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Kraftstoffe und Alternativen

E-Fuels, HVO, Wasserstoff und alternative Kraftstoffe im Vergleich. Unabhängige Analysen zu Effizienz, Kosten und Klimawirkung alternativer Antriebskonzepte.

Plug-in-Hybrid Fuhrpark: Steuer, TCO und CO2-Realität
Elektromobilität, Fuhrpark und Flotte, Kraftstoffe und Alternativen, Mobilität und Verkehr

Plug-in-Hybrid Fuhrpark: Steuer, TCO und CO2-Realität

Neue EU-Realdaten zeigen: Plug-in-Hybride stoßen im Fuhrpark durchschnittlich sechsmal mehr CO2 aus als offiziell angegeben, 145 statt 24 Gramm je Kilometer. Für die Dienstwagenbesteuerung zählt weiterhin die formale WLTP-Reichweite, mindestens 80 Kilometer oder maximal 50 Gramm CO2 je Kilometer sichern die 0,5-Prozent-Regel. Bei der TCO-Rechnung verschiebt sich der Vorteil zunehmend zum Elektrofahrzeug, unter anderem weil Plug-in-Hybride von der 75-Prozent-Sonderabschreibung ausgeschlossen bleiben. Beim CO2-Reporting drohen verzerrte Klimabilanzen, wenn Herstellerangaben ungeprüft übernommen werden. Fuhrparkverantwortliche sollten Bestandsfahrzeuge und Beschaffungsrichtlinien jetzt gegen die reale Datenlage prüfen.

Spritpreise Elektroauto Kostenvergleich: 100-km-Kosten
Fuhrpark und Flotte, Kraftstoffe und Alternativen, Mobilität und Verkehr

Spritpreise Elektroauto Kostenvergleich: 100-km-Kosten

Der Spritpreise Elektroauto Kostenvergleich zeigt es deutlich: Am 2. September 2026 kostete Super E10 im Schnitt 2,183 Euro, Diesel 2,232 Euro pro Liter, meldet der ADAC. Ein Elektrofahrzeug mit eigenem PV-Strom fährt für unter zwei Euro auf 100 Kilometer, selbst am teuren Schnelllader bleiben die Kosten unter Benzin- und Dieselniveau. Bidirektionales Laden erweitert den Vorteil: Seit die VDE-AR-N 4105:2026-03 die Systemzertifizierung regelt, können Fahrzeuge Strom zurückspeisen und zusätzliche Erlöse erzielen, wie Pilotprojekte von BMW und E.ON zeigen. Für Fuhrparks liegt der größte Hebel oft in der Lastspitzenreduktion, nicht im direkten V2G-Erlös. Der kostenfreie Antriebskostenvergleich von energiefahrer.de berechnet die individuellen Kosten pro Kilometer, inklusive Anschaffung und PV-Anteil.

COP31-Ziel: 35% Elektrifizierung bis 2035 — und jetzt?
Energie und Energiewende, Fuhrpark und Flotte, Kraftstoffe und Alternativen, Mobilität und Verkehr

COP31-Ziel: 35% Elektrifizierung bis 2035 — und jetzt?

Die COP31-Präsidentschaft aus Türkei und Australien hat bei den UN-Klimazwischenverhandlungen in Bonn am 9. Juni 2026 das “35 bis 35”-Ziel vorgestellt: Der globale Stromanteil am Endenergieverbrauch soll bis 2035 von 20 auf 35 Prozent steigen. Das Ziel basiert auf einer IRENA-Analyse und umfasst Elektrofahrzeuge, Gebäudeheizung und industrielle Prozesse. IRENA beziffert den jährlichen Investitionsbedarf für Stromnetze auf 1,2 Billionen US-Dollar — mehr als doppelt der aktuellen Investitionen. Dezentrale Betriebsphotovoltaik umgeht Netzengpässe vollständig und liefert Eigenstrom für 6 bis 12 ct/kWh statt 27,15 ct/kWh Gewerbestrompreis. Für Fuhrparkmanager bedeutet das Ziel: Elektrifizierung ist auf höchster politischer Ebene verankert — wer jetzt plant, handelt mit dem globalen Investitionsstrom.

GModG 2026: Wärmepumpe schlägt Biomethan-Pfad
Energie und Energiewende, Kraftstoffe und Alternativen

