Kostenfreier Check
Spritkostenrechner: Diesel, Benzin, Elektro und Wasserstoff vergleichen
Vergleichen Sie die Antriebskosten von Diesel, Benzin, Elektro, Plug-in Hybrid und Wasserstoff mit Ihren eigenen Zahlen. Was kostet ein Kilometer wirklich – transparent, unabhängig, ohne Anmeldung, auch mit eigenem Solarstrom.
Frage: Womit kann ich Spritkosten und Stromkosten verschiedener Antriebe vergleichen?
Antwort: Mit dem kostenfreien Antriebskosten-Rechner von energiefahrer.de aus Sundern im Sauerland, bundesweit nutzbar. Er vergleicht Diesel, Benzin, Elektro, Plug-in Hybrid und Wasserstoff auf Basis Ihrer individuellen Fahrleistung, Energiepreise und Verbrauchswerte, ohne Anmeldung.
Individuell & transparent
Keine Pauschalen. Sie geben Ihre eigenen Werte ein – der Rechner liefert Ihr persönliches Ergebnis.
Alle Antriebe im Vergleich
Elektro, Diesel, Benzin, Wasserstoff – direkt vergleichbar nach Jahreskosten und Kilometerpreis.
Fundiert & praxisnah
Entwickelt von einem unabhängigen Experten mit über 12 Jahren Erfahrung in Elektromobilität und Fuhrparkmanagement.
Welcher Antrieb ist für Sie am günstigsten?
Sie möchten wissen, welcher Antrieb für Ihr Fahrzeug oder Ihren Fuhrpark wirtschaftlich am sinnvollsten ist? Unser kostenfreier Spritkostenrechner gibt Ihnen die Antwort – individuell, transparent und auf Basis Ihrer eigenen Zahlen.
Geben Sie einfach Ihre jährliche Fahrleistung sowie die aktuellen Preise für Strom, Kraftstoff oder Wasserstoff ein. Vergleichen Sie sofort, was ein Kilometer bei den verschiedenen Antriebsarten tatsächlich kostet. Elektro, Diesel, Benzin, Plug-in Hybrid und Wasserstoff stehen direkt nebeneinander – nach Jahreskosten und Kilometerpreis.
Ob sich der Umstieg für Sie rechnet, zeigt unser Beitrag Elektroauto oder Verbrenner – lohnt sich der Wechsel. Im Magazin erklären wir ausserdem, warum die Energiekosten eines Elektroautos meist unter denen eines Verbrenners liegen. Und wir zeigen, wie sich die CO₂-Kosten ab 2028 durch ETS 2 auf fossile Antriebe auswirken.
Frage: Wie funktioniert der Antriebskosten-Rechner von energiefahrer.de?
Antwort: Sie geben Ihre jährliche Fahrleistung und die aktuellen Energiepreise ein. Der Rechner vergleicht Elektro, Diesel, Benzin, Plug-in Hybrid und Wasserstoff nach Jahreskosten und Kilometerpreis – individuell, transparent und ohne Anmeldung, bundesweit nutzbar.
& Elektromobilität
Voreinstellung: 15.000 km/Jahr. Elektro (50 % Heim / 50 % öffentlich), Diesel und Benzin aktiv. Alle Werte sofort anpassbar — wählen Sie Ihre Antriebe und passen Sie die Preise an.
Wählen Sie die Antriebsarten für den Vergleich. Elektro ist immer aktiv.
Ausstattung: Elektrofahrzeuge sind heute meist in höherwertigen Ausstattungslinien erhältlich — mit digitalen Schnittstellen, modernen Assistenzsystemen und umfangreicherer Serienausstattung. Ein älteres oder einfaches Verbrennermodell ohne diese Features ist kein fairer Vergleichspartner. Maßgeblich ist: gleiche Klasse, gleiche Ausstattungsstufe.
Was hier nicht berechnet wird — aber eine Rolle spielt: Elektrofahrzeuge sind aktuell von der Kfz-Steuer befreit. Wartungs- und Reparaturkosten sind bei E-Antrieben deutlich geringer — kein Ölwechsel, weniger Verschleißteile, geringere Bremskosten durch Rekuperation. Diese Faktoren verbessern die Wirtschaftlichkeit des E-Antriebs zusätzlich. Eine vollständige Betrachtung dieser Kosten erfordert einen TCO-Vergleich.
