Der Experte für Energie und Elektromobilität | energiefahrer.de

Fuhrpark

Wasserstoff: Britisches Desaster warnt deutsche Verkehrsbetriebe
Energie und Energiewende

Wasserstoff: Britisches Desaster warnt deutsche Verkehrsbetriebe

In Aberdeen stehen seit Juli 2024 alle 25 Wasserstoffbusse still, jedes Fahrzeug kostete 500.000 Pfund. Liverpool verzeichnete bei 20 Bussen seit 2023 nur 450 Fahrten – durchschnittlich 22,5 Einsätze pro Bus. Die Verfügbarkeit liegt in Birmingham und Crawley bei 30 Prozent, während Dieselbusse 90 Prozent erreichen. Großbritannien investierte 70 Millionen Pfund in 139 Wasserstoffbusse.
Deutschland betreibt mit dem RVK Köln 130 Wasserstoffbusse, der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen zählte 877 H2-Busse. Die Rhein-Neckar-Verkehr meldete Ausfälle von über 50 Prozent ihrer 48 Fahrzeuge durch Kälteprobleme. Ein Wasserstoffbus kostet 650.000 bis 820.000 Euro, ein Dieselbus 250.000 Euro.
Batterieelektrische Solobusse erreichen 270 Kilometer Reichweite, Gelenkbusse 230 Kilometer. Der Wirkungsgrad bei Wasserstoff liegt bei 25 bis 35 Prozent, bei Batterien bei 70 bis 80 Prozent. Deutschland plant bis 2032 ein 9.000 Kilometer langes Wasserstoff-Kernnetz.

E-Autos günstiger als Verbrenner - Studie belegt Wende
Fuhrpark und Flotte

E-Autos günstiger als Verbrenner – Studie belegt Wende

Neue Fraunhofer-Studie beweist den Durchbruch: Elektroautos sind nicht nur 40-50% klimafreundlicher als Verbrenner, sondern rechnen sich bereits nach 3 Jahren wirtschaftlich. Batteriepreise fallen dramatisch, während die automatische Dekarbonisierung durch die Energiewende jeden Stromer Jahr für Jahr umweltfreundlicher macht. Die Kombination aus sinkenden Kosten und verschärften EU-Flottengrenzwerten macht 2025 zum Wendepunkt der Elektromobilität.

E-Mobilität im Fuhrpark: Segmentspezifische Gesamtbetriebskosten
Elektromobilität, Fuhrpark und Flotte, Mobilität und Verkehr

E-Mobilität im Fuhrpark: Segmentspezifische Gesamtbetriebskosten

Der aktuelle Car Cost Index 2025 von Ayvens bietet tiefgreifende Einblicke in die Gesamtbetriebskosten verschiedener Fahrzeugklassen in 28 europäischen Ländern. Die Analyse zeigt: Die monatlichen Kosten für Autofahrer variieren erheblich – von 815 Euro in Griechenland bis 1.252 Euro in der Schweiz. Deutschland liegt mit 967 Euro im Mittelfeld. Für Elektrofahrzeuge zahlen deutsche Fahrer durchschnittlich 1.004 Euro monatlich. Besonders interessant: Die Wettbewerbsfähigkeit von E-Autos unterscheidet sich stark nach Fahrzeugsegment. Während Elektrofahrzeuge in der oberen Mittelklasse bereits Kostenvorteile bieten, bestehen im Kleinwagen- und Kompaktsegment in Deutschland noch signifikante Nachteile mit bis zu 130 Euro Mehrkosten monatlich. Für Fuhrparkverantwortliche bedeutet dies: Eine segmentspezifische TCO-Betrachtung ist unverzichtbar. Die Ursachen dieser Unterschiede und die notwendigen Maßnahmen für eine erfolgreiche Elektrifizierung von Fahrzeugflotten.

