung des Fuhrparks und in der Energiekostenplanung des Betriebs niederschlägt. Wer die Planung einer gewerblichen PV-Anlage angehen will, sollte mit einer belastbaren Wirtschaftlichkeitsberechnung starten. Hier kann ich als DEKRA-zertifizierter PV-Experte direkt weiterhelfen — und mit PVpilot steht ein KI-gestütztes Planungstool zur Verfügung, das speziell für gewerbliche Anlagen entwickelt wurde.</p>


<div id="energ-502709819" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/dekra-zertifizierte-r-projektmanager-in-photovoltaik/" aria-label="3 Tage Online LIVE – praxisnah, aktuell und mit bundesweit anerkanntem Abschluss. Entwickelt aus über 250 realen Projekten. Nicht aus dem Lehrbuch. Mit KI als echtem Planungswerkzeug — vom ersten Tag an, in jedem Themenblock."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_750x1080.png" alt="3 Tage Online LIVE – praxisnah, aktuell und mit bundesweit anerkanntem Abschluss. Entwickelt aus über 250 realen Projekten. Nicht aus dem Lehrbuch. Mit KI als echtem Planungswerkzeug — vom ersten Tag an, in jedem Themenblock."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_750x1080.png 750w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_750x1080-208x300.png 208w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_750x1080-711x1024.png 711w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_pv_kurs_750x1080-440x634.png 440w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" width="750" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div>



<h2 id="h-elektrifizierung-im-fuhrpark-was-das-globale-ziel-fur-flottenmanager-bedeutet" class="wp-block-heading">Elektrifizierung im Fuhrpark: Was das globale Ziel für Flottenmanager bedeutet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut COP31-Präsidentschaft macht Strom derzeit etwas mehr als 20 Prozent des globalen Endenergieverbrauchs aus. Um den Anteil auf 35 Prozent zu steigern, braucht es eine <a href="https://energiefahrer.de/e-autos-deutschlands-klimaschutz-revolution-auf-der-strasse/">schnellere Einführung von Elektrofahrzeugen</a>, elektrischen Heiz- und Kühltechnologien, industrieller Elektrifizierung und saubereren Stromversorgungssystemen. Elektrofahrzeuge sind damit kein Nischenthema mehr — sie sind explizit Kernbestandteil einer globalen Klimastrategie, die auf der höchsten politischen Ebene verankert wird. Für Fuhrparkmanager bedeutet das eine veränderte Ausgangslage: Die Elektrifizierung des Fuhrparks ist nicht mehr eine Frage des Ob, sondern des Wann und Wie. Wer jetzt plant, hat Zugang zu <a href="https://energiefahrer.de/sektorenkopplung-2025-neue-chancen-fuer-pv-projektmanager/">Fördermaßnahmen</a>, stabilen Lieferketten und einer wachsenden Ladeinfrastruktur. Wer wartet, handelt gegen den globalen Investitionsstrom.</p>



<h3 id="h-sektorenkopplung-als-strategischer-vorteil" class="wp-block-heading">Sektorenkopplung als strategischer Vorteil</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das &#8220;35 bis 35&#8221;-Ziel hat eine weitere Implikation, die für gewerbliche Immobilien- und <a href="https://energiefahrer.de/nachhaltige-transportloesungen-vorteile-von-elektro-lkw/">Fuhrparkverantwortliche</a> direkt relevant ist: Elektrifizierung schafft nur dann maximalen Klimanutzen, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen kommt. Ein Elektrofahrzeug, das mit Kohlestrom lädt, reduziert Emissionen nur marginal. Ein Elektrofahrzeug, das mit Eigenstrom aus einer betrieblichen PV-Anlage lädt, reduziert Scope-3-Emissionen nachweisbar und dokumentierbar. <br><br>Das ist die Sektorenkopplung in der Praxis: PV-Anlage auf dem Betriebsdach, intelligentes Lademanagement im Fuhrpark, Batteriespeicher zur Überbrückung von Schwachwindzeiten — drei Komponenten, die zusammen die Elektrifizierungsquote des eigenen Betriebs maximieren und gleichzeitig die Energiekosten senken. Als DEKRA-zertifizierter Experte für Photovoltaik, Elektromobilität und Fuhrparkmanagement begleite ich genau diese Gesamtstrategie — von der PV-Planung bis zur Ladeinfrastruktur.</p>



<h3 id="h-kritische-einordnung-ambition-versus-umsetzungsrealitat" class="wp-block-heading">Kritische Einordnung: Ambition versus Umsetzungsrealität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das &#8220;35 bis 35&#8221;-Ziel ist ein nicht verhandeltes Initiative-Ziel der COP31-Präsidentschaft — kein völkerrechtlich bindendes Abkommen. Die Geschichte der Klimakonferenzen zeigt, dass zwischen Ankündigung und Umsetzung erhebliche Lücken entstehen können. Dennoch ist die Richtung klar: <a href="https://energiefahrer.de/elektrifizierung-im-betrieb-warum-pv-der-schluessel-ist/">Elektrifizierung</a> wird auf der COP31 in Antalya im November 2026 das beherrschende Thema sein. Die COP31-Präsidentschaft und Australien haben die IEA beauftragt, Sonderberichte über Wege zur Erreichung des Ziels und die Vorteile der Reduzierung des Abfallwachstums zu erstellen. Für Unternehmen, die bereits handeln, ist das ein Rückenwind. Investitionen in PV-Anlagen, <a href="https://energiefahrer.de/nachhaltige-transportloesungen-vorteile-von-elektro-lkw/">Ladeinfrastruktur</a> und Energiemanagementsysteme sind keine spekulativen Wetten — sie sind die Antwort auf einen globalen Konsens, der sich gerade formiert.</p>


<div id="energ-3118454569" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/photovoltaik/" aria-label="Viele Unternehmen investieren in PV — und lassen dabei erhebliches Potenzial liegen. Weil das Gesamtsystem nicht zu Ende gedacht wird: Regulatorik, Steuerrecht, Sektorkopplung und Wirtschaftlichkeit gehören zur Planung — nicht zum Nachdenken danach."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7.png" alt="Viele Unternehmen investieren in PV — und lassen dabei erhebliches Potenzial liegen. Weil das Gesamtsystem nicht zu Ende gedacht wird: Regulatorik, Steuerrecht, Sektorkopplung und Wirtschaftlichkeit gehören zur Planung — nicht zum Nachdenken danach."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-300x300.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-1024x1024.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-150x150.png 150w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-768x768.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-440x440.png 440w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_pv_beratung_1080x1080_v7-610x610.png 610w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" width="1080" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div>



<h2 id="h-weitere-beitrage-zum-thema" class="wp-block-heading">Weitere Beiträge zum Thema</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-1"><a href="[URL EINTRAGEN]">Unternehmen wollen bis 2035 weg von Öl und Gas — was das für Fuhrpark und Betrieb bedeutet</a></li>



<li class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-2"><a href="[URL EINTRAGEN]">PVpilot: KI-gestützte PV-Planung für gewerbliche Anlagen</a></li>



<li class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-3"><a href="https://energiefahrer.de/durchleitungsmodell-e-auto-stromvertrag-mitnehmen/">Durchleitungsmodell E-Auto: Stromvertrag mitnehmen</a></li>
</ul>



<h2>Häufige Fragen zum COP31-Elektrifizierungsziel</h2>
<details open>
<summary>Was ist das &#8220;35 bis 35&#8221;-Ziel der COP31?</summary>
<p>Das &#8220;35 bis 35&#8221;-Ziel wurde am 9. Juni 2026 von COP31-Präsident Murat Kurum bei den UN-Klimazwischenverhandlungen in Bonn vorgestellt. Es fordert, den globalen Anteil von Strom am Endenergieverbrauch von derzeit etwas über 20 Prozent auf 35 Prozent bis 2035 zu steigern. Das Ziel basiert auf einer IRENA-Analyse und ist das Flaggschiff der COP31 Action Agenda von Türkei und Australien. Es ist eine nicht verhandelte Initiativankündigung, kein völkerrechtlich bindendes Abkommen.</p>
</details>
<details open>
<summary>Welche Sektoren sind vom Elektrifizierungsziel betroffen?</summary>
<p>Das COP31-Elektrifizierungsziel umfasst drei Hauptbereiche: Verkehr (insbesondere Elektrofahrzeuge), Gebäude (elektrische Heizung und Kühlung) und Industrie (Elektrifizierung industrieller Prozesse). Für Unternehmen mit Fahrzeugflotten sind vor allem die Anforderungen im Verkehrsbereich direkt handlungsrelevant. Die Kombination aus Elektroflotte und betrieblicher PV-Anlage ermöglicht es, alle drei Bereiche gleichzeitig anzugehen.</p>
</details>
<details open>
<summary>Warum ist dezentrale Photovoltaik der schnellste Weg zur Elektrifizierung?</summary>
<p>Eine betriebliche PV-Anlage erzeugt Strom direkt vor Ort und verbraucht ihn dort — ohne neue Netzkapazitäten, ohne Übertragungsverluste und ohne Abhängigkeit vom Netzausbau. IRENA benennt Netzengpässe als zentrales Hindernis: Weltweit sind 2.500 Gigawatt Wind- und Solarleistung noch nicht ans Netz angeschlossen. Dezentrale Dachanlagen umgehen dieses Problem vollständig. Eigenstrom kostet 6 bis 12 ct/kWh — gegenüber 27,15 ct/kWh Gewerbestrompreis 2026.</p>
</details>
<details>
<summary>Was bedeutet das COP31-Ziel für Fuhrparkmanager konkret?</summary>
<p>Elektrofahrzeuge sind explizit Kernbestandteil des &#8220;35 bis 35&#8221;-Ziels. Für Fuhrparkmanager bedeutet das: Die Elektrifizierung des Fuhrparks ist politisch auf höchster Ebene verankert — Förderstrukturen, Ladeinfrastrukturausbau und Regulierung werden sich an diesem Ziel ausrichten. Wer die Flottenelektrifizierung jetzt plant, handelt mit dem globalen Investitionsstrom. Wer wartet, riskiert höhere Umrüstungskosten und schlechtere Förderbedingungen später.</p>
</details>
<details>
<summary>Was ist Sektorenkopplung und warum ist sie für Betriebe relevant?</summary>
<p>Sektorenkopplung bedeutet, dass verschiedene Energiebereiche — Strom, Wärme, Mobilität — miteinander verknüpft werden. Im Betriebskontext: Eine PV-Anlage erzeugt Strom, der gleichzeitig Gebäude versorgt, Elektrofahrzeuge lädt und einen Batteriespeicher befüllt. Das maximiert die Eigenverbrauchsquote, senkt Energiekosten und reduziert Scope-3-Emissionen nachweisbar. Für das ESG-Reporting ist dieser Nachweis direkt verwertbar.</p>
</details>
<details>
<summary>Was leistet PVpilot bei der gewerblichen PV-Planung?</summary>
<p>PVpilot ist ein KI-gestütztes Planungstool von energiefahrer.de für gewerbliche PV-Anlagen. Es berechnet Eigenverbrauchsquoten, Amortisationszeiträume und optimale Anlagenkonfigurationen auf Basis realer Verbrauchsprofile — inklusive Ladeinfrastruktur für Elektroflotten. Das Tool richtet sich an Installateure, Energieberater und Betriebsverantwortliche, die schnell und belastbar die Wirtschaftlichkeit einer gewerblichen PV-Anlage bewerten wollen. Erreichbar unter energiefahrer.de/pvpilot/.</p>
</details>
<details>
<summary>Wann findet die COP31 statt und was ist zu erwarten?</summary>
<p>Die COP31 findet vom 9. bis 20. November 2026 in Antalya, Türkei statt. Die Türkei ist Gastgeber, Australien leitet die Verhandlungen. Das &#8220;35 bis 35&#8221;-Elektrifizierungsziel wird das beherrschende Thema sein. Die COP31-Präsidentschaft und Australien haben die IEA beauftragt, Sonderberichte über Umsetzungspfade zu erstellen. Bis November soll eine Koalition aus Staaten, Unternehmen und weiteren Akteuren gebildet werden, die das Ziel gemeinsam verfolgt.</p>
</details>



<script type="application/ld+json">
{
  "@context": "https://schema.org",
  "@type": "FAQPage",
  "mainEntity": [
    {
      "@type": "Question",
      "name": "Was ist das '35 bis 35'-Ziel der COP31?",
      "acceptedAnswer": {
        "@type": "Answer",
        "text": "Das '35 bis 35'-Ziel wurde am 9. Juni 2026 von COP31-Präsident Murat Kurum bei den UN-Klimazwischenverhandlungen in Bonn vorgestellt. Es fordert, den globalen Anteil von Strom am Endenergieverbrauch von derzeit etwas über 20 Prozent auf 35 Prozent bis 2035 zu steigern. Das Ziel basiert auf einer IRENA-Analyse und ist das Flaggschiff der COP31 Action Agenda von Türkei und Australien."
      }
    },
    {
      "@type": "Question",
      "name": "Welche Sektoren sind vom Elektrifizierungsziel betroffen?",
      "acceptedAnswer": {
        "@type": "Answer",
        "text": "Das COP31-Elektrifizierungsziel umfasst drei Hauptbereiche: Verkehr (insbesondere Elektrofahrzeuge), Gebäude (elektrische Heizung und Kühlung) und Industrie (Elektrifizierung industrieller Prozesse). Für Unternehmen mit Fahrzeugflotten sind die Anforderungen im Verkehrsbereich direkt handlungsrelevant."
      }
    },
    {
      "@type": "Question",
      "name": "Warum ist dezentrale Photovoltaik der schnellste Weg zur Elektrifizierung?",
      "acceptedAnswer": {
        "@type": "Answer",
        "text": "Eine betriebliche PV-Anlage erzeugt Strom direkt vor Ort und verbraucht ihn dort — ohne neue Netzkapazitäten und ohne Abhängigkeit vom Netzausbau. IRENA benennt Netzengpässe als zentrales Hindernis: Weltweit sind 2.500 Gigawatt Wind- und Solarleistung noch nicht ans Netz angeschlossen. Eigenstrom kostet 6 bis 12 ct/kWh gegenüber 27,15 ct/kWh Gewerbestrompreis 2026."
      }
    },
    {
      "@type": "Question",
      "name": "Was bedeutet das COP31-Ziel für Fuhrparkmanager konkret?",
      "acceptedAnswer": {
        "@type": "Answer",
        "text": "Elektrofahrzeuge sind explizit Kernbestandteil des '35 bis 35'-Ziels. Für Fuhrparkmanager bedeutet das: Die Elektrifizierung des Fuhrparks ist politisch auf höchster Ebene verankert. Wer die Flottenelektrifizierung jetzt plant, handelt mit dem globalen Investitionsstrom."
      }
    },
    {
      "@type": "Question",
      "name": "Was ist Sektorenkopplung und warum ist sie für Betriebe relevant?",
      "acceptedAnswer": {
        "@type": "Answer",
        "text": "Sektorenkopplung verbindet Strom, Wärme und Mobilität im Betrieb: Eine PV-Anlage erzeugt Strom, der Gebäude versorgt, Elektrofahrzeuge lädt und einen Batteriespeicher befüllt. Das maximiert die Eigenverbrauchsquote, senkt Energiekosten und reduziert Scope-3-Emissionen nachweisbar — direkt verwertbar für das ESG-Reporting."
      }
    },
    {
      "@type": "Question",
      "name": "Was leistet PVpilot bei der gewerblichen PV-Planung?",
      "acceptedAnswer": {
        "@type": "Answer",
        "text": "PVpilot ist ein KI-gestütztes Planungstool von energiefahrer.de für gewerbliche PV-Anlagen. Es berechnet Eigenverbrauchsquoten, Amortisationszeiträume und optimale Anlagenkonfigurationen auf Basis realer Verbrauchsprofile — inklusive Ladeinfrastruktur für Elektroflotten. Erreichbar unter energiefahrer.de/pvpilot/."
      }
    },
    {
      "@type": "Question",
      "name": "Wann findet die COP31 statt und was ist zu erwarten?",
      "acceptedAnswer": {
        "@type": "Answer",
        "text": "Die COP31 findet vom 9. bis 20. November 2026 in Antalya, Türkei statt. Das '35 bis 35'-Elektrifizierungsziel wird das beherrschende Thema sein. Die IEA wurde beauftragt, Sonderberichte über Umsetzungspfade zu erstellen. Bis November soll eine Koalition aus Staaten, Unternehmen und weiteren Akteuren das Ziel gemeinsam verfolgen."
      }
    }
  ]
}
</script>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/cop31-ziel-35-elektrifizierung-bis-2035-und-jetzt/">COP31-Ziel: 35% Elektrifizierung bis 2035 — und jetzt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://energiefahrer.de/cop31-ziel-35-elektrifizierung-bis-2035-und-jetzt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GModG 2026: Wärmepumpe schlägt Biomethan-Pfad</title>
		<link>https://energiefahrer.de/gmodg-2026-waermepumpe-schlaegt-biomethan-pfad/</link>
					<comments>https://energiefahrer.de/gmodg-2026-waermepumpe-schlaegt-biomethan-pfad/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald M. Depta]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 07:33:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie und Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftstoffe und Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energiefahrer.de/?p=44092</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) soll zum 1. November 2026 das GEG 2024 ablösen. Die 65-Prozent-EE-Pflicht für neue Heizungen entfällt. Die Biotreppe ersetzt sie: Biomethan-Beimischung von 10 Prozent ab 2029, steigend auf 60 Prozent ab 2040. Ein CDU/CSU-Fraktionsrundschreiben vom 9. Juni 2026 zitiert sechs Studien zur Biomethan-Verfügbarkeit. Die dena-Studie 2026 — das zentrale Dokument — bestätigt kurzfristige Machbarkeit, warnt aber: Bei niedrigen Sanierungsraten bliebe 2045 ein Biomethan-Bedarf von 200 TWh. Das inländische Potenzial aus Abfall- und Reststoffen liegt bei maximal 71 TWh. Biomethan kostet heute zwei- bis dreimal so viel wie Erdgas. Das GModG ist verfassungsrechtlich nicht vollständig geprüft. Fraunhofer ISE belegt Jahresarbeitszahlen bis 5,4 für Wärmepumpen im Altbau, CO2-Einsparung bis 68 Prozent. Prognos: Wärmepumpe heute bereits günstiger als Gaskesselaustausch. CO2-Preis 2026: 65 Euro pro Tonne. KfW-Förderung bis 70 Prozent gilt bis mindestens 2029.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/gmodg-2026-waermepumpe-schlaegt-biomethan-pfad/">GModG 2026: Wärmepumpe schlägt Biomethan-Pfad</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[

