E-Auto Sicherheit im Fuhrpark: 5 Handlungsfelder
Die UDV-Studie 2026 analysierte knapp 500 schwere Unfälle und verglich E-Autos mit baugleichen Verbrennern. Ergebnis: Die Schadenhäufigkeit von E-Fahrzeugen ist nahezu unauffällig. Zum 1. Januar 2026 waren rund zwei Millionen E-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen – das entspricht vier Prozent aller Pkw. Dennoch zeigen sich spezifische Unfallmuster. Bei Niedriggeschwindigkeit verunglücken Fußgänger mit E-Autos häufiger als mit Verbrennern, weil das AVAS-Geräusch unter 20 km/h offenbar nicht ausreicht. Hinweise auf Pedalverwechslung beim One Pedal Drive betreffen vor allem Fahrer über 75 Jahre. E-Autofahrer fahren gleichzeitig risikoärmer: weniger Kontrollverluste, weniger Alkohol- und Drogenunfälle. E-Auto Sicherheit ist damit keine Frage von Ja oder Nein. Sie ist eine Managementaufgabe. Für Fuhrparkmanager entstehen fünf Handlungsfelder: Fahrereinweisung, Assistenzsystem-Mindestausstattung, Fahrzeugkonfigurationsprofil, AVAS-Prüfung und Versicherungsoptimierung.