Studie bestätigt: E-Autos haben deutlichen Klimavorteil
Mobilität und Verkehr

Studie bestätigt: E-Autos haben deutlichen Klimavorteil

Die aktuelle ifeu-Studie liefert überzeugende Erkenntnisse zur Klimabilanz von Elektrofahrzeugen. Elektroautos, die 2023 zugelassen wurden, verursachen bis zu 59% weniger Treibhausgasemissionen als vergleichbare Verbrenner über ihren gesamten Lebenszyklus. Der oft diskutierte “Break-even-Point” liegt bei nur 45.000 Kilometern gegenüber Benzinern und sogar bei nur 25.000 Kilometern im Vergleich zu Dieselfahrzeugen. Die Studie widerlegt klar den Mythos, dass längeres Fahren eines alten Verbrenners umweltfreundlicher sei als ein Neukauf eines Elektroautos. Nur bei einer jährlichen Fahrleistung unter 3.000 Kilometern lohnt sich der Umstieg aus Klimasicht nicht. Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien im deutschen Strommix – bereits 50% im Jahr 2023 und prognostizierte 76% bis 2030 – wird der Klimavorteil von Elektroautos in Zukunft noch deutlicher. Die Studie bestätigt: Elektromobilität ist ein zentraler Baustein für den Klimaschutz im Verkehrssektor.

E-Autos: Deutschlands Klimaschutz-Revolution auf der Straße
Elektromobilität, Mobilität und Verkehr

E-Autos: Deutschlands Klimaschutz-Revolution auf der Straße

Deutschland erreicht einen bedeutenden Meilenstein in der Elektromobilität mit über 1,65 Millionen vollelektrischen Fahrzeugen. Diese E-Autos sparen jährlich fast 1,4 Milliarden Liter fossiler Kraftstoffe ein – ein entscheidender Beitrag zur Energiewende im Verkehrssektor. Die Umweltbilanz ist beachtlich: Rund vier Millionen Tonnen CO2 werden pro Jahr vermieden, was der Bindungskapazität von 160 Millionen Bäumen entspricht. Selbst bei Nutzung des durchschnittlichen Strommixes bleibt die CO2-Einsparung mit 2,8 Millionen Tonnen signifikant. Die wachsende Elektrofahrzeugflotte demonstriert, dass ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Fortschritt harmonisch vereinbar sind. Neben den direkten Klimavorteilen können E-Autos künftig als flexible Speicher im Stromnetz fungieren und dadurch die Integration erneuerbarer Energien fördern. Die zunehmende Elektrifizierung des Straßenverkehrs verkörpert den Kerngedanken einer nachhaltigen Modernisierung.

Studie zu E-Fuels: Zukunft für Autos oder Illusion?
Mobilität und Verkehr

E-Fuels Studie: Zukunft für Autos oder Illusion?

Die Idee klimaneutraler Verbrennungsmotoren beflügelt, doch die Realität ist komplex. Eine Metastudie analysiert, ob E-Fuels eine praktikable alternative Lösung sind, oder ob die Zukunft von Elektromobilität dominiert wird. Die Analyse zeigt, dass selbst bei Subventionen nicht genügend E-Fuels produziert werden könnten, um Klimaziele zu erreichen. Erfahren Sie, warum E-Fuels ineffizienter sind als Elektroautos, aber dennoch eine wichtige Rolle in Sektoren wie Luft- und Schiffsverkehr spielen könnten und wie die aktuelle EU-Politik dazu steht.

Firmenwagen steuerlich optimieren: So sparen Unternehmen
Fuhrpark und Flotte, Mobilität und Verkehr

Firmenwagen steuerlich optimieren: So sparen Unternehmen

Die steuerliche Behandlung von Firmenwagen hat großen Einfluss auf die Kosten und Liquidität eines Unternehmens. Besonders Elektroautos als Firmenwagen bieten durch reduzierte Besteuerung und Abschreibungsmöglichkeiten erhebliche Vorteile. Während Leasing durch vollständige Absetzbarkeit der Raten attraktiv ist, ermöglicht der Firmenwagen-Kauf langfristige Abschreibungen. Doch nicht jede Entscheidung ist steuerlich optimal – die Wahl zwischen Abschreibung, Vorsteuerabzug und Leasingmodellen erfordert eine gezielte Planung. Welche Rolle die 0,25-Prozent-Regelung für Elektroautos spielt und wie Unternehmen durch steuerliche Vergünstigungen profitieren, zeigt der vollständige Beitrag.

Europäische Hauptstädte: Verbrennerflotten könnten bis 2030 verschwinden
Elektromobilität, Fuhrpark und Flotte

Europäische Hauptstädte: Verbrennerflotten könnten bis 2030 verschwinden

Bis 2030 könnten europäische Hauptstädte durch den zunehmenden Einsatz von E-Transportern frei von großen Verbrennerflotten sein. Die starke Nachfrage nach elektrischen Nutzfahrzeugen bietet Städten die Chance, emissionsfreie Zonen einzurichten und die Luftqualität nachhaltig zu verbessern. Prognosen zeigen, dass die Kosten für batterieelektrische Transporter bald unter denen von Dieselmodellen liegen werden, was Kostenvorteile für Unternehmen schafft. Mit wachsender Batteriereichweite werden diese Fahrzeuge für die täglichen Anforderungen der meisten Flotten optimal nutzbar. Die Umstellung großer Fahrzeugflotten auf emissionsfreie Alternativen nimmt Fahrt auf und könnte europaweit den urbanen Güterverkehr revolutionieren.

