Stand 6. Juni 2026 ist eine Einigung über die EU-Verbrenner-Regulierung für 2035 in diesem Jahr unwahrscheinlich. Die EU-Kommission hatte im Dezember 2025 vorgeschlagen, das 100-Prozent-CO2-Reduktionsziel für Neuwagen auf 90 Prozent zu senken. Dagegen formiert sich Widerstand: Frankreich führt eine Koalition aus sieben EU-Mitgliedstaaten an, die diesen Weg bereits als zu weit gehend ablehnen. Die französische Umweltministerin Monique Barbut droht mit einer Sperrminorität im Rat, die den gesamten Gesetzgebungsprozess blockieren könnte. Gleichzeitig drängt die EVP auf noch weitgehendere Lockerungen. Selbst die IG Metall fordert mehr Flexibilität. Für Fuhrparkmanager bedeutet das: maximale regulatorische Unsicherheit bei gleichzeitig unveränderten ESG-Berichtspflichten. Die wirtschaftlichen Argumente für Elektrofahrzeuge im Fuhrpark bleiben davon unberührt.