<h2 id="h-gmodg-2026-die-bundesregierung-baut-auf-biomethan" class="wp-block-heading">GModG 2026: Die Bundesregierung baut auf Biomethan — und ihre eigenen Studien widersprechen ihr</h2>


<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat am 24. Februar 2026 die Eckpunkte für das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) vorgestellt. Der Kabinettsbeschluss fiel am 13. Mai 2026. Das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) mit seiner verpflichtenden 65-Prozent-Erneuerbare-Energien-Quote für neue Heizungen soll fallen. Gas- und Ölheizungen sind damit wieder ohne Einschränkung einbaubar. Ab 2029 tritt an die Stelle der EE-Pflicht die sogenannte Biotreppe: schrittweise steigende Biomethan-Beimischungsquoten für fossile Heizsysteme. CDU/CSU verkauft das als technologieoffene Befreiung von ideologischen Verboten. Wer die Studien liest, auf die sich die Union selbst beruft, kommt zu einem anderen Ergebnis.</p>

<div id="energ-3217547467" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/gewerbliche-ladeinfrastruktur/" aria-label="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810.png" alt="Wer Ladeinfrastruktur ohne Gesamtsystem denkt, zahlt zu viel und verschenkt steuerliche Hebel. Beratung beginnt vor der ersten Ladesäule."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810-300x225.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810-1024x768.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810-768x576.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL5_ladeinfra_1080x810-440x330.png 440w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" width="1080" height="810"  style="display: inline-block;" /></a></div>


<h2 id="h-was-das-gmodg-konkret-andert" class="wp-block-heading">Was das GModG konkret ändert — und was nicht</h2>


<p class="wp-block-paragraph">Das GModG ersetzt das GEG 2024 und soll zum 1. November 2026 in Kraft treten. Was Jens Spahn (CDU) am 24. Februar 2026 als Abschaffung des Heizungsgesetzes kommunizierte, ist faktisch ein Umbau zweier Paragraphen (71 und 72 von insgesamt 115) des GEG. Das Gesetz selbst bleibt bestehen — nur unter neuem Namen. CORRECTIV hat das im Februar 2026 eingeordnet: Ein Heizungsgesetz gab es nie. Der Begriff ist ein politischer Kampfbegriff, geprägt von BILD-Zeitung und CDU/CSU im Wahlkampf. Was tatsächlich existiert, ist das GEG, dessen Grundstruktur bereits 2020 unter Bundeskanzlerin Angela Merkel beschlossen wurde.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Die konkreten Änderungen durch das GModG: Die 65-Prozent-EE-Pflicht für neu eingebaute Heizungen entfällt vollständig. Gas- und Ölheizungen sind wieder uneingeschränkt einbaubar. Die Beratungspflicht beim Einbau fossiler Heizungen wird gestrichen. Das geplante Betriebsverbot für Öl- und Gaskessel ab 2045 wird nicht übernommen. Ab 1. Januar 2029 gilt die Biotreppe: schrittweise steigende Biomethan-Beimischungsquoten — 10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035, 60 Prozent ab 2040. Ergänzend tritt ab 2028 eine Grüngasquote in Kraft: Gasnetzversorger werden verpflichtet, Biomethan ins Netz einzuspeisen. Die KfW-458-Förderung für Wärmepumpen läuft bis mindestens 2029 weiter — maximal 70 Prozent Zuschuss bei förderfähigen Kosten bis 30.000 Euro. Was sich nicht ändert: Die Grundstruktur des GEG bleibt. Bestehende Heizungen haben weiterhin Bestandsschutz. Niemand wird zum Tausch einer funktionierenden Heizung verpflichtet.</p>


<h3 id="h-parlamentarischer-stand" class="wp-block-heading">Parlamentarischer Stand: 67 Kritikpunkte, Klage angekündigt</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Der Bundesrat befasste sich am 12. Juni 2026 im ersten Durchgang mit dem GModG. Fachausschüsse haben 67 Kritikpunkte formuliert und den Entwurf als handwerklich mangelhaft und zu bürokratisch bewertet. Da es sich um ein Einspruchsgesetz handelt, kann der Bundesrat den Zeitplan verzögern, aber nicht blockieren. Das angestrebte Inkrafttreten zum 1. November 2026 ist damit unsicher.</p>


<h2 id="h-die-biotreppe-und-ihr-fundament" class="wp-block-heading">Die Biotreppe und ihr Fundament: Biomethan in Deutschland</h2>


<p class="wp-block-paragraph">Die gesamte Logik des GModG hängt an einer Annahme: Biomethan muss in ausreichender Menge verfügbar sein, um die Beimischungsquoten der Biotreppe zu bedienen. Sepp Müller, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und der wirtschaftspolitische Sprecher Andreas Lenz (CSU) haben dazu am 9. Juni 2026 ein Rundschreiben an alle Fraktionsmitglieder verschickt. Ihre Botschaft: Deutschland verfüge bereits heute über eine leistungsfähige Biogaswirtschaft. Ende 2025 produzierten 290 Biomethananlagen rund 12,8 TWh. Mit einer kurzfristigen Kapazitätserweiterung auf 14,5 TWh und Importen von 3,5 TWh stünden unmittelbar 16 bis 18 TWh zur Verfügung — ausreichend für die ersten Stufen der Biotreppe bis 2030. Das ist rechnerisch korrekt. Aber es ist die halbe Wahrheit.</p>

<div id="energ-3147911525" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/dekra-rezertifizierung/" aria-label="Rezertifizierung für Berater Elektromobilität, Fuhrparkmanagement und Projektmanager Photovoltaik. Online, individueller Wunschtermin, inklusive DEKRA-Meldung. Einzeltermin – flexibel, kein Gruppenkalender Auch für Teilnehmer anderer DEKRA-Bildungspartner Inklusive DEKRA-Gebühr – Abrechnung per Rechnung"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_rezerti_750x1080.png" alt="Rezertifizierung für Berater Elektromobilität, Fuhrparkmanagement und Projektmanager Photovoltaik. Online, individueller Wunschtermin, inklusive DEKRA-Meldung. Einzeltermin – flexibel, kein Gruppenkalender Auch für Teilnehmer anderer DEKRA-Bildungspartner Inklusive DEKRA-Gebühr – Abrechnung per Rechnung"  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_rezerti_750x1080.png 750w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_rezerti_750x1080-208x300.png 208w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_rezerti_750x1080-711x1024.png 711w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL2_rezerti_750x1080-440x634.png 440w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" width="750" height="1080"  style="display: inline-block;" /></a></div>


<h2 id="h-was-die-zitierten-studien-wirklich-sagen" class="wp-block-heading">Was die zitierten Studien wirklich sagen</h2>


<p class="wp-block-paragraph">Das zentrale Dokument in der CDU/CSU-Argumentation ist die im Mai 2026 veröffentlichte Analyse der Deutschen Energie-Agentur (dena): Potenziale für und Bedarfe von grünen Gasen und Ölen im Gebäudebereich. Das Fraktionsschreiben greift kurzfristige Potenzialzahlen daraus auf. Was es nicht erwähnt, ist erheblich. Die dena bestätigt: Die erste Biotreppenstufe ab 2029 ist mit vorhandenem Biomethan kurzfristig bedienbar. Die dena warnt gleichzeitig: Der Gesamtwärmebedarf im Gebäudebereich liegt bei rund 360 TWh. Bei niedrigen Sanierungsraten bliebe 2045 ein fossiler Restwärmebedarf von rund 200 TWh, der durch Biomethan ersetzt werden müsste. Das inländische Potenzial aus Abfall- und Reststoffen liegt laut dena bei 40 bis 71 TWh. Der Bedarf 2045 wäre damit fast das Dreifache der maximal erschließbaren inländischen Mengen.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Biomethan kostet bereits heute zwei- bis dreimal so viel wie Erdgas. Mit steigender Biotreppe und sinkender Gesamtgasmenge im Netz steigen die Netzentgelte für alle Gaskunden — unabhängig davon, ob sie Biomethan beziehen oder nicht. Die dena hält außerdem fest: Nach dem aktuellen GModG-Entwurf könnten auch nach 2040 noch Gas- und Ölheizungen mit rein fossilen Brennstoffen betrieben werden, solange deren technische Lebensdauer nicht überschritten ist. Das widerspreche dem Ziel der Klimaneutralität 2045.</p>


<h3 id="h-sechs-studien-strategisch-guenstige-auswahl" class="wp-block-heading">Sechs Studien — und eine strategisch günstige Auswahl</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Für das langfristige Biomethan-Potenzial bis 2050 zitiert das CDU/CSU-Rundschreiben sechs Studien. Die Bandbreite reicht von 40 TWh (dena 2026, nur Abfall- und Reststoffe) bis 228 TWh (DVGW 2019, inklusive synthetischem Methan). Die großen Zahlen werden prominenter kommuniziert als die kleinen. Was das Rundschreiben nicht erklärt: Die Studien haben unterschiedliche Zeithorizonte, unterschiedliche Rohstoffannahmen und unterschiedliche Definitionen von Biomethan. Sie sind nicht direkt vergleichbar. Die IZES-Studie von 2025 enthält einen Befund, der im Fraktionsschreiben vollständig fehlt: Biomethan sei in Industrie und Stromerzeugung systemisch wertvoller einzusetzen als im Gebäudesektor.</p>


<h3 id="h-gruenes-oel-noch-knapper" class="wp-block-heading">Grünes Öl: Noch knapper als Biomethan</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Das GModG sieht neben der Grüngasquote auch eine Grünölquote vor. Die Verfügbarkeit von grünem Heizöl — also hydrotreatiertem Pflanzenöl (HVO) oder synthetischen Kraftstoffen auf Bio-Basis — ist noch enger begrenzt als bei Biomethan. HVO steht bereits heute in direkter Konkurrenz zum Einsatz im Schwerlastverkehr und in der Luftfahrt. Eine Rohstoffhierarchie, die Biomethan und Bioöle für Gebäudeheizungen reserviert, setzt falsche Prioritäten — das ist der Konsens über alle relevanten Studien, auf die sich selbst die Union beruft.</p>


<h2 id="h-breites-buendnis-gegen-die-gruengasquote" class="wp-block-heading">Breites Bündnis gegen die Grüngasquote im Gebäudesektor</h2>


<p class="wp-block-paragraph">Die Kritik kommt nicht allein aus der Wissenschaft. Ein breites Bündnis — von der Deutschen Umwelthilfe bis zum Energiekonzern Eon — hat die geplante Grüngasquote im Gebäudesektor scharf kritisiert. In einem gemeinsamen Appell warnen die Unterzeichner: Eine Grüngasquote wirke auf den ersten Blick plausibel, würde in der Praxis aber knappe grüne Gase in einen Sektor lenken, der sich in der Breite effizient elektrifizieren lässt. Biomasse braucht eine klare Nutzungshierarchie. Die Chemie- und Grundstoffindustrie ist langfristig auf nachhaltige Kohlenstoffquellen angewiesen. Wer Biomethan vorrangig ins Heizungsnetz leitet, entzieht es dort, wo es nicht ersetzt werden kann. Für Unternehmen mit eigenem Fuhrpark hat das eine direkte Konsequenz: Wenn Biomethan für Gebäudeheizungen reserviert wird, fehlt es als Bio-CNG oder Bio-LNG für Nutzfahrzeuge.</p>


<h2 id="h-verfassungsrechtliche-pruefung" class="wp-block-heading">Verfassungsrechtliche Prüfung: Nicht abgeschlossen</h2>


<p class="wp-block-paragraph">Neben der Fachkritik ist die rechtliche Absicherung des GModG ungeklärt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat angekündigt, eine Klage vorzubereiten. Ihr Argument: Das GModG verstoße gegen das verfassungsrechtliche Verschlechterungsverbot, weil die Klimawirkung der Biotreppe geringer ausfalle als die des bisherigen GEG. Das Bundesministerium der Justiz (BMJ) hatte den Entwurf vor der Kabinettsbefassung nicht vollständig prüfen können. Staatssekretär Frank Wetzel vom BMWE antwortete auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Michael Kellner, weitere Prüfschritte seien nicht vorgesehen. Ein Gesetz, das weder vollständig verfassungsrechtlich geprüft noch fachlich vom zuständigen Ministerium bewertet wurde, soll in wenigen Monaten für Millionen Haushalte bindend werden.</p>


<h2 id="h-was-fraunhofer-und-prognos-zur-waermepumpe-sagen" class="wp-block-heading">Was Fraunhofer und Prognos zur Wärmepumpe sagen</h2>


<p class="wp-block-paragraph">Während das GModG auf eine knappe, teure und umstrittene Ressource setzt, hat das Fraunhofer ISE in einer vierjährigen Feldstudie mit 77 Wärmepumpen nachgewiesen, dass die Alternative längst praxistauglich ist. Die gemessenen Jahresarbeitszahlen (JAZ) lagen zwischen 2,6 und 5,4 — auch in nicht sanierten Altbauten, ohne Korrelation zum Baujahr des Gebäudes. Die CO2-Emissionen lagen 64 bis 68 Prozent unter denen vergleichbarer Gasheizungen bei dynamischer Bilanzierung mit dem deutschen Strommix 2024. Fraunhofer hat außerdem Wasserstoff als Heizalternative analysiert: Kosten von 21 bis 33 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2035 — eine Heizkostensteigerung von 74 bis 172 Prozent gegenüber früheren Gasniveaus. Wasserstoffheizungen sind für den Massenmarkt nicht wirtschaftlich darstellbar.</p>


<h3 id="h-co2-preis-macht-fossile-heizungen-teurer" class="wp-block-heading">CO2-Preis macht fossile Heizungen strukturell teurer</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Der nationale CO2-Preis liegt 2026 bei 65 Euro pro Tonne. Für eine typische Erdgasheizung in einem mittleren Einfamilienhaus entstehen dadurch 2026 rund 91 Euro Mehrkosten gegenüber dem Vorjahr. Bei einer Ölheizung mit 2.000 Litern Jahresverbrauch sind es rund 412 Euro Mehrkosten pro Jahr. Jede neue fossile Heizung bindet den Eigentümer für 15 bis 20 Jahre an diese Kostendynamik. Der Gebäudesektor hat 2025 mit plus 3,2 Prozent CO2-Emissionen auf 104 Millionen Tonnen die Klimaziele verfehlt. Deutschland drohen deswegen EU-Strafzahlungen. Das GModG setzt in dieser Situation auf Freiwilligkeit.</p>


<h2 id="h-was-betriebe-und-entscheider-jetzt-wissen-muessen" class="wp-block-heading">Was Betriebe und Entscheider jetzt wissen müssen</h2>


