Lohnt sich Mieterstrom für Ihr Gebäude? Was spart ein Mieter wirklich? Berechnen Sie individuell
— auf Basis Ihrer Wohneinheiten, PV-Anlage, Verbraucher und des aktuellen Mieterstromzuschlags.
Mit aktuellem BGH-Urteil Mai 2025, allen vier Modellen im Vergleich und steuerrechtlichen Hinweisen zu
IAB und §42a/b/c EnWG.
Transparent, unabhängig, ohne Anmeldung, mit Ihren individuellen Daten - ohne starre Vorgaben.
Sie möchten wissen, ob sich Mieterstrom für Ihr Objekt rechnet — oder ob das Angebot Ihres Vermieters wirklich fair ist? Unser interaktiver Mieterstrom-Rechner gibt Ihnen die Antwort — individuell, transparent und auf Basis Ihrer eigenen Zahlen. Wählen Sie Ihre Perspektive: Eigentümer, Mieter oder PV-Planer — und berechnen Sie sofort, was Mieterstrom in Ihrer konkreten Situation bedeutet.
Mieterstrom-Check für Eigentümer: Berechnen Sie Rendite, Amortisation und IAB-Potenzial Ihres Projekts.
Ihr Vermieter entscheidet über das Modell — Sie entscheiden ob Sie mitmachen.
| Modell | Förderung | Aufwand | Wirtschaftlichkeit |
|---|
| WE | Fixkosten/J. | PV-Erlös/J. | Ergebnis | Bewertung |
|---|
Die berechneten Werte zeigen die wirtschaftliche Dimension von Mieterstrom — aufgeschlüsselt nach Perspektive und Modell. Eigentümer und Investoren sehen Jahreserlös, Amortisation und Rendite — und ob der Investitionsabzugsbetrag nach §7g EStG die Anfangsrendite verbessert. Wer jetzt in Betrieb nimmt, sichert sich den aktuellen Mieterstromzuschlag für 20 Jahre — wer wartet, bekommt durch die Degression weniger.
Mieter sehen auf einen Blick ob das Angebot ihres Vermieters der gesetzlichen Preisobergrenze entspricht und was sie gegenüber dem lokalen Grundversorger tatsächlich sparen. Angebote die mehr als 90% des Grundversorgungstarifs kosten sind unzulässig — der Rechner weist das sofort aus.
Die Spanne zwischen dem wirtschaftlich stärksten Modell und der einfachen Volleinspeisung kann bei gleichem Objekt mehrere Tausend Euro pro Jahr betragen. Übrigens: Abrechnungskosten, Messkonzept, Vertragsgestaltung und Förderantragstellung sind im Rechner nicht enthalten — das ist der individuelle Beratungsanteil.
Hinweis: Kursteilnehmer „DEKRA zertifizierte/r Projektmanager/in Photovoltaik“ finden in der erweiterten Planer-Version zusätzlich Messkonzept-Hinweise, Wirtschaftlichkeitsschwellen und IAB-Beratungsdaten — exklusiver Zugang zur Erweiterung erhalten Sie im Kurs. Mehr zum DEKRA Zertifikatskurs finden Sie HIER.
Dieser Rechner bildet die wirtschaftlichen Kerndaten ab — Rendite, Amortisation, Ersparnis und Modellvergleich auf Basis Ihrer Eingaben. Messkonzeptkosten, Vertragsgestaltung, Förderantragstellung und steuerrechtliche Einzelfallprüfung sind bewusst ausgeblendet, um den Vergleich klar und aussagekräftig zu halten. Für eine vollständige Wirtschaftlichkeitsberechnung — insbesondere für Mehrfamilienhäuser ab 8 Wohneinheiten oder gemischt genutzte Objekte — empfehlen wir ein persönliches Beratungsgespräch.
Mieterstrom, Messkonzept, Modellwahl und Vertragsgestaltung — in einem ersten kostenfreien Online-Gespräch klären wir gemeinsam, welches Modell zu Ihrem Objekt passt und wo bei Ihnen der größte Hebel liegt.
Energie, Mobilität und Wärme kosten jeden Betrieb anders. Unsere vier interaktiven Rechner zeigen Ihnen auf Basis Ihrer eigenen Daten,
wo das größte Einsparpotenzial liegt — und was ein Wechsel wirklich bringt.
