Wieviel Solarstrom nutzen Sie wirklich selbst — und wieviel verschenken Sie ans Netz? Berechnen Sie Ihr individuelles Potenzial auf Basis Ihres Verbrauchsprofils, Ihrer Komponenten und Ihrer Betriebszeiten. Transparent, unabhängig, ohne Anmeldung.
Sie haben eine PV-Anlage — oder planen eine. Aber wissen Sie wirklich, wie viel Ihres erzeugten Solarstroms tatsächlich im eigenen Betrieb landet? Und welche Maßnahme den größten Unterschied macht?
Der Eigenverbrauchsoptimierer zeigt Ihnen auf Basis Ihres individuellen Verbrauchsprofils, welche Kombination aus Batteriespeicher, Lastverschiebung, E-Fahrzeugen und bidirektionalem Laden (V2G / V2H / V2B) Ihren Eigenverbrauch maximal steigert — und gleichzeitig Lastspitzen im Gewerbe reduziert.
Voreinstellung: Gewerbe / Büro, Mitteldeutschland, 50.000 kWh/Jahr. Finden Sie heraus, wie viel Eigenverbrauch mit welcher Kombination möglich ist — und welche Maßnahme bei Ihnen den größten Hebel hat.
Wählen Sie Ihr Nutzungsprofil — es bestimmt den typischen Tagesgang und welche Einstellungen sinnvoll sind.
Aktivieren Sie die Komponenten, die vorhanden sind oder geplant werden. Jede Komponente erhöht den Eigenverbrauch — manche reduzieren zusätzlich die Lastspitze.
Vereinfachte Modellrechnung auf Basis typischer Tagesgangsprofile. Angaben ohne Gewähr. V2G-Angaben Stand März 2026.
Fragen? team@energiefahrer.de
Der Optimierer zeigt Ihnen vier zentrale Kennzahlen: Eigenverbrauchsquote, Autarkiegrad, jährliche Ersparnis und Lastspitzenreduktion — jeweils mit dem Beitrag jeder einzelnen Maßnahme. Entscheidend ist dabei nicht eine Zahl allein, sondern das Zusammenspiel: Wer Batteriespeicher, E-Fahrzeuge und Lastverschiebung intelligent kombiniert, verdoppelt den Eigenverbrauch gegenüber einer ungenutzten Anlage. Der Autarkiegrad gilt dabei immer als Jahresmittel — im Sommer produziert Ihre Anlage ein Vielfaches Ihres Bedarfs, im Winter kaum. Wer Ihnen 100 % Autarkie verspricht, ist nicht seriös. Realistisch und sehr gut sind 40–65 %.
Sie planen noch eine PV-Anlage und möchten zuerst die Investitionskosten und Amortisation berechnen? Das geht einfach. Verschaffen Sie sich einen Überblick – ganz individuell mit Ihren Daten!
Dieser Optimierer bildet das Potenzial zur Steigerung des Eigenverbrauchs ab — auf Basis Ihres Verbrauchsprofils und der gewählten Komponenten. Förderungen, Wartungskosten, Degradation der Module und individuelle Lastprofile sind bewusst ausgeblendet, um die Berechnung klar und nachvollziehbar zu halten. Für eine vollständige Wirtschaftlichkeitsberechnung — insbesondere in Kombination mit Ladeinfrastruktur, Heizung oder gewerblichem Fuhrpark — empfehlen wir ein persönliches Beratungsgespräch.
Eigenverbrauchsoptimierung, Sektorkopplung oder die wirtschaftliche Bewertung Ihrer Gesamtanlage mit Speicher, Ladeinfrastruktur und Energiemanagementsystem — in einem kostenfreien Online-Termin analysieren wir Ihre Ausgangssituation und zeigen Ihnen, welche Stellschrauben bei Ihnen das größte Potenzial haben.
Energie, Mobilität und Wärme kosten jeden Betrieb anders. Unsere vier interaktiven Rechner zeigen Ihnen auf Basis Ihrer eigenen Daten,
wo das größte Einsparpotenzial liegt — und was ein Wechsel wirklich bringt.
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Die Eigenverbrauchsquote gibt an, wie viel des erzeugten Solarstroms direkt im Betrieb genutzt wird. Eine 100-kWp-Anlage mit 30 % Eigenverbrauch ist wirtschaftlich deutlich schlechter als eine 50-kWp-Anlage mit 70 % Eigenverbrauch — weil eingespeister Strom nur 8 ct/kWh bringt, selbst genutzter Strom dagegen 28–32 ct/kWh Netzbezug einspart. Der Faktor ist fast viermal so hoch. Wer die Anlage dimensioniert, ohne das Eigenverbrauchspotenzial zu kennen, plant an der Wirtschaftlichkeit vorbei.