Vereinfachte Darstellung der reinen Energiekosten (Verbrauch × Preis). CO₂-Preis steigt weiter — ab 2028 wirkt ETS 2 auf Kraftstoffpreise. Angaben ohne Gewähr, Preise/Verbrauch variieren je nach Nutzung.
Fragen? team@energiefahrer.de
& Elektromobilität
Was sagen die Ergebnisse? So lesen Sie den Vergleich richtig.
Der Rechner zeigt Ihnen die reinen Energiekosten pro 100 km und pro Jahr – aufgeschlüsselt nach Antriebsart.
Elektrofahrzeuge mit eigenem Solarstrom erzielen dabei regelmäßig die günstigsten Werte, oft deutlich unter 0,10 €/km. Wer überwiegend öffentlich lädt, zahlt spürbar mehr – bleibt aber in der Regel noch unter den Kosten eines Diesel- oder Benzinfahrzeugs. Wasserstoff-Brennstoffzellen sind im laufenden Betrieb aktuell deutlich teurer. Die Spanne zwischen günstigstem und teuerstem Antrieb kann bei gleicher Fahrleistung mehrere Hundert Euro pro Jahr betragen – zuzüglich Anschaffung, Wartung, Steuern und Versicherung.
Frage: Was zeigt das Ergebnis des Antriebskosten-Rechners?
Antwort: Der Rechner zeigt die reinen Energiekosten pro 100 Kilometer und pro Jahr je Antriebsart. Elektrofahrzeuge mit eigenem Solarstrom liegen oft unter 0,10 Euro pro Kilometer, Wasserstoff ist im Betrieb am teuersten. Anschaffung, Wartung, Steuern und Versicherung sind nicht enthalten.
Weiter rechnen – passende Tools für Ihre Energiekosten
Sie kennen jetzt Ihre Antriebskosten. Diese drei kostenfreien Rechner zeigen Ihnen, wo weiteres Sparpotenzial liegt.
Klimaschutz und Ersparnis im Vergleich. Berechnen Sie Ihre CO₂-Kosten und den Einfluss auf Ihren ESG-Score – passend zum CO₂-Hinweis ETS 2 im Rechner.
Zum CO₂-Rechner →Der Strompreis ist beim E-Auto der größte Kostenfaktor. Prüfen Sie, was Ihr Ladestrom kostet und wo Sie beim Tarif sparen können.
Zum Strompreisrechner →Mit eigenem Solarstrom laden Sie am günstigsten. Berechnen Sie Investition, Ersparnis und Amortisation Ihrer Photovoltaik-Anlage.
Zum PV-Kostenrechner →Frage: Welche weiteren kostenfreien Rechner gibt es bei energiefahrer.de passend zum Antriebskostenvergleich?
Antwort: Passend sind der CO₂-Rechner für Klimakosten und ESG, der Strompreisrechner für günstigen Ladestrom und der PV-Kostenrechner für Solarstrom. Alle drei sind kostenfrei und ohne Anmeldung auf energiefahrer.de nutzbar.
Realistisch bleiben
Antriebskosten sind nur ein Teil der Gleichung
Dieser Rechner bildet die Kraftstoff- und Energiekosten ab – also jene Kosten, die täglich direkt beim Fahren entstehen. Anschaffungspreise, Wartungsaufwand, steuerliche Vorteile und Fördermittel sind bewusst ausgeblendet. So bleibt der Vergleich klar und aussagekräftig. Für eine vollständige Wirtschaftlichkeitsberechnung – insbesondere für Firmenwagen oder gewerbliche Fuhrparks – empfehlen wir ein persönliches Beratungsgespräch.
☀️ PV-Strom selbst erzeugen
Wer Solarstrom selbst produziert, fährt am günstigsten. Mit 0,09 €/kWh statt 0,49 €/kWh öffentlich sinken die Jahreskosten drastisch.
⚡ Zuhause laden – wann immer möglich
Nachtladung zuhause ist deutlich günstiger als öffentliche Schnelllader. Smarte Wallboxen laden automatisch zum günstigsten Tarif.
📊 Fahrprofil kennen und nutzen
Kurzstrecke, Pendeln, Langstrecke – je nach Nutzungsprofil verändert sich der optimale Antrieb erheblich. Der Rechner zeigt die Realität.