<p class="wp-block-paragraph">Erstens: Die KfW-Förderung läuft weiter. Bis mindestens 2029 sind bis zu 70 Prozent der förderfähigen Investitionskosten für Wärmepumpen förderbar, gedeckelt auf 30.000 Euro. Eine neue Gasheizung bekommt keine vergleichbare Förderung — und bindet das Unternehmen an steigende CO2-Kosten.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Zweitens: ESG-Berichtspflichten erfassen Gebäudeemissionen. Unter der CSRD müssen direkte CO2-Emissionen aus Betriebsgebäuden als Scope-1-Emissionen ausgewiesen werden. Eine neue Gas- oder Ölheizung erhöht diese Emissionen für 15 bis 20 Jahre.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Drittens: Wärmepumpe plus Photovoltaik rechnet sich. Das Fraunhofer ISE hat für Kombinations-Setups eine Gebäude-Autarkie von 25 bis 40 Prozent ohne Batteriespeicher und bis zu 62 Prozent mit Speicher gemessen.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Viertens: Der Markt hat entschieden. Laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) wurden 2025 erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen in Deutschland verkauft. Das GModG kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Transformation bereits läuft — es bremst sie, stoppt sie aber nicht.</p>

<div id="energ-1931778115" style="margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;" role="region" aria-label="Anzeigen"><a href="https://energiefahrer.de/investitionsabzugsbetrag-photovoltaik/" aria-label="Ein attraktives Angebot, eine hohe Steuerersparnis. Bevor Sie sechsstellig investieren, bleibt die entscheidende Frage: Halten die Zahlen, was sie versprechen? Genau das prüfe ich — unabhängig, technisch und wirtschaftlich."><img loading="lazy" decoding="async" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x810_v5.png" alt="Ein attraktives Angebot, eine hohe Steuerersparnis. Bevor Sie sechsstellig investieren, bleibt die entscheidende Frage: Halten die Zahlen, was sie versprechen? Genau das prüfe ich — unabhängig, technisch und wirtschaftlich."  srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x810_v5.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x810_v5-300x225.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x810_v5-1024x768.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x810_v5-768x576.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2026/07/FINAL_iab_1080x810_v5-440x330.png 440w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" width="1080" height="810"  style="display: inline-block;" /></a></div>




<h2>Häufige Fragen zum Gebäudemodernisierungsgesetz 2026</h2>

<details open="">
<summary>Was ist das Gebäudemodernisierungsgesetz GModG und wann tritt es in Kraft?</summary>
<p>Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist die Nachfolgeregelung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) 2024. Die Bundesregierung hat die Eckpunkte am 24. Februar 2026 vorgestellt, der Kabinettsbeschluss fiel am 13. Mai 2026. Das Inkrafttreten ist für den 1. November 2026 geplant. Der Bundesrat hat im ersten Durchgang am 12. Juni 2026 bereits 67 Kritikpunkte formuliert. Das angestrebte Inkrafttreten ist damit unsicher.</p>
</details>

<details open="">
<summary>Was ändert das GModG beim Heizungstausch konkret?</summary>
<p>Die 65-Prozent-Erneuerbare-Energien-Pflicht für neu eingebaute Heizungen entfällt. Gas- und Ölheizungen sind wieder ohne Einschränkung einbaubar. Die Beratungspflicht beim Einbau fossiler Heizungen wird gestrichen. Das geplante Betriebsverbot für fossile Kessel ab 2045 wird nicht übernommen. Ab 2029 gilt die Biotreppe: 10 Prozent Biomethan ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035, 60 Prozent ab 2040. Die KfW-458-Förderung für Wärmepumpen läuft bis mindestens 2029 weiter.</p>
</details>

<details open="">
<summary>Was ist die Biotreppe im GModG und wie funktioniert sie?</summary>
<p>Die Biotreppe ist eine schrittweise Beimischungspflicht für klimaneutrale Brennstoffe in Gas- und Ölheizungen. Ab 1. Januar 2029 müssen neue Gasheizungen mindestens 10 Prozent Biomethan einsetzen. Dieser Anteil steigt auf 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040. Ergänzend verpflichtet eine Grüngasquote ab 2028 die Gasnetzversorger, Biomethan ins Netz einzuspeisen.</p>
</details>

<details>
<summary>Reicht Biomethan in Deutschland aus, um die Biotreppe zu bedienen?</summary>
<p>Kurzfristig ja, langfristig nicht. Ende 2025 produzierten 290 Biomethananlagen rund 12,8 TWh. Mit Kapazitätserweiterung und Importen stehen kurzfristig 16 bis 18 TWh zur Verfügung — ausreichend für die ersten Stufen bis 2030. Die dena-Analyse von Mai 2026 warnt jedoch: Bei niedrigen Sanierungsraten bliebe 2045 ein Biomethan-Bedarf von 200 TWh. Das inländische Potenzial aus Abfall- und Reststoffen liegt bei maximal 40 bis 71 TWh — fast dreimal weniger als der Bedarf.</p>
</details>

<details>
<summary>Was hat das CDU/CSU-Rundschreiben vom Juni 2026 zum Biomethan-Potenzial verschwiegen?</summary>
<p>Das Rundschreiben von Sepp Müller und Andreas Lenz vom 9. Juni 2026 stellt kurzfristige Potenziale heraus und verschweigt die mittelfristigen Warnungen der zitierten dena-Studie 2026: Biomethan kostet bereits heute zwei- bis dreimal so viel wie Erdgas, Netzentgelte steigen für alle Gaskunden, und der Gesamtbedarf 2045 übersteigt die inländischen Potenziale um ein Vielfaches. Außerdem fehlt der Befund der IZES-Studie, dass Biomethan in Industrie und Stromerzeugung systemisch wertvoller eingesetzt werden sollte.</p>
</details>

<details>
<summary>Warum warnen Experten vor einer falschen Biomethan-Priorisierung für Gebäude?</summary>
<p>Biomethan ist eine knappe Ressource mit vielen Verwendungskonkurrenten. Industrie, Chemie, Schwerlastverkehr und Stromerzeugung bei Dunkelflauten benötigen Biomethan in Sektoren, die sich nicht elektrifizieren lassen. Der Gebäudesektor hingegen lässt sich durch Wärmepumpen effizient elektrifizieren. Wer Biomethan vorrangig ins Heizungsnetz leitet, entzieht es dort, wo es strategisch unverzichtbar ist.</p>
</details>

<details>
<summary>Was ist mit grünem Heizöl und warum ist es noch knapper als Biomethan?</summary>
<p>Das GModG sieht neben der Grüngasquote auch eine Grünölquote vor. Als grünes Heizöl gilt vor allem hydrotreatiertes Pflanzenöl (HVO). HVO steht in direkter Konkurrenz zum Einsatz im Schwerlastverkehr und der Luftfahrt. Die globale HVO-Kapazität ist begrenzt. Eine Priorisierung für Gebäudeheizungen entzieht HVO dort, wo es industriepolitisch dringlicher gebraucht wird.</p>
</details>

<details>
<summary>Was sagt die Fraunhofer-Studie zur Wärmepumpe im Altbau?</summary>
<p>Das Fraunhofer ISE hat in einer vierjährigen Feldstudie mit 77 Wärmepumpen Jahresarbeitszahlen zwischen 2,6 und 5,4 gemessen — auch in nicht sanierten Altbauten. Eine Korrelation zwischen Baujahr und Effizienz wurde nicht festgestellt. Die CO2-Emissionen lagen 64 bis 68 Prozent unter denen vergleichbarer Gasheizungen. Eine Vollsanierung ist keine Voraussetzung für wirtschaftlichen Wärmepumpenbetrieb.</p>
</details>

<details>
<summary>Was sagen Prognos und Fraunhofer zur Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe?</summary>
<p>Prognos hat ermittelt, dass die Wärmepumpe unter aktuellen Energiepreisen und mit verfügbarer Förderung bereits heute kostengünstiger ist als ein reiner Gaskesselaustausch. Die Wirtschaftlichkeit verbessert sich bis 2030 und 2040 weiter, weil der Gaspreis durch steigende CO2-Abgaben strukturell teurer wird. Fraunhofer prognostiziert für Wasserstoff als Heizalternative Kosten von 21 bis 33 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2035 — eine Heizkostensteigerung von 74 bis 172 Prozent.</p>
</details>

<details>
<summary>Ist das GModG verfassungsrechtlich abgesichert?</summary>
<p>Nein, nicht vollständig. Das Bundesministerium der Justiz hatte den Entwurf vor der Kabinettsbefassung nicht vollständig prüfen können. Staatssekretär Frank Wetzel (BMWE) erklärte, weitere Prüfschritte seien nicht vorgesehen. Die Deutsche Umwelthilfe hat angekündigt wegen Verstoßes gegen das verfassungsrechtliche Verschlechterungsverbot zu klagen.</p>
</details>

<details>
<summary>Wie hoch ist der CO2-Preis 2026 und welche Mehrkosten entstehen für fossile Heizungen?</summary>
<p>Der nationale CO2-Preis beträgt 2026 rund 65 Euro pro Tonne. Für eine Erdgasheizung in einem mittleren Einfamilienhaus entstehen rund 91 Euro Mehrkosten gegenüber dem Vorjahr. Bei einer Ölheizung mit 2.000 Litern Jahresverbrauch sind es rund 412 Euro Mehrkosten jährlich. Jede neue fossile Heizung bindet den Eigentümer für 15 bis 20 Jahre an diese Kostendynamik.</p>
</details>

<details>
<summary>Was bedeutet das GModG für ESG-berichtspflichtige Unternehmen?</summary>
<p>Unternehmen unter der CSRD müssen direkte CO2-Emissionen aus Betriebsgebäuden als Scope-1-Emissionen ausweisen. Eine neue Gas- oder Ölheizung erhöht diese Emissionen für 15 bis 20 Jahre und belastet die ESG-Bilanz langfristig. Wärmepumpen mit Photovoltaik reduzieren sowohl direkte Emissionen als auch Energiekostenvolatilität und verbessern die ESG-Kennzahlen messbar.</p>
</details>

<details>
<summary>Wie kombiniert man Wärmepumpe und Photovoltaik wirtschaftlich sinnvoll?</summary>
<p>Das Fraunhofer ISE hat für Kombinations-Setups aus Wärmepumpe und PV eine Gebäude-Autarkie von 25 bis 40 Prozent ohne Batteriespeicher und bis zu 62 Prozent mit Speicher gemessen. Der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms liegt bei 22 bis 83 Prozent je nach Konfiguration. Selbst erzeugter PV-Strom ist günstiger als Netzstrom — das senkt die Wärmepumpen-Betriebskosten erheblich.</p>
</details>