Investition, Ersparnis und Amortisation im persönlichen Kostencheck. Transparent, unabhängig, ohne Anmeldung, mit Ihren individuellen Daten - ohne starre Vorgaben.
Öl, Gas oder Wärmepumpe - im persönlichen Vergleich. Wieviel zahlen Sie jährlich für eine angenehme Raumatmosphäre. Checken Sie Ihr Potential. Ohne Anmeldung.
Klimaschutz und Ersparnis im persönlichen Vergleich. Welche Vorteile zeigen Ihre individuellen Daten und welchen Einfluss hat das auf Ihren ESG Score? Checken Sie Ihr Potential.
Wer Mieterstrom-Projekte berät, braucht mehr als Bauchgefühl. Als Kursteilnehmer für den DEKRA zertifizierten PV Projektmanager erhalten Sie exklusiven Zugang zur erweiterten Planer-Version dieses Rechners — entwickelt für die direkte Anwendung in der Beratungspraxis.
Kein Projekt ist wie das andere
— aber mit dem richtigen Werkzeug starten Sie jedes Gespräch auf Augenhöhe.
Fundierte Antworten für Eigentümer, Investoren, Mieter und PV-Planer — aus der Beratungspraxis.
Als grober Richtwert gilt: Ab einer jährlichen Fahrleistung von etwa 15.000 km beginnen Elektrofahrzeuge bei den reinen Energiekosten deutlich günstiger zu werden als vergleichbare Diesel- oder Benzinfahrzeuge. Entscheidend ist dabei nicht nur die Kilometerleistung, sondern wo und wie geladen wird. Wer überwiegend am Betriebsstandort lädt – idealerweise mit eigenem PV-Strom – erreicht diesen Vorteil früher und deutlicher. Für Handwerksbetriebe mit kurzen, regionalen Einsatzgebieten ist die Wirtschaftlichkeit oft bereits ab 10.000 km/Jahr gegeben.
Mit der Einführung des europäischen Emissionshandels ETS 2 ab 2028 werden Kraftstoffpreise für Diesel und Benzin direkt an marktbasierte CO₂-Preise gekoppelt. Aktuelle Schätzungen gehen von einem zusätzlichen Aufschlag von 0,10 bis 0,20 €/Liter aus – Tendenz steigend. Bei einer Flotte von zehn Dieselfahrzeugen mit je 30.000 km/Jahr und 8 L/100 km bedeutet das schnell mehrere tausend Euro zusätzliche Jahreskosten. Wer heute plant, vermeidet morgen Preisschocks.
Der Energiepreis ist nur ein Teil der Rechnung. Hinzu kommen Anschaffungskosten der Fahrzeuge, Installation und Betrieb der Ladeinfrastruktur, gegebenenfalls Netzanschlusskosten sowie Schulungsaufwand für Fahrer und Fuhrparkverantwortliche. Dem gegenüber stehen niedrigere Wartungskosten, steuerliche Vorteile, mögliche Förderungen und dauerhaft günstigere Energiekosten. Eine seriöse Wirtschaftlichkeitsberechnung betrachtet immer den vollständigen Betrachtungszeitraum – in der Regel fünf bis acht Jahre.
Die Kosten variieren erheblich je nach Anzahl der Ladepunkte, vorhandener Netzkapazität und gewähltem System. Eine einzelne Wallbox inklusive Installation ist ab etwa 1.500 € realistisch, ein professionelles Mehrpunkt-System mit Lastmanagement für fünf bis zehn Fahrzeuge liegt typischerweise zwischen 15.000 und 40.000 €. Wichtig: Vor der Installation sollte immer eine Netzanschlussanalyse erfolgen, um Überraschungen beim Netzbetreiber zu vermeiden. Förderprogramme von KfW und BAFA können einen Teil der Kosten abdecken.
Hier empfiehlt sich ein intelligentes Abrechnungssystem, das privates und dienstliches Laden sauber trennt. Moderne Wallboxen mit RFID-Authentifizierung und Abrechnungssoftware ermöglichen eine automatische Kostenaufteilung – steuerkonform und ohne manuellen Aufwand. Der geldwerte Vorteil für das Laden zuhause kann pauschal oder individuell abgerechnet werden. Eine klare Dienstwagenrichtlinie bildet die rechtliche Grundlage und schützt beide Seiten.