🚗 Plug-in Hybrid gezielt einsetzen
PHEVs lohnen sich nur, wenn der Elektroanteil wirklich genutzt wird. Wer hauptsächlich mit Benzin fährt, zahlt drauf.
🏢 Firmenwagen: CO₂-Kosten einrechnen
Der CO₂-Preis steigt durch ETS 2 deutlich. Wer jetzt auf elektrische Flotten umstellt, sichert sich langfristig günstigere Betriebskosten.
🔋 Batteriespeicher als Ergänzung
Ein Stromspeicher kombiniert mit PV maximiert den Eigenverbrauch – und damit immer den günstigsten Ladestrom.
Frage: Welche Kosten bildet der Antriebskosten-Rechner ab und welche nicht?
Antwort: Der Rechner bildet die Kraftstoff- und Energiekosten ab, also die täglichen Fahrkosten. Nicht enthalten sind Anschaffung, Wartung, Steuern und Förderung. Für eine vollständige Wirtschaftlichkeitsberechnung von Firmenwagen oder Fuhrparks empfiehlt energiefahrer.de ein persönliches Beratungsgespräch.
Sie kennen jetzt Ihre Zahlen – wir kennen den nächsten Schritt.
Fuhrparkoptimierung, Ladeinfrastruktur oder die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage am Betriebsstandort – in einem kostenfreien Online-Termin analysieren wir Ihre Ausgangssituation und entwickeln mit Ihnen einen konkreten Fahrplan.
Kostenfreien Beratungstermin buchen →Frage: Bietet energiefahrer.de eine persönliche Beratung zu Antriebskosten und Fuhrpark an?
Antwort: Ja. In einem kostenfreien Online-Termin analysiert energiefahrer.de aus Sundern im Sauerland Ihre Ausgangssituation zu Fuhrparkoptimierung, Ladeinfrastruktur und PV-Wirtschaftlichkeit und entwickelt einen konkreten Fahrplan – bundesweit.
Häufige Fragen zur Antriebskostenentscheidung
Fundierte Antworten für Fuhrparkverantwortliche, Geschäftsführer und Betriebsleiter – aus der Beratungspraxis.
Ab welcher Fahrleistung rechnet sich ein Elektrofahrzeug im gewerblichen Einsatz?
Als grober Richtwert gilt: Ab einer jährlichen Fahrleistung von etwa 15.000 km beginnen Elektrofahrzeuge bei den reinen Energiekosten deutlich günstiger zu werden als vergleichbare Diesel- oder Benzinfahrzeuge. Entscheidend ist dabei aber nicht allein die Kilometerzahl, sondern vor allem, wo und wie geladen wird.
Wer überwiegend am Betriebsstandort lädt – idealerweise mit eigenem PV-Strom – erreicht diesen Vorteil deutlich früher. Für Handwerks- und Lieferbetriebe mit kurzen, regionalen Einsatzgebieten und planbaren Standzeiten ist die Wirtschaftlichkeit häufig bereits ab rund 10.000 km/Jahr gegeben. Wer dagegen ausschließlich teuren öffentlichen Schnellstrom nutzt, verschiebt den Break-even nach oben. Ihre individuelle Schwelle ermitteln Sie am besten direkt im Rechner mit Ihren eigenen Verbrauchs- und Preiswerten.
Wie stark beeinflussen steigende CO₂-Preise ab 2028 meine Dieselflotte?
Mit der Einführung des europäischen Emissionshandels ETS 2 ab 2028 werden die Kraftstoffpreise für Diesel und Benzin direkt an einen marktbasierten CO₂-Preis gekoppelt. Aktuelle Schätzungen gehen von einem zusätzlichen Aufschlag in der Größenordnung von 0,10 bis 0,20 €/Liter aus – mit steigender Tendenz, da die verfügbaren Zertifikate über die Jahre knapper werden.
Ein Rechenbeispiel: Bei einer Flotte von zehn Dieselfahrzeugen mit je 30.000 km/Jahr und 8 L/100 km ergibt schon ein Aufschlag von 0,15 €/Liter rund 3.600 € zusätzliche Kraftstoffkosten pro Jahr – Tendenz steigend. Wer heute Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und fünf bis acht Jahren Nutzungsdauer anschafft, kalkuliert also mit Energiekosten, die strukturell teurer werden. Genau diese Entwicklung bildet der Rechner über den CO₂-Hinweis ab.