<script type="application/ld+json">
{"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Was ist das Gebäudemodernisierungsgesetz GModG und wann tritt es in Kraft?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Das GModG ist die Nachfolgeregelung des GEG 2024. Kabinettsbeschluss fiel am 13. Mai 2026. Inkrafttreten ist für 1. November 2026 geplant. Der Bundesrat hat 67 Kritikpunkte formuliert, das Datum ist unsicher."}},{"@type":"Question","name":"Was ändert das GModG beim Heizungstausch konkret?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die 65-Prozent-EE-Pflicht entfällt. Gas- und Ölheizungen sind wieder ohne Einschränkung einbaubar. Ab 2029 gilt die Biotreppe: 10 Prozent Biomethan ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035, 60 Prozent ab 2040. KfW-458-Förderung für Wärmepumpen läuft bis mindestens 2029 weiter."}},{"@type":"Question","name":"Was ist die Biotreppe im GModG und wie funktioniert sie?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die Biotreppe ist eine schrittweise Beimischungspflicht für klimaneutrale Brennstoffe. Ab 2029 müssen neue Gasheizungen 10 Prozent Biomethan einsetzen, ab 2030 15 Prozent, ab 2035 30 Prozent, ab 2040 60 Prozent."}},{"@type":"Question","name":"Reicht Biomethan in Deutschland aus, um die Biotreppe zu bedienen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Kurzfristig ja, langfristig nicht. Das inländische Potenzial aus Abfall- und Reststoffen liegt bei maximal 40 bis 71 TWh. Der Bedarf 2045 wäre rund 200 TWh — fast dreimal so hoch wie das maximal erschließbare Angebot."}},{"@type":"Question","name":"Warum warnen Experten vor einer falschen Biomethan-Priorisierung für Gebäude?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Biomethan ist eine knappe Ressource. Industrie, Chemie und Schwerlastverkehr benötigen Biomethan in Sektoren, die sich nicht elektrifizieren lassen. Der Gebäudesektor lässt sich durch Wärmepumpen effizient elektrifizieren."}},{"@type":"Question","name":"Was sagt die Fraunhofer-Studie zur Wärmepumpe im Altbau?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Das Fraunhofer ISE hat in einer vierjährigen Feldstudie mit 77 Wärmepumpen Jahresarbeitszahlen zwischen 2,6 und 5,4 gemessen — auch in nicht sanierten Altbauten. Die CO2-Emissionen lagen 64 bis 68 Prozent unter denen vergleichbarer Gasheizungen."}},{"@type":"Question","name":"Ist das GModG verfassungsrechtlich abgesichert?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Nein, nicht vollständig. Das Bundesministerium der Justiz hatte den Entwurf nicht vollständig prüfen können. Die Deutsche Umwelthilfe hat angekündigt wegen Verstoßes gegen das Verschlechterungsverbot zu klagen."}},{"@type":"Question","name":"Wie hoch ist der CO2-Preis 2026 und welche Mehrkosten entstehen für fossile Heizungen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Der nationale CO2-Preis beträgt 2026 rund 65 Euro pro Tonne. Für eine Erdgasheizung entstehen rund 91 Euro Mehrkosten gegenüber dem Vorjahr. Bei einer Ölheizung mit 2.000 Litern Jahresverbrauch sind es rund 412 Euro Mehrkosten jährlich."}},{"@type":"Question","name":"Was bedeutet das GModG für ESG-berichtspflichtige Unternehmen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Unternehmen unter der CSRD müssen direkte CO2-Emissionen aus Betriebsgebäuden als Scope-1-Emissionen ausweisen. Eine neue Gas- oder Ölheizung erhöht diese Emissionen für 15 bis 20 Jahre. Wärmepumpen mit Photovoltaik verbessern die ESG-Kennzahlen messbar."}}]}
</script>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/gmodg-2026-waermepumpe-schlaegt-biomethan-pfad/">GModG 2026: Wärmepumpe schlägt Biomethan-Pfad</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://energiefahrer.de/gmodg-2026-waermepumpe-schlaegt-biomethan-pfad/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>E-Fuels: Preiserhöhung für synthetische Kraftstoffe geplant</title>
		<link>https://energiefahrer.de/e-fuels-preiserhoehung-fuer-synthetische-kraftstoffe-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald M. Depta]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2024 17:39:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kraftstoffe und Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität und Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Fuhrpark]]></category>
		<category><![CDATA[HVO Kraftstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energiefahrer.de/?p=6328</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die neuen Regelungen der Bundesregierung könnten HVO100 nicht nur teurer machen, sondern werfen auch ein Schlaglicht auf die unklare Herkunft der Rohstoffe. Während Anbieter mit hoher CO₂-Ersparnis und nachhaltigen Produktionsprozessen werben, offenbart sich oft eine andere Realität. Zweifel an der tatsächlichen Klimabilanz und Transparenz von HVO100 nehmen zu, besonders da Rohstoffe wie Palmöl und Altspeiseöl in der Produktion verwendet werden – häufig ohne klare Nachweise. Die Forderung nach steuerlichen Vergünstigungen wirkt dabei zunehmend fragwürdig, da der tatsächliche Umweltvorteil gering ist und die erwarteten positiven Effekte für den Verkehrssektor sich kaum bestätigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/e-fuels-preiserhoehung-fuer-synthetische-kraftstoffe-geplant/">E-Fuels: Preiserhöhung für synthetische Kraftstoffe geplant</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Preisanstieg bei erneuerbaren Kraftstoffen: Neue Regelungen der Bundesregierung</strong></h5>
<p>Die Diskussion über <a href="https://energiefahrer.de/hvo100-mythen-fakten-luegen-zur-angeblichen-nachhaltigkeit/"><span style="color: #2b86c0;">synthetische Kraftstoffe wie HVO100</span></a> (Hydrogenated Vegetable Oil) hat durch neue Regelungen der Bundesregierung neuen Schwung erhalten. Ein aktueller Referentenentwurf der Koalition in Berlin sieht weitreichende Änderungen vor: Künftig sollen Überschüsse in der Treibhausgas-Minderung (THG-Quote) nicht mehr in folgende Jahre übertragen werden können. Diese Regelung hat signifikante Auswirkungen auf die Preisstruktur erneuerbarer Kraftstoffe und könnte die <a href="https://energiefahrer.de/gruene-energie-der-neue-wettbewerbsvorteil/"><span style="color: #2b86c0;">Kosteneffizienz für viele Unternehmen</span></a> drastisch beeinflussen.</p>
<h5><strong>HVO100 und synthetische Kraftstoffe im Kontext der Mobilitätswende</strong></h5>
<p>Die Debatte um HVO100 und andere synthetische Kraftstoffe war bisher von Kontroversen geprägt. Kritiker monieren Verdachtsfälle von Betrug und mangelnde Transparenz bezüglich der Rohstoffherkunft. Befürworter hingegen betrachten diese Technologie als einen unverzichtbaren Baustein der Mobilitätswende und der Reduktion von CO₂-Emissionen.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/hvo100-mythen-fakten-luegen-zur-angeblichen-nachhaltigkeit/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">HVO100: Mythen, Fakten &amp; Lügen zur angeblichen Nachhaltigkeit</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Die Einführung neuer Vorschriften wird die Branche weiter spalten: Umweltverbände begrüßen die schärferen Vorgaben als konsequente <a href="https://energiefahrer.de/abwrackpraemie-fuer-verbrenner-schnelle-loesung-zur-co%e2%82%82-reduktion/"><span style="color: #2b86c0;">Maßnahme zur CO₂-Reduktion</span></a>, während Wirtschaftsverbände vor negativen Auswirkungen auf den Verkehrssektor warnen.</p>
<h5><strong>Preisdifferenz: HVO100 versus konventioneller Diesel</strong></h5>
<p>Die <a href="https://energiefahrer.de/hvo100-mythen-fakten-luegen-zur-angeblichen-nachhaltigkeit/"><span style="color: #2b86c0;">Verfügbarkeit von HVO100</span></a> an deutschen Tankstellen ist derzeit noch gering, dennoch zeigt sich hier bereits ein bemerkenswerter Preisunterschied zu herkömmlichem Diesel. Aktuelle Marktdaten zeigen, dass Diesel im Durchschnitt für 1,499 Euro pro Liter angeboten wird, während der Preis für HVO100 bei 1,5799 Euro liegt – eine Differenz von rund acht Cent pro Liter.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/kraftstoff-der-grosse-bluff-mit-hvo-alternativen/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Kraftstoff: Der große Bluff mit HVO Alternativen</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Mit den neuen Regulierungen dürfte sich diese Preisdifferenz deutlich vergrößern, da die Mineralölwirtschaft einen Anstieg der Preise für erneuerbare Kraftstoffe prognostiziert. Wichtige Einflussfaktoren sind hierbei:</p>
<ul>
<li>Der Wegfall der THG-Quotenübertragung auf Folgejahre</li>
<li>Eine steigende Nachfrage nach nachhaltigen Kraftstoffen</li>
<li>Begrenzte Produktionskapazitäten für HVO100</li>
<li>Komplexe Lieferketten bei der Beschaffung der Rohstoffe</li>
</ul>
<h5><strong>CO₂-Bilanz von HVO100: Realitätscheck der Umweltvorteile</strong></h5>
<p>Die potenziellen Umweltvorteile von HVO100 werden oft mit einer CO₂-Reduktion von bis zu 90 Prozent beworben, was jedoch eine differenzierte Betrachtung erfordert. Viele Unternehmen verlassen sich auf diese Angaben, ohne die vollständige Ökobilanz zu berücksichtigen, was Fragen zur Glaubwürdigkeit dieser Einsparungen aufwirft. Folgende Faktoren beeinflussen die CO₂-Bilanz von synthetischen Kraftstoffen maßgeblich:</p>
<ul>
<li><strong>Rohstoffgewinnung</strong>: Die Herkunft der Biomasse, Transportwege und Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion spielen eine wesentliche Rolle.</li>
<li><strong>Produktionsprozess</strong>: Der Energiebedarf bei der Hydrogenierung und die CO₂-Intensität des eingesetzten Stroms beeinflussen das Endergebnis.</li>
<li><strong>Well-to-Wheel-Analyse</strong>: Die Gesamtenergiebilanz von der Rohstoffquelle bis zur Nutzung ist entscheidend für eine fundierte <a href="https://energiefahrer.de/gruene-energie-der-neue-wettbewerbsvorteil/"><span style="color: #2b86c0;">Bewertung der CO₂-Einsparungen</span></a>.</li>
</ul>
<p><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/kennzeichnung-hvo100-umweltbundesamt-skeptisch-bei-biodiesel-a-06c7bf8c-b0cf-413c-84b5-e20c740b6ee1"><span style="color: #2b86c0;">Experten des Umweltbundesamtes</span></a> weisen darauf hin, dass die tatsächliche CO₂-Reduktion stark von den verwendeten Rohstoffen und Produktionsbedingungen abhängt und eine pauschale Aussage selten haltbar ist. <a href="https://energiefahrer.de/hvo100-mythen-fakten-luegen-zur-angeblichen-nachhaltigkeit/"><span style="color: #2b86c0;">Auch ich habe immer wieder aufgezeigt, was das Problem sein kann</span></a> und es bestätigt sich, wenn man Anfragen zur Herkunft ignoriert, aber gleichzeitig behauptet, dass angeblich nur Reststoffe verwendet werden.</p>
<h5><strong>Wirtschaftliche Konsequenzen: HVO100 im Flottenmanagement</strong></h5>
<p>Der absehbare Preisanstieg betrifft besonders Unternehmen mit größeren Fahrzeugflotten, die auf <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/auto-lobby-wissing-video-100.html"><span style="color: #2b86c0;">HVO100</span></a> setzen. Ein Beispiel aus der Busbranche zeigt die Auswirkungen auf die Betriebskosten: Die bisherigen Mehrkosten von 8 bis 10 Cent pro Liter könnten auf 29 Cent steigen, was für mittelständische Unternehmen monatliche Mehrkosten von 3.000 auf 9.000 Euro bedeuten könnte.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/eu-bleibt-hart-strenge-co₂-grenzwerte-bis-2035/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">EU bleibt hart: Strenge CO₂-Grenzwerte bis 2035</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Der Bundesverband der Deutschen Omnibusunternehmer (BDO) warnt vor den finanziellen Belastungen und der mangelnden Planungssicherheit bei der Umstellung von Flotten.</p>
<p><strong>Aktuelle Herausforderungen für Unternehmen:</strong></p>
<ul>
<li>Unsichere Investitionsplanung und fehlende Alternativen im Schwerlastverkehr</li>
<li>Wettbewerbsnachteile gegenüber konventionellen Antrieben</li>
<li>Komplexe logistische Umstellungen und erhöhter Wartungsaufwand</li>
</ul>
<p>Experten der Logistikbranche betonen, dass der Einsatz von HVO100 als Übergangslösung zur <a href="https://energiefahrer.de/abwrackpraemie-fuer-verbrenner-schnelle-loesung-zur-co%e2%82%82-reduktion/"><span style="color: #2b86c0;">CO₂-Reduktion</span></a> vor allem in Bereichen gedacht ist, in denen eine Elektrifizierung kurzfristig nicht möglich ist.</p>
<h5><strong>Technische Details: Zusammensetzung und Herstellung von HVO100</strong></h5>
<p>HVO100 ist ein vollsynthetischer Dieselkraftstoff der neuesten Generation. Der <a href="https://energiefahrer.de/energieaufwand-und-co2-emissionen-in-der-kraftstoffproduktion/"><span style="color: #2b86c0;">Herstellungsprozess</span></a> erfolgt durch die katalytische Hydrierung von Pflanzenölen, wobei diese in Kohlenwasserstoffe umgewandelt werden. HVO100 erfüllt die Norm EN 15940, ist kompatibel mit bestehenden Dieselmotoren und zeichnet sich durch eine höhere Cetanzahl und bessere Kälteeigenschaften aus.</p>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5817 size-full" title="Gesamtenergiebedarf für die Herstellung von 1 Liter HVO100" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Gesamtenergiebedarf-fuer-die-Herstellung-von-1-Liter-HVO100.png" alt="Gesamtenergiebedarf für die Herstellung von 1 Liter HVO100" width="1080" height="1080" /></p>
<hr />
<p>Dennoch bestehen weiterhin Transparenzprobleme bezüglich der verwendeten Rohstoffe. Nur der Strommix wird hier wegdiskutiert oder nicht benannt, der <a href="https://energiefahrer.de/gruene-energie-der-neue-wettbewerbsvorteil/"><span style="color: #2b86c0;">Elektromobilität</span></a> aber angelastet. Sie wollen es nicht verstehen &#8211; Fakten besser verschweigen.</p>
<p><strong>Rohstoffquellen und Herausforderungen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Verwendete Rohstoffe</strong>: Altspeiseöle, Pflanzenölreste, tierische Fette, Palmöl, Algenbiomasse</li>
<li><strong>Kritische Aspekte</strong>: Herkunftsnachweise, Transparenzprobleme, Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und begrenzte Verfügbarkeit nachhaltiger Rohstoffe</li>
</ul>
<h5><strong>Effizienzvergleich: HVO100 versus Elektromobilität</strong></h5>
<p>Ein häufig zitierter Vergleich betrifft den Einsatz von HVO100 in Dieselloks im Gegensatz zu Elektroloks. Hierbei muss jedoch der unterschiedliche energetische Wirkungsgrad berücksichtigt werden:</p>
<ul>
<li><strong>Elektrischer Antrieb</strong>: Wirkungsgrad von 70–90 % bei direkter Energienutzung</li>
<li><strong>HVO100-Verbrennung</strong>: Wirkungsgrad von 30–45 % mit Energieverlusten im Verbrennungsprozess</li>
</ul>
<p>Die CO₂-Bilanz wird zudem durch den aktuellen Strommix, den Anteil erneuerbarer Energien und die Energieintensität der HVO100-Produktion beeinflusst.</p>
<h5><strong>Internationale Perspektive: Der deutsche Sonderweg im Vergleich zu Europa</strong></h5>
<p>Während Deutschland HVO100 im Straßenverkehr erst seit Mai 2023 zulässt, haben europäische Nachbarn bereits <a href="https://energiefahrer.de/wie-der-eu-emissionshandel-fuer-saubere-luft-sorgt/"><span style="color: #2b86c0;">positive Erfahrungen</span></a> gesammelt:</p>
<ul>
<li><strong>Skandinavien</strong>: 30 % des Diesels sind nahezu CO₂-neutral, unterstützt durch transparente Informationen und strenge Nachhaltigkeitskriterien.</li>
<li><strong>Österreich</strong>: Frühe Einführung und positive Nutzererfahrungen durch gut etablierte Sammelsysteme und regionale Wertschöpfung.</li>
</ul>
<p>In Deutschland hingegen kritisiert die Branche die späte Markteinführung und die mangelnde Transparenz bezüglich der Rohstoffherkunft. Erfolgreiche Strategien in anderen Ländern beruhen auf klaren regulatorischen Rahmenbedingungen, realistischer Potenzialbewertung und einer transparenten Kommunikation.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/elektroauto-kauf-beratung-verbessern-und-kunden-gewinnen/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Elektroauto-Kauf: Beratung verbessern und Kunden gewinnen</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Der <a href="https://energiefahrer.de/bauernverband-gefaelschter-biodiesel-betrug-liegt-offen-auf-dem-tisch/"><span style="color: #2b86c0;">Betrugsverdacht rund um Biodiesel</span></a> scheint sich zu erhärten. Längst sind Maßnahmen eingeleitet, von Rückabwicklung von THG Quoten, stoppen von Projekten und Genehmigungen und höhere Zölle für Biodiesel aus dem Reich der Mitte. <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/wissing-verkehrsministerium-hvo-luksic-kampagne-verbrenner-100.html"><span style="color: #2b86c0;">Das ZDF hatte diese Machenschaften aufgedeckt &#8211; eine Mischung aus Lobby, gekaufter Politik und dem Schönreden der Fakten.</span></a></p>
<h5><strong>Fazit: HVO100 als Option für die Mobilitätswende</strong></h5>