GModG 2026: Wärmepumpe schlägt Biomethan-Pfad

Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) soll zum 1. November 2026 das GEG 2024 ablösen. Die 65-Prozent-EE-Pflicht für neue Heizungen entfällt. Die Biotreppe ersetzt sie: Biomethan-Beimischung von 10 Prozent ab 2029, steigend auf 60 Prozent ab 2040. Ein CDU/CSU-Fraktionsrundschreiben vom 9. Juni 2026 zitiert sechs Studien zur Biomethan-Verfügbarkeit. Die dena-Studie 2026 — das zentrale Dokument — bestätigt kurzfristige Machbarkeit, warnt aber: Bei niedrigen Sanierungsraten bliebe 2045 ein Biomethan-Bedarf von 200 TWh. Das inländische Potenzial aus Abfall- und Reststoffen liegt bei maximal 71 TWh. Biomethan kostet heute zwei- bis dreimal so viel wie Erdgas. Das GModG ist verfassungsrechtlich nicht vollständig geprüft. Fraunhofer ISE belegt Jahresarbeitszahlen bis 5,4 für Wärmepumpen im Altbau, CO2-Einsparung bis 68 Prozent. Prognos: Wärmepumpe heute bereits günstiger als Gaskesselaustausch. CO2-Preis 2026: 65 Euro pro Tonne. KfW-Förderung bis 70 Prozent gilt bis mindestens 2029.

E-Fuels Preiserhöhung für synthetische Kraftstoffe geplant
Kraftstoffe und Alternativen, Mobilität und Verkehr

E-Fuels: Preiserhöhung für synthetische Kraftstoffe geplant

Die neuen Regelungen der Bundesregierung könnten HVO100 nicht nur teurer machen, sondern werfen auch ein Schlaglicht auf die unklare Herkunft der Rohstoffe. Während Anbieter mit hoher CO₂-Ersparnis und nachhaltigen Produktionsprozessen werben, offenbart sich oft eine andere Realität. Zweifel an der tatsächlichen Klimabilanz und Transparenz von HVO100 nehmen zu, besonders da Rohstoffe wie Palmöl und Altspeiseöl in der Produktion verwendet werden – häufig ohne klare Nachweise. Die Forderung nach steuerlichen Vergünstigungen wirkt dabei zunehmend fragwürdig, da der tatsächliche Umweltvorteil gering ist und die erwarteten positiven Effekte für den Verkehrssektor sich kaum bestätigen.

HVO100: Mythen, Fakten & Lügen zur angeblichen Nachhaltigkeit
Kraftstoffe und Alternativen

HVO100: Mythen, Fakten & Lügen zur angeblichen Nachhaltigkeit

Viele Widersprüche gibt es zu HVO100. Auf der einen Seite stehen die Lobby, Betrugsverdacht und das Schönreden der Fakten dieses Biodiesels, auf der anderen Seite gibt es viele Fragen. Ich habe recherchiert, Zahlen und Fakten zusammengetragen und mich gefragt: Was ist HVO100 und wo liegen die Vorteile? Klar wird, dass die versprochenen Umweltvorteile oft übertrieben oder falsch dargestellt werden. Besonders problematisch ist der Einsatz von Palmöl und grauem Wasserstoff im Herstellungsprozess – oft verschwiegen und damit ist HVO100 sehr fragwürdig. Nichts scheint zu sein, wie versprochen. Man sollte sich mit den Fakten auseinandersetzen, um sich ein Urteil zu bilden.

Bauernverband: Gefälschter Biodiesel – Betrug liegt „offen auf dem Tisch“
Klimaschutz und Emissionen, Kraftstoffe und Alternativen

Bauernverband: Gefälschter Biodiesel – Betrug liegt „offen auf dem Tisch“

Die deutsche Bundesregierung fördert intensiv die Nutzung von Biodiesel, um die Treibhausgasemissionen im Verkehr zu reduzieren. Doch es bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit importierter Biokraftstoffe. Der Deutsche Bauernverband erhebt Vorwürfe wegen möglicher Betrügereien mit umetikettiertem Palmöl aus China, das als umweltfreundlicher Biodiesel deklariert wird. Diese Importe untergraben das Vertrauen in die Zertifizierungssysteme und stellen eine Bedrohung für die Klimapolitik dar. Um die Integrität der Nachhaltigkeit zu wahren, sind strengere Kontrollen und internationale Zusammenarbeit erforderlich. Die EU arbeitet an Maßnahmen zur Bekämpfung dieses Betrugs und zur Sicherstellung fairer Wettbewerbsbedingungen im Biokraftstoffmarkt.

Kraftstoff: Der große Bluff mit HVO Alternativen
Klimaschutz und Emissionen, Kraftstoffe und Alternativen

Kraftstoff: Der große Bluff mit HVO Alternativen

Betrug, Täuschung, aber zumindest wohl nicht dass, was Lobby und Co versprochen haben. Schaut man sich die Realität an, dann ist HVO Kraftstoff ein grosser Bluff. Von besserer Klimabilanz ist nicht viel zu sehen, denn die eingesetzten Rohstoffe machen Betrug offensichtlich sehr wahrscheinlich. Unabhängig vom Hype ist auch klar, dass diese Alternative teuer bleiben wird, auch, weil der Anteil fossiler Kraftstoffe durch den CO2 Preis immer teurer wird. Da gibt es auch nichts schön zu reden, auch wenn es den Anschein hat. Die Realität wird auch die Nutzer einholen. Willkommen in der Wirklichkeit…

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