Mieterstromrechner · Für Vermieter, Planer und Berater

Der Mieterstromrechner für Wohn- und Gewerbegebäude.

Solarstrom im Gebäude teilen: Der Rechner vergleicht Mieterstrom, Gebäudeversorgung (GGV) und Energy Sharing. Dabei rechnet er nach aktuellem Recht. Außerdem sehen Sie sofort, was Verbrauch, Strompreis und Anlage am Ergebnis ändern. Basic ist kostenlos, Premium dagegen rechnet Ihr Projekt mit eigenen Werten über 20 Jahre.

Basic gibt es ohne Anmeldung, Premium dagegen nur für Unternehmen, für 12 Monate und ohne automatische Verlängerung. Bereits Zugang? Anmelden →

Harald M. Depta, Entwickler des Mieterstromrechners

Entwickelt von Harald M. Depta, DEKRA-Fachdozent und PV-Planer seit 2013. Über den Entwickler →PV-Beratung für Gewerbe →

Mehrfamilienhaus24 Wohnungen · 60 kWp · 17 Teilnehmende

Ergebnis im ersten Jahr, nach Betriebskosten

  • Mieterstrom6.430 €
  • Gebäudeversorgung (GGV)3.312 €
  • Energy Sharing1.964 €
  • Zum Vergleich: Volleinspeisung3.936 €

Vor Finanzierung und Steuern. Inbetriebnahme 2026.

Die Szenarien rechnen mit den Standardwerten im Basic und 70 % Teilnahme, sie zeigen also kein bestimmtes Gebäude. Mit anderen Werten kann sich die Reihenfolge deshalb ändern.

Reihenhäuser mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern, Solarstrom für Mieter und Eigentümer im Gebäude

Ist-Zustand · Rechtsstand November 2026

Mieterstrom, GGV, Energy Sharing:
drei Wege, Solarstrom zu teilen

Mieterstrom und Gebäudeversorgung (GGV) nutzen den Solarstrom im selben Haus, ob Wohn- oder Gewerbegebäude. Energy Sharing teilt ihn über das Netz. Die Modelle unterscheiden sich in drei Punkten: Wer liefert den Reststrom? Welche Förderung gilt? Wie wird gemessen?

  • § 42a EnWG · Vollversorgung

    Mieterstrom

    Der Betreiber liefert Solarstrom und Reststrom aus einer Hand. Damit ist er Stromlieferant.

    • Mieterstromzuschlag nach EEG für den direkt gelieferten Solarstrom
    • Seit 16.5.2024 auch auf Gewerbegebäuden, nicht zwischen verbundenen Unternehmen
    • Für Wohnungsmieter höchstens 90 % des Grundversorgungstarifs
    • Nicht Teil des Wohnungsmietvertrags, für Verbraucher höchstens zwei Jahre Laufzeit
    • Der Betreiber trägt die Lieferantenpflichten und kauft den Reststrom ein

    Quellen: § 42a EnWG, § 21 EEG, Clearingstelle EEG|KWKG, Bundesnetzagentur

  • § 42b EnWG · Teilversorgung

    Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung

    Die Teilnehmenden nutzen einen Anteil am Solarstrom im Gebäude. Das regelt ein Gebäudestromnutzungsvertrag. Er legt den Aufteilungsschlüssel fest.

    • Nur im selben Gebäude, ohne Leitung durch das öffentliche Netz
    • Den Reststrom bezieht jede Partei bei einem Lieferanten ihrer Wahl
    • Der Betreiber muss nicht voll versorgen
    • Kein Mieterstromzuschlag, der Überschuss kann nach EEG vergütet werden
    • Viertelstündliche Messung des Strombezugs

    Quelle: § 42b EnWG

  • § 42c EnWG · über das Netz

    Energy Sharing

    Solarstrom wird über das öffentliche Netz mit Abnehmern in der Umgebung geteilt.