<p>Die Einführung von <a href="https://energiefahrer.de/hvo100-mythen-fakten-luegen-zur-angeblichen-nachhaltigkeit/"><span style="color: #2b86c0;">HVO100 als alternativer Kraftstoff</span></a> bietet Potenzial, jedoch nur im Zusammenspiel mit klaren und transparenten Rahmenbedingungen. Die Preisentwicklung und wirtschaftlichen Herausforderungen sind von zentraler Bedeutung für Unternehmen, die auf eine klimafreundliche Umstellung setzen möchten. Der direkte Vergleich zu Elektromobilität verdeutlicht die Notwendigkeit einer ausgewogenen Bewertung, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Faktoren berücksichtigt.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/elektromobilitaet-weltweit-warum-deutschland-zurueckfaellt/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Elektromobilität weltweit: Warum Deutschland zurückfällt</span></strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/e-fuels-preiserhoehung-fuer-synthetische-kraftstoffe-geplant/">E-Fuels: Preiserhöhung für synthetische Kraftstoffe geplant</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HVO100: Mythen, Fakten &#038; Lügen zur angeblichen Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://energiefahrer.de/hvo100-mythen-fakten-luegen-zur-angeblichen-nachhaltigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald M. Depta]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 11:04:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kraftstoffe und Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[HVO Kraftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätswende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energiefahrer.de/?p=5807</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Widersprüche gibt es zu HVO100. Auf der einen Seite stehen die Lobby, Betrugsverdacht und das Schönreden der Fakten dieses Biodiesels, auf der anderen Seite gibt es viele Fragen. Ich habe recherchiert, Zahlen und Fakten zusammengetragen und mich gefragt: Was ist HVO100 und wo liegen die Vorteile? Klar wird, dass die versprochenen Umweltvorteile oft übertrieben oder falsch dargestellt werden. Besonders problematisch ist der Einsatz von Palmöl und grauem Wasserstoff im Herstellungsprozess - oft verschwiegen und damit ist HVO100 sehr fragwürdig. Nichts scheint zu sein, wie versprochen. Man sollte sich mit den Fakten auseinandersetzen, um sich ein Urteil zu bilden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/hvo100-mythen-fakten-luegen-zur-angeblichen-nachhaltigkeit/">HVO100: Mythen, Fakten &#038; Lügen zur angeblichen Nachhaltigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Vorwort</h5>
<p>Das Thema HVO100, seine Nachhaltigkeit, der Nutzen und die Technologieoffenheit ist häufig Gegenstand kontroverser Diskussionen. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die diese Themen zu Recht hinterfragen, während auf der anderen Seite Akteure aus der Lobby das Thema verharmlosen und oft fragwürdige Argumente ohne fundierte Belege vorbringen.Einige behaupten, dass dieser Kraftstoff nachhaltig sei und eine Lösung für die zukünftige Mobilität darstelle. Dem gegenüber stehen jedoch <a href="https://background.tagesspiegel.de/verkehr-und-smart-mobility/briefing/hvo100-palmoel-durch-die-hintertuer"><span style="color: #2b86c0;">Vorwürfe von Betrug</span></a> und nachweislich falschen Informationen. Besonders beunruhigend ist, dass die Politik scheinbar ebenfalls als Sprachrohr dieser Lobby fungiert.</p>
<p>Es ist unbestreitbar, dass das <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/kennzeichnung-hvo100-umweltbundesamt-skeptisch-bei-biodiesel-a-06c7bf8c-b0cf-413c-84b5-e20c740b6ee1"><span style="color: #2b86c0;">Umweltbundesamt Warnungen bezüglich HVO100</span></a> ausgesprochen hat. Es gibt Hinweise auf offenkundigen Betrug, bei dem umdeklariertes Palmöl Teil der Produktionskette ist. Aus diesem Grund ist es essenziell, den aktuellen Stand der Dinge kritisch zu hinterfragen. Das <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/auto-lobby-wissing-video-100.html"><span style="color: #2b86c0;">ZDF hatte im heute-journal</span></a> und bei <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/wissing-verkehrsministerium-hvo-luksic-kampagne-verbrenner-100.html"><span style="color: #2b86c0;">Frontal21</span> </a>einige „Besonderheiten“ veröffentlicht.</p>
<hr />
<p><a href="https://energiefahrer.de"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32845 size-full aligncenter" title="Vergleich des Energieeinsatzes zwischen Diesel-PKW (mit HVO100) und Elektro-PKW" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Vergleich-des-Energieeinsatzes-zwischen-Diesel-PKW-mit-HVO100-und-Elektro-PKW-.png" alt="Vergleich des Energieeinsatzes zwischen Diesel-PKW (mit HVO100) und Elektro-PKW" width="1080" height="1080" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Vergleich-des-Energieeinsatzes-zwischen-Diesel-PKW-mit-HVO100-und-Elektro-PKW-.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Vergleich-des-Energieeinsatzes-zwischen-Diesel-PKW-mit-HVO100-und-Elektro-PKW--300x300.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Vergleich-des-Energieeinsatzes-zwischen-Diesel-PKW-mit-HVO100-und-Elektro-PKW--1024x1024.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Vergleich-des-Energieeinsatzes-zwischen-Diesel-PKW-mit-HVO100-und-Elektro-PKW--150x150.png 150w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Vergleich-des-Energieeinsatzes-zwischen-Diesel-PKW-mit-HVO100-und-Elektro-PKW--768x768.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Vergleich-des-Energieeinsatzes-zwischen-Diesel-PKW-mit-HVO100-und-Elektro-PKW--440x440.png 440w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Vergleich-des-Energieeinsatzes-zwischen-Diesel-PKW-mit-HVO100-und-Elektro-PKW--610x610.png 610w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a></p>
<hr />
<p><a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7225453602847236096/?commentUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A(activity%3A7225453602847236096%2C7225792967796539392)&amp;dashCommentUrn=urn%3Ali%3Afsd_comment%3A(7225792967796539392%2Curn%3Ali%3Aactivity%3A7225453602847236096)&amp;dashReplyUrn=urn%3Ali%3Afsd_comment%3A(7225878249191473152%2Curn%3Ali%3Aactivity%3A7225453602847236096)&amp;replyUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A(activity%3A7225453602847236096%2C7225878249191473152)"><span style="color: #2b86c0;">Kürzlich habe ich auf meinem LinkedIn-Profil ein Rechenbeispiel veröffentlicht</span></a>, das zu erheblichen Kontroversen geführt hat. Es ist an der Zeit, diese Diskussion zu erweitern und weitere Daten und Fakten zu präsentieren. Denn es ist wichtig, die Verharmlosungen zu beenden und eine transparente Diskussion zu fördern. <a href="https://hvo100.team/falsche-anschuldigungen-zdf-frontal-mobil-in-deutschland-kampagne-hvo100/"><span style="color: #2b86c0;">Natürlich wehrt sich nun auch die Lobby,</span></a> aber beantwortet sie Fragen? Nein. Es wird eher getrommelt, verharmlost, schön geredet. Echte Fakten liefert sie nicht. Und so viele Fragen, Auseinandersetzungen rufen natürlich auch nach gerichtlicher Auseinandersetzung. So hat <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/umwelthilfe-klage-verkehrsministerium-hvo100-diesel-100.html"><span style="color: #2b86c0;">die Deutsche Umwelthilfe Klage gegen das Bundesverkehrsministerium und Volker Wissing angekündigt</span>.</a></p>
<h5>Was ist HVO100?</h5>
<p>HVO100 ist hydriertes Pflanzenöl, das aus Altölen, Pflanzenstoffen und ähnlichen Rohstoffen hergestellt wird. Diese Rohstoffe sollen mithilfe von klimaneutralem Wasserstoff zu HVO100 verarbeitet werden. Der behauptete Nutzen von HVO100 liegt in der potenziellen Reduktion der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu fossilem Diesel. Da es aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt wird, könnte es theoretisch helfen, den CO2-Fußabdruck des Verkehrssektors zu verringern. Zudem wird behauptet, dass HVO100 aufgrund seiner hohen Cetanzahl eine bessere Verbrennung und damit einen effizienteren Motorbetrieb ermöglichen soll.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/kraftstoff-der-grosse-bluff-mit-hvo-alternativen/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Kraftstoff: Der große Bluff mit HVO Alternativen</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Der Herstellungsprozess von HVO100 beginnt mit der Sammlung von Altölen, Pflanzenölen und tierischen Fetten. Diese Rohstoffe werden gereinigt, um Verunreinigungen zu entfernen. Anschließend erfolgt die Hydrierung, bei der die Öle und Fette mit Wasserstoff unter hohem Druck und hohe Temperatur behandelt werden. Dieser chemische Prozess wandelt die ursprünglichen Moleküle in kohlenwasserstoffreiche Verbindungen um, die den Eigenschaften von herkömmlichem Diesel ähneln. Der verwendete Wasserstoff soll klimaneutral sein, um den ökologischen Fußabdruck des Endprodukts weiter zu minimieren. Schließlich wird das entstandene HVO100 gefiltert und für den Einsatz als Kraftstoff aufbereitet.</p>
<h5>Woher kommen die Rohstoffe für HVO100?</h5>
<p>Die Herkunft der Rohstoffe für HVO100 ist ein kontroverses Thema, bei dem die Realität oft von den Werbeversprechen abweicht:</p>
<p><em><strong>Die offizielle Darstellung: </strong></em><a href="https://klima-kraftstoffe.de/klimadiesel-hvo-100"><span style="color: #2b86c0;">HVO100-Hersteller betonen häufig, dass der Kraftstoff aus nachhaltigen Quellen wie Abfall- und Reststoffen stammt</span></a>. Laut den Herstellerangaben werden hauptsächlich Altspeisefette, tierische Fette und Pflanzenölabfälle verwendet. Zudem wird auch behauptet, dass die einzusetzende Energie für den Herstellungsprozess nachhaltig sei.</p>
<p><em><strong>Das Versprechen: </strong></em>HVO100 Renewable Diesel, auch bekannt als hydrotreatiertes Pflanzenöl, ist nicht nur ein Kraftstoff; es ist <a href="https://biofuel-express.de/produkte/hvo100-renewable-diesel/"><span style="color: #2b86c0;">ein Versprechen für eine nachhaltigere und umweltfreundlichere Zukunft.</span></a></p>
<p><em><strong>Tatsächliche Situation: </strong></em>Entgegen dieser Darstellung zeigen Untersuchungen, dass <a href="https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/verkehr/240409-nabu-verkehr-faktencheck-hvo.pdf"><span style="color: #2b86c0;">ein erheblicher Teil der Rohstoffe aus problematischen Quellen</span></a> stammt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="color: #f09329;">Palmöl:</span> </em>Obwohl in Deutschland seit 2019 für Kraftstoffe verboten, macht Palmöl in anderen Ländern einen signifikanten Anteil der HVO-Rohstoffe aus.  In Deutschland stammten vor dem Verbot 27% des HVO aus frischen Pflanzenölen, überwiegend Palmöl.<span class="whitespace-nowrap"><br />
</span><em><span style="color: #f09329;">Frische Pflanzenöle:</span></em> Neben Abfällen werden auch speziell angebaute Energiepflanzen verwendet, was zu Landnutzungskonflikten führen kann.<br />
<em><span style="color: #f09329;">Importierte Rohstoffe:</span></em> Ein Großteil der als Abfall- und Reststoffe deklarierten Rohstoffe wird importiert, was Fragen zur Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit aufwirft.<br />
<em><span style="color: #f09329;">Herstellungsprozess: </span></em>Bei der Produktion von HVO100 wird Wasserstoff benötigt. Häufig kommt dabei &#8220;grauer&#8221; Wasserstoff zum Einsatz, der aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Dies beeinträchtigt die Gesamtbilanz des Kraftstoffs hinsichtlich seiner Umweltfreundlichkeit.<br />
<em><span style="color: #f09329;">Transparenz und Kontrolle: </span></em>Es gibt Hinweise darauf, dass <a href="https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/verkehr/240409-nabu-verkehr-faktencheck-hvo.pdf"><span style="color: #2b86c0;">die tatsächlich verwendeten Mengen an Abfall- und Reststoffen möglicherweise geringer sind als offiziell angegeben.</span></a> Die deutet<span class="whitespace-nowrap"> auf Probleme bei der Kontrolle und Transparenz in der Lieferkette hin. <a href="https://www.agrarheute.com/politik/biodiesel-eu-kommission-verhaengt-antidumpingzoelle-chinas-importe-623832#:~:text=Strafzölle%20der%20EU%20auf%20Biodiesel,13%20bis%2036%20Prozent%20erheben."><span style="color: #2b86c0;">Auch die EU ermittelt in dem Fall &#8211; ein Strafzoll soll kommen</span></a>.</span></p>
<h5>Öl ist nicht gleichAbfall</h5>
<p>Somit scheint klar und das ist der Vorwurf, dass die Rohstoffbasis von HVO100 komplexer und weniger nachhaltig ist, als oft dargestellt wird. Während einige Hersteller tatsächlich Abfall- und Reststoffe im kleinen Umfang verwenden, spielen problematische Quellen wie Palmöl und frische Pflanzenöle immer noch eine bedeutende Rolle. Das Problem: Es wird schöngeredet, teilweise ignoriert und verschwiegen. Die Verwendung von grauem Wasserstoff im Herstellungsprozess verschlechtert zudem die Umweltbilanz. Es besteht ein deutlicher Bedarf an mehr Transparenz und strengeren Kontrollen in der HVO100-Produktion, um die tatsächliche Nachhaltigkeit des Kraftstoffs zu gewährleisten.</p>
<h5>Was sagen Anbieter über die Herkunft?</h5>
<p>Es steht viel auf den Seiten von Anbietern und Befürwortern &#8211; Marketing halt. Was es nicht ist: transparent und nachvollziehbar. Nachhaltigkeit &#8211; ganz gross (geschrieben), Wasserstoff alles noch grün und grösser, und die Rohstoffe fast direkt aus Ihrer Mülltonne vor dem Haus. Man muss kein Marketingspezialist zu sein, um zu erkennen, dass der schöne Schein aufrecht gehalten werden soll. Heimische und internationale Quellen. Wow, wie transparent. Das ist wie Regional auf asiatisch.</p>
<p><span style="color: #2b86c0;">Neste</span>, der führende Produzent von hydriertem Pflanzenöl (HVO100), bezieht seine Rohstoffe überwiegend aus Abfall- und Restölen. Nur ein kleiner Teil dieser Materialien stammt jedoch aus heimischen Quellen. Neste bezieht seine Rohstoffe für die Produktion von erneuerbarem Diesel hauptsächlich aus internationalen Quellen. Etwa 80-90 % der verwendeten Rohstoffe, darunter gebrauchte Speiseöle und tierische Fette, werden importiert.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/verkehrswende-der-wandel-und-seine-enormen-entwicklungen/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Verkehrswende: Der Wandel und seine enormen Entwicklungen</span></strong></a></p>
<hr />
<p><a href="https://www.hoyer.de/hvo100/"><span style="color: #2b86c0;">Hoyer</span></a>, ein Anbieter von HVO100, gibt an, dass der Kraftstoff aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt wird, vor allem aus pflanzlichen Abfall- und Reststoffen. Es wird jedoch nicht explizit erwähnt, wie hoch der Anteil der heimischen Rohstoffe ist.ToolFuel betont, dass die Auswahl der Rohstoffe entscheidend für die Nachhaltigkeit und den Preis von HVO ist. Es wird darauf hingewiesen, dass die Rohstoffe je nach Verfügbarkeit und Einkaufspreisen ausgewählt werden, was auf eine starke Abhängigkeit von Importen hinweist.</p>
<p><a href="https://toolfuel.eu/so-funktioniert-die-hvo-herstellung/"><span style="color: #2b86c0;">ToolFuel</span> </a>betont, dass die Auswahl der Rohstoffe entscheidend für die Nachhaltigkeit und den Preis von HVO ist. Es wird darauf hingewiesen, dass die Rohstoffe je nach Verfügbarkeit und Einkaufspreisen ausgewählt werden, was auf eine starke Abhängigkeit von Importen hinweist. Weiter heisst es:</p>
<p>Die Nachhaltigkeit der Rohstoffe wird nicht nur durch ihre Herkunft, sondern auch durch ihre Verarbeitung und den gesamten Lebenszyklus bestimmt. So werden bei TOOL-FUEL derzeit folgenden Beispielrohstoffe für die Herstellung von HVO eingesetzt:</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><em>UCO (Used Cooking Oil):</em> Gebrauchtes Alt- und Speisefett z.B. aus der Gastronomie oder Lebensmittelverarbeitung</li>
<li><em>POME (Palm Oil Mill Effluent)</em>: Palmöl-Mühlen-Effluent bzw. Ölmühlenabwasser</li>
<li><em>Tallöle:</em> Nebenprodukte aus der Zellstoff-Herstellung</li>
<li><em>Saure Öle:</em> Freie Fettsäuren, die z.B. aus der Raffination verschiedener Pflanzenöle stammen</li>
</ul>
<p>Einige Rohstoffe wie POME stehen in der Kritik, weil die Verarbeitung von Palmöl noch immer mit großen Umweltauswirkungen verbunden ist. Auch wenn Palmöl seit 2023 in der EU nicht mehr für die Herstellung von HVO verwendet wird, wird Palmöl im Ausland als einer der wichtigsten Rohstoffe insbesondere für die Lebensmittelproduktion weiterhin eingesetzt.</p>
<p>Man muss kein Experte sein um zu ahnen, dass die notwendigen Mengen zur Herstellern NIE heimisch sein werden und längst klar ist, dass dem (internationalen) Betrug Tür und Tor geöffnet sind. Besonders geschickt: KEINER sagt ehrlich woher die Rohstoffe stammen, meist nicht, welche Energiequelle genutzt wird. Die meisten Informationen &#8211; auf dem ersten Blick &#8211; stammen von Neste. Sie sind aber zu umkonkret. Welches Geheimnis will man nicht lüften. Das man die Politik braucht und mutmaßlich kauft, um sich mehr Gehör zu verschaffen? Man darf ja mal fragen.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/umweltirrtum-der-wahre-co2-ausstoss-von-plug-in-hybriden/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Umweltirrtum: Der wahre CO2-Ausstoß von Plug-in-Hybriden</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Und wie sagte es Bundesverkehrsminister Wissig am 16.7.2024? <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/auto-lobby-wissing-video-100.html"><span style="color: #2b86c0;">„ HVO sorgt, wenn er vollständig aus Abfällen und Reststoffen hergestellt wird, für 90 % weniger Treibhausgasemissionen als fossiler Diesel“</span></a>., Wenn das Wörtchen WENN nicht wäre und geschickt, um sich dem Vorwurf der im Raum steht entziehen zu können. Scheinbar gut abgesprochen.</p>
<h5>Gibt es gesundheitliche Auswirkungen bei Anwendung von HVO100?</h5>
<p>Die Auswirkungen von HVO100 auf die Gesundheit von Menschen in städtischen Gebieten sind ein wichtiges Thema. Eine Klarheit gibt es aktuell offenbar noch nicht.<br />
Der <a href="https://assets.adac.de/image/upload/v1669910202/ADAC-eV/KOR/Text/PDF/eFuel-Test_ayoykj.pdf"><span style="color: #2b86c0;">ADAC hat festgestellt</span></a>, dass die Zahl der besonders gesundheitsschädlichen ultrafeinen Partikel bei der Verwendung von HVO100 deutlich ansteigt. Diese Partikel können tief in die Lunge eindringen und gesundheitliche Probleme wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen verursachen.</p>
<p>Während einige Studien und Quellen auf potenzielle Verbesserungen hinweisen, zeigen andere Untersuchungen, dass bestimmte Emissionen bei der Verwendung von HVO100 ansteigen können. Diese widersprüchlichen Ergebnisse deuten darauf hin, dass weitere unabhängige Studien notwendig sind, um die tatsächlichen gesundheitlichen Auswirkungen von HVO100 in städtischen Gebieten klarer zu bestimmen.</p>
<h5><strong>Einführung von Strafzöllen der EU auf chinesischen Biodiesel ab Mitte August</strong></h5>