Zwei Begriffe, die häufig verwechselt werden — aber grundlegend verschiedene Aussagen machen. Die Eigenverbrauchsquote sagt: Wie viel des erzeugten Solarstroms nutze ich selbst? Der Autarkiegrad sagt: Wie viel meines Gesamtstrombedarfs decke ich durch Solar? Ein Betrieb kann eine hohe Eigenverbrauchsquote haben und trotzdem einen niedrigen Autarkiegrad — nämlich dann, wenn die Anlage im Verhältnis zum Gesamtbedarf zu klein ist. Für die Wirtschaftlichkeit ist die Eigenverbrauchsquote der entscheidendere Wert.
Im Jahresmittel ist das mit der richtigen Systemkonfiguration erreichbar — aber nur im Mittel. Der entscheidende Faktor ist die Saisonalität: Im Sommer produziert Ihre Anlage ein Vielfaches des Bedarfs, im Winter kaum. Wer Ihnen eine ganzjährige Vollversorgung durch PV verspricht, ist nicht seriös. Realistisch und sehr gut sind 40–65 % Autarkiegrad im Jahresmittel. Alles darüber erfordert unverhältnismäßig große Speicher oder Anlagen, die sich wirtschaftlich nicht mehr rechnen.
Lastverschiebung bedeutet: energieintensive Prozesse gezielt dann betreiben, wenn die PV-Anlage maximalen Ertrag liefert — typisch zwischen 10 und 15 Uhr. Das können Kompressoren, Kühlaggregate, Ladevorgänge von Elektrofahrzeugen oder Wärmepumpen sein. Der Clou: Lastverschiebung kostet in vielen Fällen keine zusätzliche Investition — sie erfordert nur eine angepasste Betriebsplanung oder eine einfache Zeitsteuerung. In der Praxis sind damit zusätzliche Eigenverbrauchssteigerungen von 10–20 Prozentpunkten möglich. Und als Nebeneffekt sinkt gleichzeitig die Lastspitze — was den Leistungspreis im Gewerbetarif reduziert.
Ein Speicher lohnt sich dann, wenn er täglich vollständig ge- und entladen werden kann. Die Faustregel: Der Speicher sollte die Überschüsse der sonnenstarken Mittagsstunden aufnehmen und bis in den frühen Abend tragen. Zu kleine Speicher füllen sich zu schnell und lassen Ertrag liegen. Zu große Speicher werden nie vollständig geladen und amortisieren sich nicht. Die optimale Größe ergibt sich aus dem stündlichen Lastprofil, der Anlagenleistung und dem Eigenverbrauchsziel — nicht aus einer Faustformel. Als Orientierung: 1 kWh Speicher puffert ca. 200–300 kWh zusätzlichen Eigenverbrauch pro Jahr.
Gewerbestromtarife enthalten neben dem Arbeitspreis (ct/kWh) häufig auch einen Leistungspreis — der sich nach der höchsten gemessenen Leistungsabnahme im Abrechnungszeitraum richtet. Jede reduzierte kW Spitzenlast spart typisch 50–150 €/Jahr im Netzentgelt. Ein gut konfiguriertes System aus Batteriespeicher, V2B und Lastverschiebung kann die Spitzenlast um 10–30 % reduzieren — das ist ein eigenständiger Wirtschaftlichkeitsfaktor, der beim reinen Eigenverbrauchsrechner oft nicht berücksichtigt wird.
V2G (Vehicle-to-Grid) speist Strom aus dem E-Auto ins öffentliche Netz — erste Anbieter zahlen dafür bis zu 24 ct/h. V2H (Vehicle-to-Home) versorgt das eigene Wohngebäude aus der Fahrzeugbatterie. V2B (Vehicle-to-Building) ist der für Gewerbebetriebe relevanteste Anwendungsfall: Das E-Auto wird zum aktiven Bestandteil des betrieblichen Energiemanagements — es kappt Lastspitzen, erhöht den Eigenverbrauch und kann einen stationären Speicher teilweise ersetzen. Erste bidirektionale Fahrzeuge und Wallboxen sind seit 2025/2026 am Markt. Die Technologie entwickelt sich schnell — wer jetzt plant, sollte bidirektionale Fähigkeiten bereits in der Ladeinfrastruktur vorsehen.