    • Seit 1.6.2026 im Gebiet des eigenen Netzbetreibers, ab 1.6.2028 auch im angrenzenden Gebiet
    • Die Anlage darf nicht überwiegend gewerblich betrieben werden
    • Unternehmen nehmen nur als kleine oder mittlere Unternehmen teil
    • Netzentgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen fallen voll an
    • Viertelstündliche Messung bei Anlage und Abnehmern

    Quellen: § 42c EnWG, BDEW

Dazu im Premium: die ungeförderte Direktlieferung. Auch sie ist eine Vollversorgung, aber ohne Zuschlag. Der Preis ist frei kalkuliert, die Preisgrenze aus § 42a gilt hier nicht. Der Rechner stellt sie als viertes Modell daneben.

Mieterstromrechner

Rechtsstand

Projekt

WE
GE

PV-Erzeugung
Direktverbrauch im Haus
Teilnehmende Einheiten
Investition gesamt
Stromgestehungskosten
netto, über 20 Jahre abgezinst
Autarkie Teilnehmende
Einspeisung
Abregelung

Mehr aus diesem Szenario machen

Premium rechnet Ihr Projekt mit eigenen Annahmen durch und macht es präsentationsfähig.

  • Ungeförderte Direktlieferung als fünftes Modell
  • 20 Jahre Cashflow mit Kapitalwert, Rendite und Sensitivität
  • Wärmepumpe, Ladepunkte, Messkonzept und PDF-Bericht
Premium ansehen

Kumulierter Cashflow über 20 Jahre

Nominal, nach Investition, mit Preis- und Kostenentwicklung. Der Schnittpunkt mit der Nulllinie ist der rechnerische Rückfluss.

Cashflow-Tabelle anzeigen
Modell

Sensitivität

Kapitalwert je Modell, wenn sich eine Annahme ändert und alle anderen gleich bleiben.

Schwellenwerte

Ab wann der Kapitalwert im Szenario null erreicht, jeweils bei sonst gleichen Annahmen.

Energiefluss und Monatsbilanz

PV-StromDirektverbrauchNetz
Erzeugungdavon im HausBedarf

Steuerliche Prüfgrößen

Rechnerische Kennzahlen als Vorbereitung für die Steuerberatung. Sie ersetzen keine steuerliche Prüfung.

KI-Erläuterung

Checkliste zum Projekt

Ausgabe

Bericht und Infoblatt öffnen sich als Druckansicht. Über „Drucken“ lassen sie sich als PDF speichern.

Im Premium zusätzlich

Diese Auswertungen rechnet Premium für Ihr Projekt.

Cashflow über 20 JahreKapitalwert, Rendite, Rückfluss je Modell, als Grafik und Tabelle
SensitivitätTeilnahme, Strompreis, Investition, Zins und Bezugspreis im Vergleich
SchwellenwerteMindest-Teilnahme, Mindestzahl Wohnungen, tragbare Kosten
Steuerliche Prüfgrößen§ 3 Nr. 72 EStG, Anteil Stromerlöse für die Gewerbesteuer
Checkliste und InfoblattProjektschritte je Modell und Information für die Mieter
Projektbericht und KI-ErläuterungBericht als PDF, Szenario in Klartext erläutert

Einordnung und Prüfhinweise

Allgemeine Hinweise zum Rechtsstand. Sie ersetzen keine Prüfung des Einzelfalls.

Premium für Projekte und Präsentation

  • Alle Annahmen änderbar
  • Wärmepumpe, Ladepunkte, Allgemeinstrom
  • Messkonzept mit Kostenansatz
  • Ungeförderte Direktlieferung
  • 20 Jahre: Kapitalwert, Rendite, LCOE
  • Sensitivität und Schwellenwerte
  • KI-Erläuterung des Szenarios
  • Checkliste, Mieter-Infoblatt, PDF
Einzelprojekt
netto · 1 Projekt · 12 Monate
24,90 €
Für Planer und Profis
Fünferpaket: 5 Projekte zum Preis von 4
netto · 12 Monate · 19,80 € je Projekt
99 €

Nur für Unternehmer (§ 14 BGB) mit geschäftlicher E-Mail-Adresse.

Schon gekauft?

Hinweise zur Modellrechnung und Haftung

Der Mieterstromrechner liefert Modellrechnungen mit den eingegebenen Annahmen und dem angegebenen Rechtsstand. Er bildet Szenarien ab und ersetzt keine technische Planung, keine Rechtsberatung und keine Steuerberatung. Lastprofile, Teilnahmequoten, Kosten und Preise können im Einzelfall erheblich abweichen. Werte zur EEG-Novelle 2027 beruhen auf dem Regierungsentwurf und sind bis zum Beschluss vorläufig.