<p>Die EU-Kommission hat nach eingehender Prüfung Maßnahmen gegen den Import von sogenanntem fortschrittlichen Biodiesel aus China beschlossen. <a href="https://www.agrarheute.com/politik/biodiesel-eu-kommission-verhaengt-antidumpingzoelle-chinas-importe-623832#:~:text=Strafzölle%20der%20EU%20auf%20Biodiesel,13%20bis%2036%20Prozent%20erheben."><span style="color: #2b86c0;">Ab dem 16. August werden vorläufige Anti-Dumping-Zölle in Höhe von 13 bis 36 Prozent auf diese Importe erhoben</span></a>. Diese vorläufigen Zölle bleiben bestehen, bis die endgültige Höhe der Zölle festgelegt wird.</p>
<p>Nach Angaben des Europäischen Verbandes der Biodieselhersteller wurden allein im Jahr 2023 etwa 1,8 Millionen Tonnen Biodiesel aus China nach Europa importiert. Es ist noch unklar, ob die gesamte importierte Menge von den Anti-Dumping-Zöllen betroffen sein wird.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">CO2-Zertifikate: UNO für strikte Kontrollen gegen Greenwashing</span></strong></p>
<hr />
<p>Ein weiterer Aspekt dieses Themas ist die falsche Deklaration des importierten Biodiesels. Dieser falsch deklarierte Biodiesel kann in Deutschland doppelt auf die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) angerechnet werden. Dies macht den Kraftstoff besonders attraktiv für die Mineralölindustrie, da sie dadurch weniger Biodiesel, Bioethanol, Elektromobilität oder HVO (Hydriertes Pflanzenöl) einsetzen muss, um ihre THG-Quote zu erfüllen. Offenkundiger Betrug für nicht vorhandene Nachhaltigkeit?</p>
<h5>Die Nachhaltigkeit von HVO100</h5>
<p>Die genauen Mengen an Rohstoffen, die für die Herstellung eines Liters HVO100 benötigt werden, variieren je nach Quelle und Produktionsmethode. Es wird geschätzt, dass etwa 1,2 bis 1,5 Liter pflanzliche oder tierische Fette notwendig sind, um einen Liter HVO100 zu produzieren. Diese Schätzung berücksichtigt Verluste und Effizienz des Hydrierungsprozesses.<br />
Kritiker des neuen Kraftstoffs bezweifeln die tatsächliche Klimabilanz. Laut der Deutschen Umwelthilfe besteht ein hohes Betrugsrisiko beim Massenhaften Einsatz von altem Frittierfett, Palmöl-Nebenprodukten oder Tierfetten. &#8220;Ein Kraftstoff, für den altes Frittierfett aus Asien um den halben Globus transportiert wird, um hier in Pkw-Verbrennungsmotoren verbrannt zu werden, ist nicht nachhaltig&#8221;, erklärt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/bauernverband-gefaelschter-biodiesel-betrug-liegt-offen-auf-dem-tisch/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Bauernverband: Gefälschter Biodiesel – Betrug liegt „offen auf dem Tisch“</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Zudem erfordert die Herstellung von HVO Wasserstoff, der in Deutschland derzeit größtenteils aus fossilen Energieträgern gewonnen wird. Und ist eher nicht die Einbildung vieler einen Stoff gefunden zu haben, der sich nachhaltig anfühlen soll, nur um eigenes Verhalten damit wieder und weiter schön zu reden? Glaube versetzt bekanntlich Berge und Dummheit führt Verzerrung der Wahrnehmung. Sich mit einem Thema nicht auseinander setzen zu wollen ist das, wie in vielen Fällen, das wegschauen und die Ignoranz der Faktenlage.</p>
<h5>Der Wasserstoff zur Herstellung von HVO100</h5>
<p>Die genaue Menge an Wasserstoff, die für die Herstellung von HVO100 benötigt wird, ist nicht einfach zu quantifizieren, da sie von verschiedenen Faktoren abhängt. Hier sind einige relevante Informationen und Schätzungen basierend auf verfügbaren Quellen:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="color: #f09329;">Wasserstoffbedarf im Herstellungsprozess:</span></em><br />
Der Hydrierungsprozess, bei dem Pflanzenöle oder tierische Fette in Kohlenwasserstoffe umgewandelt werden, benötigt Wasserstoff. Laut einer <a href="https://theicct.org/sites/default/files/publications/Cert-advanced-biofuels-eu-oct2020.pdf"><span style="color: #2b86c0;">Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT)</span></a> werden für die Produktion von einem Liter HVO100 viel Wasserstoff benötigt. Je nach Herstellungsprozess gibt es den direkten Einsatz und einen Anteil an notwendiger Prozesswärme.<br />
<em><span style="color: #f09329;">Energieintensität der Produktion:</span></em><br />
<a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/oekodiesel-hvo-100-das-muessen-sie-ueber-den-neuen-kraftstoff-wissen-96356"><span style="color: #2b86c0;">Die Verbraucherzentrale weist darauf hin</span></a>, dass die Herstellung von HVO100 energieintensiv ist und Wasserstoff benötigt, der häufig aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Dies relativiert die Klimafreundlichkeit des Kraftstoffs.<br />
<em><span style="color: #f09329;">Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff:</span></em><br />
Eine <a href="https://www.pwc.de/de/pressemitteilungen/2023/deutschland-und-eu-verfehlen-wasserstoffziele.html"><span style="color: #2b86c0;">Studie der Unternehmensberatung PwC prognostiziert</span></a>, dass Deutschland und die EU ihre Ziele für &#8220;grünen Wasserstoff&#8221; aus erneuerbaren Energien verfehlen werden. Das hat direkte Auswirkungen auf die Umweltbilanz von HVO100, da möglicherweise nicht genügend nachhaltiger Wasserstoff für die Produktion zur Verfügung steht.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="color: #f09329;">Gesamtenergiebilanz:</span></em><br />
Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert, <a href="https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/hvo100-noch-schmutziger-als-herkoemmlicher-diesel-abgasmessungen-der-deutschen-umwelthilfe-zerstoeren/"><span style="color: #2b86c0;">dass bei der Verbrennung von HVO100 genauso viel klimaschädliches CO2 entsteht wie bei fossilem Diesel. </span></a> Dies deutet darauf hin, dass der Energieaufwand für die Herstellung, einschließlich des Wasserstoffbedarfs, beträchtlich ist.</p>
<h5>Wasserstoff ist nicht gleich Wasserstoff</h5>
<p>Die genaue Menge an Wasserstoff, die für die Herstellung von einem Liter HVO100 benötigt wird, scheint in verschiedenen Quellen unterschiedlichen angegeben zu sein, was zu Verwirrung führen kann. Eine gründliche Analyse der verfügbaren Informationen ergibt folgende Erkenntnisse:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="color: #f09329;">ETIP Bioenergy:</span></em> Diese <a href="https://www.etipbioenergy.eu/images/ETIP_B_Factsheet_HVO_feb2020.pdf#:~:text=URL%3A%20https%3A%2F%2Fwww.etipbioenergy.eu%2Fimages%2FETIP_B_Factsheet_HVO_feb2020.pdf%0AVisible%3A%200%25%20"><span style="color: #2b86c0;">Quelle</span></a> gibt an, dass die Herstellung von HVO einen erheblichen Wasserstoffbedarf hat, ohne jedoch eine spezifische Menge pro Liter zu nennen. Eine sehr gute Zusammenfassung dazu bietet auch <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hydrotreated_vegetable_oil"><span style="color: #2b86c0;">Wikipedia</span></a>.<br />
<em><span style="color: #f09329;">Springer:</span></em> Eine <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s12649-022-01880-0"><span style="color: #2b86c0;">wissenschaftliche Studie</span></a> schätzt den Wasserstoffbedarf auf etwa 0,3 bis 0,5 Kilogramm pro Liter HVO .<br />
<em><span style="color: #f09329;">NexantECA:</span></em> Diese <a href="https://www.nexanteca.com/blog/202110/hvohydrogenated-vegetable-oil-and-high-value-opportunity"><span style="color: #2b86c0;">Quelle hebt hervor, dass der Wasserstoffverbrauch ein kritischer Faktor bei der Herstellung von HVO ist,</span></a> spezifiziert aber ebenfalls keine exakten Zahlen .<br />
<em><span style="color: #f09329;">Cummins Inc.:</span></em> Diese <a href="https://www.cummins.com/news/2022/07/01/hydrotreated-vegetable-oil-hvo-explained"><span style="color: #2b86c0;">Quelle unterstützt die Angabe, dass der Wasserstoffbedarf erheblich, aber variabel ist</span></a>, abhängig von den verwendeten Technologien und Produktionsmethoden.</p>
<p>Bei der Betrachtung des Energiebedarfs für die Herstellung von HVO100 muss sowohl der Wasserstoffverbrauch als auch die notwendige Prozesswärme berücksichtigt werden. Der Energiebedarf für die Wasserstoffproduktion, wie bereits dargestellt, liegt zwischen 1,44 und 2,0 kWh Strom für die benötigte Menge von 0,03 bis 0,04 kg Wasserstoff pro Liter HVO100.</p>
<h5>Prozesswärme für die HVO100-Herstellung</h5>
<p>Der Prozess der Hydrotreatment (Hydrierung) von Pflanzenölen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hydrotreated_vegetable_oil"><span style="color: #2b86c0;">erfordert erhebliche Mengen an Prozesswärme</span></a>, die typischerweise durch Verbrennung von Nebenprodukten oder fossilen Brennstoffen bereitgestellt wird. Diese Prozesswärme ist notwendig, um die Reaktionen bei hohen Temperaturen und Drücken durchzuführen.</p>
<h5>Energiebedarf für Prozesswärme</h5>
<p>Der <a href="https://www.etipbioenergy.eu/images/ETIP_B_Factsheet_HVO_feb2020.pdf"><span style="color: #2b86c0;">spezifische Energiebedarf</span></a> für die Bereitstellung der notwendigen Prozesswärme kann je nach Effizienz der Anlage und den genutzten Technologien variieren, liegt aber typischerweise zwischen 20 und 30 MJ pro Liter HVO100 .</p>
<p><strong>Gesamter Energiebedarf pro Liter HVO100</strong></p>
<p>Zur vollständigen Berechnung des Energiebedarfs für die Herstellung von 1 Liter HVO100 muss daher sowohl der Strombedarf für die Wasserstoffproduktion als auch der Wärmebedarf einbezogen werden.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="color: #f09329;">Energie für Wasserstoffproduktion</span></em>: 1,44 bis 2,0 kWh (entspricht 5,18 bis 7,2 MJ).<br />
<em><span style="color: #f09329;">Prozesswärme:</span></em> 20 bis 30 MJ.</p>
<p>Der gesamte Energiebedarf für die Herstellung von 1 Liter HVO100 unter Berücksichtigung der Prozesswärme und der Wasserstoffproduktion beträgt somit:<br />
<span class="katex-display"><span class="katex"><span class="katex-mathml"><span style="color: #f09329;">Gesamtenergiebedarf</span> = (5,18 bis 7,2 MJ) + (20 bis 30 MJ) = 25,18 bis 37,2 MJ </span><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord text"><span class="mord">Gesamtenergiebedarf </span></span><span class="mrel">= </span></span><span class="base"><span class="mord text"><span class="mord">(5,18 bis 7,2 MJ</span></span><span class="mclose">) </span><span class="mbin">+ </span></span><span class="base"><span class="mord text"><span class="mord">(20 bis 30 MJ</span></span><span class="mclose">) </span><span class="mrel">= </span></span><span class="base"><span class="mord text"><span class="mord">25,18 bis 37,2 MJ</span></span></span></span></span></span></p>
<hr />
<p><a href="https://energiefahrer.de"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5817 size-full" title="Gesamtenergiebedarf für die Herstellung von 1 Liter HVO100" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Gesamtenergiebedarf-fuer-die-Herstellung-von-1-Liter-HVO100.png" alt="Gesamtenergiebedarf für die Herstellung von 1 Liter HVO100" width="1080" height="1080" /></a></p>
<hr />
<p>Somit ist klar: Der Energieeinsatz pro Liter HVO100 ist enorm und die Frage bleibt: Ist das effizient und nachhaltig? Denn man muss in diesem Prozess noch unterscheiden, woher der Wasserstoff kommt. Ist das Wasserstoff us erneuerbaren Energiequellen oder sogenannter grauer Wasserstoff.</p>
<h5>Unterschied zwischen grauem und grünem Wasserstoff</h5>
<p>Um die Auswirkungen von grauem und grünem Wasserstoff auf den Energiebedarf für die Herstellung von HVO100 zu berücksichtigen, müssen wir die zusätzliche Energie berücksichtigen, die bei der Produktion von grauem Wasserstoff anfällt, sowie die CO₂-Emissionen, die dabei entstehen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Grauer Wasserstoff</strong> wird durch Dampfreformierung von Erdgas hergestellt. Dieser Prozess ist energieintensiv und erzeugt CO₂-Emissionen.<br />
<em><span style="color: #f09329;">Energiebedarf für die Dampfreformierung:</span></em> Etwa 10-12 MJ (2,78 bis 3,33 kWh) pro kg Wasserstoff.<br />
<em><span style="color: #f09329;">CO₂-Emissionen:</span></em> Bei der Herstellung von 1 kg grauem Wasserstoff werden etwa 9-10 kg CO₂ freigesetzt.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/antriebswende-elektro-lkw-kosten-sinken-schneller-als-gedacht/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Antriebswende: Elektro-Lkw-Kosten sinken schneller als gedacht</span></strong></a></p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Grüner Wasserstoff</strong> wird durch Elektrolyse von Wasser unter Verwendung erneuerbarer Energien hergestellt. Dieser Prozess ist emissionsfrei, erfordert jedoch ebenfalls eine beträchtliche Menge an Energie.<br />
<em><span style="color: #f09329;">Energiebedarf für die Elektrolyse:</span></em> Etwa 50-55 kWh pro kg Wasserstoff.</p>
<h5><strong>Diesel-PKW (HVO100) mit grauem Wasserstoff</strong></h5>
<p>Ein Diesel-PKW, der mit HVO100 betrieben wird, benötigt Wasserstoff für die Herstellung des HVO100. Der Wasserstoffbedarf liegt bei etwa 0,03 bis 0,04 kg pro Liter HVO100.<br />
<em><span style="color: #f09329;">Energieeinsatz für Wasserstoffproduktion (grau):</span></em></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Untere Grenze:
<ul>
<li>0,03 kg × 2,78 kWh/kg = 0,0834 kWh</li>
<li>0,04 kg × 2,78 kWh/kg = 0,1112 kWh</li>
</ul>
</li>
<li>Obere Grenze:
<ul>
<li>0,03 kg × 3,33 kWh/kg = 0,0999 kWh</li>
<li>0,04 kg × 3,33 kWh/kg = 0,1332 kWh</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h5><strong>Diesel-PKW (HVO100) mit grünem Wasserstoff</strong></h5>
<p>Der Energieeinsatz für die Produktion von grünem Wasserstoff ist höher, da hierfür Elektrolyse unter Nutzung erneuerbarer Energien verwendet wird. Der Wasserstoffbedarf bleibt gleich, nämlich 0,03 bis 0,04 kg pro Liter HVO100.<br />
<em><span style="color: #f09329;">Energieeinsatz für Wasserstoffproduktion (grün):</span></em></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Untere Grenze:
<ul>
<li>0,03 kg × 50 kWh/kg = 1,5 kWh</li>
<li>0,04 kg × 50 kWh/kg = 2 kWh</li>
</ul>
</li>
<li>Obere Grenze:
<ul>
<li>0,03 kg × 55 kWh/kg = 1,65 kWh</li>
<li>0,04 kg × 55 kWh/kg = 2,2 kWh</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Die Gesamtenergieeinsatz- und Emissionsberechnungen für HVO100 sollten daher sowohl die Art des verwendeten Wasserstoffs (grau oder grün) als auch die damit verbundenen zusätzlichen Energie- und Emissionskosten berücksichtigen. Ein Elektro-PKW bleibt jedoch in der Gesamtbetrachtung effizienter und umweltfreundlicher.</p>
<h5>Effizienz und Nutzen im Fahrbetrieb</h5>
<p>Der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors gibt an, wie viel der im Kraftstoff enthaltenen Energie in nutzbare mechanische Arbeit umgewandelt wird. Der Rest der Energie geht hauptsächlich als Abwärme verloren. Dies ist ein entscheidender Faktor bei der Bewertung der <a href="https://energiefahrer.de/elektrifizierung-und-wasserstoff-schluessel-zur-eu-klimaneutralitaet/"><span style="color: #2b86c0;">Effizienz und Umweltverträglichkeit</span></a> von Kraftstoffen wie HVO100.</p>
<p><strong>Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren</strong></p>
<p>Typischerweise haben moderne Verbrennungsmotoren folgende Wirkungsgrade:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="color: #f09329;">Benzinmotoren:</span></em> 25-30%<br />
<em><span style="color: #f09329;">Dieselmotoren</span></em>: 30-45%</p>
<h5>HVO100 im Vergleich zu herkömmlichem Diesel</h5>
<p>HVO100 (Hydrotreated Vegetable Oil) wird in bestehenden Dieselmotoren ohne Modifikationen verwendet und bietet ähnliche Wirkungsgrade wie herkömmlicher Diesel. Der Vorteil von HVO100 liegt in seiner sauberen Verbrennung, die weniger Ruß und NOx-Emissionen verursacht.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">EU verschärft CO₂-Richtlinien – Automobilhersteller unter Druck</span></strong></p>
<hr />
<h5>Energieverlust durch Abwärme</h5>
<p style="padding-left: 40px;">Bei einem Wirkungsgrad von 30-45% bedeutet das, dass:<br />
<em><span style="color: #f09329;">55-70% der Energie </span></em>im Kraftstoff als Abwärme verloren gehen.</p>
<p><strong>Beispielberechnung für HVO100</strong></p>
<p>Nehmen wir an, der Wirkungsgrad eines Motors, der mit HVO100 betrieben wird, beträgt 40%:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="color: #f09329;">Energie im Kraftstoff:</span></em> 1 Liter HVO100 hat einen Heizwert von etwa 33 MJ.<br />
<em><span style="color: #f09329;">Nutzbare Energie:</span></em> <span class="katex"><span class="katex-mathml">33 MJ × 0,40 = 13,2MJ </span><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord text"><span class="mord"><br />
</span></span></span></span></span><em><span style="color: #f09329;">Verlorene Energie (Abwärme):</span></em> <span class="katex"><span class="katex-mathml">33 MJ × 0,60 = 19,8 MJ </span></span></p>
<p>Bei der Verbrennung von 1 Liter HVO100 in einem Motor mit einem Wirkungsgrad von 40% werden etwa 13,2 MJ in mechanische Arbeit umgewandelt, während 19,8 MJ als Abwärme verloren gehen. Dies zeigt, dass trotz der Effizienz von HVO100 ein erheblicher Teil der im Kraftstoff enthaltenen Energie als Wärme abgegeben wird, was typisch für Verbrennungsmotoren ist.</p>
<h5>Vergleich der Energieeffizienz zwischen Diesel-PKW mit HVO100 und Elektrofahrzeugen</h5>
<p>Die Frage nach der Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit von Fahrzeugen ist von zentraler Bedeutung in der heutigen Diskussion über nachhaltige Mobilität.</p>
<hr />