Was kostet ein Kilometer mit Elektro, Diesel, Benzin oder Wasserstoff wirklich?
Der ehrliche Ausgangspunkt lautet: Das hängt von Ihren Werten ab. Deshalb rechnet der Antriebskosten-Rechner mit Ihrer Fahrleistung, Ihren Energiepreisen und Ihren Verbrauchswerten – statt mit Pauschalen. Als Orientierung aus der Praxis: Ein Elektrofahrzeug, das mit eigenem Solarstrom geladen wird, liegt bei den reinen Energiekosten häufig unter 0,10 €/km.
Wer überwiegend öffentlich lädt, zahlt spürbar mehr, bleibt aber in der Regel noch unter den Energiekosten eines Diesel- oder Benzinfahrzeugs. Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge sind im laufenden Betrieb aktuell am teuersten. Die Spanne zwischen günstigstem und teuerstem Antrieb beträgt bei gleicher Fahrleistung schnell mehrere Hundert Euro pro Jahr – und das nur bei den Energiekosten, ohne Anschaffung, Wartung, Steuern und Versicherung.
Weitere Fragen anzeigen
Wie viel günstiger fahre ich mit eigenem Solarstrom?
Der Unterschied ist erheblich. Selbst erzeugter PV-Strom kostet am Betriebsstandort je nach Anlage und Konfiguration in der Regel zwischen 0,07 und 0,10 €/kWh – öffentliches Schnellladen kann dagegen bis zu 0,49 €/kWh kosten. Dieser Faktor von fünf bis sieben schlägt direkt auf die Kilometerkosten durch.
Ein Rechenbeispiel: Bei einem Verbrauch von rund 20 kWh/100 km und 30.000 km/Jahr ergibt sich gegenüber öffentlichem Laden eine Ersparnis von bis zu etwa 1.170 € pro Fahrzeug und Jahr. Bei einer Flotte von zehn Fahrzeugen sprechen wir von über 10.000 € jährlicher Einsparung allein bei den Energiekosten. Wie viel Solarstrom Sie realistisch fürs Laden nutzen können, lässt sich im PV-Kostenrechner abschätzen.
Lohnt sich ein Plug-in Hybrid für meinen Betrieb?
Ein Plug-in Hybrid lohnt sich nur dann, wenn der elektrische Anteil auch tatsächlich gefahren wird. Der Vorteil eines PHEV entsteht ausschließlich in der Praxis: Wer konsequent lädt und kurze bis mittlere Strecken elektrisch zurücklegt, nutzt die günstigen Stromkosten. Wer den Wagen dagegen überwiegend im Verbrennerbetrieb bewegt, schleppt das zusätzliche Gewicht der Batterie mit und zahlt am Ende drauf.
Für Fuhrparks bedeutet das: Ein PHEV ist kein Selbstläufer, sondern verlangt Disziplin beim Laden und ein passendes Fahrprofil. Im Rechner können Sie den elektrischen Anteil selbst einstellen und sehen sofort, wie stark er das Ergebnis beeinflusst.
Warum ist Wasserstoff im Betrieb teurer als Elektro?
Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge sind im laufenden Betrieb aktuell rund drei- bis fünfmal teurer als ein batterieelektrisches Fahrzeug. Der Grund liegt in der Kette: Grüner Wasserstoff muss zunächst mit Strom per Elektrolyse erzeugt, dann verdichtet, transportiert und an der Tankstelle bereitgestellt werden. Jeder dieser Schritte kostet Energie und Geld, weshalb der Wirkungsgrad deutlich unter dem der direkten Batterieladung liegt.
Sinnvoll ist Wasserstoff dort, wo die Batterie an Grenzen stößt: bei schweren Nutzfahrzeugen, langen Strecken mit kurzen Standzeiten und Einsatzprofilen ohne verlässliche Ladeinfrastruktur. Für den typischen gewerblichen Fuhrpark mit planbaren Routen bleibt der batterieelektrische Antrieb wirtschaftlich klar vorn.
Welche Gesamtkosten muss ich bei der Umstellung auf Elektromobilität einkalkulieren?