Rechtsstand: .

Quellen: § 42a, 42b, 42c EnWG; § 21, § 51 EEG; § 3 Nr. 72 EStG; § 9 Nr. 1 GewStG; Fördersätze der Bundesnetzagentur für Inbetriebnahmen vom 1.8. bis 31.12.2026; BGH EnVR 83/20; BFH XI R 8/21; SMARD Strommarkt 2025.

Vom Szenario zum Projekt

Der Mieterstromrechner zeigt Szenarien mit den eingegebenen Annahmen und dem angegebenen Rechtsstand. Ob und wie sich ein Modell für ein konkretes Objekt umsetzen lässt, entscheidet der Einzelfall: Netzanschluss, Messkonzept, Verträge und Steuern. Dabei begleitet energiefahrer Projekte von der Konzeption über die Wirtschaftlichkeit bis zur Umsetzung.

Die Ergebnisse sind keine Anlage- oder Finanzierungsberatung und ohne Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität. Rechts- und Steuerfragen im Einzelfall klären Rechtsanwalt und Steuerberatung.

Hinweis zum Einsatz von KI

Dieses Tool wurde teilweise mit Unterstützung künstlicher Intelligenz entwickelt. Rechenlogik, Rechtswerte und Texte wurden fachlich geprüft. Die Berechnung läuft ohne KI auf dem Server von energiefahrer.de. Die KI-Erläuterung ist eine eigene Funktion; ihre Texte sind als KI-Text gekennzeichnet und ersetzen keine Beratung. Projektdaten enthalten keine personenbezogenen Angaben.

Basic und Premium · Preise netto

Mieterstromrechner:
frei starten, Projekte mit Premium rechnen

Basic ist kostenlos und braucht keine Anmeldung. Premium rechnet Ihr Projekt mit eigenen Werten über 20 Jahre. Sie zahlen einmal, ohne Abo.

  • Basic

    Szenario mit Standardannahmen

    0 € ohne Anmeldung

    Für den ersten Überblick, welches Modell in welchem Gebäude trägt.

    • Mieterstrom, GGV und Energy Sharing im Vergleich, Volleinspeisung als Referenz
    • Gebäudetyp, Einheiten, Verbrauch, Strompreis, Anlage und Speicher wählbar
    • Rechtsstand 2026 und Entwurfsstand ab 2027 umschaltbar
    • Kennzahlen zu Eigenverbrauch, Autarkie und Ergebnis im ersten Jahr
  • Premium · Einzelprojekt

    Ein Objekt mit eigenen Annahmen

    24,90 € netto · einmalig

    29,63 € brutto inkl. 19 % USt · 12 Monate Zugang

    • 1 Projekt für ein Gebäude
    • Bis zu 10 Varianten je Projekt
    • 48 Stunden lang sind alle Angaben änderbar
    • Später auf das Fünferpaket erweiterbar
  • 5 Projekte zum Preis von 4

    Premium · Fünferpaket

    Für Planer, Berater und Wohnungsunternehmen

    99 € netto · einmalig

    117,81 € brutto inkl. 19 % USt · 19,80 € netto je Projekt

    • 5 Projekte für 5 Objekte, 12 Monate Zugang
    • Bis zu 10 Varianten je Projekt
    • Ein Zugang, alle Projekte an einem Ort
    • Rechnung automatisch per E-Mail

In beiden Premium-Angeboten enthalten

  • Alle Annahmen änderbar, dazu Wärmepumpe, Ladepunkte und Allgemeinstrom
  • Messkonzept mit Kostenansatz
  • Direktlieferung ohne Förderung als weiteres Modell
  • 20 Jahre mit Kapitalwert, Rendite, Stromgestehungskosten und Sensitivitäten
  • Projekte speichern und Varianten vergleichen
  • Bericht als PDF, Checkliste und Mieter-Infoblatt
  • KI-Erläuterungen des Szenarios zu festen Themen
  • Nur für Unternehmen
  • Zahlung über Stripe
  • Rechnung per E-Mail
  • Keine automatische Verlängerung

Preise netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Der Kauf ist ausschließlich für Unternehmer im Sinne von § 14 BGB mit geschäftlicher E-Mail-Adresse möglich. Vor der Zahlung bestätigen Sie das in zwei Schritten. Vom Einzelprojekt kann innerhalb von 30 Tagen zum Paket gewechselt werden, der gezahlte Betrag wird angerechnet. Es gelten die AGB Tools.