Ein EMS koordiniert automatisch, welcher Verbraucher wann mit welchem Strom versorgt wird. Es priorisiert Solarstrom, steuert Speicher und Ladevorgänge und verhindert teure Netzspitzen. Für Betriebe mit mehr als 50 kWp PV-Leistung, einem Batteriespeicher und mehreren Ladepunkten ist ein EMS wirtschaftlich in der Regel unverzichtbar — nicht optional. Die Investition amortisiert sich durch optimierten Eigenverbrauch und vermiedene Lastspitzenkosten oft innerhalb von zwei bis drei Jahren. Ohne EMS arbeiten alle anderen Komponenten weit unter ihrem Potenzial.
Dynamische Tarife koppeln den Strompreis an die stündlichen Börsenpreise. In Kombination mit PV, Speicher und steuerbaren Verbrauchern entsteht ein dreifacher Effekt: Solarstrom wird selbst genutzt, Speicher werden in günstigen Stunden aus dem Netz nachgeladen, und teure Spitzenstunden werden durch Eigenversorgung überbrückt. Realistischer Jahresvorteil: 3–8 ct/kWh im Durchschnitt — je nach Flexibilität und Speicherkapazität. Der dynamische Tarif ist kein Ersatz für die anderen Maßnahmen, aber ein wirkungsvoller Verstärker.
Eine reine Südausrichtung maximiert den Gesamtertrag — aber nicht zwingend den Eigenverbrauch. Wer seinen Verbrauchsschwerpunkt morgens oder abends hat, profitiert von einer Ost-West-Aufteilung: Sie liefert zwar weniger Gesamtenergie, aber gleichmäßiger über den Tag verteilt — und damit mehr direkt nutzbaren Solarstrom. Die optimale Ausrichtung hängt also vom Lastprofil des Betriebs ab, nicht nur von der maximalen Jahresproduktion.
§14a EnWG erlaubt Netzbetreibern, steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen, Wallboxen und Batteriespeicher bei Netzengpässen temporär zu drosseln — maximal zweimal täglich für je zwei Stunden. Im Gegenzug gibt es reduzierte Netzentgelte. Für die Eigenverbrauchsoptimierung bedeutet das: Die Steuerbarkeit muss in der Planung berücksichtigt werden. Ein gutes EMS kann Sperrzeiten antizipieren und durch vorausschauendes Laden kompensieren, sodass die Versorgungssicherheit im Betrieb kaum beeinträchtigt wird.
Allein durch angepasste Betriebsplanung und Lastverschiebung — ohne Speicher, ohne EMS — sind in vielen Betrieben 10–20 Prozentpunkte mehr Eigenverbrauch möglich. Das ist der erste und günstigste Hebel. Danach folgen Batteriespeicher und solaroptimiertes Laden der E-Fahrzeuge als nächste Investitionsstufe. Ein EMS multipliziert dann den Effekt aller Maßnahmen. Die richtige Reihenfolge spart Geld und maximiert den Return on Investment jeder einzelnen Maßnahme.
SLP (Standardlastprofil) schätzt den Verbrauch anhand eines statistischen Profils — kein Echtzeit-Lastprofil. RLM (Registrierende Leistungsmessung) misst viertelstündlich die tatsächliche Leistungsabnahme. Ab ca. 100.000 kWh Jahresverbrauch ist RLM Pflicht. Für die Eigenverbrauchsoptimierung ist RLM ein enormer Vorteil: Erst mit echten Verbrauchsdaten lässt sich präzise planen, welche Lastverschiebung wann welchen Effekt hat — und wie groß der Speicher wirklich sein muss.
Einspeisung ist heute kein Geschäftsmodell mehr — sie ist ein Restposten. Bei 8 ct/kWh Vergütung und 28–32 ct/kWh Netzbezugspreis ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde fast viermal so wertvoll wie eine eingespeiste. Das bedeutet nicht, dass große Anlagen falsch sind — im Gegenteil. Aber die Planung muss konsequent auf maximalen Eigenverbrauch ausgerichtet sein. Eine bewusst überdimensionierte Anlage ohne Speicher und Lastmanagement ist wirtschaftlich kaum zu rechtfertigen.
Ab einer PV-Leistung von 30 kWp oder einem Jahresstromverbrauch von mehr als 30.000 kWh ist eine individuelle Analyse unverzichtbar — weil Lastprofil, Schichtbetrieb, Netzanschluss und Komponentenkonfiguration das Ergebnis erheblich beeinflussen. Der Optimierer gibt Ihnen die Richtung. Für die konkrete Investitionsentscheidung — welcher Speicher, welches EMS, welche Ladestrategie — brauchen Sie echte Verbrauchsdaten und eine professionelle Planung. Ein kostenfreies Erstgespräch klärt in 30 Minuten, wo bei Ihnen der größte Hebel liegt.
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