<p><a href="https://energiefahrer.de"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32848 size-full aligncenter" title="Den Biokraftstoffmarkt verstehen" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif.png" alt="Abkürzungen im Biokraftstoffmarkt Um den Biokraftstoffmarkt zu verstehen, muss man sich mit zahlreichen Fachbegriffen und insbesondere Abkürzungen auseinandersetzen. Hier sind die zentralen Begrif" width="1080" height="1080" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-300x300.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-1024x1024.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-150x150.png 150w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-768x768.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-440x440.png 440w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/08/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-610x610.png 610w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Hierbei betrachten wir einen Diesel-PKW, der mit HVO100 betrieben wird, und vergleichen ihn mit einem Elektrofahrzeug hinsichtlich des jährlichen Energieverbrauchs und der benötigten Ressourcen.</p>
<h5><strong>Annahmen und Berechnungen</strong></h5>
<p>Für unsere Berechnung nehmen wir an, dass ein Diesel-PKW einen Verbrauch von 6 Litern HVO100 pro 100 km hat und eine Jahresfahrleistung von 15.000 km aufweist. Das Elektrofahrzeug in unserem Vergleich verbraucht 20 kWh Strom pro 100 km.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="color: #f09329;">Kraftstoffverbrauch und benötigte Menge Altöl: </span></em>Der Diesel-PKW benötigt für eine Jahresfahrleistung von 15.000 km insgesamt 900 Liter HVO100 (6 Liter/100 km * 15.000 km = 900 Liter). Zur Herstellung von 900 Litern HVO100 wären ungefähr 900 kg Altöl erforderlich, da die Umwandlungseffizienz von Altöl zu HVO100 typischerweise 1:1 beträgt.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="color: #f09329;">Energieeinsatz für HVO100-Produktion:<br />
</span></em>Wasserstoffbedarf pro Liter HVO100 liegt zwischen 1,44 und 2,0 kWh.<br />
Prozesswärmebedarf pro Liter HVO100 beträgt zwischen 20 und 30 MJ, was 5,56 bis 8,33 kWh entspricht.</p>
<p>Daraus ergibt sich ein Gesamter Energieeinsatz von 7 bis 10,33 kWh pro Liter HVO100 (1,44 kWh + 5,56 kWh = 7 kWh; 2,0 kWh + 8,33 kWh = 10,33 kWh).<br />
Auf 15.000 km Jahresfahrleistung hochgerechnet, benötigt der Diesel-PKW somit zwischen 6.300 und 9.297 kWh (900 Liter * 7 kWh = 6.300 kWh; 900 Liter * 10,33 kWh = 9.297 kWh).</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="color: #f09329;">Energieverbrauch des Elektrofahrzeugs: </span></em>Das Elektrofahrzeug verbraucht für eine Jahresfahrleistung von 15.000 km insgesamt 3.000 kWh Strom (20 kWh/100 km * 15.000 km = 3.000 kWh).</p>
<h5>Effizienzvergleich</h5>
<p>Ein Vergleich der Energieverbräuche zeigt deutlich, dass das Elektrofahrzeug mit 3.000 kWh pro Jahr erheblich effizienter ist als der Diesel-PKW, der mit HVO100 betrieben wird und zwischen 6.300 und 9.297 kWh pro Jahr benötigt. Die Berechnungen verdeutlichen, dass <a href="https://energiefahrer.de/elektroautos-warum-sie-bald-guenstiger-als-verbrenner-sind/"><span style="color: #2b86c0;">Elektrofahrzeuge</span></a> aufgrund ihres niedrigeren Energieverbrauchs und der direkten Nutzung von Strom eine deutlich höhere Effizienz aufweisen. Dies reduziert nicht nur den Energiebedarf, sondern auch die Umweltbelastung im <a href="https://energiefahrer.de/mobilitaet-alternativen-zum-verbrenner-sinnvoll-nutzen/"><span style="color: #2b86c0;">Vergleich zu Fahrzeugen, die mit HVO100 betrieben werden</span></a>. Der Einsatz von HVO100 in Diesel-PKW kann zwar einen Beitrag zur Reduktion fossiler Brennstoffe leisten, erreicht jedoch nicht die Effizienz und Nachhaltigkeit moderner Elektrofahrzeuge.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/faktencheck-wenn-der-verbrenner-strom-verbraucht/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Faktencheck: Wenn der Verbrenner Strom verbraucht</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Diese Analyse unterstützt die These, dass die <a href="https://energiefahrer.de/gruene-energie-der-neue-wettbewerbsvorteil/"><span style="color: #2b86c0;">Zukunft der nachhaltigen Mobilität</span></a> zunehmend von Elektrofahrzeugen dominiert werden sollte, denn damit ist es möglich die Energieeffizienz zu maximieren und die Umweltbelastung zu minimieren, so wie es auch zum Beispiel vom Umweltbundesamt empfohlen wird.</p>
<h5>Zusammenfassung</h5>
<p>Viel Lobby, viele Zahlen, aber ein Fakt bleibt: Die Effizienz bei der Herstellung des Biodiesels HVO100 ist schlecht. Egal, wie man es betrachtet, das gesamte System ist ineffizient und selbst Schönreden ändert nichts an den Vorwürfen von Unregelmäßigkeiten und Betrug. Von angeblich 90 % CO2 Reduzierung bleibt nicht mehr viel &#8211; im Gegenteil. Nimmt man die Fakten der Effizienz, auch im Fahrbetrieb, den Einsatz von grauem Wasserstoff und seinem Gasanteil, dann ist Nachhaltigkeit nicht gegeben. Besser als fossiler Kraftstoff &#8211; ja, aber deutlich schlechter, als z.B. der Elektroantrieb mit deutlich mehr Effizienz. Die FAKTEN sprechen eine klare Sprache!</p>
<h5>HVO100 ist kein Klimaschutz</h5>
<div class="page" title="Page 4">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Abfall- und reststoffbasierte Kraftstoffe können kaum weiter skaliert werden. Das liegt auch daran, dass nachhaltig verfügbaren Mengen ohnehin begrenzt und stark nachgefragt sind.  Fest steht: Für viele Rohstoffe ist der Markt längst überreizt. Es handelt sich maximal um eine Nischenlösung, keinesfalls eine skalierbare Klimaschutzoption für den Verkehr. Ich bin mir sicher: Wir werden noch einiges hören, zum Betrug, zum schönreden und dem weiteren Versuch etwas aufrecht zu erhalten, was mit Nachhaltigkeit nicht viel zu tun hat.</p>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/hvo100-mythen-fakten-luegen-zur-angeblichen-nachhaltigkeit/">HVO100: Mythen, Fakten &#038; Lügen zur angeblichen Nachhaltigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bauernverband: Gefälschter Biodiesel – Betrug liegt „offen auf dem Tisch“</title>
		<link>https://energiefahrer.de/bauernverband-gefaelschter-biodiesel-betrug-liegt-offen-auf-dem-tisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald M. Depta]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2024 09:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz und Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftstoffe und Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[HVO Kraftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energiefahrer.de/?p=4853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Bundesregierung fördert intensiv die Nutzung von Biodiesel, um die Treibhausgasemissionen im Verkehr zu reduzieren. Doch es bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit importierter Biokraftstoffe. Der Deutsche Bauernverband erhebt Vorwürfe wegen möglicher Betrügereien mit umetikettiertem Palmöl aus China, das als umweltfreundlicher Biodiesel deklariert wird. Diese Importe untergraben das Vertrauen in die Zertifizierungssysteme und stellen eine Bedrohung für die Klimapolitik dar. Um die Integrität der Nachhaltigkeit zu wahren, sind strengere Kontrollen und internationale Zusammenarbeit erforderlich. Die EU arbeitet an Maßnahmen zur Bekämpfung dieses Betrugs und zur Sicherstellung fairer Wettbewerbsbedingungen im Biokraftstoffmarkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/bauernverband-gefaelschter-biodiesel-betrug-liegt-offen-auf-dem-tisch/">Bauernverband: Gefälschter Biodiesel – Betrug liegt „offen auf dem Tisch“</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Wenn Betrug offensichtlich ist</h5>
<p>Die deutsche Bundesregierung verfolgt ehrgeizige Klimaziele, um die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor zu reduzieren. Angetrieben durch Vorgaben aus Brüssel setzt sie dabei auf umfangreiche Fördermaßnahmen. Eine zentrale Rolle spielt hierbei Biodiesel, der teilweise aus pflanzlichen Ölen hergestellt wird. Doch während große Mineralölkonzerne oft auf Importe zurückgreifen, <a href="https://energiefahrer.de/kraftstoff-der-grosse-bluff-mit-hvo-alternativen/"><span style="color: #2b86c0;">bereiten die aktuellen Fördermechanismen auch den Boden für Betrug.</span></a></p>
<h5>Verdächtigungen und Reaktionen</h5>
<p>Der Deutsche Bauernverband hat Betrugsvorwürfe im Zusammenhang mit Biodiesel-Importen aus China erhoben. Generalsekretär Bernhard Krüsken erklärte, dass der deutsche Markt mit angeblich nachhaltigem Biodiesel aus China überschwemmt werde, der in Wahrheit aus umetikettiertem Palmöl bestehe.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/gruene-energie-der-neue-wettbewerbsvorteil/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Grüne Energie: Der neue Wettbewerbsvorteil</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Diese Importe seien schwer zu kontrollieren, und der finanzielle Schaden für deutsche Landwirte könnte in die Millionen gehen. <a href="https://energiefahrer.de/kraftstoff-der-grosse-bluff-mit-hvo-alternativen/"><span style="color: #2b86c0;">Zusätzlich untergräbt diese Praxis das Vertrauen in die Klimapolitik und die Zertifizierungssysteme</span> </a>in Drittstaaten. Mineralölunternehmen haben einen großen Anreiz, diesen Kraftstoff zu importieren, da sie ihn mehrfach in ihrer CO₂-Bilanz anrechnen können. Das bestehende Zertifikate-System lädt so lange zu Missbrauch ein, bis strenge Kontrollen etabliert sind, die sicherstellen, dass die Lieferanten die notwendigen Standards einhalten.</p>
<h5>Palmöl im Biodiesel – Anstieg bei der Lieferung</h5>
<p>Seit längerem bestehen Vorwürfe, dass Palmöl aus Indonesien und Malaysia nach Hainan, China, geliefert und dort umetikettiert wird. Anschließend wird dieses Produkt als klimafreundlicher Biodiesel nach Europa exportiert. Die Rodung von Wäldern für die Palmölproduktion hat erhebliche Umweltfolgen. Quantum Commodity Intelligence berichtet, dass in der ersten Jahreshälfte 2022 rund 12.000 Tonnen Biodiesel von China nach Europa gelangten. Im Januar 2023 stieg diese Menge auf 260.000 Tonnen, und zwischen Januar und April 2023 wurden insgesamt über 830.000 Tonnen importiert. Diese massiven Importe führten zu einem deutlichen Preisverfall für Biodiesel in Europa, was einige europäische Hersteller zwang, ihre Produktion zu reduzieren oder einzustellen.</p>
<h5>Reaktionen der Behörden und der EU</h5>
<p>Die deutschen Behörden, einschließlich des Bundesumweltministeriums (BMUV) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), sind über die Betrugsvorwürfe informiert. Auch die EU-Kommission und das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung befassen sich mit dem Thema. Bisher liegen jedoch keine eindeutigen Beweise für den Betrug vor, da es schwierig ist, die Herkunft des gemischten Biodiesels nachzuweisen.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/bessere-co2-bilanz-elektroauto-oder-verbrenner/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Bessere CO2-Bilanz: Elektroauto oder Verbrenner?</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Ein Sprecher des BMUV betonte, dass das Problem den gesamten EU-Binnenmarkt betrifft und eine Lösung auf EU-Ebene angestrebt werden muss. Das BMUV unterstützt daher die von der EU-Kommission angekündigten Antidumpingmaßnahmen und betont die Notwendigkeit, das <a href="https://energiefahrer.de/subventionen-und-co%e2%82%82-deutschlands-paradoxer-klimaschutz/"><span style="color: #2b86c0;">System der Nachhaltigkeitsnachweise</span></a> zu überprüfen und zu verbessern.</p>
<h5>Förderung von Biodiesel durch die EU</h5>
<p>Die Europäische Union fördert massiv die Nutzung erneuerbarer Energien, einschließlich Biokraftstoffen. Im Zeitraum von 2014 bis 2020 stellte die EU rund 370 Millionen Euro für die Forschung im Bereich Biokraftstoffe aus Abfällen und Reststoffen zur Verfügung. Diese Förderung soll die Emissionen im Verkehr reduzieren. Mineralölkonzerne profitieren von der Möglichkeit, bestimmte Biokraftstoffe doppelt auf ihre EU-Zielvorgaben anzurechnen. Allerdings bleibt die genaue Funktionsweise dieser Regelung oft intransparent.</p>
<h5>Herausforderungen und Ausblick</h5>
<p>Die Überwachung und Kontrolle der Nachhaltigkeitszertifikate für importierten Biodiesel sind schwierig. Ohne strenge und transparente Kontrollmechanismen ist es nahezu unmöglich, sicherzustellen, dass die importierten Biokraftstoffe den erforderlichen Standards entsprechen.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/verbrenner-debatte-zwischen-fortschritt-und-realitaetsferien/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Verbrenner-Debatte: Zwischen Fortschritt und Realitätsferien</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Eine koordinierte Strategie auf EU-Ebene ist erforderlich, um sicherzustellen, dass die Standards eingehalten werden und Betrug effektiv bekämpft wird. Zu den möglichen Lösungsansätzen gehören die Einführung strengerer Zertifizierungsprozesse und die Erhöhung der Transparenz in der Lieferkette.</p>
<h5>Wirtschaftliche Auswirkungen und Wettbewerb</h5>
<p>Die massiven Importe von Biodiesel aus China haben erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf europäische Hersteller. Der Preisdruck zwingt viele Produzenten, ihre Produktion zu reduzieren oder einzustellen. Diese Marktverzerrungen gefährden die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hersteller und schwächen die Innovationskraft der Biokraftstoffindustrie. Branchenverbände und Hersteller fordern daher verstärkte Schutzmaßnahmen, wie Antidumpingzölle, um faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten.</p>
<h5>Umweltpolitische Implikationen</h5>
<p>Die Verwendung von umetikettiertem Palmöl als Biodiesel stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Klimapolitik dar. Die Rodung von Wäldern für Palmölplantagen führt zu erheblichen CO₂-Emissionen und Biodiversitätsverlust.</p>
<hr />
<p><a href="https://energiefahrer.de/akademie"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-32017 size-full" title="Photovoltaik, Elektromobilität, Fuhrparkmanagement" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/11/Online-Kurse.png" alt="Photovoltaik, Elektromobilität, Fuhrparkmanagement" width="1080" height="1080" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/11/Online-Kurse.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/11/Online-Kurse-300x300.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/11/Online-Kurse-1024x1024.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/11/Online-Kurse-150x150.png 150w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/11/Online-Kurse-768x768.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/11/Online-Kurse-440x440.png 440w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/11/Online-Kurse-610x610.png 610w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a></p>
<hr />
<p>Dies untergräbt das Vertrauen in die Nachhaltigkeitszertifikate und könnte die Akzeptanz von Biokraftstoffen verringern. <a href="https://energiefahrer.de/subventionen-und-co%e2%82%82-deutschlands-paradoxer-klimaschutz/"><span style="color: #2b86c0;">Strengere Kontrollen und eine verbesserte Überwachung der Lieferketten</span></a> sind notwendig, um die Integrität des Systems zu wahren.</p>
<h5>Politische Reaktionen und Maßnahmen</h5>
<p>Die Bundesregierung hat auf die Vorwürfe reagiert und betont, dass sie den mutmaßlichen Betrug sehr ernst nimmt. Das BMUV hat die BLE angewiesen, die nationalen Strafverfolgungsbehörden und die EU-Kommission umfassend über den Sachverhalt zu informieren.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/elektromobilitaet-eine-technologie-die-sich-jetzt-erst-durchsetzt/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">Elektromobilität: Eine Technologie die sich jetzt erst durchsetzt</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Eine Lösung auf EU-Ebene wird angestrebt, um den Handel mit gefälschten Biokraftstoffen zu unterbinden. Die EU-Kommission hat ein Antidumpingverfahren angekündigt, das von der Bundesregierung unterstützt wird.</p>
<h5>Strategien zur Verbesserung der Nachhaltigkeit</h5>
<p>Eine zentrale Maßnahme zur Bekämpfung des Betrugs ist die Verbesserung der Zertifizierungssysteme für Biokraftstoffe. Digitale Nachverfolgungssysteme könnten die Transparenz in der Lieferkette erhöhen und Manipulationen erschweren. Eine verstärkte internationale Zusammenarbeit ist notwendig, um sicherzustellen, dass die hohen europäischen Standards eingehalten werden.</p>
<h5>Verbraucheraufklärung und -beteiligung</h5>
<p>Die Aufklärung der Verbraucher über die Problematik des umetikettierten Biodiesels ist unerlässlich. Eine transparente Kennzeichnung von Biokraftstoffen kann das Vertrauen der Verbraucher stärken. Verbraucher sollten aktiv in die <a href="https://energiefahrer.de/verkehrswende-der-wandel-und-seine-enormen-entwicklungen/"><span style="color: #2b86c0;">Überwachung der Nachhaltigkeitsstandards</span></a> einbezogen werden, um die Einhaltung der Standards zu verbessern und das Bewusstsein für nachhaltige Produkte zu stärken.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/eu-verschaerft-co%e2%82%82-richtlinien-automobilhersteller-unter-druck/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH |</span> <span style="color: #2b86c0;">EU verschärft CO₂-Richtlinien – Automobilhersteller unter Druck</span></strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/bauernverband-gefaelschter-biodiesel-betrug-liegt-offen-auf-dem-tisch/">Bauernverband: Gefälschter Biodiesel – Betrug liegt „offen auf dem Tisch“</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kraftstoff: Der große Bluff mit HVO Alternativen</title>
		<link>https://energiefahrer.de/kraftstoff-der-grosse-bluff-mit-hvo-alternativen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald M. Depta]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2024 14:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz und Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftstoffe und Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[HVO Kraftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energiefahrer.de/?p=3665</guid>