Flottenmarkt im Wandel: Elektromobilität ersetzt Verbrenner
Elektromobilität, Fuhrpark und Flotte

Flottenmarkt im Wandel: Elektromobilität ersetzt Verbrenner

Der Flottenmarkt durchläuft eine tiefgreifende Transformation: Angesichts der verschärften CO₂-Grenzwerte gewinnen Elektroautos und Plug-in-Hybride zunehmend an Bedeutung, während klassische Verbrenner an Boden verlieren. Die Vorteile elektrifizierter Flotten – von sinkenden Betriebskosten über steuerliche Anreize bis hin zu einer positiven Unternehmenswahrnehmung – unterstreichen die Attraktivität der Elektromobilität. Parallel entwickelt sich die Ladeinfrastruktur rasant weiter, unterstützt durch neue Technologien und intelligentes Lastmanagement. Diese Entwicklungen zeigen, wie Unternehmen durch eine nachhaltige Ausrichtung ihrer Flotten CO₂-Emissionen reduzieren und wirtschaftliche Effizienz steigern können.

Geplante Steuervorteile für Elektroautos und höhere Steuern für Verbrenner
Elektromobilität, Fuhrpark und Flotte

Geplante Steuervorteile für Elektroautos und höhere Steuern für Verbrenner

Die neuen steuerlichen Maßnahmen bieten gezielte Steuervorteile für Elektroautos und erleichtern so die Anschaffung emissionsfreier Fahrzeuge für Unternehmen. Mit der Sonderabschreibung für vollelektrische Firmenwagen und der Anhebung der Preisgrenze für die begünstigte Dienstwagenbesteuerung soll die Elektromobilität weiter gestärkt werden. Gleichzeitig stehen Verbrenner-Dienstwagen im Fokus einer möglichen Anpassung der Steuerlast, die den CO₂-Ausstoß stärker berücksichtigt. Eine Reform der Dienstwagenbesteuerung für Verbrenner könnte sich hier durch die Einführung höherer Steuersätze zeigen, was den Anreiz zur Umstellung auf nachhaltigere Mobilitätslösungen erhöht.

Wie der Elektroauto-Boom jetzt Fahrt aufnimmt
Elektromobilität, Mobilität und Verkehr

Wie der Elektroauto-Boom jetzt Fahrt aufnimmt

Elektroautos gewinnen weltweit an Bedeutung und zeigen besonders in Ländern wie China, den USA und Europa steigende Marktanteile. Sinkende Batteriekosten, eine verbesserte Ladeinfrastruktur und die fortlaufende Preisanpassung machen Stromer zunehmend wettbewerbsfähig gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Gleichzeitig treiben striktere CO₂-Emissionsvorschriften in Europa die Nachfrage nach klimafreundlichen Antrieben. Der Elektroauto-Markt steht vor einem entscheidenden Wandel, und sowohl Preisentwicklung als auch technologische Fortschritte sprechen dafür, dass der Boom jetzt richtig losgeht.

E-Fuels Preiserhöhung für synthetische Kraftstoffe geplant
Kraftstoffe und Alternativen, Mobilität und Verkehr

E-Fuels: Preiserhöhung für synthetische Kraftstoffe geplant

Die neuen Regelungen der Bundesregierung könnten HVO100 nicht nur teurer machen, sondern werfen auch ein Schlaglicht auf die unklare Herkunft der Rohstoffe. Während Anbieter mit hoher CO₂-Ersparnis und nachhaltigen Produktionsprozessen werben, offenbart sich oft eine andere Realität. Zweifel an der tatsächlichen Klimabilanz und Transparenz von HVO100 nehmen zu, besonders da Rohstoffe wie Palmöl und Altspeiseöl in der Produktion verwendet werden – häufig ohne klare Nachweise. Die Forderung nach steuerlichen Vergünstigungen wirkt dabei zunehmend fragwürdig, da der tatsächliche Umweltvorteil gering ist und die erwarteten positiven Effekte für den Verkehrssektor sich kaum bestätigen.

Nach oben scrollen