Für wen

Gebaut für Unternehmen, die Solarstrom im Gebäude bewerten

  • Vermieter

    Sehen, wie sich ein Modell für das eigene Objekt rechnet, bevor Gespräche mit Mietern und Dienstleistern beginnen.

  • Wohnungsunternehmen

    Mehrere Gebäude als eigene Projekte anlegen und die Modelle je Bestand vergleichbar machen.

  • Planer und Installateure

    Das Versorgungsmodell früh mitdenken und dem Kunden die Unterschiede mit Zahlen zeigen.

  • Berater

    Szenarien mit nachvollziehbaren Annahmen aufbereiten und als Bericht in die Präsentation übernehmen.

Nächster Schritt

Wenn aus der Rechnung ein Vorhaben wird

Ein Szenario zeigt, welche Spielräume ein Gebäude bietet. Für die Umsetzung kommen Messkonzept, Netzbetreiber, Verträge und Steuern hinzu. energiefahrer begleitet Projekte von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme.

  1. Szenario im Rechner aufbauen und Varianten vergleichen
  2. Bericht als Grundlage für das Erstgespräch nutzen
  3. Messkonzept, Netzbetreiber und Verträge im Projekt klären
Mehrfamilienhaus mit Solardach, Ladesäule mit Elektroauto und Wärmepumpe an der Fassade

Weitere Rechner · kostenlos, ohne Anmeldung

Weiter rechnen: passende Rechner für Ihr Solarprojekt

Der Mieterstromrechner zeigt das Versorgungsmodell. Diese drei Rechner ergänzen ihn um Anlage, Wärme und Fahrzeuge. Alle drei sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

  • Anlage

    PV-Kostenrechner

    Rechnet Investition, Jahresersparnis und Amortisation einer Photovoltaikanlage, auch mit Stromspeicher und Elektrofahrzeugen.

    3 Kennzahlen

    Zum PV-Kostenrechner
  • Wärme

    Heizkostenrechner

    Vergleicht Öl, Gas, Wärmepumpe, Pellets und Fernwärme nach Jahreskosten, CO₂-Kosten und Amortisation, auch mit eigenem Solarstrom.

    5 Heizsysteme

    Zum Heizkostenrechner
  • Fahrzeuge

    Antriebskostenvergleich

    Vergleicht Diesel, Benzin, Elektro, Plug-in-Hybrid und Wasserstoff nach Kosten je 100 km, Jahreskosten und Gesamtkosten, auch mit eigenem Solarstrom.

    5 Antriebe

    Zum Antriebskostenvergleich

Häufige Fragen

Fragen zum Mieterstromrechner: Mieterstrom, GGV und Energy Sharing

Antworten zum Rechtsstand November 2026, zum Rechner und zum Kauf von Premium, für Vermieter, Wohnungsunternehmen, Planer und Berater.

Was ist der Unterschied zwischen Mieterstrom, GGV und Energy Sharing?

Die Modelle unterscheiden sich in Lieferung, Förderung und Netznutzung. So liefert beim Mieterstrom (§ 42a EnWG) der Betreiber Solarstrom und Reststrom aus einer Hand und kann den Mieterstromzuschlag erhalten. Bei der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung, kurz GGV (§ 42b EnWG), nutzen die Teilnehmenden einen Anteil am Solarstrom im selben Gebäude und beziehen den Reststrom bei einem Lieferanten ihrer Wahl. Einen Mieterstromzuschlag gibt es dort jedoch nicht. Energy Sharing (§ 42c EnWG) teilt Solarstrom über das öffentliche Netz mit Abnehmern in der Umgebung.

Deshalb stellt der Rechner die drei Modelle nebeneinander und nimmt zusätzlich die Volleinspeisung als Vergleich dazu. Mehr dazu im Abschnitt Drei Wege.