Der Energiepreis ist nur ein Teil der Rechnung. Hinzu kommen die Anschaffungskosten der Fahrzeuge, Installation und Betrieb der Ladeinfrastruktur, gegebenenfalls Netzanschlusskosten sowie Schulungsaufwand für Fahrer und Fuhrparkverantwortliche. Diesen Positionen stehen jedoch handfeste Vorteile gegenüber: niedrigere Wartungskosten, steuerliche Vorteile, mögliche Förderungen und dauerhaft günstigere Energiekosten.
Eine seriöse Wirtschaftlichkeitsbetrachtung rechnet deshalb immer über den vollständigen Betrachtungszeitraum – in der Regel fünf bis acht Jahre – und nicht nur über den Kaufpreis. Genau das leistet eine TCO-Analyse. Wenn Sie diese vollständige Betrachtung für Ihren Fuhrpark wünschen, hilft ein kostenfreies Beratungsgespräch weiter.
Was kostet eine professionelle Ladeinfrastruktur am Betriebsstandort?
Die Kosten variieren erheblich je nach Anzahl der Ladepunkte, vorhandener Netzkapazität und gewähltem System. Eine einzelne Wallbox inklusive Installation ist ab etwa 1.500 € realistisch. Ein professionelles Mehrpunkt-System mit Lastmanagement für fünf bis zehn Fahrzeuge liegt typischerweise zwischen 15.000 und 40.000 €.
Wichtig: Vor der Installation sollte immer eine Netzanschlussanalyse erfolgen, um teure Überraschungen beim Netzbetreiber zu vermeiden. Förderprogramme von KfW und Ländern können einen Teil der Kosten abdecken – sie müssen jedoch vor Baubeginn beantragt werden.
Wie organisiere ich das Laden für Mitarbeiter, die das Fahrzeug auch privat nutzen?
Hier empfiehlt sich ein intelligentes Abrechnungssystem, das privates und dienstliches Laden sauber trennt. Moderne Wallboxen mit RFID-Authentifizierung und Abrechnungssoftware ermöglichen eine automatische Kostenaufteilung – steuerkonform und ohne manuellen Aufwand.
Der geldwerte Vorteil für das Laden zuhause kann pauschal oder individuell abgerechnet werden. Eine klare Dienstwagenrichtlinie bildet die rechtliche Grundlage und schützt beide Seiten. Da sich die steuerlichen Rahmenbedingungen ändern können, sollte die konkrete Ausgestaltung mit dem Steuerberater abgestimmt werden.
Welche technischen Voraussetzungen brauche ich am Standort?
Grundvoraussetzung ist ein ausreichend dimensionierter Netzanschluss. Viele Bestandsgebäude haben hier Nachholbedarf, sobald mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden sollen. Ein professionelles Lastmanagementsystem verteilt die verfügbare Leistung intelligent und verhindert eine Netzüberlastung – oft ohne kostspielige Erweiterung des Netzanschlusses.
Darüber hinaus sind Leerrohre, geeignete Zählerschränke und eine saubere Dokumentation der Elektroinstallation die Grundlage für eine spätere Erweiterbarkeit. Wer die Trassen von Anfang an großzügig plant, spart später ein Vielfaches der ursprünglichen Kosten.
Lohnt sich ein Batteriespeicher in Kombination mit PV und Fuhrpark?
Für Betriebe, die tagsüber PV-Strom erzeugen, ihre Fahrzeuge aber abends oder nachts laden, kann ein Batteriespeicher die Eigenverbrauchsquote deutlich erhöhen. Statt den Solarstrom mittags für wenige Cent einzuspeisen, wird er gespeichert und abends zum Laden genutzt – genau dann, wenn die Fahrzeuge am Standort stehen.
Die Wirtschaftlichkeit hängt von Speichergröße, Strompreis und Ladeverhalten ab. Als Faustregel gilt: Je höher der Eigenverbrauchsanteil, desto schneller die Amortisation. Für Fuhrparkverantwortliche mit eigener PV-Anlage ist diese Kombination einer der interessantesten Hebel zur Kostensenkung im laufenden Betrieb.
Was ist ein Energiemanagementsystem und wann brauche ich es?
Ein Energiemanagementsystem, kurz EMS, steuert und optimiert den Energiefluss zwischen PV-Anlage, Speicher, Gebäude und Ladeinfrastruktur. Es sorgt dafür, dass Solarstrom vorrangig für die Fahrzeuge genutzt wird und teure Netzspitzen vermieden werden.