Grundvoraussetzung ist ein ausreichend dimensionierter Netzanschluss. Viele Bestandsgebäude haben hier Nachholbedarf, sobald mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden sollen. Ein professionelles Lastmanagementsystem verteilt die verfügbare Leistung intelligent und verhindert Netzüberlastung ohne kostspielige Netzanschlusserweiterung. Darüber hinaus sind Leerrohre, geeignete Zählerschränke und eine saubere Dokumentation der Elektroinstallation Grundvoraussetzungen für eine spätere Erweiterbarkeit.
Der Unterschied ist erheblich. Selbst erzeugter PV-Strom kostet am Betriebsstandort in der Regel zwischen 0,07 und 0,10 €/kWh – öffentliches Schnellladen kann bis zu 0,49 €/kWh kosten. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20 kWh/100 km und 30.000 km/Jahr ergibt das eine Ersparnis von bis zu 1.170 € pro Fahrzeug und Jahr gegenüber öffentlichem Laden. Bei einer Flotte von zehn Fahrzeugen sprechen wir von über 10.000 € jährlicher Einsparung allein bei den Energiekosten.
Für Betriebe, die tagsüber PV-Strom erzeugen, ihre Fahrzeuge aber abends oder nachts laden, kann ein Batteriespeicher die Eigenverbrauchsquote deutlich erhöhen. Die Wirtschaftlichkeit hängt von Speichergröße, Strompreis und Ladeverhalten ab. Als Faustregel gilt: Je höher der Eigenverbrauchsanteil, desto schneller die Amortisation. Für PV-Planer und Fuhrparkverantwortliche ist diese Kombination einer der interessantesten Hebel zur Kostensenkung im laufenden Betrieb.
Ein Energiemanagementsystem, kurz EMS, steuert und optimiert den Energiefluss zwischen PV-Anlage, Speicher, Gebäude und Ladeinfrastruktur. Es sorgt dafür, dass Solarstrom vorrangig für die Fahrzeuge genutzt wird und teure Netzspitzen vermieden werden. Für Betriebe mit mehr als drei bis vier Ladepunkten und einer eigenen PV-Anlage ist ein EMS in der Regel wirtschaftlich sinnvoll. Für größere Fuhrparks und Gewerbeliegenschaften ist es oft auch regulatorisch relevant.
Eine strukturierte Umstellung beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Welche Fahrzeuge werden wie und wo eingesetzt? Daraus ergibt sich, welche Fahrzeuge sich als erste für die Elektrifizierung eignen – typischerweise Kurzstreckenfahrzeuge, Poolfahrzeuge oder Fahrzeuge mit definierten Heimatstandorten. Die Ladeinfrastruktur sollte dabei immer einen Schritt voraus geplant werden. Ein realistischer Zeitplan mit klaren Meilensteinen verhindert operative Engpässe und gibt dem Team Sicherheit im Prozess.
Elektrofahrzeuge profitieren im gewerblichen Einsatz von mehreren steuerlichen Regelungen. Bei der Dienstwagenbesteuerung gilt für rein elektrische Fahrzeuge bis 70.000 € Bruttolistenpreis aktuell lediglich 0,25 % der Bemessungsgrundlage monatlich statt 1 % beim Verbrenner. Zudem sind Wallboxen und Ladeinfrastruktur unter bestimmten Voraussetzungen sofort abschreibbar. Da sich steuerliche Regelungen regelmäßig ändern, empfehlen wir hier immer die Abstimmung mit dem Steuerberater auf Basis aktueller Gesetzeslage.
ETS 2 macht fossile Kraftstoffe ab 2028 strukturell teurer – nicht einmalig, sondern dauerhaft und mit steigender Tendenz. Wer heute Fahrzeuge oder Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor anschafft, kalkuliert mit Energiekosten, die in drei bis fünf Jahren deutlich höher liegen werden. Für Investitionsentscheidungen mit einer Nutzungsdauer von fünf bis acht Jahren ist ETS 2 deshalb kein abstrakt politisches Thema, sondern ein konkreter Kostenfaktor in der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Frage ist nicht ob, sondern wann die Umstellung wirtschaftlich zwingend wird.
Aktuelle Trends, wertvolle Einblicke und praxisnahes Know-how – von Energie- und Mobilitätsexperten
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