Wie setzen sich die Erlöse beim Mieterstrom zusammen, und was zeigt der Rechner?

Der Rechner zeigt Erlöse und Kosten für den Betreiber getrennt. Zu den Erlösen zählen der Stromverkauf an die Teilnehmenden, der Mieterstromzuschlag, die Einspeisung des Überschusses und der Eigenverbrauch des Betreibers. Dagegen stehen die Beschaffung des Reststroms sowie Betrieb, Messung und Abrechnung als Kosten.

Welche Werte dabei herauskommen, hängt von den Annahmen ab. Basic rechnet deshalb mit Standardwerten, Premium dagegen mit Ihren eigenen Werten über 20 Jahre. Die Ergebnisse sind Szenarien und keine Prognose für ein bestimmtes Gebäude.

Für wen ist der Mieterstromrechner gedacht?

Der Rechner richtet sich ausschließlich an Unternehmen: Vermieter, Wohnungsunternehmen, Planer, Installateure und Berater. Basic nutzen Sie ohne Anmeldung. Premium dagegen kaufen Sie nur mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse, weil der Kauf nur für Unternehmen vorgesehen ist. Eine Mieteransicht gibt es deshalb nicht.

Wer kann Energy Sharing betreiben, und wer kann teilnehmen?

Betreiber kann eine natürliche Person, eine rechtsfähige Personengesellschaft oder eine juristische Person des Privatrechts sein. Außerdem müssen deren Gesellschafter oder Mitglieder Letztverbraucher oder juristische Personen des öffentlichen Rechts sein. Zudem darf die Anlage weder überwiegend gewerblich noch überwiegend selbständig beruflich betrieben werden. Unternehmen nehmen dabei nur als Kleinst-, kleine oder mittlere Unternehmen teil.

Räumlich gilt seit dem 1. Juni 2026 das Bilanzierungsgebiet eines Verteilnetzbetreibers. Ab dem 1. Juni 2028 kommt außerdem das direkt angrenzende Gebiet in derselben Regelzone dazu. Ob ein konkretes Vorhaben diese Voraussetzungen erfüllt, prüft der Rechner jedoch nicht. Das klärt im Einzelfall eine Rechtsberatung. Grundlage ist § 42c EnWG.

Gilt Mieterstrom auch auf Gewerbegebäuden?

Der Mieterstromzuschlag ist seit dem 16. Mai 2024 auch für Gewerbegebäude möglich, aber nicht zwischen verbundenen Unternehmen. Deshalb bildet der Rechner dafür die Gebäudetypen Mehrfamilienhaus, Wohn- und Geschäftshaus und Gewerbehof ab. Einzelheiten zur Auslegung finden Sie bei der Clearingstelle EEG|KWKG und in § 21 EEG.

Was bedeutet die 90-Prozent-Grenze beim Mieterstrom?

Für Mieter von Wohnräumen darf nämlich der Preis für Mieterstrom und zusätzlichen Strombezug 90 Prozent des Grundversorgungstarifs im Netzgebiet nicht übersteigen. Dabei sind Grund- und Arbeitspreis maßgeblich (§ 42a Abs. 4 EnWG). Im Rechner stellen Sie deshalb den Mieterstrompreis in Prozent der Grundversorgung ein. Der Standardwert liegt daher bei 90 Prozent.

Was ändert sich mit dem EEG 2027, und wie geht der Rechner damit um?

Der Rechner bildet den Rechtsstand November 2026 ab. Für Inbetriebnahmen ab 2027 lässt sich zusätzlich ein Entwurfsstand zuschalten, der als solcher gekennzeichnet ist. Entwürfe können sich noch ändern, deshalb sind die Werte dort ein Szenario. Sobald die Änderungen beschlossen sind, wird der Rechner angepasst.

Welche Messkonzepte gibt es, und warum ist die viertelstündliche Messung wichtig?

Bei der GGV müssen die Strombezugsmengen der Teilnehmenden viertelstündlich gemessen werden. Dabei wird je 15-Minuten-Intervall höchstens so viel Solarstrom aufgeteilt, wie erzeugt und von allen Teilnehmenden verbraucht wird (§ 42b EnWG). Beim Energy Sharing werden dagegen Bezug und Erzeugung per Zählerstandsgangmessung oder viertelstündlicher Leistungsmessung erfasst. Außerdem setzt der Mieterstromzuschlag gemessene Strommengen voraus.