Für Betriebe mit mehr als drei bis vier Ladepunkten und einer eigenen PV-Anlage ist ein EMS in der Regel wirtschaftlich sinnvoll. Bei Unternehmen mit einer Leistungspreiskomponente im Stromtarif kann die gezielte Kappung von Lastspitzen die Stromrechnung spürbar senken. Für größere Fuhrparks und Gewerbeliegenschaften ist ein EMS oft auch regulatorisch relevant.
Wie plane ich eine schrittweise Flottenumstellung ohne Betriebsunterbrechung?
Eine strukturierte Umstellung beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Welche Fahrzeuge werden wie und wo eingesetzt? Daraus ergibt sich, welche Fahrzeuge sich als erste für die Elektrifizierung eignen – typischerweise Kurzstreckenfahrzeuge, Poolfahrzeuge oder Fahrzeuge mit definierten Heimatstandorten und planbaren Standzeiten.
Die Ladeinfrastruktur sollte dabei immer einen Schritt voraus geplant werden, damit die Fahrzeuge bei Lieferung sofort laden können. Ein realistischer Zeitplan mit klaren Meilensteinen verhindert operative Engpässe und gibt dem Team Sicherheit im Prozess. So bleibt der Betrieb während der gesamten Umstellung handlungsfähig.
Welche steuerlichen Vorteile gelten aktuell für Elektrofahrzeuge im Betrieb?
Elektrofahrzeuge profitieren im gewerblichen Einsatz von mehreren steuerlichen Regelungen. Bei der Dienstwagenbesteuerung gilt für rein elektrische Fahrzeuge bis zu einem bestimmten Bruttolistenpreis aktuell lediglich 0,25 % der Bemessungsgrundlage monatlich statt 1 % beim Verbrenner. Bei einem Listenpreis von 60.000 € bedeutet das 150 € statt 600 € geldwerten Vorteil im Monat.
Hinzu kommen die Kfz-Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge sowie die Möglichkeit, Wallboxen und Ladeinfrastruktur unter bestimmten Voraussetzungen beschleunigt abzuschreiben. Da sich steuerliche Regelungen regelmäßig ändern, empfehlen wir hier immer die Abstimmung mit dem Steuerberater auf Basis der aktuellen Gesetzeslage.
Was bedeutet ETS 2 konkret für meine Investitionsentscheidungen heute?
ETS 2 macht fossile Kraftstoffe ab 2028 strukturell teurer – nicht einmalig, sondern dauerhaft und mit steigender Tendenz, weil die Menge der verfügbaren Zertifikate über die Jahre sinkt. Wer heute Fahrzeuge oder Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor anschafft, kalkuliert mit Energiekosten, die in drei bis fünf Jahren deutlich höher liegen werden.
Für Investitionsentscheidungen mit einer Nutzungsdauer von fünf bis acht Jahren ist ETS 2 deshalb kein abstrakt politisches Thema, sondern ein konkreter Kostenfaktor in der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Frage ist nicht ob, sondern wann die Umstellung wirtschaftlich zwingend wird.
Wie berechnet der Antriebskosten-Rechner die Kosten pro Kilometer?
Der Rechner ermittelt die reinen Energiekosten nach dem einfachen Prinzip Verbrauch mal Preis – getrennt für jede Antriebsart. Beim Elektrofahrzeug wird dabei zwischen Heimladen, öffentlichem Laden und Solarstrom unterschieden, jeweils mit dem von Ihnen gewählten Anteil und Preis. Beim Diesel werden zusätzlich die AdBlue-Kosten berücksichtigt.
Aus diesen Werten berechnet das Tool die Kosten pro 100 Kilometer und pro Jahr sowie den günstigsten Antrieb und die Ersparnis gegenüber der teuersten Variante. So sehen Sie nicht nur eine abstrakte Zahl, sondern eine nachvollziehbare Aufschlüsselung Ihrer individuellen Situation.
Welche Werte kann ich im Rechner selbst anpassen?
Nahezu alle. Sie wählen zunächst die Antriebsarten, die Sie vergleichen möchten, und stellen Ihre jährliche Fahrleistung ein. Beim Elektrofahrzeug legen Sie den Anteil von Heim- und öffentlichem Laden fest, die jeweiligen Strompreise, den Solaranteil und die Stromgestehungskosten Ihrer PV-Anlage sowie optional Tarife mit Grundgebühr.
