Wieviel kostet ein Kilometer wirklich? Berechnen Sie Ihre individuellen Antriebskosten für Elektroauto, Diesel, Benzin, Plug-in Hybrid oder Wasserstoff – auf Basis Ihrer Fahrleistung und den aktuellen Kraftstoffkosten / Energiepreisen - auch mit eigenen Solaranlage.
Transparent, unabhängig, ohne Anmeldung, mit Ihren individuellen Daten - ohne starre Vorgaben.
Sie möchten wissen, welcher Antrieb für Ihr Fahrzeug oder Ihren Fuhrpark wirtschaftlich am sinnvollsten ist? Unser interaktiver Antriebskosten-Rechner gibt Ihnen die Antwort – individuell, transparent und auf Basis Ihrer eigenen Zahlen. Geben Sie einfach Ihre jährliche Fahrleistung sowie die aktuellen Preise für Strom, Kraftstoff oder Wasserstoff ein und vergleichen Sie sofort, was ein Kilometer bei verschiedenen Antriebsarten tatsächlich kostet.
Voreinstellung: 15.000 km/Jahr. Elektro (50 % Heim / 50 % öffentlich), Diesel und Benzin aktiv. Alle Werte sofort anpassbar — wählen Sie Ihre Antriebe und passen Sie die Preise an.
Wählen Sie die Antriebsarten für den Vergleich. Elektro ist immer aktiv.
Vereinfachte Darstellung der reinen Energiekosten (Verbrauch × Preis). CO₂-Preis steigt weiter — ab 2028 wirkt ETS 2 auf Kraftstoffpreise. Angaben ohne Gewähr, Preise/Verbrauch variieren je nach Nutzung.
Fragen? team@energiefahrer.de
Die berechneten Werte zeigen die reinen Energiekosten pro 100 km und pro Jahr – aufgeschlüsselt nach Antriebsart. Elektrofahrzeuge mit eigenem Solarstrom erzielen dabei regelmäßig die günstigsten Werte, oft deutlich unter 0,10 €/km. Wer überwiegend öffentlich lädt, zahlt spürbar mehr – bleibt aber in der Regel noch unter den Kosten eines Diesel- oder Benzinfahrzeugs. Wasserstoff-Brennstoffzellen sind im laufenden Betrieb aktuell deutlich teurer, brauchen aber die Infrastruktur, die es aktuell nur unzureichend gibt. Die Spanne zwischen günstigstem und teuerstem Antrieb kann bei gleicher Fahrleistung mehrere Hundert Euro pro Jahr betragen. Übrigens: zuzüglich Anschaffung, Wartung, Steuern, Versicherung etc…
Dieser Rechner bildet die Kraftstoff- und Energiekosten ab – also jene Kosten, die täglich direkt beim Fahren entstehen. Anschaffungspreise, Wartungsaufwand, steuerliche Vorteile und verfügbare Fördermittel sind bewusst ausgeblendet, um den Vergleich klar und aussagekräftig zu halten. Für eine vollständige Wirtschaftlichkeitsberechnung – insbesondere für Firmenwagen oder gewerbliche Fuhrparks – empfehlen wir ein persönliches Beratungsgespräch.
Fuhrparkoptimierung, Ladeinfrastruktur oder die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage am Betriebsstandort – in einem kostenfreien Online-Termin analysieren wir Ihre Ausgangssituation und entwickeln mit Ihnen einen konkreten Fahrplan.
Energie, Mobilität und Wärme kosten jeden Betrieb anders. Unsere vier interaktiven Rechner zeigen Ihnen auf Basis Ihrer eigenen Daten,
wo das größte Einsparpotenzial liegt — und was ein Wechsel wirklich bringt.
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Als grober Richtwert gilt: Ab einer jährlichen Fahrleistung von etwa 15.000 km beginnen Elektrofahrzeuge bei den reinen Energiekosten deutlich günstiger zu werden als vergleichbare Diesel- oder Benzinfahrzeuge. Entscheidend ist dabei nicht nur die Kilometerleistung, sondern wo und wie geladen wird. Wer überwiegend am Betriebsstandort lädt – idealerweise mit eigenem PV-Strom – erreicht diesen Vorteil früher und deutlicher. Für Handwerksbetriebe mit kurzen, regionalen Einsatzgebieten ist die Wirtschaftlichkeit oft bereits ab 10.000 km/Jahr gegeben.
Mit der Einführung des europäischen Emissionshandels ETS 2 ab 2028 werden Kraftstoffpreise für Diesel und Benzin direkt an marktbasierte CO₂-Preise gekoppelt. Aktuelle Schätzungen gehen von einem zusätzlichen Aufschlag von 0,10 bis 0,20 €/Liter aus – Tendenz steigend. Bei einer Flotte von zehn Dieselfahrzeugen mit je 30.000 km/Jahr und 8 L/100 km bedeutet das schnell mehrere tausend Euro zusätzliche Jahreskosten. Wer heute plant, vermeidet morgen Preisschocks.
Der Energiepreis ist nur ein Teil der Rechnung. Hinzu kommen Anschaffungskosten der Fahrzeuge, Installation und Betrieb der Ladeinfrastruktur, gegebenenfalls Netzanschlusskosten sowie Schulungsaufwand für Fahrer und Fuhrparkverantwortliche. Dem gegenüber stehen niedrigere Wartungskosten, steuerliche Vorteile, mögliche Förderungen und dauerhaft günstigere Energiekosten. Eine seriöse Wirtschaftlichkeitsberechnung betrachtet immer den vollständigen Betrachtungszeitraum – in der Regel fünf bis acht Jahre.
