Die neuen Regelungen der Bundesregierung könnten HVO100 nicht nur teurer machen, sondern werfen auch ein Schlaglicht auf die unklare Herkunft der Rohstoffe. Während Anbieter mit hoher CO₂-Ersparnis und nachhaltigen Produktionsprozessen werben, offenbart sich oft eine andere Realität. Zweifel an der tatsächlichen Klimabilanz und Transparenz von HVO100 nehmen zu, besonders da Rohstoffe wie Palmöl und Altspeiseöl in der Produktion verwendet werden – häufig ohne klare Nachweise. Die Forderung nach steuerlichen Vergünstigungen wirkt dabei zunehmend fragwürdig, da der tatsächliche Umweltvorteil gering ist und die erwarteten positiven Effekte für den Verkehrssektor sich kaum bestätigen.