					<description><![CDATA[<p>Betrug, Täuschung, aber zumindest wohl nicht dass, was Lobby und Co versprochen haben. Schaut man sich die Realität an, dann ist HVO Kraftstoff ein grosser Bluff. Von besserer Klimabilanz ist nicht viel zu sehen, denn die eingesetzten Rohstoffe machen Betrug offensichtlich sehr wahrscheinlich. Unabhängig vom Hype ist auch klar, dass diese Alternative teuer bleiben wird, auch, weil der Anteil fossiler Kraftstoffe durch den CO2 Preis immer teurer wird. Da gibt es auch nichts schön zu reden, auch wenn es den Anschein hat. Die Realität wird auch die Nutzer einholen. Willkommen in der Wirklichkeit...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/kraftstoff-der-grosse-bluff-mit-hvo-alternativen/">Kraftstoff: Der große Bluff mit HVO Alternativen</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Die zunehmende Problematik dubioser Importe von Biodieselrohstoffen</h5>
<p>Seit Beginn des Jahres wird der europäische Markt mit hydrierten Pflanzenölen (HVO) aus fragwürdigen Quellen überflutet. Zu diesen gehören Reste von Palmöl aus Ölmühlen, gebrauchte Speiseöle und Waren, deren Herkunft und Inhaltsstoffe nicht klar deklariert sind. In vielen Fällen sind diese Importe eng mit China verknüpft, wo anscheinend Palmöl zu anderen Produkten umdeklariert wird, um europäische Vorschriften zu umgehen.</p>
<p>Diese Praxis hat besonders auf dem deutschen Markt für Biodiesel, und damit indirekt auf die Preise für Raps und in geringerem Maße für Getreide, erhebliche Auswirkungen. Die Möglichkeit zum Betrug ist weit geöffnet, und weder die deutsche Bundesregierung noch die Europäische Kommission scheinen ein gesteigertes Interesse daran zu zeigen, diese Machenschaften zu unterbinden.</p>
<h5>Komplexe Strukturen des Biokraftstoffmarktes in Europa</h5>
<p>Um die Vorgänge rund um den Biokraftstoffbetrug zu verstehen, ist es zunächst notwendig, die komplexen Grundlagen des Biokraftstoffmarktes zu beleuchten. Gemäß der Richtlinie RED II, die von der Europäischen Union verabschiedet wurde, müssen alle EU-Mitgliedsstaaten den Anteil an Biokraftstoffen erhöhen und die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor reduzieren.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/batterieproduktion-eu-auf-dem-weg-zur-unabhaengigkeit-von-china/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH:</span> <span style="color: #2b86c0;">Batterieproduktion: EU auf dem Weg zur Unabhängigkeit von China</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Für das Jahr 2023 schreibt die Richtlinie eine Reduzierung der Emissionen um 8 % vor. Die Art und Weise, wie die einzelnen Länder diese Vorgaben erfüllen, variiert jedoch erheblich. Unterschieden wird dabei zwischen konventionellen Rohstoffquellen wie Rapsöl und fortschrittlicheren Quellen, zu denen beispielsweise Bioethanol aus Holzabfällen zählt. Insbesondere Finnland nutzt seine umfangreichen Holzressourcen zur Produktion dieses fortschrittlichen Biokraftstoffs.</p>
<h5>Der Bluff beginnt beim Anbau</h5>
<p>Im Rahmen der EU-Regularien werden Altspeisefette aufgrund ihrer höheren Treibhausgas-Minderungswerte besonders geschätzt. Diese Fette müssen nicht erst angebaut werden, was zusätzliche Energie verbrauchen und Emissionen wie Lachgase freisetzen würde. Beim Biodiesel aus Raps sind die THG-Minderungswerte länderspezifisch und hängen von Faktoren wie der CO2-Bindung im Boden ab, wobei französischer Raps beispielsweise eine höhere THG-Einsparung als deutscher aufweist.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/subventionen-und-co%e2%82%82-deutschlands-paradoxer-klimaschutz/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH:</span> <span style="color: #2b86c0;">Subventionen und CO₂: Deutschlands paradoxer Klimaschutz</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Weiterhin gibt es in Deutschland eine besondere Regelung für fortschrittliche Biokraftstoffe wie HVO, die über eine sogenannte Unterquote hinausgehend doppelt auf die THG-Quote angerechnet werden können. Dies ermöglicht es Mineralölunternehmen, erheblich weniger HVO beimischen zu müssen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.</p>
<h5>Zertifikatshandel und dessen Missbrauch im deutschen Biodieselmarkt</h5>
<p>Der Handel mit Zertifikaten spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Biokraftstoffrichtlinien in Deutschland. Unternehmen wie Shell und BP können HVO, das eigentlich in Spanien zum <a href="https://energiefahrer.de/energieaufwand-und-co2-emissionen-in-der-kraftstoffproduktion/"><span style="color: #2b86c0;">Diesel</span></a> beigemischt wird, auf ihrem Zertifikat in Deutschland anrechnen lassen. Dies führt dazu, dass tatsächlich weniger biogene Kraftstoffe verwendet werden müssen, als auf den Zertifikaten angegeben. Die Praxis des freien Zertifikatshandels innerhalb der EU ermöglicht es, dass nur die auf dem Zertifikat vermerkte Menge eingehalten werden muss, was auch einfache Rapsbiodiesel sein kann.</p>
<hr />
<p><figure id="attachment_33376" aria-describedby="caption-attachment-33376" style="width: 1080px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://energiefahrer.de/kraftstoff-der-grosse-bluff-mit-hvo-alternativen/abkuerzungen-im-biokraftstoffmarkt-um-den-biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-fachbegriffen-und-insbesondere-abkuerzungen-auseinandersetzen-hier-sind-die-zentralen-begrif-2/" rel="attachment wp-att-33376"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33376 size-full" title="Abkürzungen im Biokraftstoffmarkt Um den Biokraftstoffmarkt" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/05/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif.png" alt="Abkürzungen im Biokraftstoffmarkt Um den Biokraftstoffmarkt " width="1080" height="1080" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/05/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/05/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-300x300.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/05/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-1024x1024.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/05/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-150x150.png 150w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/05/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-768x768.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/05/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-440x440.png 440w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/05/Abkuerzungen-im-Biokraftstoffmarkt-Um-den-Biokraftstoffmarkt-zu-verstehen-muss-man-sich-mit-zahlreichen-Fachbegriffen-und-insbesondere-Abkuerzungen-auseinandersetzen.-Hier-sind-die-zentralen-Begrif-610x610.png 610w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a><figcaption id="caption-attachment-33376" class="wp-caption-text">Abkürzungen im Biokraftstoffmarkt Um den Biokraftstoffmarkt</figcaption></figure></p>
<hr />
<p>Die logische Folge daraus ist, dass die Zertifikate dort angemeldet werden, wo sie den Mineralölfirmen den größten Vorteil bringen. In Deutschland ist dies besonders lukrativ aufgrund der Möglichkeit der Doppelanrechnung bei fortschrittlichen Kraftstoffen wie HVO. Zudem können die Zertifikate in das folgende Jahr übertragen werden, was zu einem Überangebot an HVO führt, das weit über den tatsächlichen Bedarf der THG-Quote hinausgeht.</p>
<h5>Auswirkungen auf die Importe und Betrugsmechanismen im Biodieselhandel</h5>
<p>Ein wesentlicher Aspekt der <a href="https://energiefahrer.de/datenlage-klar-erneuerbare-energien-erleben-starken-ausbau/"><span style="color: #2b86c0;">Problematik</span></a> sind die Importe aus China, die schnell ausschließlich nach Deutschland gelangen. Dies liegt daran, dass Palmöl als Rohstoff für Biodiesel seit Anfang des Jahres nicht mehr auf die deutsche THG-Quote angerechnet werden kann. Indonesische und malaysische Ölmühlen sind daher bestrebt, ihr Palmöl auf alternative Weisen in den europäischen Biodieselmarkt zu integrieren. Der übliche Weg führt über China, wo bereits seit Längerem keine Bedenken bestehen, Waren umzuzeichnen.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://energiefahrer.de/seltene-erden-und-elektromobilitaet-umwelt-markt-alternativen/"><strong><span style="color: #f09329;">LESEN SIE AUCH:</span> <span style="color: #2b86c0;">Seltene Erden und Elektromobilität: Umwelt, Markt, Alternativen</span></strong></a></p>
<hr />
<p>Palmöl oder HVO aus Palmöl wird nach China exportiert, dort möglicherweise hydriert oder einfach als HVO aus Altspeisefetten reexportiert. Die daraus resultierenden Produkte kommen dann als HVO, Biodiesel oder UCO nach Europa, wo sie aufgrund der Doppelanrechnung besonders wertvoll sind.</p>
<h5>China mischt im Markt mit</h5>
<p>China exportiert jährlich beträchtliche Mengen dieser Stoffe nach Europa, darunter 200.000 Tonnen HVO, 800.000 Tonnen UCO und 2 Millionen Tonnen UCO-Biodiesel. Große Mineralölkonzerne wie BP und Shell nutzen diese Importe, um kostengünstig ihre <a href="https://energiefahrer.de/elektromobilitaet-thg-praemie-fuer-elektroautos-schwindet/"><span style="color: #2b86c0;">THG-Quoten</span></a> zu erfüllen, während gleichzeitig der Einsatz von physisch beigemischtem Biokraftstoff minimiert und stattdessen mehr preiswerter Mineraldiesel verwendet wird. Wenn aus China mehr HVO und UCO exportiert wird, als in den Produktionsländern überhaupt entsteht, deutet dies stark auf <span style="color: #2b86c0;">Betrugsmechanismen</span> hin.</p>
<h5>Herausforderungen bei der Zertifizierung und Überwachung von Biodieselimporten</h5>
<p>Die Herausforderungen bei der Überwachung und Zertifizierung von Biodieselimporten sind erheblich. Obwohl UCO und HVO aus China zertifiziert sind, erweist sich die Verlässlichkeit dieser Zertifizierungen oft als zweifelhaft. In der Europäischen Union ist nur ein Zertifizierer, die ISCC in Köln, für die Zertifizierung von HVO aus China zugelassen. Die Prüfungen in China werden jedoch von lokalen Auditoren durchgeführt, was die Möglichkeit einer unabhängigen Überwachung durch europäische Behörden ausschließt. Es besteht kaum eine Chance, dass die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Deutschland Kontrollen im Ausland durchführen darf, was die Effektivität der Überwachung weiter einschränkt.</p>
<hr />
<p><a href="https://energiefahrer.de/akademie" rel="attachment wp-att-33343"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33343 size-full" title="Alle SEMINARE als INHOUSE-SCHULUNG buchbar | energiefahrer.de" src="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/06/Alle-SEMINARE-als-INHOUSE-SCHULUNG-buchbar.png" alt="Alle SEMINARE als INHOUSE-SCHULUNG buchbar | energiefahrer.de" width="1080" height="1080" srcset="https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/06/Alle-SEMINARE-als-INHOUSE-SCHULUNG-buchbar.png 1080w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/06/Alle-SEMINARE-als-INHOUSE-SCHULUNG-buchbar-300x300.png 300w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/06/Alle-SEMINARE-als-INHOUSE-SCHULUNG-buchbar-1024x1024.png 1024w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/06/Alle-SEMINARE-als-INHOUSE-SCHULUNG-buchbar-150x150.png 150w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/06/Alle-SEMINARE-als-INHOUSE-SCHULUNG-buchbar-768x768.png 768w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/06/Alle-SEMINARE-als-INHOUSE-SCHULUNG-buchbar-440x440.png 440w, https://energiefahrer.de/wp-content/uploads/2024/06/Alle-SEMINARE-als-INHOUSE-SCHULUNG-buchbar-610x610.png 610w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a></p>
<hr />
<p>Die Situation wird durch die Tatsache kompliziert, dass Schiffe aus Indonesien häufig zuerst chinesische Häfen anlaufen, bevor sie nach Europa weiterfahren. Diese Routen sind über Satellitennavigation nachvollziehbar und öffentlich einsehbar, was Hinweise auf mögliche Umdeklarierungen von Ladungen gibt. Trotz dieser Überwachungsmöglichkeiten bleibt die Herkunft und Qualität der importierten Biodieselprodukte oft undurchsichtig und schwer zu verifizieren.</p>
<h5>Strategien zur Bekämpfung des Betrugs im Biokraftstoffmarkt</h5>
<p>Um den umfangreichen ganz offensichtlichen Betrug im Biokraftstoffmarkt einzudämmen, werden verschiedene Strategien vorgeschlagen. Der Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie empfiehlt, die Doppelanrechnung für Biokraftstoffe aus Ländern abzuschaffen, die keine Kontrolle durch deutsche oder europäische Behörden zulassen. Dies könnte zwar nicht alle Betrugsfälle verhindern, würde aber eine erhebliche Hürde darstellen. Ein weiterer Ansatz folgt dem Beispiel Österreichs, das von jeder Anlage, die Biokraftstoffe nach Österreich liefert, eine Akkreditierung fordert – ein Verfahren, das in Deutschland bisher nicht üblich ist.</p>
<hr />
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #f09329;"><a style="color: #f09329;" href="https://energiefahrer.de/umweltirrtum-der-wahre-co2-ausstoss-von-plug-in-hybriden/"><strong>LESEN SIE AUCH: <span style="color: #2b86c0;">Umweltirrtum: Der wahre CO2-Ausstoß von Plug-in-Hybriden</span></strong></a></span></p>
<hr />
<p>Letztendlich hängt die Effektivität dieser Maßnahmen vom politischen Willen ab. Die zuständige <a href="https://energiefahrer.de/faktencheck-wenn-der-verbrenner-strom-verbraucht/"><span style="color: #2b86c0;">Kontrollbehörde</span></a> in Deutschland, die BLE, sieht sich derzeit nicht in der Lage, Kontrollen im Ausland durchzuführen. Die Bundesregierung verweist auf die Verantwortlichkeit der EU, während Brüssel auf die Zertifizierer vertraut und keine strengeren Maßnahmen ergreift, solange kein eindeutiger Beweis für Betrug vorliegt. Diese Zurückhaltung könnte darauf hindeuten, dass sich die politischen Verantwortlichen scheuen, sich mit China oder anderen involvierten Ländern auseinanderzusetzen.</p>
<p>Quelle: DLG | energiefahrer | afp/dg</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energiefahrer.de/kraftstoff-der-grosse-bluff-mit-hvo-alternativen/">Kraftstoff: Der große Bluff mit HVO Alternativen</a> erschien zuerst auf <a href="https://energiefahrer.de">energiefahrer</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