Premium bildet das Messkonzept als Kostenansatz ab. Ein technisches Messkonzept erstellt der Rechner jedoch nicht, denn das legen Planer und Messstellenbetreiber fest.

Was ist in Basic frei, und was gehört zu Premium?

Basic vergleicht Mieterstrom, GGV und Energy Sharing mit Standardannahmen und zeigt Kennzahlen zum ersten Jahr, ohne Anmeldung. Premium dagegen öffnet alle Annahmen, ergänzt Wärmepumpe, Ladepunkte und Allgemeinstrom sowie ein Messkonzept mit Kostenansatz und die Direktlieferung ohne Förderung. Dazu kommen außerdem die Rechnung über 20 Jahre, gespeicherte Projekte mit bis zu 10 Varianten und der Bericht als PDF. Die Preise finden Sie im Abschnitt Preise.

Wie rechnet der Rechner, und von welchen Annahmen geht er aus?

Der Rechner ermittelt je Modell Erlöse und Kosten aus Ihren Angaben zu Gebäudetyp, Einheiten, Verbrauch, Strompreis, Anlage und Speicher. Basic arbeitet dabei mit Standardwerten und zeigt das erste Jahr. Premium rechnet dagegen über 20 Jahre mit Kapitalwert, Rendite, Stromgestehungskosten und Sensitivitäten. Die Berechnung läuft ohne KI.

Die Ergebnisse hängen deshalb von den gewählten Annahmen ab. Wenn sich Strompreise, Förderung oder Verbrauch ändern, ändern sich auch die Ergebnisse.

Welche Unterlagen erstellt Premium?

Premium erstellt einen Bericht als PDF, eine Checkliste und ein Infoblatt für Mieter. Der Bericht fasst Annahmen und Ergebnisse zusammen und eignet sich deshalb für Gespräche und Präsentationen. Die Unterlagen ersetzen jedoch weder Verträge noch eine rechtliche Prüfung.

Wie arbeitet die KI-Erläuterung?

Die Berechnung selbst läuft ohne KI. In Premium kann eine KI das gerechnete Szenario zu festen Themen in Worte fassen, etwa als Kurzfassung für die Präsentation oder als Fragenliste an den Netzbetreiber. Je Projekt sind 15 Erläuterungen enthalten. Einen freien Chat gibt es dagegen nicht. Außerdem sind die Texte als KI-Erläuterung gekennzeichnet.

Ersetzt der Rechner eine Beratung?

Nein. Der Rechner bildet Szenarien auf Basis des Ist-Zustands und der gewählten Annahmen ab. Er gibt daher keine Empfehlung für ein bestimmtes Gebäude und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Fachplanung. Für die Umsetzung eines Projekts können Sie einen Termin buchen.

Wie lange gilt der Zugang, und verlängert er sich?

Der Zugang gilt 12 Monate ab Kauf und verlängert sich nicht automatisch. Bezahlt wird einmalig über Stripe, und die Rechnung kommt per E-Mail. Außerdem kann vom Einzelprojekt innerhalb von 30 Tagen zum Paket mit 5 Projekten gewechselt werden. Dabei wird der bereits gezahlte Betrag angerechnet. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer.

Kann ich ein gespeichertes Projekt später ändern?

Innerhalb von 48 Stunden nach dem Anlegen lassen sich alle Angaben korrigieren. Danach sind Objektbezeichnung, Postleitzahl und Gebäudetyp festgelegt. Die Zahl der Einheiten lässt sich dagegen um eine nach oben oder unten anpassen. Alle Annahmen der Wirtschaftlichkeit bleiben außerdem frei. Je Projekt sind bis zu 10 Varianten möglich.

Welche Daten werden gespeichert?

Basic speichert keine Projekte, denn die Eingaben werden nur zur Berechnung übertragen. In Premium werden dagegen Objektbezeichnung, Postleitzahl, Gebäudetyp, Einheiten und Annahmen gespeichert, aber keine Adresse. Außerdem läuft die Zahlung über Stripe. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Dann sprechen wir direkt. Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.

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