Die Kosten variieren erheblich je nach Anzahl der Ladepunkte, vorhandener Netzkapazität und gewähltem System. Eine einzelne Wallbox inklusive Installation ist ab etwa 1.500 € realistisch, ein professionelles Mehrpunkt-System mit Lastmanagement für fünf bis zehn Fahrzeuge liegt typischerweise zwischen 15.000 und 40.000 €. Wichtig: Vor der Installation sollte immer eine Netzanschlussanalyse erfolgen, um Überraschungen beim Netzbetreiber zu vermeiden. Förderprogramme von KfW und BAFA können einen Teil der Kosten abdecken.
Hier empfiehlt sich ein intelligentes Abrechnungssystem, das privates und dienstliches Laden sauber trennt. Moderne Wallboxen mit RFID-Authentifizierung und Abrechnungssoftware ermöglichen eine automatische Kostenaufteilung – steuerkonform und ohne manuellen Aufwand. Der geldwerte Vorteil für das Laden zuhause kann pauschal oder individuell abgerechnet werden. Eine klare Dienstwagenrichtlinie bildet die rechtliche Grundlage und schützt beide Seiten.
Grundvoraussetzung ist ein ausreichend dimensionierter Netzanschluss. Viele Bestandsgebäude haben hier Nachholbedarf, sobald mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden sollen. Ein professionelles Lastmanagementsystem verteilt die verfügbare Leistung intelligent und verhindert Netzüberlastung ohne kostspielige Netzanschlusserweiterung. Darüber hinaus sind Leerrohre, geeignete Zählerschränke und eine saubere Dokumentation der Elektroinstallation Grundvoraussetzungen für eine spätere Erweiterbarkeit.
Der Unterschied ist erheblich. Selbst erzeugter PV-Strom kostet am Betriebsstandort in der Regel zwischen 0,07 und 0,10 €/kWh – öffentliches Schnellladen kann bis zu 0,49 €/kWh kosten. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20 kWh/100 km und 30.000 km/Jahr ergibt das eine Ersparnis von bis zu 1.170 € pro Fahrzeug und Jahr gegenüber öffentlichem Laden. Bei einer Flotte von zehn Fahrzeugen sprechen wir von über 10.000 € jährlicher Einsparung allein bei den Energiekosten.
Für Betriebe, die tagsüber PV-Strom erzeugen, ihre Fahrzeuge aber abends oder nachts laden, kann ein Batteriespeicher die Eigenverbrauchsquote deutlich erhöhen. Die Wirtschaftlichkeit hängt von Speichergröße, Strompreis und Ladeverhalten ab. Als Faustregel gilt: Je höher der Eigenverbrauchsanteil, desto schneller die Amortisation. Für PV-Planer und Fuhrparkverantwortliche ist diese Kombination einer der interessantesten Hebel zur Kostensenkung im laufenden Betrieb.
Ein Energiemanagementsystem, kurz EMS, steuert und optimiert den Energiefluss zwischen PV-Anlage, Speicher, Gebäude und Ladeinfrastruktur. Es sorgt dafür, dass Solarstrom vorrangig für die Fahrzeuge genutzt wird und teure Netzspitzen vermieden werden. Für Betriebe mit mehr als drei bis vier Ladepunkten und einer eigenen PV-Anlage ist ein EMS in der Regel wirtschaftlich sinnvoll. Für größere Fuhrparks und Gewerbeliegenschaften ist es oft auch regulatorisch relevant.
Eine strukturierte Umstellung beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Welche Fahrzeuge werden wie und wo eingesetzt? Daraus ergibt sich, welche Fahrzeuge sich als erste für die Elektrifizierung eignen – typischerweise Kurzstreckenfahrzeuge, Poolfahrzeuge oder Fahrzeuge mit definierten Heimatstandorten. Die Ladeinfrastruktur sollte dabei immer einen Schritt voraus geplant werden. Ein realistischer Zeitplan mit klaren Meilensteinen verhindert operative Engpässe und gibt dem Team Sicherheit im Prozess.
Elektrofahrzeuge profitieren im gewerblichen Einsatz von mehreren steuerlichen Regelungen. Bei der Dienstwagenbesteuerung gilt für rein elektrische Fahrzeuge bis 70.000 € Bruttolistenpreis aktuell lediglich 0,25 % der Bemessungsgrundlage monatlich statt 1 % beim Verbrenner. Zudem sind Wallboxen und Ladeinfrastruktur unter bestimmten Voraussetzungen sofort abschreibbar. Da sich steuerliche Regelungen regelmäßig ändern, empfehlen wir hier immer die Abstimmung mit dem Steuerberater auf Basis aktueller Gesetzeslage.
ETS 2 macht fossile Kraftstoffe ab 2028 strukturell teurer – nicht einmalig, sondern dauerhaft und mit steigender Tendenz. Wer heute Fahrzeuge oder Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor anschafft, kalkuliert mit Energiekosten, die in drei bis fünf Jahren deutlich höher liegen werden. Für Investitionsentscheidungen mit einer Nutzungsdauer von fünf bis acht Jahren ist ETS 2 deshalb kein abstrakt politisches Thema, sondern ein konkreter Kostenfaktor in der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Frage ist nicht ob, sondern wann die Umstellung wirtschaftlich zwingend wird.
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