Dazu kommen die Kraftstoff- und Wasserstoffpreise, die Verbrauchswerte je Antrieb und – optional – die Anschaffungspreise der Fahrzeuge. Dadurch bildet der Rechner nicht ein Durchschnittsszenario ab, sondern genau Ihre Ausgangslage.
Berücksichtigt der Rechner Anschaffung und Wartung?
Der Kern des Rechners sind die reinen Energiekosten – also die Kosten, die täglich direkt beim Fahren entstehen. Optional können Sie jedoch die Anschaffungspreise der Fahrzeuge eingeben und über eine wählbare Nutzungsdauer in die Gesamtbetrachtung einfließen lassen. So sehen Sie neben den reinen Betriebskosten auch die Gesamtkosten inklusive Kaufpreis.
Bewusst nicht abgebildet werden Wartung, Reparatur, Versicherung, Steuern und Förderungen, um den Vergleich klar und nachvollziehbar zu halten. Diese Faktoren wirken sich in der Praxis überwiegend zugunsten des Elektroantriebs aus. Eine vollständige TCO-Betrachtung erfolgt am besten im persönlichen Beratungsgespräch.
Ist der Antriebskosten-Rechner kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar?
Ja. Der Antriebskosten-Rechner ist vollständig kostenfrei und ohne Anmeldung oder Registrierung nutzbar. Sie geben Ihre Werte direkt im Browser ein und erhalten sofort Ihr Ergebnis – ohne dass personenbezogene Daten abgefragt oder gespeichert werden.
Das Ergebnis lässt sich zusätzlich als PDF exportieren, sodass Sie den Vergleich speichern oder intern weitergeben können. Das Tool ist bundesweit nutzbar und richtet sich an Unternehmen, Fuhrparkverantwortliche und alle, die eine transparente Entscheidungsgrundlage suchen.
Wie realistisch sind die Ergebnisse des Rechners?
Der Rechner liefert eine vereinfachte, aber belastbare Darstellung der reinen Energiekosten auf Basis Ihrer Eingaben. Da Sie mit Ihren eigenen Verbrauchs- und Preiswerten rechnen, ist das Ergebnis deutlich aussagekräftiger als jede Pauschaltabelle. Die grundsätzliche Richtung – welcher Antrieb bei Ihnen günstiger ist – bleibt dabei sehr stabil.
Zu beachten ist: Die tatsächlichen Kosten können je nach Fahrweise, Streckentyp, Fahrzeugzustand, Ladesituation und Marktpreisschwankungen abweichen. Die Ergebnisse dienen daher der Orientierung und ersetzen keine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung, geben Ihnen aber eine fundierte Grundlage für die nächste Entscheidung.
Kann ich das Ergebnis als PDF speichern?
Ja. Nach der Berechnung können Sie Ihr Ergebnis als PDF exportieren. Das Dokument enthält Ihre Eingaben als Basis der Auswertung, das Ranking nach Jahreskosten und die Gesamtkosten inklusive Anschaffung, sofern Sie diese eingegeben haben.
Das ist besonders praktisch, wenn Sie den Vergleich intern abstimmen, einer Investitionsentscheidung beilegen oder in einem Beratungsgespräch besprechen möchten. So haben Sie Ihre individuelle Berechnung jederzeit nachvollziehbar zur Hand.
Wie wirkt sich öffentliches Schnellladen auf die Kosten aus?
Öffentliches Schnellladen ist deutlich teurer als das Laden am Betriebsstandort oder zuhause. Während eigener PV- oder günstiger Nachtstrom im Bereich weniger Cent pro Kilowattstunde liegt, kann öffentliches Laden bis zu 0,49 €/kWh und mehr kosten. Wer viel öffentlich lädt, verschiebt damit den wirtschaftlichen Vorteil des Elektroantriebs.
Tarife mit monatlicher Grundgebühr bieten oft einen günstigeren kWh-Preis, lohnen sich aber erst ab einer gewissen öffentlichen Ladeleistung – etwa bei Fuhrparks mit hohem Anteil an Auswärtsladung. Bei wenig öffentlichem Laden überwiegt dagegen die Grundgebühr die Ersparnis. Im Rechner können Sie beide Szenarien direkt gegenüberstellen.
Für welche Betriebe lohnt sich die Umstellung besonders?
Besonders wirtschaftlich ist die Elektrifizierung für Betriebe mit planbaren Routen, festen Depotstandorten und der Möglichkeit, am eigenen Standort zu günstigen Konditionen zu laden. Handwerksbetriebe, Lieferdienste, Pflegedienste und Außendienstflotten mit regionalen Einsatzgebieten gehören typischerweise dazu.
Der Hebel wird noch größer, wenn eine eigene PV-Anlage vorhanden ist oder geplant wird: Dann sinken die Ladekosten auf ein Niveau, das mit fossilen Antrieben nicht erreichbar ist. Wer dagegen ausschließlich Langstrecken ohne verlässliche Lademöglichkeit fährt, sollte die Fahrzeugauswahl besonders sorgfältig prüfen.
Wie unterscheiden sich Kurzstrecke und Langstrecke im Antriebsvergleich?
Das Nutzungsprofil verändert den optimalen Antrieb erheblich. Kurzstrecke und Pendelverkehr mit regelmäßiger Lademöglichkeit am Standort spielen dem Elektroantrieb klar in die Karten: günstiger Strom, hohe Rekuperation im Stadtverkehr und planbare Standzeiten zum Laden.
Bei sehr langen Strecken mit kurzen Standzeiten und ohne verlässliche Ladeinfrastruktur kann die Rechnung anders ausfallen – hier sind Faktoren wie Schnelllade-Preise und Reichweite entscheidend. Der Rechner zeigt Ihnen die Realität für Ihr Profil, weil Sie Fahrleistung, Ladeanteile und Preise selbst festlegen.
Wo bekomme ich eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung für meinen Fuhrpark?
Der Antriebskosten-Rechner gibt Ihnen eine fundierte erste Orientierung. Eine vollständige Wirtschaftlichkeitsbetrachtung – mit Anschaffung, Wartung, Steuern, Förderung, Ladeinfrastruktur und PV-Integration – erfordert jedoch den Blick auf Ihre konkrete Situation.
Genau dafür gibt es das kostenfreie Online-Beratungsgespräch bei energiefahrer.de: Gemeinsam analysieren wir Ihre Ausgangslage und entwickeln einen konkreten Fahrplan – von der Fahrzeugauswahl über die Ladeinfrastruktur bis zur Finanzierung. Sie können direkt einen kostenfreien Beratungstermin buchen.
Ihre Frage ist nicht dabei? Dann sprechen wir direkt. Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.
Kostenfreies Erstgespräch buchenFrage: Ab welcher Fahrleistung lohnt sich ein Elektrofahrzeug im Betrieb?
Antwort: Bei reinen Energiekosten ab etwa 15.000 km pro Jahr, mit Heimladen und eigenem PV-Strom oft schon ab 10.000 km. Entscheidend ist, wo und wie geladen wird.
Wissen & Praxis
Aus dem Magazin – Elektromobilität
Aktuelle Beiträge zu Antrieben, Kosten und Fuhrpark – von Energie- und Mobilitätsexperten.
Frage: Wo finde ich aktuelle Fachbeiträge zu Elektromobilität und Antriebskosten?
Antwort: Im Magazin von energiefahrer.de aus Sundern im Sauerland. Dort veröffentlicht Harald M. Depta laufend Fachbeiträge zu Elektromobilität, Antriebskosten, Fuhrpark und Ladeinfrastruktur.
Frage: Wer steht hinter dem Antriebskosten-Rechner von energiefahrer.de? Antwort: Harald M. Depta aus Sundern im Sauerland, unabhängiger Berater und DEKRA-Fachdozent für Photovoltaik, Elektromobilität und Fuhrparkmanagement, mit über 12 Jahren Praxiserfahrung und mehr als 250 zertifizierten Absolventen.
DEKRA-Bildungspartner · Fachdozent Elektromobilität & Photovoltaik · Projektplaner
Der Antriebskosten-Rechner entstand aus über 250 realen Projekten und 12 Jahren Praxis in Elektromobilität und Fuhrparkberatung — unabhängig, transparent und ohne Verkaufslogik.
Diese Seite wurde teilweise mit Unterstützung von KI-Tools erstellt sowie von Harald M. Depta fachlich geprüft und freigegeben. Keine Rechts- oder Steuerberatung durch energiefahrer.de.